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Räume schreiben

Literarische (Selbst)Verortung bei Tanja Dückers, Jenny Erpenbeck und Judith Hermann

Series:

Katrin Dautel

Im Spannungsfeld einer Abwendung von herkömmlichen Raumauffassungen in Zeiten der Globalisierung sowie einer gleichzeitigen ‚Rückkehr‘ des Raumes in Form einer Sehnsucht nach (Selbst)Verortung lässt sich in der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahrzehnte eine Hinwendung zu komplexen Gestaltungen literarischer Räume beobachten. Der Raum ist nicht nur Ausdruck von (geschlechtsspezifischen) Machtverhältnissen und Lebensentwürfen, sondern wirkt auch selbst auf die Handlung ein. Auf der Basis verschiedener Raumtheorien, die im Zuge des spatial turn in den Literatur- und Kulturwissenschaften verstärkt Beachtung fanden, untersucht die Autorin Texte von Schriftstellerinnen, die mit dem umstrittenen Etikett «literarisches Fräuleinwunder» versehen wurden, aus raumkonstruktivistischer Perspektive.

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Repräsentationsweisen des Anthropozän in Literatur und Medien

Representations of the Anthropocene in Literature and Media

Series:

Edited by Gabriele Dürbeck and Jonas Nesselhauf

Das Anthropozän mit der Idee der systemischen Zusammenhänge von Mensch, Technologie und Umwelt ist durch Komplexität und disproportionale Skalierungseffekte von planetarischem und tiefenzeitlichem Ausmaß gekennzeichnet. Der Band geht der Frage nach, mit welchen Rhetoriken und Strategien Literatur und Kunst die Komplexität des Anthropozän auf menschliches Maß beziehen. Vor dem Hintergrund der Environmental Humanities untersuchen die 11 Beiträge das interdependente Beziehungsgeflecht von Mensch und agentieller ‹Natur› wie auch die Interaktion von unterschiedlichen zeitlichen, räumlichen und thematischen Skalen in Komposition, Figurendarstellung und Metaphorik (Raumschiff, Gaia, Weltgärtner) mit Bezug auf lokale Umweltprobleme und globale Zukunftsfragen. Mediale Austragsorte sind Erzählung, Epos, Climate und Science Fiction, Heimatroman, Ecodiegesis, Umweltlyrik, Hörspiel, Fotographie, Film und bildende Kunst.

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Texte komponieren, von Klängen erzählen

Studien zu den Beziehungen von Literatur und Musik

Series:

Edited by Katarzyna Grzywka-Kolago, Małgorzata Filipowicz and Maciej Jędrzejewski

Das Buch ist das Ergebnis eines am Germanistischen Institut der Universität Warschau durchgeführten Projekts zu den Beziehungen von Literatur und Musik als Fragestellung einer modernen, komparatistisch orientierten Forschung. Das Ziel dieses Vorhabens war es, das vielschichtige, facettenreiche und wissenschaftlich ergiebige Forschungsfeld exemplarisch zu beleuchten und in seinem thematischen wie methodologischen Reichtum einzufangen. Zur Mitarbeit wurden Forscher aus Deutschland, Polen und der Schweiz eingeladen, die aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Korrespondenz der Künste blicken und somit voneinander divergierende Zugänge zu dieser Problematik anbieten. Das Werk dokumentiert ihre wissenschaftlichen Interessengebiete, ohne dabei Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

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Series:

Christian Dawidowski, Anna Rebecca Hoffmann and Angelika Ruth Stolle

Die AutorInnen präsentieren Anlage und Ergebnisse einer qualitativen Studie zur Genese und Stabilität von Vorstellungen zur Bedeutung und zur Werthaltigkeit von Literatur (Deutungsmuster). Deutschunterricht und seine LehrerInnen und SchülerInnen sind über den gesamten Zeitraum der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe im Umgang mit literarischen Ganzschriften beobachtet worden. Dabei zeigte sich, dass der Literaturunterricht der Gegenwart klar zu umreißende literaturbezogene Wertorientierungen bei SchülerInnen hervorbringt, die abhängig von den Deutungsmustern der Lehrpersonen sind. Die AutorInnen stellen diese Deutungsmuster vor und verweisen auf die Relevanz der fach- und gegenstandsbezogenen Wertvorstellungen von Lehrenden im Fach Deutsch / Literatur.

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Kookkurrenz – Kovariation – Kontrast

Formen und Funktionen individueller Dialekt-/Standardvariation in universitären Beratungsgesprächen

Series:

Philip C. Vergeiner

Die vorliegende sprecherdialektologische Studie untersucht exemplarisch das Variationsverhalten in universitären Beratungsgesprächen. Unter Anwendung einer Methoden-Triangulation (Variablenanalyse, Kookkurrenzanalyse, Gesprächsanalyse) analysiert der Autor Variablen im phonetisch/phonologischen Bereich. Im Fokus der Untersuchung steht die Struktur des Sprecher-Repertoires (diglossisch, polyglossisch oder diaglossisch), die globale Abhängigkeit der Varietätenwahl dazu sowie besonders die Anpassung an Gespächspartner im Sinne von audience-design und die Herausarbeitung der diskursgliedernden Funktion von Code-Switches.

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Von Prinzessinnen zu Königinnen

Performative (Ohn)macht in «Der Tod und das Mädchen III (Rosamunde)» und «Ulrike Maria Stuart» von Elfriede Jelinek

Series:

Ana Giménez Calpe

Ästhetische Textverfahren in Jelineks Theatertexten dekonstruieren die hegemonialen Frauenbilder und legen die Kritik an der Diskriminierung der Frau offen. In den 2003 veröffentlichen Prinzessinnendramen, zu welchen Der Tod und das Mädchen III (Rosamunde) gehört, entlarvt Jelinek das stilisierte Bild der Prinzessin als Konstruktion. In Ulrike Maria Stuart (2006) macht sie diesen Prozess in der Darstellung mächtiger weiblicher Figuren sichtbar. Aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren beide Texte das Verhältnis von Macht und Weiblichkeit mit dem Fokus auf seine unterschiedlichen kulturellen und diskursiven Manifestationen. Von Judith Butlers Performativitätstheorie ausgehend wird besonders der konstruktivistische Ansatz der Texte untersucht. Dies ermöglicht herauszustellen, wie das Zitat bei Jelinek den ideologischen Charakter des Zitierten aufzeigt, und die Mechanismen zu analysieren, mit welchen Jelineks Schreibweise das Zitierte unterläuft und kritisch resignifiziert.

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Deutschland und die Deutschen in Forschung und Lehre

Studien zur kulturwissenschaftlichen Landeskunde

Series:

Tomasz G. Pszczółkowski

Das Buch enthält ausgewählte Beiträge des Autors aus den vergangenen 20 Jahren, die seine wissenschaftlichen Interessen und deren Umsetzung in die Didaktik widerspiegeln. Dazu gehören deutsche Geschichte, Betrachtungen über Selbst- und Fremdbilder der Deutschen, Überlegungen zur Methodologie der kulturwissenschaftlichen Länderforschung, Deutschlandkunde als politische Landeskunde sowie Kulturkomparatistik mit dem Schwerpunkt deutsch-polnischer Kulturvergleich. Die auslandsgermanistische Sicht von Deutschland und seinen Menschen wird sich von der der Deutschen unterscheiden. Diese Unterschiede herauszuarbeiten, war ein vordergründiges Anliegen des Autors.

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Goethe’s «Bildung»

Dialog Between Tradition and Innovation

Edited by Jacob-Ivan Eidt and Christoph Daniel Weber

This Festschrift marks the 50th anniversary of the Dallas Goethe Center, a nonprofit educational and cultural arts organization, dedicated to advancing German culture and language in North Texas. Founded in 1965, the Dallas Goethe Center serves the community by developing an appreciation and understanding of German art, drama, music, language, literature, and history, and cultivates mutual understanding between the people of German-speaking countries and those of the United States of America.

On the occasion of its 50th anniversary, a symposium honoring Johann Wolfgang von Goethe was organized and held on April 22, 2016, at the University of Dallas. This Festschrift is the published proceedings of the symposium along with a review of the Goethe Center’s history and the development of its mission from its founding to the present. The concept of the Festschrift is focused on the persona of Goethe and his modern-day relevance as a representative of German culture and Bildung. The chapters included in this volume revolve around Goethe’s uniqueness as a thinker, scientist, and artist. This volume seeks to draw attention to Goethe’s role as cultural representative by highlighting his double function as mediator between both tradition and innovation by virtue of his intellectual idiosyncrasy. It also seeks to contextualize the various scholarly contributions as both examinations of Goethe’s unique cultural and intellectual formation as well as inquiries into the reception of that formation as part of a modern understanding of the concept of Bildung.

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Leben im Wort

Dichterinnen in bedrohlicher Zeit

Series:

Therese Chromik

Dieses Buch stellt fünf unterschiedliche deutsch-jüdische Schicksale unter der Verfolgung zur Zeit Hitlers dar, die in der Dichtung gespiegelt sind: Jähes Ende und totale Vernichtung oder Flucht und Emigration als Ausweg zum Überleben – mit der ruhelosen Suche nach Heimat, die sich in der Sprache findet. Dichten wird als lebensnotwendig erlebt. Die Mitteilung des kaum Mitteilbaren ist die Aufgabe der Lyrik. Die Dichterinnen übernehmen diese stellvertretend für viele. "Es geht nicht mehr allein um die Selbstbegegnung des Dichters mit sich, sondern um die Selbstbegegnung von andern (...) ". (Domin)

Um deutlich zu machen, wie Leben und Dichtung ineinandergreifen, werden Gedichte immer wieder in die biografischen Situationen eingefügt.

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Mapping Spaces

Reimagining East German Society in 1960s Fiction

Series:

Francesca Goll

In the process of establishing the social and political reality of the German Democratic Republic, writers played a crucial role. The specific feature of GDR literary texts of the 1960s lies in their attempt at imagining and representing the emergence of a community that had previously not existed. A new sense of common belonging was being promoted. This study focuses on the ways in which Werner Bräunig and Erik Neutsch negotiated this tension in their novels by analysing the spatial and topographical dimensions of the texts. If literary texts map power structures by rewriting cartographies, then the analysis of the latter will shed light on the socio-political models that are being advocated. Neutsch’s Spur der Steine (1964) and Bräunig’s fragment Rummelplatz (2007) were both written in the 1960s but enjoyed a very different reception: while the former became a bestseller, the latter was censored and published posthumously in 2007. Yet they both speak to GDR society of the 1960s, highlighting the evocative power of literature within the East German context – and beyond.