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Edited by Nina Nowara-Matusik

Im Mittelpunkt des Buches steht das vielgestaltige und immer noch aktuelle Phänomen des Künstler(tum)s in der Literatur und Kultur. Die hier versammelten Beiträge sollen sowohl als Interpretationsvorschläge von bekannten und weniger bekannten Texten verstanden werden als auch als Versuch, reale und fiktive Künstlerfiguren aus unterschiedlichen Epochen – von Mittelalter, über die Romantik und Moderne, bis Gegenwart – in den Mittelpunkt der Reflexion zu rücken. Die Autorinnen und Autoren verfolgen unterschiedliche, meist komparatistisch ausgerichtete, Forschungsansätze, wobei sie von einem breit verstandenen Begriff des Künstlers ausgehen und ihn in unterschiedlichen Diskursen kontextualisieren.

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Literaturübersetzen

Ästhetik und Praxis

Series:

Rainer Kohlmayer

Das Buch erläutert die Ästhetik des Literaturübersetzens, wie sie seit dem 18. Jahrhundert praktiziert wird. Sie beruht auf den Prinzipien der Subjektivität, Linearität und Oralität, die in Novalis’ Begriff der «schriftlichen Stimme» konvergieren. Der Weg zur lebendigen rhetorischen Schriftlichkeit des Übersetzens beginnt bei Leonardo Bruni und führt über Luthers Bibel zur performativen Übersetzung Herders, die von A. W. Schlegel bis in die Gegenwart das Gutenberg-Zeitalter prägt. Am Beispiel der Dialektübersetzung wird auch die elastische Grenze der (Un)Übersetzbarkeit untersucht. Der zweite Teil behandelt exemplarisch die Übersetzung von Drama, Narrativik und Lyrik. Der dritte Teil feiert das narzisstische Vergnügen, das mit der Kunstform des literarischen Übersetzens einhergeht.

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Series:

Nadine Bieker

Der Anfang und das Ende geben einer jeden Erzählung einen Rahmen. Bisher ist jedoch nur unzureichend untersucht worden, wie sich der Anfang, das Ende sowie deren Zusammenhang gestalten. Durch eine strukturalistische Zugangsweise zum Text zeigt der Band je eigene Modelle für die Analyse des Anfangs und des Endes. Eine Übersicht zeigt zudem, wie der Residualtext vom Anfang zum Ende überleiten kann. Der Adoleszenzroman eignet sich als konventionalisierte Kommunikationsform als Grundlage für die Konzeption der Modelle, da durch diese Wahl die Modelle nicht verzerrt werden. Gleichzeitig bahnt diese Subgattung durch ihre sowohl jugend- als auch allgemeinliterarischen Anteile der Übertragbarkeit der Modelle auf andere Gattungen einen Weg.

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Konrad Łyjak

Die vorliegende Abhandlung stellt eine Analyse von ausgewählten Werken Arno Surminskis dar, wobei den Gegenstand der Erwägungen die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts bildet, genau gesagt solche Themen wie Ostpreußen und dessen vermeintliche Idealisierung, der Erste Weltkrieg, Paul von Hindenburg, der Nationalsozialismus, der Zweite Weltkrieg, Flucht, Verschleppung und Vertreibung, Integrationsprobleme der Flüchtlinge/der Vertriebenen in der neuen Heimat oder die deutsch-deutsche Teilung. Die Romane und die publizistischen Texte von Arno Surminski werden den Werken anderer Schriftsteller gegenübergestellt wie auch mit historischen Publikationen verglichen. Dieses Buch ist eine der wenigen Monographien, die der Schriftstellerei von Arno Surminski auf den Grund gehen.

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Memory and Postcolonial Studies

Synergies and New Directions

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Edited by Dirk Göttsche

In the postcolonial reassessment of history, the themes of colonialism, decolonisation and individual and collective memory have always been intertwined, but it is only recently that the transcultural turn in memory studies has enabled proper dialogue between memory studies and postcolonial studies. This volume explores the synergies and tensions between memory studies and postcolonial studies across literatures and media from Europe, Africa and the Americas, and intersections with Asia. It makes a unique contribution to this growing international and interdisciplinary field by considering an unprecedented range of languages and sources that promotes dialogue across comparative literature, English and American studies, media studies, history and art history, and modern languages (French, German, Greek, Portuguese, Russian, Serbian-Croatian, Spanish).

Combining theoretical discussion with innovative case studies, the chapters consider various postcolonial politics of memory (with a focus on Africa); diasporic, traumatic and «multidirectional memory» (M. Rothberg) in postcolonial perspective; performative and linguistic aspects of postcolonial memory; and transcultural memoryscapes ranging from the Black Atlantic to the Indian Ocean, from overseas colonialism to the intra-European legacies of Habsburg, Ottoman and Russian/Soviet imperialism. This far-reaching enquiry promotes comparative postcolonial studies as a means of creating more integrated frames of reference for research and teaching on the interface between memory and postcolonialism.

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Beiträge zu literaturgeschichtlichen Prozessen im 12. und 13. Jahrhundert

Zum Nibelungenlied, Walther von der Vogelweide und anderen Werken

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Peter Göhler

Die Aufsatzsammlung behandelt wichtige Werke der Blütezeit der Literatur um 1200, um deren historisches Verständnis zu ermöglichen. Die Grundlage hierfür sind ins Detail gehende Textanalysen, die Inhalte und Gestaltungsweisen erfassen. Damit werden Voraussetzungen für spätere Rezeptionen offen gelegt, für die nicht nur die Inhalte, sondern auch die poetischen Formen prägend sind. Auf diese Weise verbindet sich der literaturgeschichtliche Aspekt mit der Rezeptionsforschung. Wesentlich ist, die Komplexität des literarischen Prozesses sichtbar zu machen und nach Parallelen in der Entwicklung der bildenden Kunst zu fragen.

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Norbert Honsza

Dieses Buch ist eine Biographie, die Heines Lebens- und Leidensweg und seine Zeitgenossenschaft zeigt. Die Texte des „Dichterjuden" und seiner Exegeten, häufig zitiert, bilden zugleich die Geschichte einer Schmähung. Als liberaler Dichter und Intellektueller hat er mit Irrungen und Wirrungen die Moderne beeinflusst.

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Webbasierte Leseförderung in der Grundschule am Beispiel von Antolin

Eine empirische Studie zur Lesesozialisationsforschung

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Carolin Meier

Um den Schwierigkeiten der Leseförderung in der Primarstufe zu begegnen, wird große Hoffnung auf die Integration digitaler Medien in den Leseunterricht gesetzt. Ein Ansatz dazu ist das Online-Portal Antolin. Dieses wird, trotz bisher fehlender wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirkung, in vielen Grundschulen genutzt. Das Buch befasst sich mit der Frage, inwiefern eine solche Form der Leseförderung die Einstellung der SchülerInnen zum Lesen und damit ihre Lesesozialisation beeinflusst. Die qualitative Studie erfolgte mittels Gruppendiskussionen mit Viertklässlern und Interviews mit Siebtklässlern. Es zeigt sich, dass die Einstellung zum Lesen bei den SchülerInnen, die regelmäßig im Unterricht mit Antolin arbeiten, und jenen, die das Portal nicht nutzen, deutlich variiert.

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Von Menschen, Dingen und Räumen

Konstruktionen literarischer Gegenständlichkeit in ausgewählten Werken der deutschen und polnischen Gegenwartsliteratur

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Jolanta Pacyniak

Das vorliegende Buch setzt sich mit der Problematik literarischer Gegenständlichkeit in den Werken der polnischen und deutschen Autorinnen: Olga Tokarczuk, Joanna Bator, Julia Franck, Tanja Dückers und Jenny Erpenbeck auseinander. Das Ziel der Arbeit ist es, Ähnlichkeiten zwischen den analysierten Romanen und Erzählungen in Bezug auf die Gestaltung der materiellen Welt festzustellen. Zur Analyse literarischer Gegenständlichkeit wurden Erkenntnisse der materiellen Kultur sowie Forschungsansätze von Bruno Latour, Jean Baudrillard, Gaston Bachelard und Dorothee Kimmich eingesetzt. In Bezug auf Figurenkonstellationen, Dinge im Raum und Eigenleben der Dinge wurden Ähnlichkeiten in den Welterschließungsstrategien der analysierten Werke festgestellt.

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Series:

Bernadette Appel

Die literaturwissenschaftliche Studie widmet sich den Werken des österreichischen Schriftstellers Robert Musil (1880–1942) und des israelischen Filmemachers Amos Gitaï (*1950). Die Analyse erbringt erstmalig den Nachweis, dass sich Gitaï in seinen Filmen mit dem berühmten Musilschen Möglichkeitsdenken auseinandersetzt. Vor dem aktuellen Hintergrund des Israel-Palästina-Konfliktes wird der Möglichkeitssinn dabei als innovatives und visionäres Modell erkennbar, das sich sowohl in ethischer, in medienphilosophischer und letztlich auch in aktuell-politischer Hinsicht als Transmedium einer beweglichen kritischen Praxis auszeichnet.