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Marcians libri regularum

Zur Gattung einer spätklassischen Juristenschrift

Series:

Maria Lapadula

Die Autorin befasst sich mit der römisch-rechtlichen Werkgattung der «libri regularum» und untersucht anhand des Werkes des spätklassischen Juristen Älius Marcian, welche methodischen Vorstellungen er mit dem gewählten Titel verbindet. Insbesondere geht sie der Frage nach, ob und unter welchen tatsächlichen Bedingungen eine Regelbildung stattfindet.

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Strafverfolgung in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin (West)

Teil 1: Die Niederschriften der Tagungen der Generalstaatsanwälte von 1948-1963

Series:

Werner Schubert

Die Generalstaatsanwälte der Westzonen und der späteren Bundesrepublik Deutschland (einschl. West-Berlins) hielten ab Mitte 1948 aus eigener Initiative Tagungen ab, in denen wichtige Themen der Strafverfolgung und Strafvollstreckung behandelt wurden. Die Niederschriften vermitteln einen detaillierten Einblick in die Strafverfolgungspraxis der frühen Bundesrepublik. Themen der Besprechungen waren: Stellung der Staatsanwaltschaft, Straßenverkehrsrecht (u.a. Blutproben), «unzüchtige» Schriften, Staatsschutzdelikte, Probleme der Untersuchungshaft und der Strafvollstreckung, Praxis der Zentralen Stelle Ludwigsburg und der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter, Ermittlungen gegen NS-Richter wegen exzessiver Todesurteile.

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Zurück zu den Quellen des Völkerrechts

Beiträge zum 44. Österreichischen Völkerrechtstag 2019 in Rust am Neusiedlersee

Series:

Edited by August Reinisch and Astrid Reisinger Coracini

Dieser Band beinhaltet die Beiträge zum 44. Österreichischen Völkerrechtstag. Zu Beginn steht eine Analyse des EU-Austritts des Vereinigten Königreichs. Auch Teil II richtet den Fokus auf den Rückzug aus Verträgen. Der Bogen wird dabei vom Völkerstrafrecht über das Abrüstungsrecht und die Menschenrechte bis zum Investitionsrecht gespannt. Teil III beschäftigt sich, rechtsdogmatisch ebenso wie anwendungsbezogen, mit dem Völkergewohnheitsrecht. Teil IV bietet eine Begriffsbestimmung und eine historische Tatbestandsanalyse der allgemeinen Rechtsgrundsätze. Schließlich überprüft Teil V die Relevanz des klassischen Quellenkatalogs im Internetrecht. Die abschließenden Berichte aus der Völkerrechtspraxis zeigen aktuelle Entwicklungen im Bereich des Soft Law, im Seerecht sowie im Recht der internationalen Beziehungen auf.

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Series:

Sören in der Stroth

Spielerleihgeschäfte sind mittlerweile im Profisport zu einer echten Alternative zum endgültigen Transfer gereift. Der Autor geht auf die sich bei der Spielerleihe stellenden Rechtsfragen tiefgehend ein. Schwerpunktmäßig werden zum einen die verbandsrechtlichen Vorschriften, welche die Spielerüberlassung reglementieren, auf ihre Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht überprüft. Dies gilt auch für die von der FIFA geplanten Beschränkungen von Leihgeschäften. Zum anderen beschäftigt sich der Autor intensiv mit der Thematik, ob die gegenwärtige Praxis der Spielerleihe mit dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) vereinbar ist, welcher gerade auch vor dem Hintergrund der jüngsten AÜG-Reform äußerste Brisanz zukommt. Schließlich werden noch entsprechende Alternativmöglichkeiten vorgestellt.

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A kaleidoscope of tourism research:

Insights from the International Competence Network of Tourism Research and Education (ICNT)

Series:

Edited by Michael Lück and Claire Liu

The International Competence Network of Tourism Research and Education (ICNT) covers a wide range of research expertise in the fields of tourism, hospitality and events management. ICNT’s sixth book showcases a kaleidoscope of tourism and hospitality topics, ranging from tourism education to sustainable tourism, wildlife tourism, Brexit and tourism, and to travel intermediation, tourist motivation and experiences. The book explains the way tourism and hospitality are understood in different countries around the world. Consequently, this book stimulates thought and discussion on tourist experiences and management, from the viewpoint of various stakeholders. It provides a wealth of new knowledge and will be a valuable resource for students, academics, researchers and industry members alike.

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Le retour de la puissance céréalière russe

Sociologie des marchés du blé 2000-2018

Series:

Caroline Dufy

Fondement de la civilisation occidentale, le blé est l’une des céréales les plus échangées au monde. Sa part prépondérante dans l’alimentation humaine lui confère le statut de denrée stratégique. La Russie en a fait un instrument de sa reconquête des marchés céréaliers, en se hissant, sur des marchés mondiaux instables, au rang de concurrent agricole majeur pour l’Europe. La renaissance de la puissance agricole russe s’appuie également sur d’autres produits, tels que le lait, la viande, ou les oléagineux. Comment s’est opérée cette mondialisation agricole, quels en sont les acteurs et les conditions ? Telles sont les questions centrales abordées par cet ouvrage.

Depuis les années 2000, des évolutions notables ont marqué le monde agricole russe, au premier rang desquelles l’adhésion du pays à l’Organisation Mondiale du Commerce et l’adoption de l’embargo sur les produits alimentaires occidentaux décidé dans le sillage de la crise ukrainienne. Cet ouvrage invite le lecteur au cœur de cette mutation du monde céréalier en suivant ceux qui de près ou de plus loin font les marchés céréaliers : agriculteurs, négociants, syndicalistes agricoles, experts agricoles, mais aussi élus locaux et éleveurs et industriels. Il écoute leurs voix, montre leur travail, donne à voir leurs intérêts et leurs rationalités.

La démarche adoptée se situe au croisement de plusieurs mondes : le monde rural, la politique et le commerce international. Elle fait dialoguer différentes échelles : celle des politiques de l’Etat, avec celle des territoires et celles des rationalités productives individuelles. Ce décryptage permet de restituer des cohérences au-delà des paradoxes apparents entre stratégie volontariste de sécurité alimentaire, politique des contre sanctions et plaidoyer pour le retour de la puissance céréalière.

Le suivi patient de la marchandise blé, donne ainsi à comprendre les évolutions de valeurs et les priorités sociales, les tensions que font naître la définition d’un bien commun et des aléas qui l’accompagnent.

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Schieds- und Mediationsklauseln in Verfügungen von Todes wegen

Die letztwillige Schiedsklausel im System erbrechtlicher Optionsmodelle Die letztwillige Mediationsklausel als causa des Anspruches auf Mitwirkung an einer Mediation

Series:

Beatrix Wolfer

Konflikte im Zusammenhang mit dem Themenkomplex Erben und Vererben sind unumgänglich und Alltag in der Praxis des erbrechtlich tätigen Anwalts. Für Erblasser kann sich nun die Frage stellen, ob die Aufnahme einer Schieds- oder Mediationsklausel in die geplante Verfügung von Todes wegen die Entstehung von Konflikten vermeiden oder reduzieren kann. Ebenso ist fraglich, ob die Erben oder Vermächtnisnehmer überhaupt verpflichtet werden können ihren erbrechtlichen Streit durch ein Schieds- oder Mediationsverfahren beilegen zu müssen. Bei der Beantwortung dieser Fragen muss zuerst der erbrechtliche Konflikt näher betrachtet werden und anschließend versucht werden, die Schieds- und Mediationsklausel rechtsdogmatisch einzuordnen. Nur so ist es möglich, diese im System des Erbrechts zu platzieren und die Fragen nach der Rechtswirksamkeit einer letztwilligen Schieds- oder Mediationsklausel zu beantworten.

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Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft und Kartellverbot

Eine Untersuchung zur Anwendung der Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft bei kartellrechtswidrigen Gemeinschaftsunternehmen

Series:

Antonia Bautsch

Die Nichtanwendung der Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft bei Personengesellschaften, deren Gesellschaftsvertrag insgesamt gegen ein gesetzliches Verbot verstößt, entspricht gefestigter Rechtsprechung. Die daraus resultierende Nichtigkeitsfolge geht zu Lasten von Gläubigern, Gesellschaftern und der Rechtssicherheit. Die Verfasserin zeigt für den praktisch wichtigsten Anwendungsfall, die kartellrechtswidrigen Gemeinschaftsunternehmen, auf, dass die Nichtanwendung der Lehre nicht überzeugt. Hierzu vergleicht sie insbesondere die Konsequenzen für den Wettbewerb bei Annahme von Nichtigkeit und fehlerhafter Gesellschaft. Zudem legt die Verfasserin dar, dass die Nichtigkeitsfolge auch nicht zur Prävention vor Kartellrechtsverstößen geboten ist.

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Product-Switching und Marktmachtmissbrauch

Eine regulierungs- und kartellrechtliche Betrachtung zu Vermarktungsstrategien im Arzneimittelbereich

Series:

Andreas Schüssel

In der Arzneimittelbranche wird zunehmend von sog. Product-Switching Strategien Gebrauch gemacht, um sich vor Wettbewerb durch kostengünstige Generika zu schützen. Pharmaunternehmen nehmen Arzneimittel vor dem Auslauf des Patenschutzes frühzeitig vom Markt, um Patienten anschließend langfristig an neue, jedoch oft nur geringfügig verbesserte Folgepräparate zu binden. Hierdurch entstehen erhebliche wettbewerbliche Ineffizienzen und Kostensteigerungen für das Gesundheitswesen. Der Autor untersucht die Zulässigkeit dieser Absatzstrategien unter dem Marktmachtmissbrauchsverbot nach Art. 102 AEUV. Er knüpft hierbei an die US-Judikatur an und zeigt praktikable Lösungen der Problematik unter besonderer Beachtung der ökonomischen und rechtlichen Besonderheiten regulierter Arzneimittelmärkte auf.

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Series:

Laura Schwarz

Auf Grund des Umstands, dass das Land Nordrhein-Westfalen in der politischen Farbenlehre nicht selten dem linken Lager zugeordnet und als „SPD-Stammland" bezeichnet wird, drängt sich die Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen nicht eben auf, wenn man fragt oder fragen will, ob sie Spuren der Zehn Gebote enthält. Und doch ist bei genauerer Betrachtung erkennbar, dass der Ansatz gar nicht so fernliegend ist. Denn die Landesverfassung verdankt sich einem streitigen Mehrheitsbeschluss von Union und Zentrum und stellt sich als eine Verfassungsurkunde heraus, die in der Sache der Religion wie den Religionsgemeinschaften ähnlich viel Raum einräumt wie diejenigen aus dem süddeutschen Raum.

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, in welchem Maße die nordrhein-westfälische Landesverfassung in ihrer heutigen Form noch Spuren der Zehn Gebote aufweist und an welchen Stellen sich die Landesverfassung in kritischer Dissonanz zu den Zehn Geboten wiederfindet. Dabei wird das Verhältnis von Staat und Kirche im Zeitpunkt der Entstehung der Landesverfassung umfassend analysiert und untersucht, welchen Einfluss die Kirchen im Entstehungsprozess der Landesverfassung Nordrhein-Westfalens im 20. Jahrhundert hatten. Darüber hinaus erfolgt eine Gesamtbewertung, die sich mit dem historischen Kontext der Zehn Gebote des Dekalogs befasst.