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  • Law, Economics and Management x
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Series:

Dorothee Thérèse Barg

Related Party Transactions ist die Gefahr immanent, dass sich nahe stehende Personen oder Unternehmen mittels ihrer Einwirkungsmöglichkeiten auf die Gesellschaft deren Vermögensgüter aneignen. Um dieser Gefahr zu begegnen, hat der Unionsgesetzgeber im Mai 2017 eine Änderungsrichtlinie zur Aktionärsrechterichtlinie beschlossen. Die Verfasserin hat den Umstand zum Anlass genommen, die Umsetzungsmöglichkeiten in deutsches Recht auszumessen und kritisch zu würdigen. Hierfür hat sie den Reformbedarf für das deutsche Recht herausgearbeitet und auf dieser Grundlage mögliche Reformansätze für den faktischen Konzern entwickelt. Schließlich werden die vom deutschen Gesetzgeber implementierten Regelungen zu Related Party Transactions mit den Reformansätzen abgeglichen und bewertet.

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Die Spenderkonditionierung

eine Untersuchung der Zulässigkeit organprotektiver Maßnahmen im Vorfeld einer Organspende

Series:

Birte Bindels

Das 1997 in Kraft getretene Transplantationsgesetz hat eine bedeutsame Frage in der Transplantationsmedizin offengelassen: Dürfen potentielle Organspender im Vorfeld einer Organspende organprotektiv behandelt werden?

Als Organprotektion wird die erweiterte intensivmedizinische Therapie eines Patienten in Vorbereitung auf eine Organentnahme bezeichnet. Sie wird erforderlich, wenn der noch lebende Patient schwer hirngeschädigt ist und eine Organspende möglich scheint. Ohne die Organprotektion würde der Organismus vor Realisierung einer Organspende irreversibel zusammenbrechen.

Die Autorin befasst sich mit den rechtlichen, medizinischen und ethischen Hintergründen der post- und prämortalen Organprotektion und zeigt dabei die Lücken des Transplantationsgesetzes auf, die es zu überwinden gilt.

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Steuervermeidungsstrategien multinationaler Internet-Konzerne

Bestandsaufnahme und Lösungsansätze aus ertragsteuerlicher Sicht

Series:

Roxane Lilienfein

Steuervermeidungsstrategien globaler Internet-Konzerne sind Gegenstand kontroverser politischer Debatten und stellen Deutschland und die Europäische Union vor beachtliche Herausforderungen. Globale Internet-Konzerne zahlen trotz ihrer hohen Umsätze vergleichsweise geringe Ertragsteuern, weil die geltenden steuer- und abkommensrechtlichen Vorgaben nicht auf grenzüberschreitende digitale Geschäftsmodelle zugeschnitten sind. Die vorliegende Publikation befasst sich mit den Besteuerungsdefiziten der Digitalen Wirtschaft. Die Autorin setzt sich kritisch mit ausgewählten Reformvorschlägen auseinander, die durch die OECD, die Kommission und den deutschen Gesetzgeber in der jüngeren Vergangenheit entwickelt und diskutiert wurden, darunter insbesondere mit dem Konzept der virtuellen Betriebsstätte.

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Die rechtliche Bewertung von Investorendialogen

Eine rechtsvergleichende Analyse

Series:

Matthias Wurm

Die Aktionärsstruktur deutscher börsennotierter Gesellschaften ändert sich drastisch. Weltweit nimmt der Shareholder Activism zu. Die Europäische Union hat den Wert einer aktiven Eigentümerschaft erkannt. Die Aktionärsrechterichtlinie setzte der deutsche Staat mit dem ARUG II um.

Die Publikation untersucht, ob Dialoge zwischen Investoren und dem Aufsichtsrat rechtlich zulässig sind. Es findet ein Rechtstransfer der angelsächsischen Regelungen vom UKCGC auf den DCGK statt. Der Autor schlägt ergänzende Formulierungen für die Anregung A.3 DCGK vor und entwirft eine Kommunikationsordnung. Wichtig ist nicht nur, ob Investorendialoge rechtlich erlaubt sind, sondern auch, wie sie real durchzuführen sind. Dabei ist insbesondere die Frage relevant, wie die Arbeitnehmerseite einzubeziehen ist.

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Series:

Cornelia Tomasulo

Bei der elektronischen Präsenzkontrolle handelt es sich um den Einsatz der elektronischen Fußfessel mittels Radiofrequenztechnik als elektronisch überwachter Hausarrest. Dieser wird deutschlandweit einzig in Hessen praktiziert. Nach einem drastischen Rückgang an Auslastungszahlen befasst sich die Autorin mit der Frage, ob die elektronische Präsenzkontrolle noch zeitgemäß und zukunftsfähig ist. Hierbei konzentriert sie sich besonders auf den Einsatz der erzieherischen, ambulanten Maßnahme bei nach dem JGG verurteilten Straftätern sowie auf seine Vor- und Nachteile. Die Auswertung der hessischen Projektdaten und einer explorativen Expertenbefragung unterstützen das Ergebnis der Autorin, dass die elektronische Präsenzkontrolle in geeigneten Einzelfällen eine vielversprechende Chance darstellt.

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Filmförderung in Deutschland und UK

Eine rechtsvergleichende Untersuchung der Filmfördersysteme in Deutschland und in dem Vereinigten Königreich/England unter besonderer Berücksichtigung des gemeinsamen Faktors des EU-Beihilfenrechts

Series:

Hannah Schauf

Filme sind auf staatliche Filmförderung angewiesen. Die Autorin stellt in einem Rechtsvergleich die Filmfördersysteme in Deutschland und England einschließlich der Förderung auf UK-Ebene mit ihren unterschiedlichen Förderinstrumenten gegenüber. Erstmalig wird das englische Filmfördersystem in seiner Gesamtheit dargestellt. Die Förderungen werden auf eine Vereinbarkeit mit dem europäischen Beihilfenrecht untersucht, insbesondere das Tatbestandsmerkmal der staatlichen Mittel und die Rechtfertigungsgründe. Die Autorin gibt als Resultate wertvolle Hinweise zur Korrektur von Fördergesetzen und -richtlinien. Hervorgehoben wird das Film Tax Regime der britischen Steuererleichterungen, das sowohl Vorbild als auch Warnfunktion für eine Weiterentwicklung des deutschen Filmfördersystems sein kann.

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Multidisziplinäre Perspektiven im Innovations- und Wissensmanagement

Multidisciplinary Perspectives in Innovation and Knowledge Management

Series:

Edited by Bernhard F. Seyr

Die Schriftenreihe Innovatives Wissensmanagement stellt der Wissenschaft sowie der Wirtschaftspraxis Fachbeiträge und Fallstudien in der Schnittmenge zwischen den Disziplinen Innovations- und Wissensmanagement zur Verfügung und verbindet diese Disziplinen in anwendungsorientierter Weise.

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Dominik Riebartsch

Durch weltweite große Finanzskandale haben sich die Zeiten des bequemen und quasi nicht haftenden Aufsichtsrates auch in Deutschland geändert. Der Gesetzgeber und die Rechtsprechung stellen heute hohe Anforderungen bezüglich der Professionalisierung des Aufsichtsrates, womit die Gefahr einer Inanspruchnahme von Aufsichtsratsmitgliedern steigt. Der Autor gibt einen Überblick über die Überwachungs- und Verfolgungspflichten des Aufsichtsrates und dessen Haftung bei Pflichtverstößen. Auf Grund der Gefahr einer existenzvernichtenden Haftung setzt er sich abschließend mit allgemeinen Reformvorschlägen zur Organhaftung der Literatur auseinander und bezieht diese explizit auf den Aufsichtsrat.

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Jeannette Haase

Die Autorin beschäftigt sich mit dem Ende des Kaperwesens in der europäischen Literatur und im Recht Englands und Frankreichs bis zur Pariser Seerechtsdeklaration von 1856. Sie untermauert aus der rechtshistorischen Perspektive die These des Bestehens eines Völkerrechts auf den Weltmeeren in der frühen Neuzeit. Die Untersuchung erfolgt im Schwerpunkt nach der Methode der juristischen Dogmengeschichte, jedoch unter Hinzuziehung politischer und wirtschaftlicher Elemente. Anhand des Bestehens völkergewohnheitsrechtlicher Rechtsgrundsätze zur Regelung und Begrenzung des frühneuzeitlichen Kaperwesens zeigt die Autorin, dass die Weltmeere in dem untersuchten Zeitraum nicht als rechtsfreier Raum zu betrachten waren.

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Theresa Degner

Nur qualifizierte Aufsichtsräte sind in der Lage, den Vorstand effektiv zu überwachen. Die Autorin untersucht, ob sich das Anforderungsprofil an Aktionärsvertreter im Aufsichtsrat verschärft hat. Zeitlich und ursächlich wird dabei an die Finanzkrise ab dem Jahr 2007 angeknüpft. Die Autorin erörtert zunächst folgende Merkmale: Sachkunde, eine Förderung des unterrepräsentierten Geschlechts, Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit sowie zeitliche Verfügbarkeit. Sodann wird untersucht, ob sich das Anforderungsprofil zusätzlich über die Rechtsfolgen bei Nichterfüllung der hinzugekommenen Anforderungen verschärft hat. Die Autorin arbeitet heraus, dass sich das Anforderungsprofil seit dem Jahr 2007 moderat verschärft hat. Dabei lassen sich eine große Anzahl der Novellen auf die Finanzkrise zurückführen.