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At the origins of Classical opera

Carlo Goldoni and the «dramma giocoso per musica»

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Pervinca Rista

Venetian playwright and pioneer of modern theatre Carlo Goldoni (1707-1793) led a ‘double life’ as a librettist, authoring nearly as many libretti as comedies- libretti which, born from the same mind and the same hand that brought forth his famous, and famously controversial, overhaul of the practices of comic theatre, could not
but push the limits of the standing tradition to open a new chapter in opera history. Goldoni became one of the first to give shape to the dramma giocoso per musica, an innovative, realistic, and enduring new genre with intimate connections to prose comedy that met with overwhelming international success, becoming the foundation for the works of future generations, including W. A. Mozart and his Italian librettist Lorenzo da Ponte. Perhaps because of his stature and influence as a comic playwright, Goldoni has rarely been considered as an innovator in the musical sphere. This study aims to shed new light on his primary role in the evolution of Classical opera, and on the legacy of his innovations in the European musical tradition.

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Sinnkonstruktion im Fremdsprachenunterricht

Rekonstruktive Fremdsprachenforschung mit der Dokumentarischen Methode

Bernd Tesch

Das Buch führt in die rekonstruktive Fremdsprachenforschung mit Hilfe der Dokumentarischen Methode ein. Dabei betrachtet der Autor den Fremdsprachenunterricht praxeologisch, d.h. nicht wie er idealerweise sein sollte oder könnte, sondern im Hinblick darauf, welche Sinnkonstruktionen in der Alltagspraxis stattfinden. Es werden dazu Unterrichtsbeobachtungen in natürlicher Lernumgebung, aber auch Gruppengespräche mit Lehrenden und Lernenden sowie Einzelinterviews genutzt. Im Ergebnis stellt sich der Fremdsprachenunterricht als Konstruktionsprozess auf verschiedenen Ebenen dar.

Der Autor illustriert das Verfahren an konkreten Beispielen aus der ‚Fallwerkstatt‘, so dass das Buch auch als methodisch-methodologisches Lehr- und Arbeitsbuch verwendet werden kann.

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Sabine Schlickers

El estudio se dedica a representaciones historiográficas, literarias y fílmicas del Descubrimiento y de la Conquista de América. A través de apropiaciones variadas de los mismos acontecimientos históricos, los respectivos representantes artísticos se vinculan intertextual o intermedialmente. Las imágenes de ficción crean una realidad, de ahí el título La Conquista imaginaria, que alude a la concepción de la nación como imagined community de Benedict Anderson (1983). Las narraciones ficcionales crean a la vez historia, puesto que influyen en el imaginario colectivo y operan como un dispositivo ideológico y memorístico. El objetivo es desenredar estas relaciones transtextuales y reconstruir las visiones singulares de la Conquista y su función.
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Edited by Uta Felten, Nicoleta Bazgan, Kristin Mlynek-Theil and Kerstin Küchler

Der vorliegende Sammelband untersucht das Konzept der Intermedialität vor dem Hintergrund der zunehmenden Beschleunigung und Überkreuzung medialer Praktiken in der zeitgenössischen Gesellschaft, angesichts derer sich die Frage nach einer Revision des Theorems der Intermedialität stellt. Die Beiträge konzentrieren sich auf Schlüsselmomente historischer Medienumbrüche im 19., 20. und 21. Jahrhundert und analysieren den Zusammenhang zwischen der (R)Evolution medialer Dispositive und Wahrnehmungsformen sowie der kulturellen Praxis.
Le présent ouvrage collectif vise à analyser le concept de l’intermédialité dans le cadre de l’accélération croissante et du croisement des pratiques médiatiques dans la société contemporaine, au regard desquels se pose la question d’une révision du théorème de l’intermédialité. Les contributions se concentrent sur des moments-clés des mutations historiques au 19 e , 20 e et 21 e siècle et font l’analyse du rapport entre l’évolution/la révolution des dispositifs médiatiques et les formes de perception ainsi que les codes culturels.
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Ida Junker

Benedikt Livšic (1887-1938) ist einer der russischen Dichter, die zu Opfern des Stalinschen Terrors wurden und denen bis Ende der 1980er Jahren eine angemessene wissenschaftliche Rezeption verwehrt blieb. In der hier vorliegenden Monographie wird eine umfassende Sinn-Rekonstruktion eines wesentlichen Teils seines oftmals willentlich dekontextualisierten und aus der Geschichte der russischen Literatur ausgeblendeten Schaffens unternommen. Sie stellt eine Auseinandersetzung mit den drei bedeutenden Schaffensphasen dar, für die die intertextuellen Bezüge zur französischen Dichtung, zum russischen Futurismus und zum so genannten Petersburger Text der russischen Literatur als zentral angesetzt werden. Die mit einer umfangreichen Bibliographie und zwei Registern versehene Analyse bettet das Werk von Benedikt Livšic in einen breiten literarischen Kontext ein und gibt zusätzliche Aufschlüsse über die dominanten Strömungen der Moderne.
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Brigitte Stephan

Diese Studien stützen sich auf die Untersuchung von etwa 20.000 častuški. Die erste umfangreichere Materialsammlung bieten die Aufzeichnungen von G. Uspenskij, die 1889 veröffentlicht wurden. Einige Belege aus früherer Zeit wurden gesammelt untersucht. Seit rund 1890 kann die Entwicklung der Gattung auf breiterer Grundlage kontinuierlich verfolgt werden. Als jüngste Veröffentlichung über das častuška schaffender Gegenwart wurde eine 1965 erschienene Sammlung ausgewertet.