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Am Schnittpunkt von Philologie und Translationswissenschaft

Lee-Jahnke, Hannelore / Prunc, Erich (Hrsg.)

Am Schnittpunkt von Philologie und Translationswissenschaft

Festschrift zu Ehren von Martin Forstner

Year of Publication: 2010

Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt am Main, New York, Oxford, Wien, 2010. XXIV, 385 S., 16 Abb., 12 Tab. und Graf.
ISBN 978-3-0343-0374-3 br.  (Softcover)
ISBN 978-3-0352-0020-1 (eBook)

Weight: 0.540 kg, 1.190 lbs

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Book synopsis

Diese Festschrift ehrt Martin Forstner, Professor an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und zeichnet einige der wesentlichen Initiativen eines grossen Gelehrten und Wegebereiters nach, dessen Forschung und Publikationen für die Translationswissenschaft als richtungweisend gelten.
Seine Freunde und Kollegen der CIUTI widmen ihm diesen Band in Dankbarkeit für sein Wirken auf nationaler und internationaler Ebene.
Die hier behandelten Themen spiegeln die vielfältigen Facetten der Translationswissenschaft wieder. So ist die akademische Ausbildung, in welcher Evaluierung eine Schlüsselrolle spielt, ebenso Gegenstand der Überlegungen wie die neuen Wege, welche diese Ausbildung einschlagen sollte, damit unsere Absolventen nicht nur heute, sondern auch in Zukunft den Anforderungen des Marktes entsprechen können. Auch den veränderten geopolitischen Konstellationen, welche althergebrachte Muster in Frage stellen und die Ausbilder zwingen, neue Richtungen in der Translationsdidaktik zu nehmen, wird Rechnung getragen.
Das vorliegende Werk beinhaltet ferner die Modellisierung von Übersetzungstheorien, die Aspekte der Theaterübersetzung, die Rechtsterminologie für das Sprachenpaar arabisch-deutsch, die neuen Marktanforderungen, die interkulturelle Kompetenz, skizziert die Beziehung zwischen Philologie und Übersetzung, stellt Überlegungen zur Bolognareform an und unterstreicht, dass Bilingualismus nicht zwangsweise mit übersetzerischer Kompetenz gleichzusetzen ist.
Dieses Buch enthält 8 Beiträge auf Deutsch, 6 auf Französisch, 6 auf Englisch und 2 auf Italienisch.

Contents

Aus dem Inhalt: Mohammed Alaoui: Die Rechtsterminologie im Deutsch-Arabischen Wörterbuch von Götz Schregle – Henri Awaïss : Aquarelle, poésie et traduction – Gyde Hansen: Die Translationswissenschaft und das Europa des Wissens: Kassandrarufe und Teufelskreise – Peter Holzer: Interkulturelle Kompetenz: Ein Begriff mit vielen Facetten – Ji-Yeon Hwang: The equivalence between Korean and Chinese in legal texts focusing on bilateral agreements – Sylvia Kalina: New Technologies in Conference Interpreting – Andreas Kelletat: Kultur und Translation: Geschichten aus dem Gommersbacher Stufenhörsaal – Don Kiraly: Emergence in the Language Classroom: An experiment in Facilitated Language Acquisition – Vadim Kolesnikov : La traduction repensée en termes de la théorie des modèles – Benoît Kremer: Silentium – Lorenz Kropfitsch: Modernes Standardarabisch: Tendenzen und Fragestellungen aus der Sicht des Lexikographen – Jean-René Ladmiral: Babel & Logos – Hannelore Lee-Jahnke : A la recherche d’identité : ou pourquoi bilinguisme ne rime pas toujours avec traduction – Hugo Marquant : Vivo sin vivir en mi… Je meurs de ne pas mourir … (Thérèse d’Avila) : Philologie et Traduction – Frank Peeters: Creating and Dismantling the National Theatre in a Bilingual Country: The Case of Belgium – Erich Prunč: Konferenz- und Kommunaldolmetschen – Alessandra Riccardi: Velocità d’eloquio e interpretazione simultanea – Peter Axel Schmitt: Terms, Concepts, Objects - and Culture – Michael Schreiber: Bologna hin und zurück: Brauchen wir eine Reform der Reform in den Translationsstudiengängen? – Marc Van de Velde: Die Ausbildung von Übersetzern in Flandern nach Bologna – Maurizio Viezzi: Il lato oscuro della globalizzazione – Lidi Wang: Tradition, Creativity and Challenges: Translator and Interpreter Training in China.

About the author(s)/editor(s)

Die Herausgeber: Hannelore Lee-Jahnke ist Professorin an der Universität Genf und seit 2006 Präsidentin der CIUTI. Sie ist ferner Vorsitzende des Ausschusses für Ausbildung und Qualifizierung von Übersetzern der Fédération Internationale des Traducteurs (FIT). Ihre Forschungstätigkeit und Publikationen haben als Schwerpunkt Translationsdidaktik mit interdiziplinärem Ansatz.
Erich Prunč wurde 1941 in Klagenfurt/Kärnten geboren. Er absolvierte das Studium der Slavistik in Graz und Ljubljana und promovierte 1968 zum Thema «Das innere Lehngut im Slovenischen». Anschliessend wirkte er als Dozent am Institut für Slavistik in Graz und erhielt 1988 Berufung auf die neugeschaffene Lehrkanzel für Übersetzungswissenschaft an der KFU Graz. Bis 2009 war er als Vorstand des Institutes für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft tätig.