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Karin Larsen

The present study is a comprehensive analysis of the evolution of the system of long and short adjectives in Old Russian, a profound language change to which very little previous research has been devoted. It is generally assumed that in prehistoric Slavic, the system was purely grammatical with the long form denoting definiteness and the short form denoting indefiniteness. The present study finds, on the basis of evidence collected from Old Russian chronicle texts, that even the earliest of these sources display a substantially transformed system no longer reflecting the opposition between definiteness and indefiniteness, but governed by parameters of information structure.
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Edited by Helmut Schaller and Andrej N. Sobolev

Der hier vorliegende Kartenband behandelt die grammatischen Kategorien des Substantivs in den Sprachen Südosteuropas, wobei die Sprachdaten aus 12 südosteuropäischen Ortspunkten auf 127 Karten präsentiert werden. Als Grundlage dient das Sprachmaterial, das in internationaler Zusammenarbeit im Rahmen des Forschungsprojektes "Malyj dialektologičeskij atlas balkanskich jazykov/Kleiner Balkansprachatlas" erhoben und bearbeitet wurde
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Edited by Andrej N. Sobolev

Der Reihe Studien zum Südosteuropasprachatlas umfasst die Veröffentlichungen des von der DFG bis 2005 geförderten Forschungsprojekts „Kleiner Sprachatlas". Die Abhandlungen bringen vor allem die Ergebnisse von sprachwissenschaftlichen Feldforschungen, die in den genannten Balkanländern von Mitarbeitern des Forschungsprojektes durchgeführt wurden.

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Nationsbildung als "kulturelle Lüge"

Eine vergleichende Untersuchung zur kroatischen und tschechischen nationalen "Wiedergeburtsbewegung" des 19. Jahrhunderts

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Andreja Zorić

Ausgehend von der Tatsache, dass es sich bei Nationen nicht um natürliche Gegebenheiten sondern um konstruierte Gemeinschaften handelt, werden in der vorliegenden Arbeit die Nationsbildungsprozesse der im 19.Jahrhundert wiedererweckten Kroaten und Tschechen literaturwissenschaftlich und kultursemiotisch untersucht. Im Vordergrund steht dabei neben dem Vergleichsaspekt die Frage der Konstruiertheit oder gar Lügenhaftigkeit der beiden Wiedergeburtsprozesse. Zur Beurteilung des Konstruktionscharakters kultureller Erfindungen oder Neuerungen entwickelt die Verfasserin das Konzept der erfolgreichen beziehungsweise erfolglosen kulturellen Lüge. Mittels dieser Unterscheidung gelingt es ihr, die jeweiligen nationalen Selbstbeschreibungsmodelle hinsichtlich ihrer Funktionalität und Attraktivität zu klassifizieren
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Ida Junker

Der Band vereinigt mehrere Aufsätze in russischer Sprache über den Petersburger Text. Das Interesse der Autorin gilt insbesondere seinen mythopoetischen Elementen, seiner intertextuellen und metatextuellen Struktur sowie seiner eigenartigen dramatischen Natur. Die Analyse zieht einen umfangreichen Textkorpus heran und richtet sich nicht nur an Literaturwissenschaftler und Studenten der Slawistik, sondern auch an ein breites russischsprachiges Lesepublikum.
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Annette Werberger

Seit Žirmunskij gelten die Akmeisten als "Überwinder des Symbolismus", was zu vielen Missverständnissen über die akmeistische Poetik geführt hat. Während die Symbolisten die Vieldeutigkeit des Wortes als Grundlage der Metaphorik für sich entdeckten, sind sich die Akmeisten stärker des Zusammenhangs von Identität und Pluralität des Wortes bewusst. Sie begreifen die Idee einer völligen Unabhängigkeit der dichterischen Sprache von der Alltagssprache als Illusion und Gefahr und pragmatisieren das symbolistische Sprachverständnis nachhaltig. Akmeistisches Schreiben versucht sich auf verschiedenen Ebenen referentiell zu verankern und eine Art "neuen Realismus des Schreibens" zu erschaffen. Die Akmeisten versuchen dabei in ihren Texten, über eine größere zeitlich-räumliche und kulturelle Kontextualisierung, die Aufnahme von Realitätssubstraten, eine stärkere Einbindung der Alltagssprache, dialogische Wendungen, das Aufgreifen einer historischen Formensprache oder eine narrative Parlandogestik wieder Authentizität und Wirklichkeit zu gewinnen. - Die Arbeit bietet zugleich einen kurzen Ausblick auf die Rezeption des Akmeismus durch Brodskij, Celan und Grünbein.
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Peter Drews

Diese umfangreiche Studie behandelt erstmalig die gesamte Rezeption der Werke Schillers in allen relevanten slavischen Literaturen bis 1900. Sie konzentriert sich auf die Übersetzungen seiner Dichtungen in die entsprechenden Sprachen sowie die jeweiligen Reaktionen auf sein Schaffen in wissenschaftlichen Kreisen wie in der breiteren literarischen Öffentlichkeit. Hierbei wird nicht zuletzt auch berücksichtigt, inwiefern die jeweiligen nationalsprachlichen publizistischen Äußerungen zu Schiller eine eigenständige slavische Meinungsbildung widerspiegeln bzw. in ihrer Abhängigkeit von ausländischen Quellen gegebenenfalls weit eher vor allem deutsche bzw. französische Urteile zu seinem Werk reflektieren. Die Darstellung ergänzt eine detaillierte, mehr als 1.600 Titel umfassende Bibliographie der Übertragungen von Werken Schillers in sämtliche slavischen Sprachen bis 1900.
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Die südaromunische Mundart von Turia (Pindos)

Syntax, Lexik, Ethnolinguistik, Texte

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M Bara, T Kahl and A. N. Sobolev

Vorliegender Band in russischer Sprache "Južnoarumynskij govor sela Tur'ja (Pind)" präsentiert Ergebnisse des DFG-Forschungsprojektes "Kleiner Balkansprachatlas (KBSA)" und enthält die in Nordgriechenland erhobenen und ausgewerteten Materialien zur Syntax, Lexik und Ethnolinguistik des Ortspunktes sowie die zugrunde liegenden Dialekttexte. Dieser Band fungiert als eine weitere Materialveröffentlichung im Rahmen des KBSA-Projektes sowie als Grundlage für die abschließende Kartographierung der gesamten Sprachdaten aus allen Ortspunkten des Balkansprachatlasses.
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Martina Gazdíková

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den Wörtern im Slovakischen auseinander, die als "Tschechismen" bzw. als "tschechische Kontaktwörter" gelten. Damit geht sie auf eines der brisantesten Themen in der Slovakistik ein. Sie untersucht den heutigen normativen Status der genannten Wörter und seine Veränderungen nach dem gesellschaftlich-politischen Umbruch am Ende der 80er und zu Beginn der 90er Jahre. Sie geht sodann der Frage nach, wie die aktuelle normativistische Be- bzw. Abwertung dieser Wörter in der Sprachpraxis befolgt wird. Die empirische Untersuchung konzentriert sich auf die Pressesprache. Die Ergebnisse der soziolinguistischen Umfrage und exemplarische Auszüge aus Internetforen veranschaulichen, welche Haltung die slovakischen Sprecher zu den untersuchten Wörtern einnehmen. Die Arbeit enthält darüber hinaus einen historischen Überblick zum slovakisch-tschechischen Sprachkontakt und einen Index von ca. 1.800 lexikalischen Einheiten.
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Jörn Achterberg

Deutschland hat sich sukzessive zum größten Einwanderungsland Europas entwickelt und wird immer stärker vom Bild einer multikulturellen und multilingualen Gesellschaft geprägt. Dem Thema Mehrsprachigkeit aber wird insbesondere in Bezug auf slavische Migrationsidiome nur wenig Beachtung geschenkt. Ziel der vorliegenden Studie ist die empirische Erforschung des aktuellen Sprachverhaltens slavophoner Immigranten und die Bestimmung der Vitalität ihrer Muttersprachen. Anhand einer deutschlandweiten Enquete unter 500 Zuwanderern werden detaillierte mikrosoziologische Daten zum Gebrauch der slavischen Sprachen in Abhängigkeit von Personen, Themen und Situationen erhoben und der Einfluss sprachökologischer Faktoren wie Attitüden, Motivationen, Identität und soziales Netzwerk der Sprecher auf die Sprachverwendung und den Spracherhalt untersucht. Zudem wird auf der Grundlage interdisziplinärer Ansätze zur Beschreibung von Sprachminderheiten die Vitalität der Slavinen komparativ analysiert, womit die gegenwärtige Situation und die zukünftige Entwicklung der Slavia in Deutschland im Allgemeinen und spezifische Tendenzen der Ethnolekte im Besonderen aufgezeigt werden.