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Funktion und Bedeutung von Erinnerung im erzählerischen Werk Johannes Urzidils

Bischof, Anja

Funktion und Bedeutung von Erinnerung im erzählerischen Werk Johannes Urzidils

«... ganz und gar erfunden, aber aus einer Wirklichkeit»

Series: Hamburger Beiträge zur Germanistik - Volume 53

Year of Publication: 2012

Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2012. 202 S.
ISBN 978-3-631-63344-1 geb.  (Hardcover)
ISBN 978-3-653-01300-9 (eBook)

Weight: 0.370 kg, 0.816 lbs

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Book synopsis

In der literaturwissenschaftlichen Forschung gilt Johannes Urzidil als Schriftsteller der Erinnerung, der das untergegangene Prag vor den Augen seiner Leser neu erstehen lässt. In dem nicht unerheblichen Teil seines erzählerischen Werks, der die US-amerikanische Lebenswelt als Handlungsort thematisiert, wurde der Aspekt der Erinnerung bislang außer Acht gelassen. Diese Arbeit vergleicht Prager/böhmische und US-amerikanische Erzählwelt, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den auf den ersten Blick divergierenden Handlungsorten herauszuarbeiten. Der Fokus liegt dabei auf dem Konzept des Erinnerns: Geht ein Bruch durch das erzählerische Werk Urzidils, oder lässt sich die Erinnerung vielmehr als übergeordnetes Konzept des Urzidilschen Schreibens charakterisieren?

Contents

Inhalt: Erinnerung im Spannungsfeld zwischen kulturellem Gedächtnis und literarischer Fiktion - Alte und Neue Welt - Dingwelt - Städte-Ansichten - Naturbetrachtungen und Stifter-Bilder - Schuld und Sühne - Erinnerung als moralischer Impetus - Sprache im Exil - Dichtung als Erinnerungskunst - Erinnerung als Prinzip.

About the author(s)/editor(s)

Anja Bischof, geboren 1977 in Heidelberg, studierte Germanistik und Geschichte an den Universitäten Heidelberg und Hamburg. Seit 2009 arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Lübeck.

Series

Hamburger Beiträge zur Germanistik. Bd. 53
Verantwortlicher Herausgeber: Hans-Harald Müller