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Repräsentationsweisen des Anthropozän in Literatur und Medien

Representations of the Anthropocene in Literature and Media

Series:

Edited by Gabriele Dürbeck and Jonas Nesselhauf

Das Anthropozän mit der Idee der systemischen Zusammenhänge von Mensch, Technologie und Umwelt ist durch Komplexität und disproportionale Skalierungseffekte von planetarischem und tiefenzeitlichem Ausmaß gekennzeichnet. Der Band geht der Frage nach, mit welchen Rhetoriken und Strategien Literatur und Kunst die Komplexität des Anthropozän auf menschliches Maß beziehen. Vor dem Hintergrund der Environmental Humanities untersuchen die 11 Beiträge das interdependente Beziehungsgeflecht von Mensch und agentieller ‹Natur› wie auch die Interaktion von unterschiedlichen zeitlichen, räumlichen und thematischen Skalen in Komposition, Figurendarstellung und Metaphorik (Raumschiff, Gaia, Weltgärtner) mit Bezug auf lokale Umweltprobleme und globale Zukunftsfragen. Mediale Austragsorte sind Erzählung, Epos, Climate und Science Fiction, Heimatroman, Ecodiegesis, Umweltlyrik, Hörspiel, Fotographie, Film und bildende Kunst.

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Texte komponieren, von Klängen erzählen

Studien zu den Beziehungen von Literatur und Musik

Series:

Edited by Katarzyna Grzywka-Kolago, Małgorzata Filipowicz and Maciej Jędrzejewski

Das Buch ist das Ergebnis eines am Germanistischen Institut der Universität Warschau durchgeführten Projekts zu den Beziehungen von Literatur und Musik als Fragestellung einer modernen, komparatistisch orientierten Forschung. Das Ziel dieses Vorhabens war es, das vielschichtige, facettenreiche und wissenschaftlich ergiebige Forschungsfeld exemplarisch zu beleuchten und in seinem thematischen wie methodologischen Reichtum einzufangen. Zur Mitarbeit wurden Forscher aus Deutschland, Polen und der Schweiz eingeladen, die aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Korrespondenz der Künste blicken und somit voneinander divergierende Zugänge zu dieser Problematik anbieten. Das Werk dokumentiert ihre wissenschaftlichen Interessengebiete, ohne dabei Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

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Series:

Christian Dawidowski, Anna Rebecca Hoffmann and Angelika Ruth Stolle

Die AutorInnen präsentieren Anlage und Ergebnisse einer qualitativen Studie zur Genese und Stabilität von Vorstellungen zur Bedeutung und zur Werthaltigkeit von Literatur (Deutungsmuster). Deutschunterricht und seine LehrerInnen und SchülerInnen sind über den gesamten Zeitraum der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe im Umgang mit literarischen Ganzschriften beobachtet worden. Dabei zeigte sich, dass der Literaturunterricht der Gegenwart klar zu umreißende literaturbezogene Wertorientierungen bei SchülerInnen hervorbringt, die abhängig von den Deutungsmustern der Lehrpersonen sind. Die AutorInnen stellen diese Deutungsmuster vor und verweisen auf die Relevanz der fach- und gegenstandsbezogenen Wertvorstellungen von Lehrenden im Fach Deutsch / Literatur.

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Kookkurrenz – Kovariation – Kontrast

Formen und Funktionen individueller Dialekt-/Standardvariation in universitären Beratungsgesprächen

Series:

Philip C. Vergeiner

Die vorliegende sprecherdialektologische Studie untersucht exemplarisch das Variationsverhalten in universitären Beratungsgesprächen. Unter Anwendung einer Methoden-Triangulation (Variablenanalyse, Kookkurrenzanalyse, Gesprächsanalyse) analysiert der Autor Variablen im phonetisch/phonologischen Bereich. Im Fokus der Untersuchung steht die Struktur des Sprecher-Repertoires (diglossisch, polyglossisch oder diaglossisch), die globale Abhängigkeit der Varietätenwahl dazu sowie besonders die Anpassung an Gespächspartner im Sinne von audience-design und die Herausarbeitung der diskursgliedernden Funktion von Code-Switches.

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Von Prinzessinnen zu Königinnen

Performative (Ohn)macht in «Der Tod und das Mädchen III (Rosamunde)» und «Ulrike Maria Stuart» von Elfriede Jelinek

Series:

Ana Giménez Calpe

Ästhetische Textverfahren in Jelineks Theatertexten dekonstruieren die hegemonialen Frauenbilder und legen die Kritik an der Diskriminierung der Frau offen. In den 2003 veröffentlichen Prinzessinnendramen, zu welchen Der Tod und das Mädchen III (Rosamunde) gehört, entlarvt Jelinek das stilisierte Bild der Prinzessin als Konstruktion. In Ulrike Maria Stuart (2006) macht sie diesen Prozess in der Darstellung mächtiger weiblicher Figuren sichtbar. Aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren beide Texte das Verhältnis von Macht und Weiblichkeit mit dem Fokus auf seine unterschiedlichen kulturellen und diskursiven Manifestationen. Von Judith Butlers Performativitätstheorie ausgehend wird besonders der konstruktivistische Ansatz der Texte untersucht. Dies ermöglicht herauszustellen, wie das Zitat bei Jelinek den ideologischen Charakter des Zitierten aufzeigt, und die Mechanismen zu analysieren, mit welchen Jelineks Schreibweise das Zitierte unterläuft und kritisch resignifiziert.

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Acta Germanica

German Studies in Africa

Series:

Edited by Cilliers van den Berg

Die ersten beiden Beiträge befassen sich mit der Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache im südafrikanischen Kontext. Zwei Beiträge haben kollektives Gedächtnis und/oder Gedenken im Fokus: Der erste bezieht sich auf Gedächtnisregimes in Deutschland und der zweite auf die österreichische Erinnerungskultur. Die Flüchtlingskrise in Europa wird einerseits unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Perspektiven auf afrikanische Flüchtlinge und andererseits unter Hinweis auf Beteiligung literarischer Texte am öffentlichen Diskurs über diese Krise untersucht. Die thematischen Zusammenhänge zwischen den Werken von Bettina von Arnim und Sophie Mereau zu Politik und Menschenrechten, deuten auf die historische Rolle, die Soziopolitik immer gespielt hat. Zwei Beiträge konzentrieren sich auf die Medien Film und Musik: F.W. Murnaus Nosferatu und zwei Lieder von M.-U. Kling und AnniKa von Trier werden diesbezüglich analysiert. Die abschließenden drei Artikel haben klassische literarische Texte im Fokus: Die Kapuzinergruft von Joseph Roth, W. G. Sebalds Die Ringe des Saturn und Die Verwandlung von Franz Kafka.

The first two contributions in this book focus on the teaching of German as a foreign language in the South African context. Two contributions engage with collective memory and/or commemoration: the first considering memory regimes in Germany and the second focusing on Austrian memory culture. The refugee crisis in Europe is evaluated with specific reference to European perspectives on African refugees and by looking at different ways in which literary texts participate in the public discourse on this crisis. An investigation into the thematic connections between the work of Bettina von Arnim and Sophie Mereau on politics and human rights indicates the historical role socio-politics has always played. Two contributions focus on the media of film and music: F.W. Murnau’s Nosferatu and two songs by M.-U. Kling and AnniKa von Trier are analysed from this perspective. The concluding articles have classic literary texts as its focus: Joseph Roth’s Die Kapuzinergruft, W.G. Sebald’s Die Ringe des Saturn and Franz Kafka’s Die Verwandlung.

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Aspekte kultureller Identität

Beiträge zur Kulturgeschichte der deutschsprachigen Minderheit in Kroatien

Series:

Edited by Thomas Möbius, Ivana Jozić, Melita Aleksa Varga, Leonard Pon and Ivana Šarić Šokčević

Zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert lebten im heutigen Staatsgebiet Kroatiens zahlreiche deutsche Emigranten. Zwischen ihnen und der kroatischen Mehrheitsbevölkerung fanden z.T. intensive kulturelle Austauschprozesse statt. Im zweiten Band zu dem vom DAAD geförderten internationalen Forschungsprojekt werden Ergebnisse zur Erforschung einzelner Aspekte des regionalen deutschsprachigen Presse-, Theater- und Schulwesens vorgelegt. In einzelnen Beiträgen aus diesem Band wird auf den regen Kontakt zwischen deutscher und kroatischer Sprache und Kultur im Bereich des landwirtschaftlichen Wortschatzes, der gymnasialen Schulordnung, aber auch der Philosophie, Literatur und Theaterpoetik sowie Theaterkritik hingewiesen.

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Brockes-Lektüren

Ästhetik – Religion – Politik

Series:

Edited by Mark-Georg Dehrmann and Friederike Felicitas Günther

Das Werk des Hamburger Ratsherrn Barthold Heinrich Brockes hat in der Forschung einige wirkungsmächtige Deutungen erfahren. Sie betonen seinen Stellenwert als wichtigen Dichter der Frühaufklärung. Gleichzeitig neigen sie dazu, sein umfangreiches Werk jeweils im Licht bestimmter Traditionslinien zu erschließen, dabei aber andere, ebenso zentrale Traditionslinien und Fragen auszublenden.

Der Band möchte gegenüber solchen übergreifenden Einordnungen einen Schritt zurücktreten. Die Beiträge versuchen, sich stärker in die außerordentliche Komplexität der Texte und auch der Paratexte der Originaldrucke einzulassen. Sie rekonstruieren deren politische und kulturelle Kontexte, zeichnen detailliert poetische und rhetorische Verfahren einzelner Gedichte nach, folgen ihren Gattungsreferenzen und den Lektüremodi, die sie vorführen und einüben wollen. Das Themenspektrum umfasst u. a. Poetik, Musik, Bildende Kunst, Politik, Diplomatie, Naturgeschichte, Medizin und Theologie.

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Deutschland und die Deutschen in Forschung und Lehre

Studien zur kulturwissenschaftlichen Landeskunde

Series:

Tomasz G. Pszczółkowski

Das Buch enthält ausgewählte Beiträge des Autors aus den vergangenen 20 Jahren, die seine wissenschaftlichen Interessen und deren Umsetzung in die Didaktik widerspiegeln. Dazu gehören deutsche Geschichte, Betrachtungen über Selbst- und Fremdbilder der Deutschen, Überlegungen zur Methodologie der kulturwissenschaftlichen Länderforschung, Deutschlandkunde als politische Landeskunde sowie Kulturkomparatistik mit dem Schwerpunkt deutsch-polnischer Kulturvergleich. Die auslandsgermanistische Sicht von Deutschland und seinen Menschen wird sich von der der Deutschen unterscheiden. Diese Unterschiede herauszuarbeiten, war ein vordergründiges Anliegen des Autors.

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Goethe’s «Bildung»

Dialog Between Tradition and Innovation

Edited by Jacob-Ivan Eidt and Christoph Daniel Weber

This Festschrift marks the 50th anniversary of the Dallas Goethe Center, a nonprofit educational and cultural arts organization, dedicated to advancing German culture and language in North Texas. Founded in 1965, the Dallas Goethe Center serves the community by developing an appreciation and understanding of German art, drama, music, language, literature, and history, and cultivates mutual understanding between the people of German-speaking countries and those of the United States of America.

On the occasion of its 50th anniversary, a symposium honoring Johann Wolfgang von Goethe was organized and held on April 22, 2016, at the University of Dallas. This Festschrift is the published proceedings of the symposium along with a review of the Goethe Center’s history and the development of its mission from its founding to the present. The concept of the Festschrift is focused on the persona of Goethe and his modern-day relevance as a representative of German culture and Bildung. The chapters included in this volume revolve around Goethe’s uniqueness as a thinker, scientist, and artist. This volume seeks to draw attention to Goethe’s role as cultural representative by highlighting his double function as mediator between both tradition and innovation by virtue of his intellectual idiosyncrasy. It also seeks to contextualize the various scholarly contributions as both examinations of Goethe’s unique cultural and intellectual formation as well as inquiries into the reception of that formation as part of a modern understanding of the concept of Bildung.