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Series:

Edited by Norbert Franz, Thorsten Fuchshuber, Sonja Kmec, Jean-Paul Lehners and Renée Wagener

Gesellschaften mit starker Einwanderung kennzeichnen vielfältige Formen von Identitätsbildung und das Ringen um politische und zivilgesellschaftliche Partizipation. Dies gilt in besonderer Weise für Luxemburg im 19. und 20. Jahrhundert. Hier entstand in einem Kleinstaat eine der jüngeren Nationen Europas und zugleich eine besonders offene, plurikulturelle Einwanderungsgesellschaft. Ziel dieses Bandes ist es, die Entstehung dieser Mehr-Kulturen-Gesellschaft im europäischen Zusammenhang zu verstehen. Die einzelnen Beiträge analysieren mit Hilfe unterschiedlicher sozial- und kulturwissenschaftlicher Annäherungen exemplarische Konfliktlinien der Identitätsbildung und des Kampfes um Partizipation.

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Schulentwicklung

Bildungspolitische Wunschvorstellung oder pädagogische Realität?

Silke Fischer

Die hier durchgeführte Querschnittsstudie evaluiert erstmalig, ob Schulen sich erfolgreich eigenständig – wie bildungspolitisch gefordert –, in sogenannte «problemlösende» Organisationseinheiten transformieren können, um ihren Unterricht im Rahmen der Schulentwicklung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse dieser Studie stellen hierbei vor allem die Nachhaltigkeit von Schulentwicklung in Frage, da weder die Lehrpersonen noch Schulleitungsmitglieder an den evaluierten Berufsfachschulen der Meinung waren, dass Schulentwicklung den Unterricht und die beruflichen Fähigkeiten der Einzellehrperson überhaupt beeinflusst. Begründet liegt dieses Ergebnis u.a. in der von den Schulen vorgenommenen Implementierungsstrategie. So wird das Lehrerkollegium allgemein zu wenig in Entscheidungsprozesse involviert und beispielsweise nur unzureichend über den Zielerreichungsgrad und Maßnahmen abgeschlossener Schulentwicklungsprojekte informiert.

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Chatbots

Eine linguistische Analyse

Series:

Netaya Lotze

Die korpuslinguistische sowie konversationsanalytische Studie thematisiert die Mensch–Maschine-Interaktion mit Chatbots. Diese Dialogsysteme sind auch heute noch störungsanfällig und eine Kommunikation ist nur unter äußerst limitierten Bedingungen möglich. Welche Implikationen dies für das Interaktionsverhalten der UserInnen hat, untersucht die Autorin vor dem Hintergrund der Diskussion um künstliche Intelligenz. Chatbots sind im Web bereits weit verbreitet und ihr Dialog-Design dient als Vorbild für moderne Assistenzsysteme. Da in Zukunft künstliche Intelligenzen eine immer größere Rolle spielen werden, legt diese Auseinandersetzung im Hinblick auf interaktives Alignment und Computer-Talk einen Grundstein zur linguistischen Erforschung von Dialogsystemen.

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Edited by Matteo Stocchetti

While the importance of the role of storytelling can hardly be overestimated, the impact of digitalization on this role is more ambivalent. In this second book-length publication of the programme Media and Education in the Digital Age – MEDA, the authors take a critical stance towards the alleged emancipative affordances of digital storytelling in education. The collection is inspired by the effort of making professional educators aware of the risks of the digital turn in educational storytelling but also of the opportunities and the conditions for critical engagements. Based on their research and field experience, fifteen scholars discuss in nine chapters these risks and opportunities, providing ideas, evidence, references and inspiration to educators and researchers.

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Reescribir la violencia

Narrativas de la memoria en la literatura femenina colombiana contemporánea

Virginia Capote Díaz

Reescribir la violencia supone un acercamiento al conflicto armado en Colombia desde la obra de escritoras que narran las experiencias de víctimas de la guerra. Diarios, autobiografías, historias de vida, entrevistas y narrativa testimonial serán los cauces de expresión más idóneos para la perpetuación de la memoria de mujeres asediadas por la violencia.

El presente volumen recoge un análisis de la obra híbrida, entre el periodismo y la ficción, de Silvia Galvis, Patricia Lara, Elvira Sánchez-Blake y Laura Restrepo, basado en la manera en la que estas escritoras llevan a cabo la resemantización de eventos históricos y el rescate del olvido de experiencias individuales, desde una perspectiva diferente a la oficial.

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La memoria transgeneracional

Presencia y persistencia de la guerra civil en la narrativa española contemporánea

Series:

Maura Rossi

Coincidiendo con el ochenta aniversario del comienzo de la Guerra Civil Española, la publicación La memoria transgeneracional se plantea observar la transmisión transgeneracional, en España, de la memoria del conflicto de 1936–1939, a través de la mirada proporcionada por la literatura de tercera generación. Su primera sección se centra alrededor de un acercamiento interdisciplinar a la «memoria» como objeto de estudio, y de la contextualización de la memoria traumatizada en España a partir del año 1939. Por medio de la observación de un corpus de novelas recién publicadas (entre las cuales se ha dedicado un análisis específico a La voz dormida de Dulce Chacón, El corazón helado de Almudena Grandes, ¡Otra maldita novela sobre la guerra civil! de Isaac Rosa, y Ayer no más de Andrés Trapiello), el objetivo principal de la investigación es la formulación de pautas interpretativas que ayuden a parcelar la rápida evolución del panorama literario de la España actual en lo que se refiere a la representación del pasado conflictivo de la nación.
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Sinnkonstruktion im Fremdsprachenunterricht

Rekonstruktive Fremdsprachenforschung mit der Dokumentarischen Methode

Bernd Tesch

Das Buch führt in die rekonstruktive Fremdsprachenforschung mit Hilfe der Dokumentarischen Methode ein. Dabei betrachtet der Autor den Fremdsprachenunterricht praxeologisch, d.h. nicht wie er idealerweise sein sollte oder könnte, sondern im Hinblick darauf, welche Sinnkonstruktionen in der Alltagspraxis stattfinden. Es werden dazu Unterrichtsbeobachtungen in natürlicher Lernumgebung, aber auch Gruppengespräche mit Lehrenden und Lernenden sowie Einzelinterviews genutzt. Im Ergebnis stellt sich der Fremdsprachenunterricht als Konstruktionsprozess auf verschiedenen Ebenen dar.

Der Autor illustriert das Verfahren an konkreten Beispielen aus der ‚Fallwerkstatt‘, so dass das Buch auch als methodisch-methodologisches Lehr- und Arbeitsbuch verwendet werden kann.

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Veränderung und Innovativität in der deutschen Kreditwirtschaft

Eine institutionenökonomische Analyse im Kontext der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Series:

Tanja Leicht

Die Autorin prüft, wie gut die deutsche Kreditwirtschaft die Herausforderungen des demographischen Wandels bewältigt. Die veränderte Altersstruktur und neue Kundenbedürfnisse bedingen eine unternehmerische Anpassungsfähigkeit der Kreditinstitute. Die empirische Untersuchung beschäftigt sich mit der Innovativität des dreigliedrigen Bankensystems explizit im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Erstmals stellt die Autorin nach Bankengruppen differenzierte und vergleichbare Ergebnisse im konkreten Umgang mit dieser Veränderung auf. Sie klärt, welche Bankengruppen günstigere strukturelle Voraussetzungen für Unternehmensveränderungen haben und welche Sektoren der Kreditinstitute bei der Bewältigung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bereits erfolgreicher und innovativer sind. Die Ergebnisse liefern einen Überblick über die Unterschiede zwischen den Bankengruppen und können als Basis zur Planung künftiger Veränderungsprozesse genutzt werden.

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Entwicklung und Wandel in der Gesundheitspolitik

20. Bad Orber Gespräche über kontroverse Themen im Gesundheitswesen

Series:

Edited by Eberhard Wille

Dieser Band der Bad Orber Gespräche 2015 enthält die erweiterten Referate eines interdisziplinären Workshops zum Thema „Entwicklung und Wandel in der Gesundheitspolitik". Vertreter des Deutschen Bundestages, des Gemeinsamen Bundesausschusses, des GKV-Spitzenverbandes, der Krankenkassen, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der pharmazeutischen Industrie und der Wissenschaft erörtern Probleme des Wettbewerbs im Gesundheitswesen, der Versorgung an der Schnittstelle ambulant/stationär, der Innovationsanreize sowie der Nutzenbewertung und Versorgungssteuerung im Arzneimittelbereich.

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En torno a ‘haber’

Construcciones, usos y variación desde el latín hasta la actualidad

Series:

Edited by Carlota de Benito Moreno and Álvaro S. Octavio de Toledo y Huerta

Este volumen constituye la primera monografía que aborda el haz entero de construcciones en las que, a lo largo de la historia, ha participado el auxiliar más conocido del español, HABERE > haber. Catorce especialistas de universidades europeas y americanas trazan, desde muy diversas ópticas teóricas (lingüística de área, gramática formal, gramática de construcciones, sociolingüística, dialectología o gramaticalización), una perspectiva de conjunto, exhaustiva en los detalles y novedosa en sus hipótesis, sobre los distintos caminos que históricamente ha emprendido el verbo ‘haber’ y hoy caracterizan su comportamiento en español (y otras lenguas románicas aquí abordadas: catalán, francés, portugués...), adentrándose igualmente en aspectos generales de la variación y el cambio morfosintácticos.