Browse by title

You are looking at 1 - 10 of 10 items for :

  • Open accessible content x
Clear All
Open access

Tony Conrad

Video – und darüber hinaus

Tabea Lurk

Der US-amerikanische Künstler Anthony (Tony) Conrad (*1940) ist seit über 50 Jahren eine feste Größe im Kunstbetrieb. Gefeiert als Musiker, Filmemacher, Video- und Performance-Künstler gelingt sein Durchbruch 1966 mit dem Experimentalfilm «The Flicker». Neben den Filmarbeiten (inkl. «Yellow Movies») finden die sogenannten «String Performances» (Solovioline) große Anerkennung. Sie erinnern an das Theatre of Eternal Music (1962–1967) und wurden von namhaften Autoren aufgearbeitet.
Die vorliegende Monografie konzentriert sich daher auf die ca. 70 Videoarbeiten des Künstlers, die ab 1977 entstanden und noch nicht wissenschaftlich untersucht wurden. Auf die Erinnerung an Eckpunkte des künstlerischen Werdegangs (Videografischer Blick auf die Künstlervita) folgt der Übergang vom materialistischen Experimentalfilm zum videografischen Bilddenken im Umfeld der Appropriation Art (Video als letzte Aufforderung). Die Reflexion der telematischen Kultur der 1980er Jahre hinterfragt das Wechselspiel zwischen (Video-)Kunst und Gesellschaft (Video als Fernsehkritik). Das letzte Kapitel (Video im Spannungsfeld der Musik) kehrt zum Beginn der künstlerischen Karriere Tony Conrads zurück.
Open access

Series:

Edited by Gudrun Goes

Aus dem Inhalt: Gudrun Goes, Vorwort; Wolf Schmid, "Die Brüder Karamazov" - Dostoevskijs Pro und Contra; Philip Maroldt, Aus der allereigensten Enge; Lutz Keßler, Verbrechen und Strafe in Göttingen; Thomas Bischoff, Spielfassung von Fjodor Dostojewskijs "Verbrechen und Strafe" in der Übersetzung von Swetlana Geier für das Deutsche Theater in Göttingen; Anja Sackarendt, "Bin ich ein Mensch oder eine Laus?" Zur Magdeburger Inszenierung von "Schuld und Sühne"; Isabelle Kock, Josefine Preiss, Eine vergleichende Analyse ausgewählter stofflich-thematischer Ansätze in Dostojewskijs "Schuld und Sühne" und der gleichnamigen Inszenierung am Magdeburger Schauspielhaus; Dunja Brötz, Dostojewskijs "Schuld und Sühne" (Prestuplenie i nakazanie, 1866) als filmischer Albtraum bei Heithor Dhalia ("Nina" 2004) und Brad Anderson ("The Machinist" 2004); Thomas Blume, Wie viel Dostojewskij steckt in Tarkowskij? Eine Annäherung; Clemens Heithus, Deutsche Dostojewskij-Bibliographie 2010: Rezensionen.
Open access

The Origins of Western Notation

Revised and Translated by Neil Moran- With a Report on «The Reception of the «Universale Neumenkunde», 1970-2010»

Constantin Floros

Modern music notation developed out of the so-called square notation and this out of the Latin neumes. The question of where these neumes came from has long been the subject of scholarly debate. As the author demonstrated in his three-volume Universale Neumenkunde published in German in 1970, there is a very close relationship between the Paleo-Byzantine notation and the Latin neumes. Although the study aroused a great deal of dispute, more recent studies have revealed that the relevance of the Neumenkunde remains essentially unchallenged after 40 years. Those path-breaking research results on the relationship of the Greek and Latin notational systems are now available for the first time in a completely revised and augmented English translation.

Open access

Series:

Uta Schorlemmer

Krystian Lupa (*1943), dem diese Arbeit gewidmet ist, ist ein Theaterregisseur, der in Polen spätestens seit Beginn der 1990er Jahre den Status eines "Meisters" genießt. Er steht in dem Ruf, das polnische Theater nachhaltig zu prägen. Diese Monographie stellt die Theaterarbeit des polnischen Regisseurs Krystian Lupa erstmals in umfassender Form dem deutschsprachigen Publikum vor. Ausgehend von Lupas Biographie, einem Überblick über sein bisheriges Schaffen und seine narrative Dramaturgie über einzelne Inszenierungsanalysen bis hin zur Detailanalyse des Inszenierungszyklus nach Brochs "Die Schlafwandler" wird Lupas künstlerisches Manifest, im Theater "neue Mythen" erforschen zu wollen, diskutiert. Die Darstellung von Lupas Theaterkonzept wird im Kontext einer Mythologie zwischen Martyrologie und Messianismus betrachtet, die das polnische kulturelle Paradigma lange Jahre geprägt hat, heute jedoch im Umbruch begriffen ist. Lupas Theater funktioniert als "metaphysisches Erlebnis". Es sucht und untersucht gleichwohl menschliche Erkenntnis, weshalb es "erkenntnispsychologisches Theater" genannt wird. Als "Unterbrechung des Politischen" wartet es mit einem Sinnentwurf auf, der auf die Probe gestellt und bewußt unverändert bleibt. Lupa integriert radikale Selbsterkenntnis in eine fragmentarische Totalität, die so menschlich bleibt, daß der Mensch in ihr nicht erniedrigt wird, sondern sich erhebt.
Open access

Series:

Edited by Fedor B. Poljakov and Carmen Sippl

Bereits die erste Annäherung an Henry von Heiseler (1875-1928), ob von einer literarhistorischen oder einer translatologischen Perspektive her, zeigt die Prävalenz des Dramatischen sowohl im eigenen Schaffen als auch in seinem Übersetzungswerk. Bislang war der entsprechende russische Teil des letzteren durch Puskin-Heiselers opus magnum auf diesem Gebiet- und Vajaceslav Ivanov repräsentiert. Mit der vorliegenden Erstedition der Übersetzungen von Dramen Fedor Sologubs (Der Sieg des Todes und Der weisen Bienen Gabe) und Osip Dymovs (Nju.Eine Alltagstragödie) wird Heiselers weitere Beschäftigung mit dem russischen zeitgenössischen Drama de Moderne dokumentiert.
Open access

Das Spiel mit dem Zuschauer

Die Bedeutungsgenerierung im polnischen Bildertheater am Beispiel von "Szczelina" Leszek Madziks, "Replika" Józef Szajnas und "Niech sczezna artyści" Tadeusz Kantors

Series:

Monika Joanna Dobrowlanska-Sobczak

Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht eine semiotische Analyse der Bedeutungsgenerierung im Bildertheater, einer das polnische Theater der letzten 40 Jahre entscheidend prägenden Bühnenform, die ihr Innovations- und Kreativitätspotential unverkennbar aus der Bildenden Kunst schöpft, so daß sich die verzweifelten Kritiker und Zuschauer - im Falle ihrer radikalsten Varianten mit ihrem Verzicht auf das Wort und einer starken Zurückdrängung des Schauspielers - die Frage stellen, ob es sich - streng genommen - hierbei noch um Theater, oder schon um eine paratheatrale Aktion aus dem Bereich der Bildenden Kunst handelt
Open access

Bitternis durch Geist

Vers-Komödie in vier Aufzügen. Deutsch von Rudolf Bächtold

Series:

A. S. Griboedov

Diese Komödie ist auch eine Tragödie. Eine Tragödie auch des Verfassers Griboedov! Gelingt es ihm denn, dem Publikum plausibel zu machen, daß sein Held mit seinem "Komplex von moralisch -intellektuellen Qualitäten" nur an der unwürdigen und daher allein lächerlichen Umgebung scheitert?
Open access

Belaja gvardija

P'esa v četyrech dejstvijach. Vtoraja redakcija p'esy "Dni Turbinych". Podgotovka teksta, predislovie i primečanija Lesli Miln

Series:

Michail Bulgakov,

Das Theaterstück "Belaja gvardija", das Michail Bulgakov (1891-1940) aufgrund seines gleichnamigen Bürgerkriegsromans geschrieben hat, ist bisher nur in der dritten, den Wünschen der Zensur angepaßten Fassung unter dem Titel "Dni Turbinych" bekannt. Die Weiße Garde. In der zweiten Fassung.
Open access

Series:

Halina Stephan

This study analyzes the artistic theory and practice of the Left Front of the Arts (Levyi front iskusstv - Lef) with a special focus on the journal Lef (1923-1925). Two themes are central to this account: the organizational activities of the Lef group directed toward making Futurism a formative force within the Soviet culture and the artistic proposals published in Lef that had the same goal.
Open access

Mandat

P'esa v trech dejstvijach. Redakcija i vstupitel'naja stat'ja V. Kazaka

Series:

Nikolaj R. Erdman

Der russische Text von Nikołaj Robertovic Êrdmans Komödie "Mandat" (1924) wird hier aufgrund einer Abschrift aus der Sowjetunion redigiert erstmals vorgelegt.