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Co-Autorschaft und Ghostwriting in der Holocaustliteratur

Exemplarische Analysen zu einer kontroversen Beziehung

Series:

Sabrina Semmelroth

Ist im Spannungsfeld zwischen Holocaustliteratur und Ghostwriting auch ein Ende von Authentizität zu erwarten? Der Ghostwriter ist ein gängiger Aktant im Genre Autobiografie. Die Anforderungen an den Ghostwriter eines historischen Zeugen scheinen besonders hoch zu sein, da der Autobiograf im Bereich der Holocaustliteratur über seine Verpflichtung gegenüber der Gattungskonvention hinaus auch als „moralischer Zeuge" der Erlebnisse während des Holocaust auftritt. Die exemplarischen Analysen der Vergleichsfälle von Aveys „The Man who broke into Auschwitz" und Mozes Kors „Surviving the Angel of Death" verdeutlichen, dass der Ghostwriter als (heimlicher) Verfasser oder in Erscheinung getretener Ghostwriter (Autobiografiker) einer Autobiografie im Bereich der Holocaustliteratur in den Fokus der wissenschaftlichen Auseinandersetzung gerückt werden muss, wenn es um die Einschätzung der inszenierten Authentizität und der Faktizität des literarischen Haupttextes geht.

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Reading Colour

George, Rilke, Kandinsky, Lasker-Schüler

Series:

Rey Conquer

Colour is a problem for poetry, where – unlike in painting, sculpture or film – it
is marked by its absence. This absence raises questions that have often been
overlooked in the study of colour: how do writers navigate the invisibility of
colour in text? What aesthetic commitments do certain attitudes to colour
expose? And how, in the face of its absence, do we read colour?

This ambitious and exciting study addresses these questions, analysing the
use of colour language in the work of Stefan George, Rainer Maria Rilke,
Wassily Kandinsky and Else Lasker-Schüler to tease out how these poets
understood poetic production, and how they negotiated the relations between
poem, reader and world. Covering the poetry, prose, translation, literary and art
criticism and theory of these and other writers central to European literature
at the turn of the twentieth century, Reading Colour sheds new light on poetic
practice of the period, but also uses colour to open up an understanding of
how poetic language works, and to ask how we read poetry.

This book was the winner of the 2018 Early Career Researcher Prize in German
Studies, a collaboration between the Institute for German Studies at the
University of Birmingham and Peter Lang.

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Series:

Wolfgang Beutin

Das Vorhaben des Verfassers ist es, in einer zweiteiligen Untersuchung einen Überblick zu vermitteln über die Literaturgeschichte der Reformation von 1517 bis 1600 und über die Verwendung der Motive «Reformation» wie auch «Luther» in der Literatur des Zeitraums vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Als Textgrundlage hierfür dient das Schrifttum der Reformatoren, der Autoren der Gegenreformation sowie das dichterische und erörternde der Reformationsära und der Folgejahrhunderte. Das wichtigste Ergebnis ist, daß die Autoren der Reformation die Geschichte von Christus als nachrangiges historisches Faktum werten, um der Erkenntnis willen, Jesus sei «ein intrapsychisches Ereignis», das sich in der Seele jeder Gläubigen und jedes Gläubigen noch jederzeit wiederholen könne.

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Series:

Florian Führen

Der Band widmet sich der dichterischen Weiterverarbeitung von Fachvokabular und wissenschaftlichen Modellen. Hierzu vergleicht der Autor drei Dichter des Spätmittelalters, die zunehmend ihre Texte mit Fachwissen anreichern und als Blümer oder Meister nicht hinreichend erfasst sind. Um die Ergebnisse der interdisziplinären Analysen nicht einem neuen Fachbegriff unterordnen zu müssen, wendet er Ansätze aus der Motiv- und Überlieferungsanalyse mit Wissenschaftsgeschichte und Rhetorik überschneidend an, ohne die Ergebnisse anschließend künstlich zu synthetisieren. Das Buch soll somit helfen, die Autoren vor dem Hintergrund ihrer fachwissenschaftlichen Vorbildung zu betrachten und auf Probleme der Gattungstheorie hinzuweisen, die diese Grauzone bislang nicht begrifflich fassen kann.

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Series:

Wiesława Małgorzata Chyżyńska

Da keine Sprache ein konstantes Phänomen ist, ändert sich ständig auch die Fachsprache. Ihr Wortschatz wird erweitert, die Wörter ändern ihre Bedeutung oder verschwinden. Besonders wichtig sind Verständlichkeit und Eindeutigkeit von medizinischen Fachwörtern, weil Mehrdeutigkeit und Unschärfe der Termini sowohl Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Ärzten untereinander verursachen, als auch eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Patienten im Heilungsprozess behindern können.

Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts erfuhr der medizinische Fachwortschatz einen beträchtlichen Zuwachs des Wortbestandes. Der Fortschritt der Medizin und der verwandten Wissenschaften bewirkte zugleich Bedeutungsänderung vieler Bezeichnungen. Dieses Buch bietet eine mit der Darstellung des historischen Hintergrunds sowie Erklärung der sprachwissenschaftlichen Begriffe eingeleitete Analyse des Wortschatzes aus dem Bereich der Chirurgie an. Sowohl der an ihrem Gesundheitszustand interessierte Laie als auch Mediziner finden in diesem Buch Erklärung von ehemaligen und gegenwärtigen Bedeutungen und Herkunft der deutschen medizinischen Fachwörter.

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«… nur Frauen können Briefe schreiben»

Facetten weiblicher Briefkultur nach 1750. Band 1

Series:

Edited by Renata Dampc-Jarosz and Paweł Zarychta

Die gegenwärtigen digitalen Formen des Kommunizierens geben zweifelsohne Anlass zu Reflexionen über die Geschichte der Gattung Brief, über Brieftheorien und Briefautor_innen. Diese Voraussetzungen ließen internationale Briefforscher_innen vom 3. bis 5. März 2017 im Gebäude der Jagiellonen-Bibliothek in Kraków zu einer Tagung zusammenkommen und über die Briefentwicklung seit dem 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart nachdenken. Diese vertieften Reflexionen finden in den beiden vorliegenden Bänden ihren Niederschlag. Die Aufsätze verbindet das Bestreben, die Ästhetik des weiblichen Briefes aus drei Jahrhunderten einer kulturhistorischen Bilanz zu unterziehen, den Einfluss von gesellschaftlichen und kulturellen Faktoren auf die Entfaltung der weiblichen Briefkultur zu untersuchen sowie die Aufgaben der heutigen Briefedition und den Umgang mit Nachlässen zu erwägen.

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«…nur Frauen können Briefe schreiben»

Facetten weiblicher Briefkultur nach 1750. Band 2

Series:

Edited by Renata Dampc-Jarosz and Paweł Zarychta

Die gegenwärtigen digitalen Formen des Kommunizierens geben zweifelsohne Anlass zu Reflexionen über die Geschichte der Gattung Brief, über Brieftheorien und Briefautor_innen. Diese Voraussetzungen ließen internationale Briefforscher_innen vom 3. bis 5. März 2017 im Gebäude der Jagiellonen-Bibliothek in Kraków zu einer Tagung zusammenkommen und über die Briefentwicklung seit dem 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart nachdenken. Diese vertieften Reflexionen  finden in den beiden vorliegenden Bänden ihren Niederschlag. Die Aufsätze verbindet das Bestreben, die Ästhetik des weiblichen Briefes aus drei Jahrhunderten einer kulturhistorischen Bilanz zu unterziehen, den Einfluss von gesellschaftlichen und kulturellen Faktoren auf die Entfaltung der weiblichen Briefkultur zu untersuchen sowie die Aufgaben der heutigen Briefedition und den Umgang mit Nachlässen zu erwägen.

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Series:

Jörg Krämer

Der Band enthält Studien zum Musiktheater von der Frühen Neuzeit bis ins späte 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Poetik und Ästhetik sowie der spezifischen Bedeutungserzeugung im Musiktheater. Als Kombination sprachlicher, musikalischer und szenischer Komponenten erfordert das Musiktheater eigene Methoden der wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Dies wird an konkreten Fallbeispielen (auch aus der historischen Operntheorie) gezeigt. Behandelt werden dabei u.a. Werke von Gluck, Mozart und Wagner, Libretti von Goethe und Hoffmann sowie theoretische Schriften von Martello und Algarotti. Die Studien zeigen, welch herausforderndes Potential das Musiktheater insbesondere für die literaturwissenschaftliche Forschung bereithält.

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Series:

Edited by Gudrun Heidemann, Joanna Jabłkowska and Elżbieta Tomasi-Kapral

Angesichts enormer digitaler Vernetzungen, die den Informationsfluss im Radius (a)sozialer Netzwerke wie in seiner Aktualität beträchtlich erhöhen, und gesellschaftlich einschneidender Krisen erweist sich heutzutage gerade die engagierte Literatur verstärkt als verspätet. So fällt der einschlägigen Forschung zufolge auch das Wendejahr der Gegenwartsliteratur ins Jahr 1995.

Die Beiträge des Bandes beleuchten das Potential literarischen Engagements sowohl unter den neuen Konditionen digitaler Streuung samt ihrer Echoeffekte als auch hinsichtlich medialer wie literarischer Felder, deren Ausgestaltung bis in die deutsche Geschichte – insbesondere der Shoah – zurückreicht. In beiderlei Hinsicht werden narrative Strategien aufgedeckt, die eine Artikulationsvielfalt des Politischen veranschaulichen.

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Series:

Lauren Selfe

The figure of the «Muslim» woman or girl performs a crucial role in far-reaching socio-political debates in Germany. Indeed, such figures challenge the boundaries of gender equality and secularism and contest notions of tolerance and integration. The (in)visibility of Muslim women’s bodies and their apparent position in Islam function as ostensible indicators of their oppression and of Islam’s supposed incompatibility with western values.

This book investigates representations of «Muslim» women and girls in German popular culture from 1990 to 2015. The study analyses the discursive function of such figures in German popular culture via three key research questions: what representational practices surround the figure of the Muslim woman or girl in German life writing, young adult literature and film? How do such representations function to produce «non-Muslim» subject positions? What is the function of this figure within narratives of feminism and assertions of gender equality? This study understands itself as an intervention into contemporary racist discourses in Germany and operates within a transdisciplinary framework of intersectional feminism and cultural and German studies. Ultimately, the book aims to make visible and interrogate
the underlying hierarchies and agendas that drive representations of Muslim women and girls.

This book was the winner of the of the 2017 Early Career Researcher Prize in German Studies, a collaboration between the Institute for German Studies at the University of Birmingham and Peter Lang.