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Nations en quête de reconnaissance

Regards croisés Québec-Catalogne

Series:

Edited by Alain-G. Gagnon and Ferran Requejo

La construction de démocraties de plus en plus complexes en termes nationaux et culturels constitue un des défis majeurs que doivent relever les démocraties libérales. Celles-ci se voient sans cesse remises en question sur les plans politique et constitutionnel par les nations minoritaires qui les façonnent. Tiraillées entre des impératifs de stabilité et de justice, les nations majoritaires et minoritaires misent sur des modèles de pluralisme national concurrents. La Catalogne et le Québec sont à cet égard des exemples paradigmatiques.
Le présent ouvrage explore les parcours historiques et les défis que doivent relever la Catalogne et le Québec : deux nations qui ne disposent pas encore de tous les outils nécessaires à leur pleine émancipation nationale et qui, conséquemment, exigent de leur État multinational respectif une pleine reconnaissance et un juste accommodement de leur personnalité nationale distincte.
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Mémoire et démocratie en Occident

Concurrence des mémoires ou concurrence victimaire

Series:

Edited by Jacques Beauchemin

La société moderne a longtemps entretenu un rapport plus serein au passé qu’à l’avenir. Le récit du passé qui s’accumule dans les livres n’est-il pas cette chose inerte destinée à éclairer le présent ? Pourtant, litiges et controverses quant aux « vérités » que l’histoire prétend fonder ébranlent les certitudes.
L’une des conséquences de l’impuissance de l’histoire à asseoir ce qui serait une certaine vérité du passé, c’est d’attirer à elle ceux qui voudraient s’y inscrire rétroactivement en invoquant les injustices mémorielles dont ils auraient été victimes. Si l’histoire s’ouvre ainsi à tout venant, c’est que la société elle-même n’est plus certaine de son identité non plus que du parcours qui l’a conduite jusqu’à elle-même. Dans les sociétés contemporaines où s’achève cet éclatement de la référence collective, on observe ainsi l’encombrement des acteurs se précipitant au cœur de l’histoire espérant y inscrire la mémoire de leur propre parcours.
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Urbild und Abbild

Untersuchungen zu Herrschaft und Weltbild in Altrußland 11.-16. Jahrhundert

Series:

Cornelia Soldat

In einer vom Christentum geprägten Kultur geht es darum, die ihr zugrundeliegenden religiösen Figuren zu entschlüsseln. Dazu will die vorliegende Arbeit einen Beitrag leisten. Es geht darum, eine Figur zu untersuchen, die das "Funktionieren" der altrussischen Kultur begründete, und die gemeinhin "das neoplatonische Urbild-Abbild-Denken" genannt wird. Implizit wird hier davon ausgegangen, daß im 10. und 11. eine Beeinflussung der slavischen Kultur durch das byzantinische Christentum orthodoxer Prägung stattgefunden hat, deren genaue Art und Weise nicht eruiert werden soll. Der Untersuchung des Urbild-Abbild-Denkens in der byzantinischen Kultur und seiner Bindung an die Ikonenverehrung ist deshalb ein erster Teil dieser Arbeit gewidmet, der Untersuchung des altrussischen Urbild-Abbild-Denkens der nächste und größte Teil.
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Möglichkeiten zur Fortsetzung der Gemeindefinanzreform

Eine theoretische und empirische Analyse

Series:

Edited by Grete Albers

Das bestehende Gefüge kommunaler Steuern mit der Gewerbesteuer als einem Eckpfeiler des Gemeindesteuersystems wird essentiellen Besteuerungsgrundsätzen nicht gerecht, so dass eine Reform unausweichlich erscheint. Dabei stellt sich die Frage, ob es zweckmässig ist, die Gewerbesteuer durch eine Wertschöpfungsteuer oder eine allgemeine Verbrauchsteuer zu ersetzen. Die vorliegende Arbeit untersucht auf der Grundlage zweier Sonderauswertungen der Statistischen Landesämter Schleswig-Holstein und Hessen für das Jahr 1978 u.a., inwieweit die (partielle) Substitution der Gewerbesteuer durch eine Wertschöpfung- oder (und) eine Verbrauchsteuer die Verteilung der Steueraufbringungskraft innerhalb und zwischen Gemeindegrössenklassen verändert.
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«Formula Flexibility»

Kritische Analyse und Vergleich mit diskretionärer Konjunkturpolitik

Series:

B. Steinbach-van der Veen

Antizyklische Regelmechanismen für den Staatssektor («formula flexibility») werden mit diskretionärer staatlicher Konjunkturpolitik verglichen. Damit wird der häufig anzutreffende Vergleich vermieden, bei dem die kontroversen Strategien sich ausserdem durch die Zielsetzung unterscheiden oder mit unterschiedlichen Annahmen über die Funktionsmechanismen der Wirtschaft konfrontiert werden. Sowohl theoretische Überlegungen als auch anhand empirischer Beispiele belegte Ergebnisse (Indikatorvorschläge aus den USA, Gesamtindikator des Sachverständigenrats und Bestersscher Indikatorvorschlag aus der BRD) lassen «formula flexibility» als völlig ungeeignet zur Lösung konjunkturpolitischer Probleme erscheinen.
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Personelle Einkommensbesteuerung und Inflation

Eine theoretisch-empirische Analyse der Lohn- und veranlagten Einkommensteuer in der Bundesrepublik Deutschland

Series:

Die Wirkungen der Inflation sowie einer Indexbindung auf das Einkommensteuersystem gehören zu den umstrittenen Fragen der Steuertheorie und -politik. Der Verfasser untersucht: (1) Wie sich die Inflation auf das Einkommensteueraufkommen, die individuelle Steuerbelastung, die Verteilung der Einkommen nach Steuer und die Konjunkturreagibilität auswirkt: (2) die wesentlichen Vorschläge zur Beseitigung der Inflationswirkungen: (3) ob eine Indexbindung die Inflationswirkungen beseitigen kann, ohne gleichzeitig die built-in flexibility des Einkommensteuersystems zu zerstören.