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  • German Literature and Culture x
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Series:

Edited by Gudrun Heidemann, Joanna Jabłkowska and Elżbieta Tomasi-Kapral

Angesichts enormer digitaler Vernetzungen, die den Informationsfluss im Radius (a)sozialer Netzwerke wie in seiner Aktualität beträchtlich erhöhen, und gesellschaftlich einschneidender Krisen erweist sich heutzutage gerade die engagierte Literatur verstärkt als verspätet. So fällt der einschlägigen Forschung zufolge auch das Wendejahr der Gegenwartsliteratur ins Jahr 1995.

Die Beiträge des Bandes beleuchten das Potential literarischen Engagements sowohl unter den neuen Konditionen digitaler Streuung samt ihrer Echoeffekte als auch hinsichtlich medialer wie literarischer Felder, deren Ausgestaltung bis in die deutsche Geschichte – insbesondere der Shoah – zurückreicht. In beiderlei Hinsicht werden narrative Strategien aufgedeckt, die eine Artikulationsvielfalt des Politischen veranschaulichen.

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Writing Switzerland

Culture, History, and Politics in the Work of Peter von Matt

Edited by Peter C. Meilaender and Hans J. Rindisbacher

The work of Peter von Matt, Switzerland’s finest living literary critic, offers a model of humanistic
scholarship par excellence: learned, gracious, elegant, dancing nimbly from history and
culture to politics and philosophy. Von Matt weaves engaging literary analyses that are
simultaneously interpretations not only of authors and texts but also of Swiss nationhood
itself. Inspired in particular by his 2012 volume Das Kalb vor der Gotthardpost: Zur Literatur
und Politik der Schweiz
(The Calf Fleeing the St. Gotthard Mail Coach: On the Literature
and Politics of Switzerland
; winner of that year’s Swiss Book Prize), this interdisciplinary
collection of essays by leading North American scholars of Swiss Studies supplies a critical
but appreciative engagement with von Matt’s writing. Of interest to students of literature
and of Switzerland, it is the first volume devoted specifically to probing the legacy of von
Matt’s thought. It is thus a worthy testimony to the richness and influence of one of late
twentieth- and early twenty-first-century Switzerland’s leading intellectuals.

Die Schriften von Peter von Matt, dem bedeutendsten Literaturkritiker der heutigen Schweiz,
sind Beispiele humanistischer Gelehrsamkeit par excellence. Gebildet, anmutig und
elegant bewegen sie sich leichtfüßig zwischen Geschichte und Kultur zu Politik und
Philosophie. Dadurch entstehen ansprechende Literaturanalysen, die nicht nur wichtige
Autoren und Texte, sondern auch die Schweizer nationale Identität an sich interpretieren.
Besonders durch sein 2012 erschienenes und mit dem Schweizer Buchpreis gekrönten
Buch Das Kalb vor der Gotthardpost: Zur Literatur und Politik der Schweiz inspiriert, liefert
diese interdisziplinäre Essaysammlung, die von führenden nordamerikanischen Swiss
Studies Forschern verfasst wurde, eine manchmal kritische, aber dabei immer auch mit
Wertschätzung durchzogene Auseinandersetzung mit von Matts Schriften. Studenten der
Schweizer Literatur- und Kulturwissenschaften bietet diese bahnbrechende Sammlung die
Möglichkeit, sich mit von Matts Gedankengut auseinanderzusetzen. Damit legt der
vorliegende Band von dem Reichtum und dem Einfluss eines der führenden Schweizer
Intellektuellen des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts Zeugnis ab.

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Series:

Edited by Rosmarie Zeller

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Wortschätze und Sprachwelten

Beiträge zu Sprachtypologie, kontrastiver Wort- bzw. Wortschatzforschung und Pragmatik

Series:

Edited by Michail L. Kotin

Die Festgabe für Prof. Dr. Elizaveta G. Kotorova zu ihrem Jubiläum enthält 18 Beiträge zu drei Themenbereichen, die zu den wichtigsten Forschungsschwerunkten der Geehrten gehören: Sprachtypologie mit besonderer Berücksichtigung der Klein-, Insel- und Diasporasprachen sowie der Sprachkontaktforschung; Wort- und Wortschatzforschung aus kontrastiver Sicht; Pragmatik und Kommunikationstheorie im transkulturellen Diskurs. Die Beiträgerinnen und Beiträger sind sowohl bekannte, angesehene Sprachforscher und renommierte Professoren als auch Nachwuchswissenschaftler, was ein Indiz dafür ist, dass die von der Geehrten bearbeiteten Probleme von großer, bleibender Relevanz für verschiedene Generationen von Linguisten sind.

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Aufgaben- und Lernkultur im Deutschunterricht

Theoretische Anfragen und empirische Ergebnisse der Deutschdidaktik

Series:

Edited by Christoph Bräuer and Nora Kernen

Aufgaben bilden den Kristallisationspunkt schulisch organisierter Lehr-Lern-Prozesse: Sie bestimmen die Qualität von Lernangeboten und stellen deren Lernwirksamkeit fest. Aufgaben werden eingesetzt, um den individuellen Lernstand zu diagnostizieren und um Lernleistungen im nationalen und internationalen Vergleich von Lerngruppen und Ländern zu evaluieren. Die Aufgabenforschung untersucht einerseits, welche Merkmale angemessene Aufgaben auszeichnet, andererseits, wie deren Einsatz im Unterricht erfolgreich gestaltet werden kann. Angemessene Aufgabenstellungen werden erst erfolgreich durch ihre adaptive Einbindung in die Unterrichtspraxis, durch ihre verständige Einführung durch Lehrpersonen und durch ihre produktive Bearbeitung durch die Lernenden. Maßgeblich dafür ist die Aufgaben- und Lernkultur im Deutschunterricht. Der vorliegende Band präsentiert aktuelle deutschdidaktische Forschungsergebnisse und stellt ihre theoretischen und praktischen Implikationen zur Diskussion. Die Beiträge fokussieren sowohl differenzierte Aufgabenstellungen als auch deren Anforderungsniveau oder deren Unterstützungsangebote.

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Die vielen Gesichter der Germanistik

Finnische Germanistentagung 2017

Series:

Edited by Mia Raitaniemi, Hanna Acke, Irmeli Helin, Joachim Schlabach, Christopher Schmidt, Doris Wagner and Jana Zichel-Wessalowski

Dieser Band präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse der internationalen Germanistik aus den Bereichen DaF-Didaktik, Literaturwissenschaft und Linguistik. Es haben sich Autorinnen und Autoren der verschiedenen germanistischen Institute Finnlands und des deutschsprachigen Raumes daran beteiligt, aber auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bosnien und Herzegowina, Estland, Irland, Kroatien, Litauen und der Ukraine. Die Finnische Germanistentagung, die im Juni 2017 an der Universität Turku und der Åbo Akademi Universität in Turku/Åbo stattfand, brachte diese Forscherinnen und Forscher miteinander ins Gespräch. Die Ergebnisse ihres Austauschs sind im vorliegenden Sammelband festgehalten. Einen Schwerpunkt bildet aufgrund des 500-jährigen Jubiläums der Reformation 2017 das Werk Martin Luthers.

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Series:

Edited by Nina Nowara-Matusik

Im Mittelpunkt des Buches steht das vielgestaltige und immer noch aktuelle Phänomen des Künstler(tum)s in der Literatur und Kultur. Die hier versammelten Beiträge sollen sowohl als Interpretationsvorschläge von bekannten und weniger bekannten Texten verstanden werden als auch als Versuch, reale und fiktive Künstlerfiguren aus unterschiedlichen Epochen – von Mittelalter, über die Romantik und Moderne, bis Gegenwart – in den Mittelpunkt der Reflexion zu rücken. Die Autorinnen und Autoren verfolgen unterschiedliche, meist komparatistisch ausgerichtete, Forschungsansätze, wobei sie von einem breit verstandenen Begriff des Künstlers ausgehen und ihn in unterschiedlichen Diskursen kontextualisieren.

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Literaturübersetzen

Ästhetik und Praxis

Series:

Rainer Kohlmayer

Das Buch erläutert die Ästhetik des Literaturübersetzens, wie sie seit dem 18. Jahrhundert praktiziert wird. Sie beruht auf den Prinzipien der Subjektivität, Linearität und Oralität, die in Novalis’ Begriff der «schriftlichen Stimme» konvergieren. Der Weg zur lebendigen rhetorischen Schriftlichkeit des Übersetzens beginnt bei Leonardo Bruni und führt über Luthers Bibel zur performativen Übersetzung Herders, die von A. W. Schlegel bis in die Gegenwart das Gutenberg-Zeitalter prägt. Am Beispiel der Dialektübersetzung wird auch die elastische Grenze der (Un)Übersetzbarkeit untersucht. Der zweite Teil behandelt exemplarisch die Übersetzung von Drama, Narrativik und Lyrik. Der dritte Teil feiert das narzisstische Vergnügen, das mit der Kunstform des literarischen Übersetzens einhergeht.

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Series:

Nadine Bieker

Der Anfang und das Ende geben einer jeden Erzählung einen Rahmen. Bisher ist jedoch nur unzureichend untersucht worden, wie sich der Anfang, das Ende sowie deren Zusammenhang gestalten. Durch eine strukturalistische Zugangsweise zum Text zeigt der Band je eigene Modelle für die Analyse des Anfangs und des Endes. Eine Übersicht zeigt zudem, wie der Residualtext vom Anfang zum Ende überleiten kann. Der Adoleszenzroman eignet sich als konventionalisierte Kommunikationsform als Grundlage für die Konzeption der Modelle, da durch diese Wahl die Modelle nicht verzerrt werden. Gleichzeitig bahnt diese Subgattung durch ihre sowohl jugend- als auch allgemeinliterarischen Anteile der Übertragbarkeit der Modelle auf andere Gattungen einen Weg.

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Series:

Konrad Łyjak

Die vorliegende Abhandlung stellt eine Analyse von ausgewählten Werken Arno Surminskis dar, wobei den Gegenstand der Erwägungen die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts bildet, genau gesagt solche Themen wie Ostpreußen und dessen vermeintliche Idealisierung, der Erste Weltkrieg, Paul von Hindenburg, der Nationalsozialismus, der Zweite Weltkrieg, Flucht, Verschleppung und Vertreibung, Integrationsprobleme der Flüchtlinge/der Vertriebenen in der neuen Heimat oder die deutsch-deutsche Teilung. Die Romane und die publizistischen Texte von Arno Surminski werden den Werken anderer Schriftsteller gegenübergestellt wie auch mit historischen Publikationen verglichen. Dieses Buch ist eine der wenigen Monographien, die der Schriftstellerei von Arno Surminski auf den Grund gehen.