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<I>God i tok long yumi long Tok Pisin</I>

Lothmann, Timo

God i tok long yumi long Tok Pisin

Eine Betrachtung der Bibelübersetzung in Tok Pisin vor dem Hintergrund der sprachlichen Identität eines Papua-Neuguinea zwischen Tradition und Moderne

Series: Aachen British and American Studies / Aachener Studien zur Anglistik und Amerikanistik - Volume 18

Year of Publication: 2006

Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2006. XVI, 437 S., zahlr. Abb., Tab. und Graf.
ISBN 978-3-631-55453-1 br.  (Softcover)

Weight: 0.580 kg, 1.279 lbs

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Book synopsis

Diese Arbeit präsentiert die detaillierte Analyse des wichtigsten Meilensteins der Tok Pisin-Literatur, des Buk Baibel. Tok Pisin, eine Pidgin- beziehungsweise Kreolsprache Papua-Neuguineas, hat durch jene Bibelübersetzung eine signifikante Statuserhöhung erfahren. Aber wie wird diese Option genutzt? Wird das Buk Baibel den selbstauferlegten hohen Ansprüchen bezüglich Funktionalität und Standardisierung der verwendeten Sprachvarietät gerecht? Wie konsequent und zielgruppenrelevant wurde bei der Übertragung der ideologisch und kulturspezifisch geprägten Quellen vorgegangen? Ein Einblick in die kirchliche Praxis und die Netzwerke vor Ort verdeutlicht die Haltung der sozial stratifizierten Sprechergruppen zu ihrem Tok Pisin. Doch der Fortbestand ist gefährdet – omnipräsente Anglisierungsprozesse bestimmen die postkoloniale Identitätssuche. Dabei fungieren Missionare und Bibelübersetzer als Brückenbauer zwischen diametralen Welten. Das enthaltene Wörterbuch auf Basis des verwendeten Textkorpus erleichtert den Zugang zum Faszinosum Tok Pisin.

Contents

Aus dem Inhalt: Pidgin- und Kreolsprachen (Zyklus und Entstehungstheorien) – Entwicklung des Tok Pisin – Christentum in Papua-Neuguinea – Die Bibelübersetzung in Tok Pisin (Standardisierung, Korpusanalyse lexischer und grammatikalischer Merkmale, interkulturelle Problemfelder) – Beispiele aus kirchlicher Praxis – Medien und Politik – Wörterbuch Tok Pisin - Deutsch.

About the author(s)/editor(s)

Der Autor: Timo Lothmann, geboren 1976, studierte Anglistische Sprachwissenschaft, Geschichte und Volkswirtschaftslehre an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, wo er zur Zeit am Institut für Synchrone Anglistik lehrt. Sein gefächertes wissenschaftliches Interesse gilt unter anderem interdisziplinären Aspekten der Sozio- und Psycholinguistik sowie der Übersetzungstheorie und -praxis.

Reviews

«I have found this book very readable and informative, and generally error free. I enjoyed not having to review yet another monolingual English book, and particularly took pleasure in reading the quotations in Classical Greek and Latin.» (Peter Mühlhäusler, Journal of Pidgin and Creole Language)
«Lothmanns umfangreiches Buch (437 Seiten) umfasst weit mehr als eine Übersetzungskritik. Erörterungen der Entstehungstheorien zu Pidgin- und Kreolsprachen, eine Geschichte der Entwicklungsphasen, der Soziolekte und Register des Tok Pisin sowie der Christianisierung Papa-Neuguineas (inkl. Kargo-Kulte, Fundamentalismus und Ökumene) bieten auch Lesern, die mit diesen Fachgebieten nicht vertraut sind, sehr kompetente Einführungen in den durch eigene Beobachtungen und Urteile ergänzten aktuellen Forschungsstand.» (Karl-Heinz Stoll, Lebende Sprache)

Series

Aachener Studien zur Anglistik und Amerikanistik. Bd. 18
Herausgegeben von Ludwig Deringer, Rüdiger Schreyer und Peter Wenzel