» Details
Siep, Julia
Nationalisierte Mütterlichkeit als Phänomen der Moderne
Frauenzeitschriften in Japan, Deutschland und Italien in den 1930er Jahren
Year of Publication: 2011
München, 2011. 344 S.
ISBN 978-3-89975-261-8 br.
(Softcover)
Weight: 0.500 kg, 1.102 lbs
- Softcover:
- SFR 61.00
- €* 49.90
- €** 51.30
- € 46.64
- £ 42.00
- US$ 65.95
- Softcover
» Currency of invoice
* includes VAT – valid for Germany and EU customers without VAT Reg No
** includes VAT - only valid for Austria
Discipline
Book synopsis
Die Publikation beschäftigt sich mit der Frage nach der Funktionalisierung von Mütterlichkeit zur Verwirklichung nationalistischer Ziele in drei exemplarisch ausgewählten Ländern, nämlich Japan, Deutschland und Italien in den 1930er Jahren. Anhand drei exemplarisch ausgewählter Frauenzeitschriften werden die Argumentationsstrategien analysiert, die es ermöglichten, Mütterlichkeit im Kontext extrem nationalistischer Regimes als nationale und kulturelle Besonderheit zu legitimieren. Bei den untersuchten Zeitschriften handelt es sich um die Katei (Japan), die N.S. Frauen-Warte (Deutschland) und Il Giornale della Donna (Italien). Diese kulturwissenschaftlich angelegte Arbeit trägt insgesamt dazu bei, Konstruktionsmechanismen bestimmter Genderstrukturen und deren Verbindung mit den Kategorien Nation/Nationalismus und Kultur in der Vorkriegszeit herauszuarbeiten, die auch prägend für die Jahre nach 1945 waren und deren Auswirkungen noch bis heute zu spüren sind.
About the author(s)/editor(s)
Julia Siep ist Japanologin, Romanistin und Medienwissenschaftlerin. Sie promovierte am Institut für Modernes Japan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dort ist sie zurzeit auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig.
