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Edited by Sebastian Kempgen and Ludger Udolph

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Corporate Governance, Controlling und Unternehmenserfolg

Konzeptionelle Gestaltung und empirische Analyse

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Timo Schmidt

Corporate Governance als Sicherstellung einer verantwortungsvollen und zielorientierten Unternehmensführung ist ein interdisziplinär intensiv diskutiertes Forschungsfeld. Dabei wird regelmäßig ein positiver Wirkungszusammenhang zwischen Corporate Governance und Unternehmenserfolg unterstellt. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, auf Basis eines empirischen Forschungsansatzes die Wirkung zwischen «guter» Corporate Governance und dem Unternehmenserfolg zu analysieren und die erfolgsfördernde Gestaltung und Umsetzung der Corporate Governance zu untersuchen. Insbesondere dem Controlling als Mitgestalter und Begleiter des Managementprozesses kommt in diesem Zusammenhang eine zentrale Bedeutung zu, die in bisherigen Forschungsarbeiten kaum untersucht wurde.
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Thomas Peschta

Kundenzufriedenheit und -loyalität sind zentrale Determinanten des nachhaltigen Unternehmenserfolgs – ganz besonders in der wettbewerbsintensiven Gemeinschaftsverpflegungsgastronomie. Da bislang kaum Erkenntnisse darüber vorliegen, wodurch Zufriedenheit und Loyalität in dieser Branche entstehen und wodurch die Auswirkungen der Wettbewerbsintensität abgeschwächt werden können, widmet sich diese Arbeit der Beantwortung dieser Fragen. Die empirische Überprüfung eines umfassenden theoretischen Forschungsmodells erfolgt unter anderem anhand eines PLS-Strukturgleichungsmodells. Die Ergebnisse zeigen erstmals die zentralen Zufriedenheits- und Loyalitätstreiber im Rahmen der Gemeinschaftsverpflegungsgastronomie auf, wodurch eine Optimierung des nachhaltigen Unternehmenserfolgs ermöglicht wird.
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Sonja Kastin

Die Finanzierung von Agglomerationen in Deutschland über die Einwohnerwertung ist Ausgangspunkt zahlreicher wissenschaftlicher und politischer Kontroversen. Diese Arbeit erhebt den Anspruch, sich einem der kritischsten Instrumente in den deutschen Finanzausgleichssystemen sowohl auf staatlicher als auch auf kommunaler Ebene zu nähern und dieses intensiv zu hinterfragen. Dabei wird angestrebt, den gegenwärtigen Stand der Diskussion zusammenfassend abzubilden, kritisch zu bewerten und substantiell zu erweitern, um so einen relevanten Beitrag zur Klärung dieser chronisch strittigen Frage zu leisten. Die Untersuchung fokussiert sich dabei auf drei zentrale Fragen «Warum wird eine besondere Berücksichtigung von Agglomerationen im Finanzausgleich gefordert? (Theorie)», «Wie wird diese besondere Stellung im Finanzausgleichssystem berücksichtigt? (Praxis)» und «Wie viel ist als Ausgleich der agglomerationsbedingten Sondersituation der Stadtstaaten angemessen? (Empirie)». Gerade vor dem Hintergrund der durch die Föderalismusreform II beschlossenen Vorgabe, die Länderhaushalte bis spätestens 2020 ohne Kreditaufnahme auszugleichen, erfährt das Thema für die Stadtstaaten und vor allem für Bremen eine hohe Aktualität und Brisanz.
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Gestaltung medizinisch-sozialer Netzwerke

Ein Beitrag zur Versorgungsforschung am Beispiel der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD)

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Martin Wistuba

Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen im Gesundheitssektor steigt der Bedarf nach Kooperationslösungen. Um Patienten entlang der gesamten Versorgungskette bedürfnisgerecht versorgen zu können, besteht vor allem sektorübergreifend Kooperationsbedarf. Am Beispiel der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) evaluiert der Autor die Versorgungslage und identifiziert Versorgungs- bzw. Vernetzungslücken. Zur Schließung bestehender Lücken entwickelt er ein Konzept und einen Implementierungsvorschlag für ein medizinisch-soziales Netzwerk, das neben der Steigerung der Lebensqualität der Patienten insbesondere die Effizienz des Versorgungssystems verbessern soll. Aus den Erkenntnissen werden allgemeine Erfolgsfaktoren für die Gestaltung medizinisch-sozialer Netzwerke abgeleitet.
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Maria Ziegler

The book focuses on the linkages between institutions, inequality and development. It analyzes formal political institutions, in particular the relationship between democracy and human development. It also centers on informal social institutions leading to the exclusion of population groups such as women and indigenous people. To measure these institutions in the case of gender inequality the Social Institutions and Gender Index (SIGI) and its five subindices are proposed and for the indigenous «disadvantage» the indigenous dummy is used. The dissertation shows that formal and informal institutions affect human development, the governance of a society and inequality.
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Integriertes Risikocontrolling für Industrieunternehmen

Eine normative Konzeption im Kontext der empirischen Controllingforschung von 1990 bis 2009

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Benjamin Löhr

Die jüngste Wirtschaftskrise hat vor Augen geführt, dass eine proaktive Vorausschau auf zukünttige Risiken und deren Berücksichtigung in den unternehmerischen Führungsprozessen von existenzieller Bedeutung ist. Für Industrieunternehmen gestaltet sich dies aufgrund des hohen Anteils nur schwer messbarer Risiken als besonders schwierig. Diese Arbeit liefert konkrete Hinweise, wie Informationen aus dem industriellen Risikomanagementprozess sinnvoll mit den Aktivitäten des Controllings verzahnt werden können. Als Basis dieser Handlungsempfehlungen dienen belastbare Aussagen zu den Erfolgsfaktoren und -wirkungen des Controllings, die im Rahmen einer sekundärdatenbasierten Analyse aus 142 Studien abgeleitet werden. Das Buch spricht damit nicht nur diejenigen Leser an, die sich mit Fragen des integrierten Risikocontrollings auseinandersetzen. Auch Wissenschaftler, Praktiker oder Studierende, die sich einen fundierten Überblick über empirische Erkenntnisse zur Gestaltung effektiver Controllerarbeit verschaffen wollen, finden hierin eine umfassende und detaillierte Zusammenstellung so genannter «Stylized Facts».
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Elena Pavlova

The last decades have witnessed major progress in both monetary policy theory and practice, with broad academic consensus on the desirability of monetary policy rules and ongoing research on their exact specification. Typically, the analysis is carried out in a New Keynesian framework with nominal rigidities and constant capital stock. The latter represents a constraint that this study seeks to overcome by introducing a model with investment and capital adjustment costs. The work assesses different interest-rate rule specifications with respect to the target variables included, based on two criteria: determinacy of rational-expectations equilibrium and convergence to steady state after a shock. The study concludes that rules with both an inflation and an output gap target ensure a unique rational-expectations equilibrium and a less distressful adjustment of the economy after the occurrence of shocks.
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Labour and Employment in a Globalising World

Autonomy, Collectives and Political Dilemmas

Edited by Christian Azaïs

This collection of essays provides new insight into the complex realities of labour and employment market globalisation. The pluridisciplinary and multi-faced understanding of globalisation is based upon ground research in ten countries from South to North.
Its contextualisation of globalising labour and employment market, perceived as process, constitutes the originality of the book. Globalisation is understood through a single process of both standardisation and differentiation, which also underscores its political agenda. The globalising process incorporates trends of convergent and somewhat undifferentiated Southern and Northern situations in labour and employment.
Strong political perspectives thereby emerge to help understand changes in current capitalism and question the longstanding North to South paradigm. As labour and employment markets standardise and differentiate, what other problematical threads can be pulled to strengthen the hypothesis that trends converge within a single globalising process? The comparative concepts and tools proposed in this volume help to answer these queries.
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Gerhard Wohlgenannt

The manual construction of formal domain conceptualizations (ontologies) is labor-intensive. Ontology learning, by contrast, provides (semi-)automatic ontology generation from input data such as domain text. This thesis proposes a novel approach for learning labels of non-taxonomic ontology relations. It combines corpus-based techniques with reasoning on Semantic Web data. Corpus-based methods apply vector space similarity of verbs co-occurring with labeled and unlabeled relations to calculate relation label suggestions from a set of candidates. A meta ontology in combination with Semantic Web sources such as DBpedia and OpenCyc allows reasoning to improve the suggested labels. An extensive formal evaluation demonstrates the superior accuracy of the presented hybrid approach.