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Berufliche Mobilitätsentscheidungen von Erwerbspersonen im sozial- und arbeitsmarktpolitischen Spannungsfeld

Eine suchtheoretische Modellierung

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Jan Philipp Hans

Die Agenda 2010: Von den einen gelobt, von den anderen kritisiert. In diesem Spannungsfeld setzt diese Publikation an und untersucht die Auswirkungen der Agenda 2010 auf die berufliche Mobilität von Beschäftigten. Das ökonomische Kalkül hierzu ist recht simpel. Für Angestellte hatte die Agenda 2010 zur Folge, dass die Fallhöhe aus einem Übergang in Arbeitslosigkeit angestiegen ist. Beschäftigte, die überlegen, den Arbeitsplatz zu wechseln, und dann eine Probezeit absolvieren müssen, sind mit einem höheren Risiko konfrontiert. Es wäre deshalb ökonomisch rational, dass die Arbeitsmarktmobilität von Beschäftigten zurückgeht. Ferner beschäftigt sich diese Publikation auch damit, welche sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen geeignet sind, um berufliche Mobilitätsbewegungen zu initiieren.

Die Agenda 2010 – Zur Entwicklung der beruflichen Mobilität von Arbeitslosen und Beschäftigten vor, während und nach der Agenda 2010 – Zu der Arbeitsmarktmobilität in der ökonomischen Theorie – Die Sozial- und die Arbeitsmarktpolitik in der moral-philosophischen Theorie – Zu der empirischen Gültigkeit der theoretischen Erkenntnisse – Eine Betrachtung von Nutzen und Kosten der modifizierten Arbeitsversicherung als Ergänzung der empirischen Ergebnisse – Ein Überblick zu den zentralen Ergebnissen