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  • German Literature and Culture x
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Memory and Postcolonial Studies

Synergies and New Directions

Edited by Dirk Göttsche

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Series:

Bernadette Appel

Die literaturwissenschaftliche Studie widmet sich den Werken des österreichischen Schriftstellers Robert Musil (1880–1942) und des israelischen Filmemachers Amos Gitaï (*1950). Die Analyse erbringt erstmalig den Nachweis, dass sich Gitaï in seinen Filmen mit dem berühmten Musilschen Möglichkeitsdenken auseinandersetzt. Vor dem aktuellen Hintergrund des Israel-Palästina-Konfliktes wird der Möglichkeitssinn dabei als innovatives und visionäres Modell erkennbar, das sich sowohl in ethischer, in medienphilosophischer und letztlich auch in aktuell-politischer Hinsicht als Transmedium einer beweglichen kritischen Praxis auszeichnet.

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Adoleszenz, Geschlecht, Identität

Queere Konstruktionen in Romanen nach der Jahrtausendwende

Series:

Nadine Seidel

Das Buch behandelt unterschiedliche literarische Inszenierungen von Geschlechterkonstruktionen. Dabei werden exemplarische Figurentypen auf ihr subversives Potential bezüglich Heteronormativität befragt. Es erweist sich, dass allen Texten implizite und explizite Aussagen über Geschlecht inhärent sind, die sich widersprechen. Die Autorin zeigt auf, wie diese Aussagen durch unterschiedliche Methoden extrahiert werden können.

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Die Ethik der Widersetzlichkeit

Theoretische und literarische Transformationen der Antigone

Series:

Ines Böker

Von der Antike bis in die Gegenwart partizipiert die Antigone an disparaten Denkmodellen geschlechtlicher, verwandtschaftlicher und ethisch-moralischer Konzepte. Aus literatur-und kulturwissenschaftlicher Perspektive betrachtet, lassen sich die Konstruktionen dieser Konzepte kritisch hinterfragen. Ines Böker untersucht die Entstehungsmöglichkeiten, Wandlungsprozesse und (kritischen) Implikationen von Antigone-Transformationen in dem Spannungsfeld der vielschichtigen theoretischen und literarischen Rezeptionsgeschichte. Trotz unterschiedlicher Positionen enthüllen die Untersuchungen der Antigone-Transformationen das, was die Antigone selbst aktiv gestaltet: Die Ethik der Widersetzlichkeit.

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Internet – Literatur – Twitteratur

Erzählen und Lesen im Medienzeitalter. Perspektiven für Forschung und Unterricht

Series:

Edited by Anne-Rose Meyer

Laptops, Tablets und Smartphones haben Alltagskommunikation entscheidend verändert und neue Inhalte und Formen literarischen Erzählens hervorgebracht, etwa Twitteratur, E-Mail-Romane und enhanced E-Books. Diese Entwicklungen beeinflussten den Literaturmarkt sowie Schreib- und Lesegewohnheiten stark. Dieses Buch zeigt, wie sich literarisches Erzählen durch neuste Medien verändert hat und wie sich diese produktiv im Deutschunterricht einsetzen lassen. Die Beiträge im ersten Teil erläutern, wie im ‚alten‘ Medium Buch und im digitalen Raum von medialen Umbrüchen erzählt wird. Im zweiten Teil stehen mit Blick auf neuste Medien Aspekte der Deutschdidaktik im Fokus. Der dritte Teil ist einer spezifisch neuen Form des Erzählens gewidmet: Gestaltungsmöglichkeiten von Twitteratur.

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Oratorik und Literatur

Politische Rede in fiktionalen und historiographischen Texten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Series:

Edited by Malena Ratzke, Christian Schmidt and Britta Wittchow

Dieses Buch untersucht fiktionale und historiographische Texte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit als Reflexionsmedien politischer Redekultur. Es versammelt Beiträge aus Geschichts- und Literaturwissenschaft und erprobt eine Verknüpfung literaturwissenschaftlicher Analysen mit Ansätzen der historischen Oratorikforschung. Das Spektrum der untersuchten Textsorten umfasst Notariatsinstrumente, Chroniken, höfische Literatur, lateinische und volkssprachliche Alexanderromane, historisch-politische Ereignisdichtungen des Spätmittelalters und Geschichtsdramen des 16. Jahrhunderts.

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Series:

Maciej Jędrzejewski

Die vorliegende hermeneutisch ausgerichtete Studie wurde am Germanistischen Institut der Universität Warschau verfertigt. Das Ziel war es, das Gesellschaftsbild in Jakob Arjounis Gesamtwerk zu analysieren. Dabei war die These leitend, dass Arjouni Zeit- und Gesellschaftskritiker war, insbesondere standen seine literarische Programmatik, die ästhetischen Ansätze, literarischen Strategien und Gestaltungstechniken im Dienste sozialkritischer, pädagogischer und humanistischer Intentionen.

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Series:

Edited by Ewa Wojno-Owczarska and Ulrike Stamm

Der vorliegende Band widmet sich verschiedenen, bisher weniger untersuchten Aspekten der Globalisierung. Dies betrifft die literarische Auseinandersetzung mit den Folgen der Globalisierung für die Arbeitswelt, die Frage nach deren Auswirkungen auf Subjektvorstellungen, die filmische Reflexion über die Vermischung von Kulturen oder die Untersuchung der deutsch-jüdischen Reaktionen auf die globalisierte Migration im Kontext der jüdischen Diaspora-Erfahrungen. Darüber hinaus werden literarische Texte analysiert, die sich mit weniger offensichtlichen Facetten der Globalisierung auseinander setzen wie mit dem Zusammenhang von Globalisierung und Nahrung oder mit einer Perspektive auf Natur, die in den Flüssen Träger und Bilder einer der Migration vergleichbaren Mobilität und Vernetzung entdeckt.

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Johann Friedrich Schink (1755–1835)

Dramaturg – Bühnendichter – Theaterkritiker

Series:

Edited by Bernhard Jahn and Alexander Košenina

Johann Friedrich Schink gehört zu den vielseitigsten Dramatikern der Goethezeit. Bereits 1775 gewann er mit Gianetta Montaldi den Hamburger Trauerspiel-Preis und erregte mit seiner Verspottung des Sturm und Drang im Marionettentheater große Aufmerksamkeit. Es folgen zahlreiche weitere Dramen, noch wichtiger ist aber seine Rolle als Kritiker, Dramaturg und Theatermacher in Graz, Hamburg, Hannover und Wien. Schink beteiligte sich am neuen Genre kritischer Aufführungsberichte, etwa mit Ueber Brockmanns Hamlet oder den Dramaturgischen Fragmenten. Zudem schrieb er Theatergeschichte, sei es mit der Grazer Theaterchronik, der Parodie auf die Wiener Bühnen im Roman Theater von Abdera oder mit der ersten Biographie Lessings. Der vorliegende Band erschließt jetzt umfassend Schinks Bühnenwerke und dramaturgisches Wirken.