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  • German Literature and Culture x
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Die Bedeutung der Rezeptionsliteratur für Bildung und Kultur der Frühen Neuzeit (1400–1750)

Beiträge zur sechsten Arbeitstagung in St. Pölten (Mai 2019)

Series:

Edited by Alfred Noe and Hans-Gert Roloff

Das Thema dieses Tagungsbandes sind die vielfältigen Widmungs- und Lobpraktiken in Texten der Mittleren deutschen Literatur als Zeugnisse der Rezeption einer literarischen Tradition aus dem europäischen Raum. Die unterschiedlichen Formen von Paratexten auf diesem Gebiet, wie Widmungen, Vorreden, Ehrengedichte und andere Bezeigungen des Respekts, der Verehrung oder der Freundschaft, werden dabei als inhaltlich bemerkenswerte und rhetorisch stilisierte Hinweise auf Textverständnis, Literaturtradition und persönliche Netzwerke untersucht. Der Festvortrag widmet sich dem Thema Nibelungenlied und Klage.

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Der «Otnit» im Deutschunterricht

Mittelalter-Didaktik im Kontext einer kulturwissenschaftlichen Literaturdidaktik

Series:

Katja Winter

Auf Basis einer Text-Kontext-Analyse des Otnits, einem heldenepischen Werk aus dem Kontext der Dietrichepik, entwirft Katja Winter ein literaturdidaktisches Modell für den Umgang mit mittelalterlichen Texten in der Schule. Im Mittelpunkt steht ein kulturpoetischer Zugang zum Text, durch den SchülerInnen die Materialität und Semantizität von Text und Kultur erkennen lernen. Dies wiederum kann sie zu Medien-, Deutungs- und Gedächtnisreflexionen anregen, womit Aspekte literarischen und kulturellen Lernens als Zieldimensionen beschrieben werden. Damit wird nicht nur der Otnit, der bisher kaum in den didaktischen Blick geraten ist, als Unterrichtsgegenstand legitimiert, sondern die Mittelalter-Didaktik insgesamt im Kontext einer kulturwissenschaftlichen Literaturdidaktik profiliert.

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Goethes Römisches Haus

Ein Freimaurertempel. 2., überarbeitete und ergänzte Auflage

Series:

Almut Constanze Nickel

Die vorliegende Studie befaßt sich mit Goethes Werk und Wirken in Weimar und fragt nach der Relevanz, die der Freimaurerei für eine Deutung der darin enthaltenen Lebensspuren zukommt. Wie umfassend Goethe bestrebt war, seine Lebenswelt mit einem dichten System von Symbolen und Zeichen zu besetzen, wird zunächst an der Baugeschichte des Römischen Hauses gezeigt. Die Entschlüsselung der durch sie gegebenen Hinweise kommt ohne den Rekurs auf Goethes maurerische Interessen nicht aus. Dies zu erkennen, verlangte einen interdisziplinären Ansatz, mit dem die Studie bisher übliche Fragestellungen überschreitet. Ein aufschlußreiches Moment bildet in diesem Zusammenhang der Lebensbund Goethes mit Carl August von Sachsen-Weimar. Beide Freimaurer schöpften aus ihm eine Fülle von privaten Verweisungen und persönlichen Bezugnahmen, mit denen sie den obligaten Kanon der maurerischen Symbolsprache ergänzten. Auf den Niederschlag, den die im Römischen Haus und im lebensgeschichtlichen Umfeld Goethes manifest gewordene Sinngebung in Goethes Dichtung gefunden hat, geht die Studie nach einer Deutung des «Märchens» im letzten Teil erweiternd ein.

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Series:

Edited by Florian Gassner and Nikola Roßbach

Die Erforschung der frühneuzeitlichen Zensur ist nach wie vor ein Desiderat. Fragen nach ihrer theoretisch-begrifflichen Diskursivierung, ihrer praktischen Umsetzung und Effizienz sind von der Forschung bislang weder umfassend noch systematisch beantwortet worden. Der vorliegende Band behandelt Zensurbegriffe, -diskurse und -praktiken im Kontext feudaler und absolutistischer Gesellschaftssysteme mit Schwerpunkt auf dem deutschsprachigen Raum des Alten Reichs und schlägt die mediengeschichtliche Brücke vom 16. ins 21. Jahrhundert: vom Index zum Algorithmus. Die Studien analysieren Zensur im Hinblick auf Begriffsgeschichte und Rechtspraxis, in Konstellation mit dem Magiediskurs und als Herrschaftsinstrument und bieten Untersuchungen zu verschiedenen Textgenres – Chronik, Flugschrift, Moraltraktat, Theater(kritik), Index – von der Reformationszeit bis zu Aufklärung.

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Gewissheiten im Wandel

Wissensformierung und Handlungsorientierung von 1350-1600

Series:

Edited by Christa Bertelsmeier-Kierst

Nach den verheerenden Krisen im 14. Jahrhundert wuchs in Europa der Wunsch nach grundlegenden Reformen in Kirche und Gesellschaft. An dieser Suche beteiligten sich neue wie alte Kräfte: Humanisten ebenso wie Mitglieder der Reformorden, Fürsten und städtische Eliten. Im interdisziplinären Dialog zwischen der Geschichts-, Literatur- und Sprachwissenschaft sowie der Kirchen- und Rechtsgeschichte untersuchen die Beiträge Wissensformierung und Handlungsorientierung in der Zeit von 1350-1600. Jenseits älterer Epochentypologien wird aus der Sicht verschiedener Fächerkulturen versucht, diesen Zeitraum in seiner eigenen Dynamik und Widersprüchlichkeit zu erfassen.

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Historia de la Literatura Griega

Los orígenes del método genealógico en F. Nietzsche

Rafael Carrión Arias

El libro que aquí presentamos está dirigido tanto al estudioso de la literatura y de la antigüedad en general, como al especialista en la filosofía nietzscheana en particular. Se trata del primer monográfico dedicado a un texto de gran importancia en el corpus nietzscheano: las lecciones de F. Nietzsche acerca de la "Historia de la literatura griega" (Vorlesungen über Geschichte der griechischen Literatur I/II y III), resultado de sus últimos años de docencia en Basel y que en palabras de su primer editor Otto Crusius es la "quintaesencia de las clases teóricas y prácticas anteriormente impartidas." El destino del legado póstumo del filósofo había dificultado hasta ahora un acceso crítico a dichos materiales. Su reciente edición y traducción crítica, sin embargo, ha empezado a posibilitar por fin el análisis pormenorizado de lo que ellos contienen.

El lector encontrará en este estudio una moneda de doble valor: pues con él podrá ganar conocimientos muy valiosos acerca de metodologías para el estudio de la literatura, de obras y autores de la antigüedad, así como un acceso exclusivo al laboratorio nietzscheano previo a su etapa de madurez. Se trata de una investigación altamente original, que descubre un período apenas conocido pero fundamental en la gestación del pensamiento nietzscheano y que en su exposición orgánica pone en serio cuestionamiento varias de las constantes instauradas en la Nietzscheforschung aún a día de hoy.

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Narrative der Überwachung

Typen, mediale Formen und Entwicklungen

Edited by Kilian Hauptmann, Martin Hennig and Hans Krah

In Film und Literatur gibt es durch kanonisierte Überwachungserzählungen eine Vielzahl von Narrativen der Überwachung, die in das Alltagswissen übergegangen sind und die kulturellen Verhandlungen und Vorstellungen von Privatheit und Autonomie prägen.  Doch auch in einer Vielzahl von anderen Medien und Diskursen lassen sich Narrative der Überwachung finden, wie etwa im Computerspiel, in der Werbung, in Dokumentationen oder der Aktionskunst, und nicht zuletzt in der Wissenschaft selbst. Der Band widmet sich Modellierungen von Überwachung und geht Entwicklungen von Erzählungen und Diskursen anhand von verschiedenen Beispielen nach. Die interdisziplinären Perspektiven nehmen dabei auch das Verhältnis der Überwachungsnarrative zu Sicherheits-, Privatheits- und Digitalisierungsthemen in den Blick.

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Eine Promenadologie des Anti-Helden in der Literatur

Erzähltexte von Joseph von Eichendorff, Robert Walser, Thomas Bernhard, Peter Handke und Wilhelm Genazino

Kyungmin Kim

Anti-Helden stellen modellhaft die Auseinandersetzung mit der eigenen, oft problematischen Lebenssituation im sozialen Aspekt des Außenseitertums dar. Mit individuellen menschlichen Schwächen bieten solche Figuren Einblicke in Gedanken, Handlungsmotive und Phantasien. Hieran können Erzählungen dann interessante Wahrnehmungsmodelle exemplifizieren. Für die Protagonisten der ausgewählten Erzähltexte bedeutet das Gehen eine Art Therapie, weil es das Denken als Auseinandersetzung mit dem Selbst stimuliert. Beim Gehen reflektieren sie mit ihren Lebenssituationen ihre bedrohten Identitäten, aber auch Möglichkeiten, neue Poetologien zu entdecken.

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Series:

Edited by Simela Delianidou, Eleni Georgopoulou and Jannis Pangalos

Die Beiträge dieses Sammelbandes zielen darauf ab – in interdisziplinärer Annäherung und unter Rückgriff auf den vielschichtigen Begriff der «Textur» – die Spuren zu erforschen, die die um den Mittelmeerraum entstandenen komplexen Herrschaftsverhältnisse in den Gebilden der Kultur, der Kunst und der Literatur hinterlassen haben. Die historische Perspektive der Untersuchungen setzt bei der Antike an und erstreckt sich bis ins 21. Jahrhundert hinein, in dessen Kontext das aktuelle Problem der Flüchtlinge angesprochen wird. Methodologisch bedienen sich die aus Universitäten von diversen europäischen Ländern herkommenden Autor*innen Annäherungen aus den Bereichen der postcolonial-, memory-, und gender-studies sowie der Alteritätsforschung, der Philosophie und der Translationswissenschaft.

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Edited by Ann Peyer and Benjamin Jakob Uhl

Der Sammelband dokumentiert Erkenntnisse der Tagungssektion «Sprachreflexion – Handlungsfelder und Erwerbskontexte» des 22. Symposium Deutschdidaktik in Hamburg und hat das Ziel, gegenwärtige Perspektiven des Forschungsdiskurses darzustellen. Mit Blick auf aktuelle Forschungsergebnisse nehmen die einzelnen Beiträge den «Gegenstand» (was ist schulische Sprachreflexion?), die «Lernenden» (was sollen Schülerinnen und Schüler im Sprachunterricht «wissen» und «können»?) und den «Unterricht» (wie kann schulische Sprachreflexion gestaltet werden?) in den Blick. Hierbei ist der Sammelband nach vier inhaltlichen Themenfeldern gegliedert: «Grundlagen der Sprachreflexion», «Sprachreflexion und Mehrsprachigkeit/Heterogenität», «Sprachreflexion und Sprachvarietäten» und «Sprachreflexion und Lesen».