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Ida Junker

Benedikt Livšic (1887-1938) ist einer der russischen Dichter, die zu Opfern des Stalinschen Terrors wurden und denen bis Ende der 1980er Jahren eine angemessene wissenschaftliche Rezeption verwehrt blieb. In der hier vorliegenden Monographie wird eine umfassende Sinn-Rekonstruktion eines wesentlichen Teils seines oftmals willentlich dekontextualisierten und aus der Geschichte der russischen Literatur ausgeblendeten Schaffens unternommen. Sie stellt eine Auseinandersetzung mit den drei bedeutenden Schaffensphasen dar, für die die intertextuellen Bezüge zur französischen Dichtung, zum russischen Futurismus und zum so genannten Petersburger Text der russischen Literatur als zentral angesetzt werden. Die mit einer umfangreichen Bibliographie und zwei Registern versehene Analyse bettet das Werk von Benedikt Livšic in einen breiten literarischen Kontext ein und gibt zusätzliche Aufschlüsse über die dominanten Strömungen der Moderne.
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Don't Weep a Gold Chain

Observations on Primary and Secondary Systems in Russian Classical and Romantic Art and Literature

Series:

Paul M. Waszink

In this work I have endeavoured to apply the theory of primary and secondary systems as defined by D.S. Likhachev to Russian literary texts. Likhachev's idea amounts to the fact that those systems reoccur alternately. Thus, a primary system evolves into a so-called elliptic stage which enables a succeeding, secondary system to develop itself. Conversely, when the latter has become the standard norm it gradually evolves, in turn, into a similar elliptic stage. This, in turn, gradually develops into a primary system too. As far as the fluent succession of systems is concerned, Likhachev's theory differs from a similar theory developed by E.R. Curtius. The latter assumes that literary works should be divided into works with a Classicistic and a Manneristic character. The first develop into the latter which show a frozen character with no original qualities. In the end works with a new Classicistic character develop themselves. These, in turn, have a vital character again. In other words, in Curtius' scheme there is no place for a fluent alternation of systems the way there is in Likhachev's.
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Entwicklungen in Slavischen Sprachen 2

Für Volkmar Lehmann zum 60. Geburtstag von seinen Schülerinnen und Schülern

Series:

Edited by Tanja Anstatt and Björn Hansen

Dieser Band ist Volkmar Lehmann zum 60. Geburtstag gewidmet. Gleichzeitig bietet uns das Buch die Gelegenheit, eine kleine Zusammenschau der Arbeiten des Jubilars vorzustellen und unsere Wertschätzung dieser Werke auszudrücken, indem jeder der Artikel eine These von Volkmar Lehmann aufgreift. Einen inhaltlichen Zusammenhang erhalten die hier versammelten Artikel auch dadurch, dass in ihnen die Frage der sprachlichen Entwicklung eine Rolle spielt. Mit dem Titel "Entwicklungen in Slavischen Sprachen 2" knüpft man gleichzeitig an einen vorausgegangenen Sammelband des gleichen Titels an. Während im ersten Band jedoch Artikel zu diachronen Fragestellungen zusammengefasst sind, geht es hier um eine breitere Auffassung des Entwicklungsbegriffs.

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The Experience of Space

The Privileged Role of Spacial Prefixation in Czech and Russian

Series:

Sarah Shull

Cognitive linguistic research suggests that Slavic verbal prefix semantics may be profitably described by assuming a spatial prototype, and that non-spatial (abstract) prefixes derive metaphorically from this prototype. This dissertation uses a cognitive linguistic framework to establish a concise, systematic description of prototypes for prefixes and prepositions in Russian and Czech, and evaluates the nature of the relationship among the various senses of prefixes. The research presented here is aimed at carefully establishing the spatial meaning of prefixes. The primary motive for this research, however, is to evaluate the nature of the relation between spatial uses and abstract uses and to determine if abstract uses do indeed involve primarily spatial metaphor. A significant portion of the dissertation, therefore, is devoted to a discussion of the connection between spatial and abstract prefixation. A secondary purpose is to compare the spatial and abstract uses of prefixes in Czech and Russian, and to see whether differences in the verbal systems of these two languages can be correlated with underlying semantic differences at the spatial level.
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Series:

Kay-Uwe May

Zunehmende Budgetprobleme bedrohen die Handlungsfähigkeit öffentlicher Gebietskörperschaften. Bisherige Arbeiten zur Haushaltskonsolidierung beschränken sich auf deskriptive Argumente. Mit positiver Theorie und im Rahmen der Neuen Politischen Ökonomie analysiert diese Arbeit strukturelle Grundlagen für den permanenten Ausgabedruck und prozessuale Ansätze zur Krisenbewältigung. Erfolgsbedingungen für Ausgabekürzungen können abgeleitet und empirische Fallbeispiele aufgearbeitet werden.
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Kleines Wörterbuch der kirchenslavischen Sprache

Wortschatz der gebräuchlichsten liturgischen Texte mit deutscher Übersetzung

Series:

Jean-Paul Deschler

Das Buch enthält den Wortschatz der wichtigsten liturgischen Texte des byzantinischen Ritus, d.h. des Hesperinos, des Orthros, der Liturgien und der Evangelien; die übrigen alt- und neutestamentlichen Schriften sind berücksichtigt, soweit sie an Sonntagen und höheren Festen benutzt werden. Der Benutzer findet hier die Wörter so, wie sie in den liturgischen Büchern, beispielsweise im 'Služebnik', verwendet werden.
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Kleines Wörterbuch der Kirchenslavischen Sprache

Wortschatz der gebräuchlichsten liturgischen Texte mit deutscher Übersetzung; Dritte, neu bearbeitete und erweiterte Auflage.

Series:

Jean-Paul Deschler

Das Buch enthält den Wortschatz der wichtigsten liturgischen Texte des byzantinischen Ritus, d. h. des Hesperinos, des Orthros, der Liturgien und der Evangelien; die übrigen alt- und neutestamentlichen Schriften sind berücksichtigt, soweit sie an Sonntagen und höheren Festen benutzt werden. Dieser "Grundwortschatz" soll es nun ermöglichen, solche Texte in der modern- (russisch-) kirchenslavischen Schreibweise leicht zu übersetzen. Das Wörterbuch, eine erheblich erweiterte Ausgabe der früheren, seit Jahren vergriffenen Auflagen, will sprachwissenschaftliches und theologisches Wissen praktischen Bedürfnissen dienstbar machen: es hilft dem Slavistik-Studenten und dem ostkirchlich Interessierten wie auch dem Ikonenliebhaber bzw. Kunsthistoriker ohne Russisch- bzw. Serbischkenntnisse, biblische und liturgische Texte in der Form des Modernen Russisch-Kirchenslavischen zu verstehen. Von Nutzen sind dabei die grammatischen und orthographischen Hinweise in der Einleitung, die Verweise von bestimmten Flexionsformen auf die Ausgangsformen im Wörterverzeichnis und der Anhang mit Abkürzungen in Handschriften und Drucken sowie auf Ikonen. Ein weiteres Verzeichnis enthält Personen- und Ortsnamen aus den biblischen Büchern, dem Heiligenkalender und der profanen Geschichte, die in liturgischen Texten und auf Ikonen zu finden sind, wobei orthographische Varianten bzw. Fehlschreibungen mit einem Verweis auf die Standardformen aufgeführt sind.
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Series:

L. Goletiani

Issledovateli, predstavljajuščie samye raznye podchody i napravlenija, schodjatsja vo mnenii, čto model' kommunikacii dolžna byt' rasširennoj. Kommunikativnaja neudača v takoj modeli - eto uže ne stol'ko projavlenie nesoveršenstva jazykovogo koda, skol'ko neudača dejstvij rečevych subaektov. (...) Pričiny ee mogut predopredeljat'sja, vo- pervych, osobennostjami jazyka, vo-vtorych, osobennostjami situacii i, nakonec, samimi partnerami po kommunikacii, bolee ili menee udačno učityvajuščimi eti osobennosti, bolee ili menee udačno sledujuščimi pravilam pol'zovanija jazyka.

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Series:

Edited by Andrej N. Sobolev and Helmut Schaller

Der hier vorliegende Kartenband behandelt die grammatischen Kategorien des Substantivs in den Sprachen Südosteuropas, wobei die Sprachdaten aus 12 südosteuropäischen Ortspunkten auf 127 Karten präsentiert werden. Als Grundlage dient das Sprachmaterial, das in internationaler Zusammenarbeit im Rahmen des Forschungsprojektes "Malyj dialektologičeskij atlas balkanskich jazykov/Kleiner Balkansprachatlas" erhoben und bearbeitet wurde.
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Ein Meisterwerk im Zwielicht

Ivan Bunins narrative Kurzprosaverknüpfung "Temnye allei" zwischen Akzeptanz und Ablehnung – eine Genrestudie

Series:

Hella Reese

Ivan Bunins hohe Meinung von seinem Erzählband "Temnye allei" (Paris, 1946) wurde nur selten geteilt. Im Blickfeld der Leser stand allzu häufig die erotische Thematik - die diesbezügliche Kritik beeinträchtigte eine unvoreingenommene Rezeption des Buches, dessen Kohärenz nur vereinzelt wahrgenommen wurde. Gekürzte Editionen verstärkten in der Folge diesen Effekt. Die Studie betrachtet die "Temnye allei" erstmals im Wirkungsgeflecht äußerer Bedingungen und künstlerischer Intention, unter Berücksichtigung aller zeitgleich entstandenen, teilweise bis heute unveröffentlichten Erzählungen. Im Mittelpunkt steht die Bestimmung der Genrezugehörigkeit des Buches auf Basis der extra- und intratextlichen Verknüpfungen wie Struktur, Stil und der zentralen Themenkreise Liebe, Tod und Erinnerung. Während ein Blick auf die bewegte Entstehungsgeschichte Rückschlüsse auf die geplante Anlage des Buches erlaubt, erhellt die kritische Auseinandersetzung mit der Editions- und Rezeptionsgeschichte die unterschiedlichsten Akzeptanzprobleme bei der Wahrnehmung des Buches als Kurzprosaverknüpfung - und als Meisterwerk Bunins.