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Strukturelle Vorgaben der Strafprozessordnung für die Vernehmung zur Sache

Die Entstehung der Vernehmungsstruktur des § 69 StPO unter besonderer Berücksichtigung der Teilhabemöglichkeiten der Verteidigung – zugleich eine Gegenüberstellung mit aussagepsychologischen Grundsätzen

Series:

Martin Wilke

Die zentrale Bedeutung des Zeugenbeweises steht in beachtenswertem Gegensatz zu den kargen gesetzlichen Regelungen zur Vernehmung. Nach § 69 StPO folgt auf einen anfänglichen Bericht nötigenfalls das Verhör. Zwar ist dem Verteidiger hierbei nach § 240 Abs. 2 StPO auf Verlangen zu gestatten, Fragen an den Zeugen zu richten. Nach herrschender Meinung soll er aber nur genau umrissene und inhaltlich beschränkte Fragen stellen dürfen. Zusammenhängende Erklärungen dürfe nur der Vorsitzende einfordern. Martin Wilke widmet sich der Frage, ob das Fragerecht des Verteidigers in der Hauptverhandlung in Anbetracht moderner gedächtnis- und aussagepsychologischer Erkenntnisse neu justiert werden muss. Er weist nach, dass das Fragerecht als umfassendes Recht zu verstehen ist, eine an aussagepsychologischen Erkenntnissen ausgerichtete, lenkende Gesprächsdynamik entwickeln und zusammenhängende Zeugenerklärungen einfordern zu dürfen.

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Der christliche Glaube als reflektierte Erfahrung

Eine Studie zur Schleiermacherrezeption Gerhard Ebelings

Series:

Jana Huisgen

Gerhard Ebelings Schleiermacherrezeption steht exemplarisch für die Wiedergewinnung der Erfahrungs- und Wirklichkeitsdimension der evangelischen Theologie nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Studie stellt Ebeling als einflussreichen Vertreter der beginnenden Schleiermacherforschung in den 50er und 60er Jahren vor. Die Religionstheorie und Gotteslehre Schleiermachers werden als Ausdruck einer Theologie des Subjekts begriffen, die das religiöse Selbstbewusstsein und dessen Ausdrucksformen zum Gegenstand hat. Die Autorin zeigt, wie Ebeling diese theologische Grundeinsicht aufnahm, um den Herausforderungen einer modernen Dogmatik gerecht zu werden. Sie weist nach, dass Ebeling der «Glaubenslehre» eine hermeneutisch-theologische Lesart zugrunde legt und präsentiert als Folge die Akzentverschiebung vom religiösen Selbstbewusstsein auf die Sprache als hermeneutische Leitkategorie der Dogmatik Ebelings.

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Dialog der Künste:

Literatur und Musik

Series:

Edited by Joanna Firaza and Malgorzata Kubisiak

Die Grundlage für den vorliegenden Band bilden literaturwissenschaftliche Beiträge, die im Rahmen der Tagung «Dialog der Künste: Literatur und Musik» im März 2017 an der Universität Lodz präsentiert wurden. Der Band folgt dem Konzept von Literatur und Musik als korrespondierende Künste in Anlehnung an Oskar Walzels These von der «wechselseitigen Erhellung der Künste» aus dem Jahr 1917. Diese gründet in Horazʼ Idee von einer heteronomen Natur der Künste und hebt das kreative, dialogische Potenzial des Vergleichs hervor. Durch vielfache Korrespondenzen wird Musik zum Anlass für poetologische bzw. metatextuelle und semantische Reflexion. Die Beiträge befassen sich mit den Wechselverhältnissen zwischen Literatur und Musik, die zum einen die Thematisierung von unterschiedlich funktionalisierten Musik-Zitaten betreffen und zum anderen auch strukturell-rhetorische Analogien erfassen.

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Horizontale Lexikographie

Kontrastives Wörterbuch ausgewählter deutscher Simplizia und ihrer motivierten präfixalen Derivate

Series:

Hans-Jörg Schwenk

Mit diesem Buch wird lexikographisches Neuland betreten. Zum ersten Mal werden Wörterbucheinträge, konkret: unpräfigierte Ausgangsverben und ihre motivierten Ableitungen, einander nicht mehr nach-, sondern nebengeordnet und die bislang bedingt durch die vertikale Anordnung der Lemmata vernachlässigten Bedeutungsunterschiede, wie sie sich zwischen Simplizia und Derivaten bzw. Derivaten untereinander offenbaren, durch kontrastive Analyse ermittelt, aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Das Wörterbuch richtet sich sowohl an Deutschlerner als auch und vor allem an – insbesondere muttersprachliche – Deutschlehrer, denen sich ein Nachschlagewerk bietet, das ihnen hilft, bestehende Lücken im Bereich des expliziten semantischen Sprachwissens zu füllen.

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Stereoscopic London

Plays of Oscar Wilde, Bernard Shaw and Arthur Wing Pinero in 1890s

Gül Kurtuluş

The book is about Oscar Wilde’s, George Bernard Shaw’s and Arthur Wing Pinero’s plays written and performed in London in the late nineteenth and early twentieth centuries. The plays discussed in this book share important common points. They are set in London and illustrative of the realities of the metropolis. Performed extensively on the English stage and indeed throughout the English-speaking world, the plays reflect different backgrounds, origins, and life trajectories of the playwrights. There are perceptible differences in the attitudes as well as modes of expression of the playwrights. The works considered here are inextricably connected to London and they function as important documents of social history. They are examples of developing dramatic forms within which London and Londoners appear as both the dissolving and unifying elements of the broad spectrum of late nineteenth-century and early twentieth-century society. The themes and concerns of these works accurately reflect those of Victorian/Edwardian Londoners. This book provides an understanding of the close connection between London society, with its manners and morals, and the city’s visible and invisible impact on the characters depicted in these plays.

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Besonderheiten im sozialen Verhalten und emotionalen Erleben bei Lernenden mit Störungen des Lesens / Rechtschreibens

Analyse relevanter Faktoren aus Elternperspektive als Planungsgrundlage für Interventionsansätze

Yannic Wiegold

Probleme im Rechtschreiben gehen häufig einher mit Auffälligkeiten im Verhalten von Kindern und Jugendlichen, wie zum Beispiel Aufmerksamkeitsproblemen, Hausaufgabenkonflikten, depressiven Verstimmungen oder aggressiven Verhaltensweisen. In dieser Untersuchung wurden die Eltern von Lernenden mit Rechtschreibproblemen nach deren Verhalten befragt. Als Fragebögen wurden die Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ) und die Deutsche Schulalter-Formen der Child Behavior Checklist eingesetzt. Aus den beschriebenen Auffälligkeiten leitet der Autor Interventionspunkte ab.

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Edited by Bernd Käpplinger

Nach dem zentralen Beitrag von Franz Pöggeler von 1959 wird 60 Jahre später der aktuelle Stand der Raum- und Ortssituation der Erwachsenenbildungshäuser präsentiert und diskutiert. Konzepte für Lernzentren und andere Lernorte fließen dabei ein und bereichern das Spektrum der räumlichen Optionen und Positionen wie Erwachsenenbildung architektonisch sichtbar und lokalisiert wird.

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Sylwia Firyn and Piotr A. Owsiński

Dieses Buch bildet den zweiten Teil einer wissenschaftlichen Reihe, in der sieben Sprachebenen der Sprache der deutschsprachigen Kanzleien des Spätmittelalters auf dem Gebiet des Ordensstaates und der Nachfolgeländer beschrieben werden. In diesem Teil der Reihe werden morphologische Aspekte angeschnitten, wobei nur die Kategorien des Adjektivs und die Ablautklassen behandelt werden. Diese Bereiche sind wegen der vielen Neuerscheinungen besonders interessant. Die Autoren gehen einerseits auf relikthafte Erscheinungen in den einzelnen Ablautklassen eingegangen ein, andererseits auf die Bildung der zweiten und dritten Ablautreihe im Altthornischen Schöffenbuch. Es konnte nachgewiesen werden, dass der Text einen frühneuhochdeutschen Stand nicht ganz erreicht hat.

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Katrin Kanzenbach

The book introduces the model of the corporate compliance officer under US, UK and German law and practice. It aims to analyze the compliance function within private sector companies in the three selected jurisdictions in order to present a model of the German Compliance Officer. There is little uniformity and standardization of the German compliance function outside the banking sector. It has been recognized that a generally applicable definition of the compliance function is as yet absent. There is a need for a generally applicable definition and a modern understanding of the role of the compliance officer. This is why this book is intended to bridge the gap in knowledge concerning the applicable legal standards required to ensure the effectiveness of this position. As such, it may be useful to examine the legal environment of the compliance function outside of the German framework and to explore the professional status and role of the corporate compliance officer in other countries, such as in the US and the UK.

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Series:

Edited by Klaus-Dieter Ertler, Yvonne Völkl, Elisabeth Hobisch, Alexandra Fuchs and Hans Fernández

The Spectators, also known as Moral Weeklies, were an important magazine genre which came into being in the early 18th century and which shaped European identity by developing the strategies of critical journalism and by popularizing the ideas and values of the Age of Enlightenment. Investigating modes of storytelling in the Spectators is an important starting point for a paradigmatic investigation of our historical, cultural and philosophical evolution since the Enlightenment and the impact of these magazines on issues of identity in today’s Europe. In this collection on ‹Storytelling in the Spectators›, we present a series of contributions which study English, French, Spanish, Italian, German, Dutch, Czech, Polish and Danish-Norwegian periodicals.