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Opfer – TäterInnen – Theaterpublikum

Szenarien von Zeugenschaft in Theaterstücken zum NSU

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Anna Brod

Die Untersuchung bietet die erste Bestandsaufnahme eines bemerkenswerten Phänomens des politischen Gegenwartstheaters: In den Spielzeiten 2012/13 bis 2017/18 wurden 25 Theatertexte uraufgeführt, die sich mit der Verbrechensserie der Terrorgruppe ‚Nationalsozialistischer Untergrund‘ (NSU) befassen. Sie reagieren damit auf Leerstellen der politischen, gesellschaftlichen sowie juristischen Aufarbeitung des NSU. Die Studie untersucht ausgewählte prototypische Theatertexte von Elfriede Jelinek bis Nuran David Calis und deren Inszenierungen. Der Fokus auf Zeugenschaft als Analyseperspektive verbindet Fragen der Darstellung, wie jene von Angehörigen der Opfer oder von TäterInnenfiguren, mit Fragen der Rezeption von TheaterzuschauerInnen.

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Series:

Edited by Hans-Albrecht Koch

Dreißig Jahre lang unterstützte den Dichter und Übersetzer Rudolf Alexander Schröder, den herausragenden Wegbereiter und eigenständigen Vertreter der literarischen Moderne, der Altphilologe und Komparatist Ernst Zinn, Editor der Werke Rilkes, Borchardts und Kassners. 1934 begann ein Briefwechsel, der bis an Schröders Lebensende anhielt und dessen Horaz- und Vergil-Übertragungen erst ermöglichte.

Die Edition vereint die rund 120 Briefe, Karten und Telegramme, darunter auch einige von Zinns Frau, der Sängerin Walburga Zinn, und Schröders Schwester, Dora Schröder, die aufseiten des Dichters einen Teil der Korrespondenz erledigte. Ein ausführlicher Kommentar ergänzt die Briefe, ordnet diese in ihren Kontext ein und erläutert historische Details und Anspielungen.

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Siebenbürgen als Erfahrungsraum

Studien zur deutschsprachigen Literatur, Presse und Schule

Edited by Maria Sass and Doris Sava

Der Sammelband, der Siebenbürgen und Hermannstadt aus unterschiedlichen Perspektiven erfasst, eröffnet die Publikationsreihe des Zentrums für linguistische, literarische und kulturelle Forschung (ZLLKF) an der Lucian-Blaga-Universität. Thematisch greift der Band einige Traditionslinien der Hermannstädter Germanistik auf, die insbesondere der Erforschung der deutschsprachigen Literatur und Kultur in dieser Region gewidmet sind: Autobiografisches und Fiktionales in der Erzählkunst rumäniendeutscher Autoren (Joachim Wittstock, Oskar Pastior, Paul Schuster, Iris Wolff), deren Rezeption, die Rolle der Lokalpresse in der Kulturvermittlung, der Einfluss der deutschen Kultur auf das Wirken namhafter Persönlichkeiten und die Anfänge des rumänischen Schulwesens in der Umgebung von Hermannstadt.

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Die Sprache der Börsenmagazine

Eine pragmalinguistische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Textsorte der Investmentempfehlung

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Daniela Puato

Börsenmagazine richten sich an ein heterogenes Publikum aus professionellen Akteuren und Privatanlegern und befinden sich an der Schnittstelle von Fach- und Pressesprache. Sie verfolgen verschiedene pragmatische Zielsetzungen, sowohl adressaten- als auch sprecherzentriert: Inhalte vermitteln und präsentieren, eine Beziehung zum Leser aufbauen, redaktionelle Eigeninteressen wahren. In pragmalinguistischer Perspektive befasst sich die Studie mit Lexik, Morphosyntax und Textstruktur der deutschen Börsenmagazine. Besonderes Augenmerk richtet sich auf die zentrale Textsorte der Investmentempfehlung. Auf der Grundlage eines 3.500 Texte umfassenden Korpus wird untersucht, wie die Handlungsanweisung («Kaufen», «Verkaufen», «Halten») sprachlich formuliert, begründet und eingeschränkt wird.

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Edited by Ewa Wojno-Owczarska

Der vorliegende Band ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit, die durch die Folgen der Globalisierung geprägt ist. Im Zentrum der Beiträge steht die Reflexion über die Bedeutung von kulturellem Erbe, von Geisteswissenschaften, von nationalem Geschichts-bewusstsein und von historischen Erinnerungsorten. In diesem Zusammenhang wird Alexander von Humboldt in der Literatur des 21. Jahrhunderts als Vorreiter des globalen Denkens und als Erkunder der Welttopographie gewürdigt. Die Autoren der Beiträge reflektieren zudem die Polyvalenz von modernen Identitäten im globalen Raum. Sie diskutieren den Begriff «Weltliteratur», unterschiedliche literarische Topoi der Mehrsprachigkeit und die Umsetzung von globalen Krisen in Literatur und Kunst.

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Edited by Ewa Wojno-Owczarska

Dieser Band ist das Ergebnis der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit, die durch die Globalisierungsfolgen geprägt ist. Die hier versammelten Texte unterstreichen die Bedeutung der Bewältigung der globalen Probleme: Umweltdesaster, ökonomische Krisen und Leistungsdruck in der globalisierten Arbeitswelt müssen politische Lösungen finden. Die Beiträge widmen sich zudem der wachsenden Divergenz von sprachlichen und politischen Grenzen, den Problemen Migration und Flucht als Folgen globaler Krisen, der Identitätsfindung von mehrsprachigen Dichtern, den Autoren mit Migrationshintergrund und den Vertretern der sogenannten „kleinen Literatur" wie auch den internationalen Standards im wissenschaftlichen Betrieb. Schließlich bieten zwei literarische Texte den Blick auf den Nationenbegriff und die Aspekte Mehrsprachigkeit und kulturelle Heterogenität.

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Gökçen Türegün

Die Autorin des Buches analysiert Uwe Timms Werke Heißer Sommer, Morenga und Am Beispiel meines Bruders und geht der Frage nach, inwiefern und in welchem Grad das kollektive und kulturelle Gedächtnis von individuellen Erinnerungen beeinflusst wird. Das Buch untersucht auch, welche Wirkung für die Erinnerungskulturen das Symbolsystem Literatur hat, wie der gegenseitige Bezug zwischen literarischen Auslegungen vom Gedächtnis und Erinnerungskulturen aufzufassen ist sowie welche Funktionen und Wirkungsweisen die Literatur auf die Erinnerungskulturen hat. Schließlich setzt sich die Autorin mit der Frage auseinander, wie literarische Auslegungen zum Übermittler des kollektiven Gedächtnisses werden.
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Zur Rolle von Irritation und Staunen im Rahmen literarästhetischer Erfahrung

Theoretische Perspektiven, empiriebasierte Beobachtungen und praktische Implikationen. Ergebnisse der interdisziplinären und internationalen Fachtagung am 15. und 16. März 2018 an der Pädagogischen Hochschule Weingarten

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Edited by Ricarda Freudenberg and Marie Lessing-Sattari

Der Sammelband verfolgt das Ziel, der Rolle von Irritation und Staunen im Rahmen literarästhetischer Erfahrung auf den Grund zu gehen. Mit beiden Konzepten wird die ungeteilte Zuwendung der Aufmerksamkeit auf einen Gegenstand fokussiert, die als Voraussetzung ästhetischer Erkenntnis sowie ästhetischen Erlebens gilt. Irritation und Staunen stellen in diesem Sinne wesentliche Ermöglichungsbedingungen der Etablierung einer ästhetischen Wahrnehmungssituation dar. Die versammelten Beiträge aus Literaturdidaktik und einigen Bezugsdisziplinen bestimmen Irritation und Staunen sowohl theoretisch als auch auf Basis empirischer Erkenntnisse und unternehmen den Versuch, ihr Verhältnis gegenstands- und subjektbezogen auszuloten.

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Tendenzen der Gegenwartsliteratur

Literaturwissenschaftliche und literaturdidaktische Perspektiven

Edited by Marijana Jeleč

Dieses Buch versteht sich sowohl aus literaturwissenschaftlicher als auch aus literaturdidaktischer Perspektive als Beitrag zur Erkundung zeitgenössischer literarischer Produktion. Er verfolgt damit eine doppelte Intention: Einerseits möchte er aus literaturwissenschaftlicher Perspektive Konturen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zeichnen und damit neue Tendenzen aufdecken, andererseits möchte er Möglichkeiten ihrer methodisch-didaktischen Umsetzung im schulischen und universitären Literaturunterricht aufzeigen – auch um zum Stand der Literaturdidaktik als wissenschaftliche Disziplin beizutragen.

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Edited by Carlotta von Maltzan, Akila Ahouli and Marianne Zappen-Thomson

Im Kontext derzeitiger Migrationsbewegungen aus Afrika nach Europa sowie ins südliche Afrika werden Migranten und Flüchtlinge bei Grenzübertritten verschärften Regelungen und in Aufnahmeländern sozialer Exklusion oder auch xenophoben Übergriffen ausgesetzt. Aufgrund nationalstaatlicher, kultureller und ethnischer Zuschreibungen oder angenommener Differenzen werden oft Grenzziehungen zwischen einem ‚Wir‘ und den ‚Anderen‘ vorgenommen. Der Band versammelt vierzehn wissenschaftliche Beiträge, die untersuchen, wie und welches Wissen über Migration, Flucht und Grenzen in der Literatur, Translation und in unterschiedlichen kulturellen Kontexten hergestellt und verhandelt wird.