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Edited by Laura Hölzlwimmer, Christian Preusse, Damien Tricoire and Johannes Gleixner

Von der Reformation bis ins 20. Jahrhundert prallten in Ostmitteleuropa religiöse und politische Ordnungen aufeinander. Die Konfessionen strebten oft nach Dominanz und stellten somit die existierenden Herrschaftsverhältnisse infrage. Die Konkurrenz zwischen religiösen Gemeinschaften gefährdete das soziale und politische Gefüge. Die Eliten der Region sahen sich vor dringende Probleme gestellt: Wie sollten sie mit der religiösen Heterogenität umgehen? Waren Kirchenunionen und Religionsgespräche realistische Lösungen? Welche politischen Foren und Rechtsinstrumente konnten sie bemühen, um trotz religiöser Feindschaften den nötige sozialen und politischen Zusammenhalt zu gewährleisten? Wie konnten sie Identitäten stiften, die die nationale Gemeinschaft mit der Konfession in Einklang bringen würden, der sie eine führende Rolle zuerkannten? Konkurrierende Ordnungen nimmt Verschränkungen zwischen Religion, Staat und Nation in Vormoderne und Moderne in den Blick. Durch den Fokus auf politisch-religiöse Kämpfe und rivalisierende Ordnungsbestrebungen eröffnet der Sammelband Perspektiven für einen epochenübergreifenden Vergleich.
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Katrin Boeckh

Edited by Oleh Turi

In Belarus regiert seit 1991 ununterbrochen ein einziger Staatspräsident, in Russland teilt sich diese Position im selben Zeitraum auf drei Männer auf. Im Unterschied dazu bekleideten in der Ukraine insgesamt sechs Personen aus unterschiedlichen Parteien dieses Amt. Dazu hat das Land seither zwei "Revolutionen" erlebt, die auf zivilgesellschaftlichen Bewegungen aufbauten: die Orangene Revolution 2004/05 und den Euro-Majdan 2013/14. Was unterscheidet also die Ukraine von anderen Staaten? Das Buch gibt eine mögliche Antwort, indem es die lebendige religiöse Pluralität in der Ukraine hervorhebt, die zu Beginn der 1990er Jahre nach der langen sowjetischen Religionsrepression wieder auflebte. 19 Autoren aus der Ukraine, aus Russland und aus Deutschland gehen diesem einzigartigen Zug des öffentlichen Lebens in der Ukraine aus historischer, soziologischer und ökonomischer Perspektive auf den Grund. Eine ihrer Schlussfolgerungen besteht darin, dass diese Mehrstimmigkeit an Glaubensdenominationen die öffentliche Diskussion im Land und den Prozess der Demokratisierung wesentlich stützt.
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Slawischer Sprachvergleich für die Praxis

Lern- und Erschließungsstrategien - Floskeln für den Alltag - Grammatik - Wörterverzeichnis - Hörmaterialien

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Christof Heinz and Holger Kuße

Das Lehrbuch vermittelt Lern- und Erschließungsstrategien, mit denen auf der Basis einer oder mehrerer bekannter slawischer Sprachen ein schneller und effizienter Zugang zu anderen slawischen Sprachen ermöglicht wird. Der Vergleich für die Praxis führt in markante Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den slawischen Sprachen ein. In den Vergleich sind wichtige historische Informationen einbezogen. Das Lehrbuch enthält eine vergleichende elementare Grammatik des Russischen, Bulgarischen, Bosnisch-Kroatisch-Serbischen, Tschechischen und Polnischen, Floskeln für den Alltag, ein Wörterverzeichnis, Übungen und Hörmaterialien.
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In the Place of Utopia

Affect and Transformative Ideas

Warwick Tie

Considerable socio-political change has re-configured the discursive space once occupied by ‘ utopia’. Within the cultures of late capitalism and the organisational matrices of bio-political administration, that space is no longer animated by images of idealised states that are yet to come, or by a sense of simple failure in the production of those same states. Rather, it is overdetermined by a condition of differentiation in the representation of reality. The origins of that differentiation of representation appear to lie deep within the modernist project. In the Place of Utopia explores how that condition of representation might be animated anew by the discursive circuits through which modernity has come to operate, so as to enliven the ability of transformative ideas to lever change from within a range of organic crises current to the world system: the financialisation of global capitalism; the subsumption of worker subjectivities to the logic of capital; the broadening of the metabolic rift through industrial-capitalism. Central to this animation of transformative ideas is the relationship between language and the body.
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Democratising the Museum

Reflections on Participatory Technologies

Edited by Pille Runnel and Pille Pruulmann-Vengerfeldt

Democratising the museum is a collection of articles reflecting upon the problem of how participation, technologically mediated or not, can support the museum in the process of becoming more accessible. The open museum shares power with its visitors while negotiating professionalism and the role of the museum in a modern society. The book looks at the roles and struggles of audiences/visitors and professionals and the role of digital technologies in supporting the participatory museum. While different chapters draw on a variety of empirical examples, the main analytical backbone of the book comes from an extended participatory action research study conducted at the Estonian National Museum. This book aims at both academics and professionals working in the museum field.
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Evoking Polish Memory

State, Self and the Communist Past in Transition

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Anna Witeska-Mlynarczyk

The book offers an interdisciplinary but very grounded look at the question of memory politics in contemporary Poland. It describes the conflicting ways in which two groups of people – the former anti-communist activists and the former officers of the repressive regime – have actively engaged in representations and claims about the communist past in the contemporary reality of one Polish town. The material is based on ethnographic fieldwork conducted during the years 2006-2008. The author focuses on the processes of reconstruction of memories and subjectivities taking place at the intersection of individuals, civic society, state bureaucracy and politics. The book focuses on the beliefs, hopes and fears of people who became the subjects of historical policy during their lifetimes.
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Edited by Gudrun Goes

Die Deutsche Dostojewskij-Gesellschaft (DDG) verfolgt das Ziel, das Werk Fjodor Michajlowitsch Dostojewskijs (1821-1881), des weltweit immer noch wirkmächtigsten russischen Autors, in Deutschland zu verbreiten und über aktuelle Trends vor allem der deutschsprachigen Dostojewskij-Rezeption zu informieren. Die Gesellschaft hat eine wichtige Scharnierfunktion zwischen Fachwissenschaft (Russischer bzw. Slawischer Philologie) einerseits und dem anhaltend großen Kreis deutschsprachiger Dostojewskij-Leserinnen und -Leser. Zur Zielgruppe gehören Hochschulinstitute und -dozenten ebenso wie Theologen, Psychologen, Philosophen, Mediziner, Gymnasiallehrer, Volkhochschuldozenten und andere interessierte Laien. Das Jahrbuch der DDG dient in erster Hinsicht der Publikation der Vorträge der Jahrestagungen der Gesellschaft, die stets einem bestimmten Themenkreis gewidmet sind. Daneben erscheinen in ihm aber auch neuere wissenschaftliche oder populärwissenschaftliche Abhandlungen zum Thema des jeweiligen Bandes oder zu Dostojewskij allgemein. In den fast drei Jahrzehnten seines Bestehens konnte sich das Jahrbuch als Forum der deutschsprachigen Dostojewskij-Forschung etablieren, das auch von Fachwissenschaftlern geschätzt und als Medium genutzt wird.
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Edited by Sigrun Comati, Helmut Schaller, Wolfgang Gesemann and Raiko Krauß

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Edited by Sebastian Kempgen and Ludger Udolph

Das Bulletin der deutschen Slavistik wird herausgegeben im Auftrag des Slavistenverbandes von Sebastian Kempgen und Ludger Udolph sowie dem Redaktionskollegium Hermann Fegert, Norbert Franz, Gerhard Giesemann, Ulrike Jekutsch und Monika Wingender. Es bietet alljährlich aktuelle Informationen zu den Slavistik-Standorten in Deutschland, zu slavistischer Forschung und Veröffentlichungen, zu Tagungen, Kooperationen, Studiengängen und einschlägigen Entwicklungen im Fach. Es würdigt Fachvertreter, während sich Nachwuchswissenschaftler/innen mit einem Kurzporträt selbst vorstellen. Das Bulletin ist auch Forum für kritische Auseinandersetzungen in und mit dem Fach und beschränkt sich dabei nicht auf nationale Grenzen.
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Aleksandr D. Duličenko

Eta monografija predstavljaet soboj pervuju popytku dat' chotja by priblizitel'no polnyj, obobščajuščij analiz tech izmenenij, kotorye russkij jazyk preterpel v period 'perestrojki'. Ona ochvatyvaet mnogočislennye jazykovye primery, izvlečennye prežde vsego iz raznych gazet, žurnalov, knig i illjustrirujuščie te izmenenija v russkom jazyke, kotorye byli vyzvany perelomnymi periodami perestrojki i posleperestroečnogo vremeni.