Browse by title

You are looking at 81 - 90 of 340,202 items for

Clear All Modify Search
Restricted access

Series:

Teresa Puig Stoltenberg

Welches Recht auf einen grenzüberschreitenden Erbfall Anwendung findet, richtet sich seit dem 17.08.2015 nach den Vorschriften der europäischen Erbrechtsverordnung. Nach ihr wird in der Regel objektiv an das Recht des letzten gewöhnlichen Aufenthalts des Erblassers angeknüpft. Doch auch das Institut der Rechtswahl hat den Weg in die Verordnung gefunden. Im ersten Kapitel befasst sich die Autorin mit der Parteiautonomie im europäischen Erbkollisionsrecht vor Anwendung der Erbrechtsverordnung. Im zweiten Kapitel untersucht sie die in Art. 22 EU-ErbVO enthaltene «professio iuris» und hebt ihre Schranken  «de lege lata» hervor. Im dritten und letzten Kapitel geht sie auf die Suche nach den Erweiterungsmöglichkeiten der erbrechtlichen Rechtswahl «de lege ferenda» und plädiert für die Zulassung eines offenen Katalogs an wählbaren Rechten (auch zugunsten einzelner Vermögenswerte).

Restricted access

Series:

Edited by Leszek Leszczyński, Bartosz Liżewski and Adam Szot

This book is devoted to various aspects of the potential of precedent as a legal category and the precedential practice as an element of the law in statutory legal orders. It presents a complex approach to the problems involved in precedential practice, including its theoretical consideration and generalization of the practical use of prior judicial decisions as precedents (based on the observation of Polish and European judicial practice) as well as comparative and prospective remarks dealing with the role of precedents in the statutory law order.

Restricted access

Series:

Edited by Maria Eisenmann

Der vorliegende Band setzt sich mit der didaktischen Implementierung Shakespeares Werk auseinander. Im Fokus stehen dabei die in jüngster Zeit radikal veränderten medialen sowie literatur- und kulturwissenschaftlichen Bedingungen unter Berücksichtigung neuester didaktischer Erkenntnisse. Darüber hinaus verfolgt der Band das Ziel, neue interdisziplinäre Einblicke in verschiedene aktuelle Themen und Ansätze der Lehre Shakespeares im (Hoch-) Schulunterricht zu ermöglichen. Der Fokus ist darauf gerichtet, Theorie und Praxis zu verbinden, um so Studierenden, Wissenschaftler/innen und auch Lehrer/innen grundlegendes Wissen im Bereich der heutigen Shakespeare-Rezeption sowie praktische Beispiele, die sich in verschiedenen Unterrichtssituationen bewährt haben, zu vermitteln.

This volume deals with the methodological implementation of Shakespeare's work. The focus is on the recently radically changed media, literary and cultural studies conditions, taking into account the latest research findings in EFL methodology. In addition, the volume aims to provide new interdisciplinary insights into various current topics and approaches for teaching Shakespeare to all ages. The focus is on combining theory and practice to transmit profound knowlegde to university students and lecturers as well as to teachers. The essays in this collection try to account for both perspectives by giving an overview of contemporary Shakespeare scholarship as well as practical examples that have proven successful in a wide range of classroom situations.

Restricted access

Series:

Michal Stefan Krupa

Die gegenständliche Abhandlung über die römische «indignitas» bildet eine Antwort auf  «Paul Koschakers» Aufruf zur dogmengeschichtlichen und rechtsvergleichenden Untersuchung einzelner privatrechtlicher Rechtsinstitute. Trotz der gemeinsamen rechtsdogmatischen Herkunft – dem römisch-gemeinen Indignitätsrecht – präsentieren sich die Erbunwürdigkeitsbestimmungen der französischen, österreichischen und deutschen Privatrechtskodifikationen als ein aus vielen einzelnen Elementen zusammengestelltes Mosaik. Dieser historisch orientierte Rechtsvergleich der Erbunwürdigkeit liefert einen Beitrag zum besseren Verständnis der gegenwärtig geltenden Erbunwürdigkeitsrechte. Er «blickt» über den Tellerrand der Landesjurisprudenz, erklärt die nationalen Umformulierungen des römischen Erbunwürdigkeitsrechts und erforscht ihre Ursachen.

Restricted access

Perspektivenvielfalt im Literaturunterricht

Theoretische und qualitativ-empirische Untersuchungen zu einem didaktischen Prinzip

Katja Siepmann

Die Vielfalt der Welt muss im zeitgemäßen Unterricht widergespiegelt und reflektiert werden. Derjenige, der sich auf die Komplexität postmoderner Gesellschaften einlässt, macht Erfahrungen, die produktiv auszuhalten sind. Hier setzt die qualitativ-empirische Studie zu dem allgemeindidaktischen Prinzip der Perspektivenvielfalt an und untersucht sowohl dessen theoretische als auch empirische Relevanz. Die Untersuchung der Bedeutung für die Lehrkräfte und die Umsetzung in der Unterrichtsgestaltung stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Der exemplarisch gewählte Literaturunterricht im Fach Deutsch bietet eine geeignete Gelegenheit für den Umgang mit Ambivalenz, Kontingenz und Vielfalt im Kontext eines Bildungsverständnisses, das Perspektivenwechsel, Diskursivität und Identitätsbildung betont.

Restricted access

Mass Media and Chinese ESL Students Abroad

Adopting Host Communication and Culture

Jun Qian

Mass Media and Chinese ESL Students Abroad: Adopting Host Communication and Culture investigates Chinese ESL students’ use of host mass media and how such use enables them to acquire host communication competence and acculturation from their perspective. This qualitative study is grounded in Kim’s theory of communication and cross-cultural adaptation and the uses and gratifications theory and employs a phenomenography approach. Nine participants at a university in Ontario were involved in this study. Data obtained from media use logs, think-aloud protocols, and follow-up interviews provide a far-reaching and detailed description of the uses, reasoning, and effects of using host mass media for the participants.

This book illustrates that these students used a variety of media as sources of information, language acquisition, culture learning, entertainment, and communication. Findings suggest that host mass media were the major influence on these students’ acquisition of host communication competence and perceptions of and acculturation to Canada. Their reliance on mass communication went into the later years of their acculturation process and complemented their language and culture learning, which was somewhat limited through insufficient or reluctant participation in host interpersonal communication. Host communication competence was a primary factor that influenced their selection and use of host mass media, but it was not the only decisive factor relevant to their degree of acculturation. Individual characteristics and the social and cultural environment in Canada were also found to have significant impact on their acculturation process and outcomes. These findings can assist colleges and universities in designing effective programs based on these students’ needs and characteristics, thus enabling them to achieve their academic and professional goals.

Restricted access

Series:

Niklas Wiechmann

Die derzeitigen Anforderungen an Aufsichtsräte von Banken und Versicherungen sind vielfältig ausgestaltet. Angetrieben von dem Gedanken, dass eine Professionalisierung der Aufsichtsratstätigkeit ein Mittel sei, um weitere Wirtschaftskrisen zu verhindern, sind Aufsichtsräte nach dem AktG, KWG und VAG einer steigenden Regulierung unterworfen. Zunehmende Bedeutung gewinnt die europäische Gesetzgebung welche unter anderem dem soft-law Regulierungsansatz folgt. Der Autor untersucht in diesem Buch die Wechselwirkung von öffentlich aufsichtsrechtlicher und privatrechtlicher Corporate Governance im Spannungsfeld. Dabei geht er auf die rechtsmethodische Figur der „Ausstrahlungswirkung" sowie auf die fachlichen Anforderungen und die Mandatsobergrenze für Aufsichtsräte ein.

Restricted access

Chinese Cinema Culture

A Scene in the Fog

Dai Jinhua

From her early film studies to her most recent critiques of contemporary pop culture, Chinese Cinema Culture: A Scene in the Fog presents Dai Jinhua’s multiple theoretical moves toward writing difference into the Euro-American discourses current in China today; it is an account of both her interrogation of mainstream Western theories and her eventual flight from them. She searches for a theoretical strategy that enables her to narrate critically the intellectual and gendered film history and culture of the post-Mao and post-Deng eras without sacrificing it to the orientalizing gaze of the West. Her work demonstrates brilliant insights into China’s cinema tradition that is inseparable from both the political legacy of Maoism and current postcolonial order of cultural knowledge. This book includes 11 essays organized in three parts and one dialogue on Chinese cinema culture as the afterword.

Restricted access

Series:

Sarah Maria Pintaric

Die Autorin schließt eine Lücke in der Dogmengeschichte des Rechtsgedankens der Nichtigkeit sittenwidriger Vereinbarungen. Sie weist nach, dass die Kanonistik des Hochmittelalters im Zusammenhang mit der Entwicklung des Grundsatzes «pacta sunt servanda» eigene, neue inhaltliche Kriterien für die Zulässigkeit von Vereinbarungen einführte und später einen theologisch begründeten Begriff der «boni mores» schuf. Dieser wich von dem römisch-rechtlichen Begriff der guten Sitten in der Legistik ab.

Der Rechtsgedanke der Begrenzung der Vertragsfreiheit durch die guten Sitten als allgemeines und moralisches Kriterium ist heute in § 138 BGB verankert. Die Untersuchung zeigt, dass er auf das naturrechtlich begründete Verständnis der «boni mores» im kirchlichen Recht des Hochmittelalters zurückzuführen ist.

Restricted access

Series:

Jörg Bundle

Anlass für die Aufarbeitung der verfassungsrechtlichen Probleme Großer Koalitionen gab die Dritte Große Koalition im 18. Deutschen Bundestag (22. Oktober 2013 bis 24. Oktober 2017), in welchem die Regierungsfraktionen über eine Zweidrittelmehrheit verfügten. Den Oppositionsfraktionen war es insbesondere nicht möglich, zwei wichtige Mittel des Opponierens, die Minderheitenenquete und die abstrakte Normenkontrolle, aus eigener Kraft zu nutzen. Dieses Dilemma entschärfte der Deutsche Bundestag etwas, indem er einen befristeten Geschäftsordnungskompromiss in § 126a GO-BT aufnahm, dennoch wurde diese kleine parlamentarische Errungenschaft von der Rechtsprechung wieder deutlich abgemildert. Der Autor zieht hieraus als Lehre von der Dritten Großen Koalition die Notwendigkeit einer Verfassungsänderung.