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Edited by Karolina Sidowska and Monika Wąsik

Das Ziel dieses Buches ist in erster Linie die Popularisierung dieser Schweizer Theaterautoren, die – mit Ausnahme vielleicht von Lukas Bärfuss – im polnischen sowie europäischen Umfeld wenig bekannt oder gar unbekannt sind, wie Mathias Zschokke, Thomas Hürlimann, Lukas Linder, etc. Bei manchen von ihnen steht das politische und soziale Engagement deutlich im Fokus (Albert Ehrismann, Urs Widmer, Milo Rau). Darüber hinaus wird aus heutiger Perspektive der Literaturkanon, d.h. das Œuvre von Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt, neu gelesen und reinterpretiert. Nicht zuletzt finden hier auch einige Aspekte der Organisation des Theatersystems in der Schweiz, wie z.B. die Förderungsmaßnahmen für junge AutorInnen oder das gegenwärtige Puppentheater, eine Beleuchtung. 

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Facetten der Sprachwissenschaft

Bausteine zur diachronen und synchronen Linguistik

Series:

Edited by Józef Wiktorowicz, Anna Just and Piotr A. Owsiński

Das Buch ist dem Linguisten Prof. Dr. phil. habil. Wolfgang Heinemann (1926-2018) gewidmet und stellt sein wissenschaftliches Werk vor. Die Autoren gehen auf die Themen der Text- und Diskurslinguistik ein, die zum Bereich Prof. Heinemanns Werk gehört haben.

„Die Herausgeber haben es geschafft, eine Reihe von Detailstudien zu versammeln, denen intensives Forscherleben von Prof. Heinemann Impulse gegeben hat. Darin liegt die Stärke des Bandes, der mit seinen insgesamt dreizehn Beiträgen mehrere interessante Ein- und Aussichten parat hält. Ein würdiges Abschiedsgeschenk, mit dem auf theoretisch-methodische Bereiche (u.a. Geschichte der deutschen Sprache) eingegangen wird, die zum breiten Spektrum von Wolfgang Heinemanns eigener Arbeit gehört haben. Gezeigt wird, wo die Text- und Diskurslinguistik – inhaltlich wie methodisch – heute steht und wo ihr Weg in Zukunft hinführen könnte."

Dr. habil. Andrzej S. Feret

„Nur einige wenige Wissenschaftler, zu denen zweifellos auch Professor Wolfgang Heinemann gehört hat, zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, andere durch ihren Enthusiasmus zu inspirieren und sie zu wissenschaftlichen Aktivitäten zu motivieren, wofür die in diesem Band veröffentlichten Beträge ein deutlicher Beweis sind."

Prof. Anna Dargiewicz

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Series:

Edited by Annegret Middeke, Doris Sava and Ellen Tichy

Deutsch hat in den Ländern Mittel- und Osteuropas eine lange Tradition. Von der Bedeutung des Deutschen als Fremdsprache in dieser Region ausgehend, zeigt der Sammelband die Ausgestaltung der Deutschlehreraus- und -fortbildung an den Hochschulen in Mittelosteuropa, mögliche Berufsfelder sowie die Motivation des institutionalisierten Deutscherwerbs auf, um das gegenwärtige internationale Profil dieses Faches zu beleuchten. Dabei werden auch curriculare Entwicklungen, aktuelle Herausforderungen und Chancen erfasst, die den Wandel des fachlichen Selbstverständnisses dokumentieren, der eine inhaltliche Neuorientierung des Germanistik-Studiums unumgänglich macht.

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Series:

Florian Führen

Der Band widmet sich der dichterischen Weiterverarbeitung von Fachvokabular und wissenschaftlichen Modellen. Hierzu vergleicht der Autor drei Dichter des Spätmittelalters, die zunehmend ihre Texte mit Fachwissen anreichern und als Blümer oder Meister nicht hinreichend erfasst sind. Um die Ergebnisse der interdisziplinären Analysen nicht einem neuen Fachbegriff unterordnen zu müssen, wendet er Ansätze aus der Motiv- und Überlieferungsanalyse mit Wissenschaftsgeschichte und Rhetorik überschneidend an, ohne die Ergebnisse anschließend künstlich zu synthetisieren. Das Buch soll somit helfen, die Autoren vor dem Hintergrund ihrer fachwissenschaftlichen Vorbildung zu betrachten und auf Probleme der Gattungstheorie hinzuweisen, die diese Grauzone bislang nicht begrifflich fassen kann.

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Reading Colour

George, Rilke, Kandinsky, Lasker-Schüler

Rey Conquer

Colour is a problem for poetry, where – unlike in painting, sculpture or film – it
is marked by its absence. This absence raises questions that have often been
overlooked in the study of colour: how do writers navigate the invisibility of
colour in text? What aesthetic commitments do certain attitudes to colour
expose? And how, in the face of its absence, do we read colour?

This ambitious and exciting study addresses these questions, analysing the
use of colour language in the work of Stefan George, Rainer Maria Rilke,
Wassily Kandinsky and Else Lasker-Schüler to tease out how these poets
understood poetic production, and how they negotiated the relations between
poem, reader and world. Covering the poetry, prose, translation, literary and art
criticism and theory of these and other writers central to European literature
at the turn of the twentieth century, Reading Colour sheds new light on poetic
practice of the period, but also uses colour to open up an understanding of
how poetic language works, and to ask how we read poetry.

This book was the winner of the 2018 Early Career Researcher Prize in German
Studies, a collaboration between the Institute for German Studies at the
University of Birmingham and Peter Lang.

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Sängerliebe – Sängerkrieg

Lyrische Narrative im ästhetischen Gedächtnis des Mittelalters und der Neuzeit

Edited by Nikolas Immer and Cordula Kropik

Geschichten über die Liebe und den Streit mittelalterlicher Sänger haben eine lange Tradition. So berichten Dichter vom Mittelalter bis in die Gegenwart vom Tannhäuser im Venusberg, von Meistersängern in- und außerhalb Nürnbergs oder vom Sängerkrieg auf der Wartburg. Imaginationen lyrischer Handlungs- und Lebensweisen verdichten sich dabei zu einer spezifisch selbstbezogenen Reflexion über Kunst. Die Frage, inwiefern darin zugleich ein Phänomen ästhetischer Gedächtnisbildung vorliegt, bildet den Gegenstand des Sammelbandes. Er spannt den Bogen von den mittelalterlichen Textzeugen hin zu neuzeitlichen Adaptionen von der Romantik bis in die Postmoderne.

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Writing Lives

A Female German Jewish Perspective on the Early Twentieth Century

Corinne Painter

This book introduces the works of a German Jewish female author and provides a detailed analysis of the early twentieth century as she witnessed it. Although a prolific writer and leader in the women’s movement, Clementine Krämer (1873–1942) is relatively unknown today. Krämer’s life and works offer a fascinating insight into a challenging period for this community, as she experienced at first hand moments of enormous significance for Germany’s history: the First World War, the German Revolution of 1918, the polarisation of German political life and
the growth of the far right, and the rise to power of the National Socialists in the 1930s. Rather than focusing on one period, this book examines the full range of Krämer’s writings to uncover continuities and changes over her lifetime.

The book explores the following questions: how did Krämer understand herself and her role in light of her German Jewish identity? How did she challenge societal expectations for women and what limits did she perceive? How did she respond to the violence facing German Jews during this time? This important contribution to the scholarship reveals a fresh perspective on this tumultuous time in German history.

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Edited by Paul Martin Langner and Joanna Gospodarczyk

Die Rückkehr des Chores in die Theaterstücke und Inszenierungen der Gegenwart macht erkennbar, eine wie hohe Aktualität dieses seit der Antike bekannte Strukturelement des Dramas hat. Dabei werden die antiken Formen für die Bedingungen der Gegenwart überarbeitet und wirkungsvoll weiterentwickelt. Die Beiträge des Bandes leuchten vielfältige Formen der Aneignung und Neubildung aus. Die Position des Chores zur Bühnenhandlung, seine Dimensionen, Artikulationsweisen, Bewegungsmomente werden ebenso in den Aufsätzen diskutiert, wie seine Stellung zur Geschichte und sein Beitrag zum Verhältnis von Individualität und Gemeinschaft. In den Ergebnissen des Bandes wird deutlich, von welcher Wichtigkeit der Chor für das gegenwärtige Drama und die aktuelle Theaterarbeit ist.

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Wolfgang Beutin

Das Vorhaben des Verfassers ist es, in einer zweiteiligen Untersuchung einen Überblick zu vermitteln über die Literaturgeschichte der Reformation von 1517 bis 1600 und über die Verwendung der Motive «Reformation» wie auch «Luther» in der Literatur des Zeitraums vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Als Textgrundlage hierfür dient das Schrifttum der Reformatoren, der Autoren der Gegenreformation sowie das dichterische und erörternde der Reformationsära und der Folgejahrhunderte. Das wichtigste Ergebnis ist, daß die Autoren der Reformation die Geschichte von Christus als nachrangiges historisches Faktum werten, um der Erkenntnis willen, Jesus sei «ein intrapsychisches Ereignis», das sich in der Seele jeder Gläubigen und jedes Gläubigen noch jederzeit wiederholen könne.