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  • German Literature and Culture x
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Sylvia Meyer

Der historischen Ritualforschung ist die Eigenschaft des Menschen, Gruppen zu formen und in diesen kollektive Identität zu entwickeln, seit langem bekannt. Die vorliegende Studie untersucht die kulturellen Praktiken Prozession und Heiltumsweisung auf ihre Bedeutung für die (Re-)Konstruktion und den Ausdruck kollektiver Identität im Kontext des mittelalterlichen Magdeburg. Zur Anwendung kommen dabei historische, anthropologische, kulturwissenschaftliche und soziologische Ansätze.

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Michael Ende

Zur Aktualität eines Klassikers von internationalem Rang

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Edited by Hans-Heino Ewers

Der 90. Geburtstag im Jahr 2019 hat Michael Ende (1929-1995) erneut in die Öffentlichkeit gerückt und auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit seinem literarischen Schaffen beflügelt. In dessen Zentrum steht die Unendliche Geschichte (1979) mit ihrer Idee einer Rettung des mythologischen Menschheitserbes. Aufmerksamkeit erlangen auch Endes Erzählbände allein für Erwachsene mit ihrer Nähe zu Franz Kafka und Jorge Luis Borges. Beachtung findet ebenfalls das musikdramatische Schaffen und Endes Werkgemeinschaft mit dem Komponisten Wilfried Hiller. Dass Ende zu den weltweit rezipierten deutschen Schriftstellern gehört, belegen elf Länderartikel, die einen Bogen von Japan über die arabische Welt und Europa bis nach Brasilien schlagen.

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Edited by Christian Dawidowski, Anna Rebecca Hoffmann, Angelika Ruth Stolle and Jennifer Witte

Die Literaturdidaktik versteht sich von Beginn an als handlungsleitende Wissenschaft. Dabei wurde lange Zeit vernachlässigt, gängige Methoden sowie unterrichtliche Praxis auch empirisch zu erforschen. So ist über Literaturvermittlungsprozesse wenig bekannt. Der Band versammelt verschiedene Forschungsprojekte und Studien, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen: Neben unterschiedlichen Forschungsansätzen und -methoden, die erörtert werden, nähern sich die Aufsätze sowohl der Erforschung der Unterrichtsprozesse als auch den zu Literaturvermittlungszwecken eingesetzten Medien und Hilfsmitteln aus unterschiedlichen Perspektiven an.
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Lissette Mächler

Beim wissenschaftlichen Schreiben handelt es sich um eine Kompetenz, die Studierende im Laufe ihres Studiums erwerben. Ziel der Studie ist es, den Erwerb des wissenschaftlichen Schreibens in Deutsch als Fremdsprache im Falle von sprach- und kulturübergreifenden akademischen Schreibbiografien zu rekonstruieren. Die linguistische Analyse konzentriert sich auf die „wissenschaftlichen Textprozeduren". Die Ergebnisse zeigen zwei Erwerbstypologien: 1.) Die Studierenden sind in der Lage, einen Teil ihrer wissenschaftssprachlichen Kompetenzen aus der Muttersprache auf das Schreiben in der Fremdsprache zu übertragen. 2.) In einigen Fällen fängt der wissenschaftssprachliche Erwerbsprozess in der Fremdsprache Deutsch von vorne an. Dies erfordert eine L2-spezifische wissenschaftssprachliche Didaktik.

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Robert Walser: Unmoored

Schizophrenia, Cognition, and the Text

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Charles Vannette

Pathology. Psychosis. Schizophrenia.

These words often prove inseparable from the life and work of Robert Walser, who retreated to the sanatoria of Switzerland with a diagnosis of schizophrenia. In so doing, he came to embody our romantic image of the outsider, perhaps more fully than any other German-language writer of the twentieth century.

This book takes Walser’s 1929 diagnosis as its point of departure and provides a cognitive study of the author’s writing. Clinical models of schizophrenic cognition from phenomenological psychology guide the analysis, and the book illustrates that underneath Walser’s literary production there is a cognitive process that is marked by the psychological concepts of hyperreflexivity and a loss of common sense. The book addresses four primary elements of Walser’s writing, including his flâneur texts, his singular prose, moments of stasis and epiphany in his writing, and the sense of psychological jeopardy that appears repeatedly in his work. This study proposes a new aetiology for Walser’s prose, one rooted in uncommon cognition. At the same time, it offers a bridge between two trends in Walser scholarship: one which has focused on his hospitalization and diagnosis of schizophrenia, and another that has stressed his unique literary style.

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Rasmus Rehn

Geisteskrankheiten als «Pioniere des Fortschritts»? (K. Bayer)


Diese diskursanalytische Studie untersucht die Bedeutung und Funktion psychiatrischen Wissens in der Gegenwartsliteratur. Neben systematischen Analysen der Prosa-Werke einiger zeitgenössischer Autoren bietet diese Untersuchung auch einen historischen Überblick, der zeigt, wie stark die Gegenwartsliteratur von älteren Vorstellungen des Wahnsinns beeinflusst ist.

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Edited by Peter C. Pfeiffer and Nathan T. Tschepik

The essays in this volume explore how the humanities can contribute to an understanding of a fundamental aspect of human life: work. This volume explores how German literature has grappled with understanding work in times of disruptive change brought about by industrialization, rapid technological advances, and globalization. It adds a cross-disciplinary perspective by including contributions from the field of film studies, on the cinematic treatment of work, and from philosophy, on the normative questions posed by changing work environments.
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Swiss Maid

Verborgene Kräfte und Schätze in der Erfolgsgeschichte der Schweiz

Margrit V. Zinggeler

Swiss Maid: Verborgene Kräfte und Schätze in der Erfolgsgeschichte der Schweiz untersucht die Arbeit und Leistungen von einfachen Frauen und wie sie die Schweiz mitgestaltet haben. Frauen waren tätig in religiösen Institutionen, in der Hauswirtschaft, auf Bauernhöfen, im Handwerk und Gewerbe, in der Mädchenbildung, im Pflegebereich, in der Fürsorge, im Militär, in der Industrie und im Dienstleistungssektor. Obwohl jüdischchristliche Traditionen die Frauen in untergeordneten Rollen einschlossen, entwickelten die Frauen ihre eigenen Stärken und trugen zur erfolgreichen Volkswirtschaft des Landes bei. Allerdings wurde die Arbeit dieser Frauen nicht in die Staatsbuchhaltung aufgenommen und in Produktivitätsmodellen bewertet und anerkannt. In diesem Buch werden qualitative und quantitative Daten vorgestellt, die zur Ermittlung von sozioökonomischen Aussagen erforderlich sind. Ausbildung, Arbeitsteilung und soziale Strukturen vergangener Jahrhunderte werden in Bezug auf die Produktivität von Frauen ebenso diskutiert wie die sozialen Veränderungen in jüngerer Zeit. Multifaktor- Produktivitätskonzepte und soziale Wohlstandsmessungen beleuchten den enormen Wert der Arbeit von Frauen. Porträts von wegweisenden und gewöhnlichen Frauen zeugen von ihrem unerschrockenen Mut und ihren außergewöhnlichen Beiträgen, ohne die die Marke „Swiss Made" und das Image der Schweiz nicht erfolgreich wären. Nur wenn wir die Frauen-einschließende Geschichte kennen, verstehen wir die Gegenwart. Dieses Buch schließt die Lücke im Schweizer Erfolgsmodell.

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Edited by Joanna Jabłkowska and Karolina Sidowska

Dieses Buch bezeugt eine fortwährende Faszination für die Ewige Stadt, nicht nur in vergangenen Epochen der Klassik und Romantik, sondern auch in der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur – unter anderen bei Wolfgang Koeppen, Ingeborg Bachmann, Rolf Dieter Brinkmann, Hanns-Joseph Ortheil, Uwe Timm und Josef Winkler. Rom bleibt ein wichtiges Ziel für (Bildungs-)Reisen, Ort für Stipendienaufenthalte (Villa Massimo) und ist stets Quelle der abendländischen Kultur im europäischen Bewusstsein. Die Auseinandersetzung mit dieser Tradition, vor allem mit Goethes kulturprägenden Bildern aus der Italienischen Reise, mit der realen Stadtlandschaft und ihrer Ikonographie in der Pop-Kultur verläuft in der Gegenwartsliteratur oft kritisch und dient nicht zuletzt der Reflexion über eigene private oder nationale Ansprüche und Identitäten.

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Vielfalt der Linguistik

Bausteine zur diachronen und synchronen Linguistik

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Edited by Maria Biskup and Anna Just

Dieses Buch enthält wissenschaftliche Beiträge von jungen und etablierten Forscherinnen und Forschern zu mehreren Aspekten diachroner und synchroner Sprachwissenschaft. Die Autorinnen und Autoren gehen u.a. auf textlinguistische, onomastische und lexikologische Fragestellungen sowie Sprachkontakte und Fachsprachen ein.

„Der vorliegende Band ist eine gelungene, ausgewogene Monographie, die Prof. Józef Wiktorowicz (Universität Warschau) gewidmet ist. Er fügt sich in die in den letzten Jahren wieder aufgenommene sprachwissenschaftliche Forschung mit historisch-kultureller Ausrichtung ein und stellt dabei einen wichtigen Versuch dar, Ergebnisse dieser Forschung zu dokumentieren. […] Der viele treffende Erkenntnisse und Schlüsse präsentierende Band leistet einen wichtigen Beitrag zu sprachwissenschaftlichen Untersuchungen und kann darüber hinaus selbst eine Grundlage für breiter angelegte philologische Forschung sein."

Dr. habil. Andrzej S. Feret (Jagiellonen-Universität in Karków)