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Pure Leiblichkeit

Brasiliens Neokonkretismus (1957-1967)

Pauline Bachmann

Seit einiger Zeit ist Brasiliens Neokonkretismus in Ausstellungen, Katalogen und Publikationen in Europa präsent. Die Autorin nimmt erstmals auf Deutsch umfassende Werkanalysen vor und stellt den Schlüsselcharakter der neokonkreten Praktiken dar. Die Kunst- und Lyrikproduktion der Bewegung führte, so die Autorin, zu einer Umwertung und Neuauslegung des konkret-konstruktivistischen Gedankenguts der europäischen Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts. Diese Umwertungen schufen in Brasilien erst die Voraussetzungen dafür, haptische und sensorielle Komponenten ästhetischen Erlebens zum zentralen Ausgangspunkt künstlerischer Praxis zu erheben, für welche die späteren Arbeiten der brasilianischen Avantgarde-Ikonen Lygia Clark und Hélio Oiticica bekannt sind. Die Arbeit ist ein wichtiger Beitrag dazu, moderne und zeitgenössische künstlerische Praktiken aus Brasilien zu dekolonisieren, denn die Analysen zeigen auf, dass haptisch und plurisensoriell erfahrbare Kunstwerke aus Brasilien eben nicht auf einer angenommenen genuin sensorisch-sensiblen Konstituierung des Menschen in Brasilien beruhen, sondern vielmehr auf einer eigenwilligen, lokalen Rezeption europäischer Avantgardepraktiken.

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Wie Bilder «entstehen».

Beschreibende Methode [Band 3]

Edited by Dieter Maurer and Claudia Riboni

Wie erscheinen, «entstehen» Bilder? Welche Eigenschaften, Strukturen und Entwicklungen lassen sich in frühen graphischen Äusserungen beobachten? Sind frühe Bildmerkmale in einer bestimmten Kultur allgemein oder individuell? Worin besteht frühe bildhafte Erkenntnis und Ästhetik? Auf welche allgemeinen Bestimmungen von «Bild» oder «Bildern» verweist die Bildgenese? Auf welche allgemeinen Aspekte des frühen symbolischen Verhaltens verweisen frühe Bilder?

Der vorliegende dritte Band zur Thematik erläutert ausführlich die begrifflichen und methodischen Einzelheiten, die der Untersuchung früher Zeichnungen und Malereien von Kindern im Vorschulalter, dargestellt in den ersten beiden Bände, zugrunde liegen, mit eingeschlossen der Illustration der untersuchten Bildmerkmale anhand von Typenbildern.

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Wie Bilder «entstehen».

Bildarchiv Europa und Materialien [Band 2]

Edited by Dieter Maurer and Claudia Riboni

Wie erscheinen, «entstehen» Bilder? Welche Eigenschaften, Strukturen und Entwicklungen lassen sich in frühen graphischen Äusserungen beobachten? Sind frühe Bildmerkmale in einer bestimmten Kultur allgemein oder individuell? Worin besteht frühe bildhafte Erkenntnis und Ästhetik? Auf welche allgemeinen Bestimmungen von «Bild» oder «Bildern» verweist die Bildgenese? Auf welche allgemeinen Aspekte des frühen symbolischen Verhaltens verweisen frühe Bilder?

Im Zentrum des vorliegenden zweiten Bands zur Bildentwicklung im frühen Kindesalter stehen eine Illustration einer einzelnen Entwicklung, eine Illustration der allgemeinen Entwicklungsstruktur anhand von Bildmerkmalen und die Erläuterung des Online-Bildarchivs, Grundlage der im ersten Band dargestellten empirischen Untersuchung.

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Wie Bilder «entstehen».

Eigenschaften und Entwicklung [Band 1]

Edited by Dieter Maurer and Claudia Riboni

Wie erscheinen, «entstehen» Bilder? Welche Eigenschaften, Strukturen und Entwicklungen lassen sich in frühen graphischen Äusserungen beobachten? Sind frühe Bildmerkmale in einer bestimmten Kultur allgemein oder individuell? Worin besteht frühe bildhafte Erkenntnis und Ästhetik? Auf welche allgemeinen Bestimmungen von «Bild» oder «Bildern» verweist die Bildgenese? Auf welche allgemeinen Aspekte des frühen symbolischen Verhaltens verweisen frühe Bilder?

Der vorliegende erste Band zur Bildentwicklung im frühen Kindesalter stellt die Ergebnisse einer breit angelegten empirischen Studie von Zeichnungen und Malereien europäischer Kinder (Schweiz, Frankreich und Deutschland) im Vorschulalter vor.

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Choricios de Gaza, « L’Apologie des mimes »

Texte, traduction française princeps et commentaire. Étude sur le mime

Series:

Christian Pernet

L’Apologie des mimes tient une place particulière dans le corpus des œuvres de Choricios de Gaza (VIe siècle). Composée au début du règne de Justinien, cette pièce reflète des réalités contemporaines et constitue à ce titre un témoignage de première importance pour notre connaissance des mimes et du théâtre au VIe siècle en général. L’orateur présente néanmoins sa défense des mimes comme un exercice. Comment dès lors lire et interpréter ce discours ? L’Apologie des mimes se situe à la frontière des genres, entre les pièces à caractère officiel et les exercices oratoires sous forme de déclamations.

Le présent volume offre une édition nouvelle du texte grec accompagnée d’une traduction française princeps et inédite du discours. Un commentaire et une étude approfondie sur le mime permettent de comprendre les enjeux essentiels du texte. Héritière de Libanios pour son inspiration et sa structure rhétorique, L’Apologie des mimes répond également aux attaques « coutumières » des prédicateurs chrétiens, en particulier Jean Chrysostome, avec qui les correspondances sont remarquables.

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Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft- Annales Suisses de Musicologie- Annuario Svizzero di Musicologia

 Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft- Annales Suisses de Musicologie- Annuario Svizzero di Musicologia Neue Folge / Nouvelle Série / Nuova Serie- 36 (2016)- Redaktion / Rédaction / Redazione: Luca Zoppelli

Series:

Edited by Luca Zoppelli

Das Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft hat die Aufgabe, die Ergebnisse musikwissenschaftlicher Forschung zu präsentieren, die im Land zu allen denkbaren Gegenständen betrieben wird. Darüber hinaus werden Beiträge namhafter Kollegen der internationalen Forschergemeinschaft veröffentlicht.

Der vorliegende Band Nr. 36 enthält Studien zur schweizerischen Musik und zu den Identitätsdiskursen, an deren Entwicklung sie beteiligt war (Andrea Kammermann, Yannick Wey und Raymond Ammann über Ferdinand Fürchtegott Huber; Jacques Tchamkerten über Ernest Bloch). Daneben sind Beiträge zu mediengeschichtlichen Aspekten und Diskussionen über kulturelle Verbreitungsformen von Musik im 20. Jahrhundert enthalten (Carlo Piccardi über die Natur des radiophonen Musikhörens, Angela Carone über das Wirken von Roman Vlad). Aus einer anderen methodischen Perspektive analysiert Susan Rutherford die Struktur des Mythos, der die Operndiva und ihr Publikum verbindet. Die Rezension am Ende des Bandes bespricht eine Publikation, die auf die intellektuelle und musikalische Geschichte der Schweiz eingeht.

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Wie Bilder «entstehen».

Produkt und Kode [Band 5]

Edited by Dieter Maurer

Dieser fünfte Band (und das mit ihm verbundene  Bildarchiv) stellt eine Untersuchung der Eigenschaften und Entwicklung früher Bilder von Kindern  Südindiens und Indonesiens dar und vergleicht die Ergebnisse mit denjenigen der vorgängigen Untersuchung europäischer Kinder (siehe Band 1).

Im Zentrum steht dabei die Frage, ob sich ein substantieller Teil der frühen Bildentwicklung in der Ontogenese für sehr verschiedene Kontexte der Bildproduktion und -rezeption als quasiidentisch dokumentieren lässt, oder ob sich frühe Bilder grundsätzlich als konventionell und also als kodiert erweisen. (In der Literatur werden Studien dieser Art  häufig als «kulturvergleichend» bezeichnet.)

Band 1 «Eigenschaften und Entwicklung» (und das mit ihm verbundene Bildarchiv) erläutert und illustriert die zeichnerische und malerische Entwicklung von europäischen Kindern im Vorschulalter, untersucht anhand früher Bilder als fertigen Produkten.

Band 2 «Bildarchiv Europa und Materialien» (inkl. DVD) enthält alle Bildersammlungen der in Band 1 dargestellten Untersuchung sowie zusätzliche Illustrationen, Texte, Tabellen und Abbildungen.

Band 3 «Beschreibende Methode» erläutert und illustriert ausführlich die begrifflichen und methodischen Einzelheiten der Beschreibung früher Bilder als fertigen Produkten. Die untersuchten Bild-  und Filmarchive sind über www.early-pictures.ch ein-sehbar.

Band 4 «Prozess und Produkt» (und das mit ihm ver-bundene Filmarchiv) stellt eine Untersuchung des Verhältnisses von Prozess und Produkt früher Bilder in der Ontogenese vor.

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Tony Conrad

Video – und darüber hinaus

Tabea Lurk

Der US-amerikanische Künstler Anthony (Tony) Conrad (*1940) ist seit über 50 Jahren eine feste Größe im Kunstbetrieb. Gefeiert als Musiker, Filmemacher, Video- und Performance-Künstler gelingt sein Durchbruch 1966 mit dem Experimentalfilm «The Flicker». Neben den Filmarbeiten (inkl. «Yellow Movies») finden die sogenannten «String Performances» (Solovioline) große Anerkennung. Sie erinnern an das Theatre of Eternal Music (1962–1967) und wurden von namhaften Autoren aufgearbeitet.
Die vorliegende Monografie konzentriert sich daher auf die ca. 70 Videoarbeiten des Künstlers, die ab 1977 entstanden und noch nicht wissenschaftlich untersucht wurden. Auf die Erinnerung an Eckpunkte des künstlerischen Werdegangs (Videografischer Blick auf die Künstlervita) folgt der Übergang vom materialistischen Experimentalfilm zum videografischen Bilddenken im Umfeld der Appropriation Art (Video als letzte Aufforderung). Die Reflexion der telematischen Kultur der 1980er Jahre hinterfragt das Wechselspiel zwischen (Video-)Kunst und Gesellschaft (Video als Fernsehkritik). Das letzte Kapitel (Video im Spannungsfeld der Musik) kehrt zum Beginn der künstlerischen Karriere Tony Conrads zurück.
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Series:

Edited by Gudrun Goes

Aus dem Inhalt: Gudrun Goes, Vorwort; Wolf Schmid, "Die Brüder Karamazov" - Dostoevskijs Pro und Contra; Philip Maroldt, Aus der allereigensten Enge; Lutz Keßler, Verbrechen und Strafe in Göttingen; Thomas Bischoff, Spielfassung von Fjodor Dostojewskijs "Verbrechen und Strafe" in der Übersetzung von Swetlana Geier für das Deutsche Theater in Göttingen; Anja Sackarendt, "Bin ich ein Mensch oder eine Laus?" Zur Magdeburger Inszenierung von "Schuld und Sühne"; Isabelle Kock, Josefine Preiss, Eine vergleichende Analyse ausgewählter stofflich-thematischer Ansätze in Dostojewskijs "Schuld und Sühne" und der gleichnamigen Inszenierung am Magdeburger Schauspielhaus; Dunja Brötz, Dostojewskijs "Schuld und Sühne" (Prestuplenie i nakazanie, 1866) als filmischer Albtraum bei Heithor Dhalia ("Nina" 2004) und Brad Anderson ("The Machinist" 2004); Thomas Blume, Wie viel Dostojewskij steckt in Tarkowskij? Eine Annäherung; Clemens Heithus, Deutsche Dostojewskij-Bibliographie 2010: Rezensionen.
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The Origins of Western Notation

Revised and Translated by Neil Moran- With a Report on «The Reception of the «Universale Neumenkunde», 1970-2010»

Constantin Floros

Modern music notation developed out of the so-called square notation and this out of the Latin neumes. The question of where these neumes came from has long been the subject of scholarly debate. As the author demonstrated in his three-volume Universale Neumenkunde published in German in 1970, there is a very close relationship between the Paleo-Byzantine notation and the Latin neumes. Although the study aroused a great deal of dispute, more recent studies have revealed that the relevance of the Neumenkunde remains essentially unchallenged after 40 years. Those path-breaking research results on the relationship of the Greek and Latin notational systems are now available for the first time in a completely revised and augmented English translation.