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Dominik Riebartsch

Durch weltweite große Finanzskandale haben sich die Zeiten des bequemen und quasi nicht haftenden Aufsichtsrates auch in Deutschland geändert. Der Gesetzgeber und die Rechtsprechung stellen heute hohe Anforderungen bezüglich der Professionalisierung des Aufsichtsrates, womit die Gefahr einer Inanspruchnahme von Aufsichtsratsmitgliedern steigt. Der Autor gibt einen Überblick über die Überwachungs- und Verfolgungspflichten des Aufsichtsrates und dessen Haftung bei Pflichtverstößen. Auf Grund der Gefahr einer existenzvernichtenden Haftung setzt er sich abschließend mit allgemeinen Reformvorschlägen zur Organhaftung der Literatur auseinander und bezieht diese explizit auf den Aufsichtsrat.

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Jeannette Haase

Die Autorin beschäftigt sich mit dem Ende des Kaperwesens in der europäischen Literatur und im Recht Englands und Frankreichs bis zur Pariser Seerechtsdeklaration von 1856. Sie untermauert aus der rechtshistorischen Perspektive die These des Bestehens eines Völkerrechts auf den Weltmeeren in der frühen Neuzeit. Die Untersuchung erfolgt im Schwerpunkt nach der Methode der juristischen Dogmengeschichte, jedoch unter Hinzuziehung politischer und wirtschaftlicher Elemente. Anhand des Bestehens völkergewohnheitsrechtlicher Rechtsgrundsätze zur Regelung und Begrenzung des frühneuzeitlichen Kaperwesens zeigt die Autorin, dass die Weltmeere in dem untersuchten Zeitraum nicht als rechtsfreier Raum zu betrachten waren.

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Theresa Degner

Nur qualifizierte Aufsichtsräte sind in der Lage, den Vorstand effektiv zu überwachen. Die Autorin untersucht, ob sich das Anforderungsprofil an Aktionärsvertreter im Aufsichtsrat verschärft hat. Zeitlich und ursächlich wird dabei an die Finanzkrise ab dem Jahr 2007 angeknüpft. Die Autorin erörtert zunächst folgende Merkmale: Sachkunde, eine Förderung des unterrepräsentierten Geschlechts, Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit sowie zeitliche Verfügbarkeit. Sodann wird untersucht, ob sich das Anforderungsprofil zusätzlich über die Rechtsfolgen bei Nichterfüllung der hinzugekommenen Anforderungen verschärft hat. Die Autorin arbeitet heraus, dass sich das Anforderungsprofil seit dem Jahr 2007 moderat verschärft hat. Dabei lassen sich eine große Anzahl der Novellen auf die Finanzkrise zurückführen.

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Matthias Mörike

Der Markt für Computerspiele und insbesondere Online-Spiele wächst ununterbrochen. In den letzten Jahren treten vermehrt Anbieter auf, die keine eigenen Online-Spiele, sondern Zusatzprodukte für die Spiele anderer Hersteller anbieten. Die Hersteller reagieren darauf, indem sie versuchen, dass Urheberrecht als Abwehrmittel gegen solche Drittanbietersoftware in Stellung zu bringen. Der Autor geht der Frage nach, inwieweit Drittanbietersoftware urheberrechtlichen Grenzen unterliegt. Neben den genauen technischen Abläufen, die dabei in den Blick zu nehmen sind, ist die zentrale Herausforderung, die verschiedenen Interessen, die das Urheberecht zum Ausgleich bringen will, auch in einer Welt voller digitaler, multimedialer Produkte angemessen in Ausgleich zu bringen.

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Martin Jäger

Intendiert eine Partei, an einer Bundestagswahl teilzunehmen und ist bisher erst begrenzt politisch in Erscheinung getreten, muss sie beim Bundeswahlleiter eine Beteiligungsanzeige einreichen. Damit begehrt sie die Feststellung der Parteieigenschaft durch den Bundeswahlausschuss und somit die Zulassung zur Wahl.

Der Autor untersucht erstmals umfassend dieses Zulassungsverfahren nicht-etablierter Parteien. Er betrachtet die Arbeit des Bundeswahlausschusses, der hauptsächlich aus Vertretern etablierter Parteien besteht, sowie den Rechtsbehelf der Nichtanerkennungsbeschwerde, mit dem seit 2012 gegen die Nichtzulassung vorgegangen werden kann.

Er hat eine Muster-Beteiligungsanzeige entwickelt und weitere Vorschläge vorgelegt, durch die das Verfahren an Transparenz und Nachvollziehbarkeit gewinnt

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Geschäftsmodellkonvergenz im Handel

Alternative, innovationsfördernde Ansätze zur Systematisierung und Erklärung der Entstehung und Entwicklung von Erscheinungsformen des Handels am Beispiel des Omnichannel-Handels

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Andrea Buschmann

Die Erforschung der Betriebsformen im Handel weist eine lange Tradition auf. Aktuelle Entwicklungen - wie die Entstehung des Omnichannel-Handels - bringen bisherige Theorien zur Systematisierung und Entstehung von Betriebsformen jedoch an ihre Grenzen. Damit wird auch die Betriebsform als zentrales Innovationsobjekt des Handels in Frage gestellt. Im Gegensatz zur Handelsforschung haben sich in der Innovationsforschung Geschäftsmodell- und Konvergenzansatz zur Erklärung von Innovationen etabliert. Hieran anknüpfend beantwortet diese Arbeit die Frage, ob Geschäftsmodell- und Konvergenzansatz auch im Kontext des Handels angewandt werden können und ob sie innovative Phänomene der Praxis besser erklären als der Betriebsformenansatz.

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Patrizia Wolf

Die Publikation behandelt aus der Perspektive der Menschenrechtsschutzorgane das Verhältnis von Menschenrechten und humanitärem Völkerrecht. Die Autorin untersucht die jeweilige Rechtsprechung der Menschenrechtsschutzorgane der Europäischen Menschenrechtskonvention, der Amerikanischen Menschenrechtskonvention und des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte. In diesem Zusammenhang geht die Autorin insbesondere auf die Anwendbarkeit der Menschenrechtsverträge, das Verhältnis der Rechtsmaterien unter besonderer Beachtung der Rechte auf Leben und Freiheit sowie auf die Kompetenz der Menschenrechtsschutzorgane ein. Hierbei beleuchtet die Autorin ausführlich den derzeitigen Stand der Rechtsprechung und der Literatur und versucht darauf aufbauend, zukünftige Entwicklungen abzuschätzen.

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The Two Hundred Million Pound Strike

The 2003 British Airways Walkout

Series:

Ed Blissett

This book describes and analyses the 2003 British Airways (BA) Customer Service Agents’ (CSA) 24-hour unofficial strike. It examines the lead up to the dispute, in which negotiations failed to reach an agreement over the launch of BA’s Automatic Time Recording and Integrated Airport Resource Management systems, before focusing on the dispute itself and its eventual resolution.

Central to the book is the question: why did a group of union members, the majority of whom were young women, become so incensed at an imposed change to their working practices that they took unofficial strike action? This they did in the knowledge that they could all have been legally dismissed.

In analysing the strike, the book explores why BA’s management imposed such a controversial change to working practices on the company’s busiest weekend of the year. A decision which, allegedly, cost the company two-hundred-million pounds, tarnished its reputation, and saw numerous senior managers lose their jobs.

How and why the CSAs’ three trade unions (the GMB Union, the Transport and General Workers Union and Amicus) reacted in such different ways to the unofficial strike, and then behaved so differently in the subsequent negotiations, is also central to this study.

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Connect With Your Management On-The-Go

In collaboration with Simal Celikkol

Edited by Mehmet Naci Efe

A challenging journey for managers to succeed by following 13 paths… Visionary and curious academicians sailing to new horizons…Yes! The journey is long, tiring but how success is easily achieved? There is no change without pain! Management on the Go covers different aspects of today’s management which can be both used as a handbook by executives who want to keep up with the pace of scientific advancements, as well as a road map for academics to turn towards innovative management systems.

You are invited to embark on a journey from topics that have become outdated in the literature to approaches that will arouse excitement and curiosity about future. Each chapter is written based on sector experiences by 13 academicians located in 5 different universities in Turkey and now reaches you dear readers.

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Verbandsschiedsgerichtsbarkeit zwischen Schattenjustiz und Parteiautonomie

Eine Untersuchung von Argumenten für und gegen die Verbandsschiedsgerichtsbarkeit am historischen Beispiel der Kartellschiedsverfahren des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats

Series:

Lisa Dorothee Becker

Seit geraumer Zeit steht die Verbandsschiedsgerichtsbarkeit in der Öffentlichkeit mehr und mehr in der Kritik. Die Autorin greift Argumente für und gegen die Verbandsschiedsgerichtsbarkeit auf. Anhand von Kartellschiedsverfahren des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats untersucht sie exemplarisch Verfahrensregeln, Verfahrensabläufe und Steuerungstendenzen durch Bezahlung der Schiedsrichter, die Hintergründe der Implementierung eines Schiedsgerichts sowie die Funktionen schiedsgerichtlicher Verfahren innerhalb bestehender Vertragsbeziehungen. Die Arbeit soll sowohl einen Beitrag zur Forschung über die interne Organisation des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats als auch zur Debatte über die Verbandsschiedsgerichtsbarkeit im Allgemeinen leisten.