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  • German Literature and Culture x
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Interkulturelle Intertextualität im «Widuwilt»

Diskussion – Konzeption – Analyse

Series:

Jennifer Koch

In ihrer vergleichenden Untersuchung verfolgt die Autorin den Ansatz, dass bereits im Mittelalter interkulturelle Austauschprozesse innerhalb von Gesamtkulturen stattgefunden haben. Um ‹immanente Interkulturalität› als Forschungsfeld zu erschließen, setzt sie sich mit wesentlichen Begriffen der Interkulturellen Germanistik auseinander und definiert darauf aufbauend begriffliche Grundbausteine für die Germanistische Mediävistik. Diese bündelt die Autorin in dem Konzept der Interkulturellen Intertextualität, das sie anhand des Widuwilt und Wirnts Wigalois untersucht. Exemplarisch betrachtet sie auch die interkulturell-intertextuelle Beziehung zwischen dem Dukus Horant, der Kudrun und dem König Rother.

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Unterwegs mit und für Deutsch

50 Jahre DaF und Germanistik in Ostafrika

Series:

Edited by William Wagaba and Steven Heimlich

Seit der Gründung des ersten germanistischen Studiengangs in Ostafrika vor mehr als 50 Jahren haben die hiesigen Literaturwissenschaftler, Linguisten und Didaktiker vielfältige regionalspezifische Themen und Forschungsansätze hervorgebracht. Literarische Übersetzungen, verstanden als interkulturelle Begegnungsmomente, gehören dabei ebenso zu den charakteristischen Schwerpunkten wie Analysen der fachlichen Legitimation und Relevanz. Der vorliegende Band greift diese Themen in der Unterrichtspraxis auf. Er ist Prof. Manuel Muranga gewidmet, der als Lerner und Lehrer der deutschen Sprache gleichsam den Grundstein für die Entwicklung der Germanistik in Ostafrika gelegt hat.

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DaZ-Unterricht an Schulen

Didaktische Grundlagen und methodische Zugänge

Series:

Edited by Janek Scholz, Marvin Wassermann and Johanna Zahn

Für eine erfolgreiche Integration in das deutsche Bildungssystem benötigen neuzugewanderte Kinder und Jugendliche eine gezielte Förderung in Deutsch als Zweitsprache. In vielen Schulformen werden hierfür separate Klassen eingerichtet, die einen Übergang der Lernenden in den Regelunterricht vorbereiten und begleiten. Obwohl der Unterricht in solchen Klassenformaten hohe und gleichzeitig sehr spezifische didaktische Anforderungen an die unterrichtenden Lehrkräfte stellt, existieren bis heute nur wenige passgenaue Angebote zur gezielten Weiterbildung. Das Buch setzt an dieser Ausgangslage an und präsentiert neben theoretischen Grundlagen für die Arbeit in schulischen DaZ-Klassen auch konkret verwendbare Unterrichtsentwürfe.

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Series:

Edited by Peter Heßelmann

Der XLI. Jahrgang der Simpliciana enthält die Vorträge, die während der Tagung der Grimmelshausen-Gesellschaft zum Thema „Politik im Werk Grimmelshausens und in der Literatur der Frühen Neuzeit“ Ende Juni 2019 in Oberkirch und Renchen gehalten wurden. Zusätzlich werden zwei Beiträge veröffentlicht, die sich dem Werk Grimmelshausens aus verschiedenen Perspektiven nähern.

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Series:

Edited by Elżbieta Kapral, Joanna Jablkowska and Gudrun Heidemann

Angesichts enormer digitaler Vernetzungen, die den Informationsfluss im Radius (a)sozialer Netzwerke wie in seiner Aktualität beträchtlich erhöhen, und gesellschaftlich einschneidender Krisen erweist sich heutzutage gerade die engagierte Literatur verstärkt als verspätet. So fällt der einschlägigen Forschung zufolge auch das Wendejahr der Gegenwartsliteratur ins Jahr 1995.

Die Beiträge des Bandes beleuchten das Potential literarischen Engagements sowohl unter den neuen Konditionen digitaler Streuung samt ihrer Echoeffekte als auch hinsichtlich medialer wie literarischer Felder, deren Ausgestaltung teils in die jüngere (deutsche) Geschichte – durchaus mit Bezügen zu einschneidenden Vorgeschichten wie dem nationalsozialistischen Genozid und dem Kolonialismus – zurückreicht.

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Series:

Günther Bärnthaler

Wie kann man das Nibelungenlied in einem modernen Deutschunterricht vermitteln? Dieses Buch gibt vielfältige Antworten auf diese Frage.

Ausgehend von der These, dass Schülerinnen und Schüler nur für sie subjektiv bedeutsame Unterrichtsinhalte erfolgreich lernen, entwickelt der Autor Hypothesen zur Klärung der Frage, auf welche Weise jugendliche Schülerinnen und Schüler in das Nibelungenlied semantisch involviert sind. Zur Erstellung dieser Hypothesen haben Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II Fragen an die Figuren des Nibelungenliedes formuliert. Diese Fragen werden als Hinweise darauf interpretiert, welche Figuren mit welchen Themen für die Schülerinnen und Schüler subjektiv bedeutsam sind. Nach der Darstellung dieser qualitativen Untersuchung im Sinne der Grounded Theory gibt das Buch in einem zweiten Schritt zahlreiche Hinweise zur Umsetzung der Hypothesen im konkreten Deutschunterricht der Sekundarstufe II. Empirie liefert die Grundlage didaktischer Theorie, welche wiederum in die schulische Praxis einfließen soll.

Auf diese Weise entsteht ein Kompendium materialgestützten Literaturunterrichts zum Nibelungenlied, das Kompetenzerwerb und Wissenserwerb mit forschendem Lernen verbindet. Die Analyse wesentlicher Zeugnisse seiner literarischen, bildnerischen, politischen und filmischen Rezeption ergänzt dabei die intensive Arbeit am Nibelungenlied selbst.

Das Buch wendet sich sowohl an Theoretiker als auch Praktiker des Deutschunterrichts.

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Die Lebensspuren Ulrichs von Liechtenstein

Dokumentarische Studie zur Mythisierung eines mittelalterlichen Autors zwischen Selbstinszenierung, literarischer Rezeption und außerliterarischer Nachwirkung

Series:

Jörg Schwaiger

Wie kaum ein anderer Autor des Mittelalters schaffte es Ulrich von Liechtenstein als prägende Dichter- und Politikerpersönlichkeit der Steiermark des 13. Jahrhunderts sowie als gleichnamiger Held seines fiktio-biographischen Versromans „Frauendienst" zu einem ikonischen, transregional verbreiteten Mythos zu werden. Dieses Buch spürt der Genese dieser faszinierenden Wirkungsgeschichte nach, indem es 132 Rezeptionszeugnisse vom Mittelalter bis in die aktuelle Gegenwart untersucht. Viele der namhaft gemachten Gedichte, Prosatexte, Bilder, Alltagsgegenstände, Denkmäler und musikalischen Bearbeitungen stellen unerwartete Funde dar, so etwa eine Büste des Dichters auf der Fassade des Grazer Rathauses, ein Wandgemälde im Wiener Rathauskeller oder Zinnfiguren aus Deutschland.

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Literaturtheoretische Kanonisierungspraktiken

Eine kultursoziologische Untersuchung am Beispiel der kritischen literaturtheoretischen und literaturhistoriographischen Arbeiten von Georg Lukács zwischen 1906 und 1938

Series:

Dennis Wahl

Die Kanonisierung literarischer Texte drückt eine besondere normative Anerkennung aus und zieht die Literaturtheorie in die Gestaltung gesellschaftlich-kultureller Machtverhältnisse hinein. Der vorliegende Band geht darum der noch zu wenig von der Kanonforschung berücksichtigten Frage nach, inwiefern die Literaturtheorie zur literarischen Kanonbildung beiträgt. Mittels einer an Pierre Bourdieu und John Searle orientierten kultursoziologischen Methodik beantwortet die Untersuchung diese Frage am Beispiel der Kanonisierungspraxis von Georg Lukács (1885–1971). In den drei untersuchten historischen Kontexten nahm dieser Einfluss auf die Funktionalisierung des Literarischen und literarischer Texte zur kulturellen Identitätsbildung, Rechtfertigung von Werten und Handlungsorientierung.

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Schlüsselkompetenz «Fachsprache»

Theorie und Anwendung

Series:

Edited by Maria Katarzyna Lasatowicz and Marek Sitek

Fachkommunikation stellt einen gefragten Forschungsgegenstand mit großem Anwendungspotenzial dar. Dem Phänomen Fachsprache wird im Rahmen zahlreicher Disziplinen der Linguistik vielseitig nachgegangen. Dabei lässt sich derzeit ein starker Bedeutungsanstieg von fachsprachlichem Wissen und Können beobachten. Dies scheint an die rasch fortschreitende Technisierung und Digitalisierung des Lebens – insbesondere des beruflichen Alltags – eng gekoppelt zu sein.

Das Buch präsentiert Artikel von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Polen, Rumänien und Tschechien, deren Forschungsschwerpunkt im Bereich Fachkommunikation liegt. Eine thematische und methodologische Perspektivenvielfalt sind die Kennzeichen dieses interkulturellen Beitrags zur theorie- und praxisorientierten Fachsprachenforschung.

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Weltanschauung und Textproduktion

Beiträge zu einem Verhältnis in der Moderne

Series:

Edited by Anna S. Brasch and Christian Meierhofer

Weltanschauungen haben zwischen 1850 und 1945 in Deutschland Konjunktur. Als philosophische, wissens- und wissenschaftshistorische Diskursangebote reagieren sie im Prozess der Moderne auf entstehende Synthesemängel, auf Ganzheitsverluste und auf das, was zeitgenössisch schlicht ‚Zersetzung‘ heißt. Vor diesem Hintergrund entsteht ein Korpus an Texten, das sich nicht unter dem Rubrum der ‚Weltanschauungsliteratur‘ allein fassen lässt. Die hier versammelten Studien widmen sich der Heterogenität und Transformation weltanschaulicher Textproduktion. Dabei liegen die Schwerpunkte auf diskurs- und konzeptgeschichtlichen Voraussetzungen, auf Gattungskonventionen und Darstellungsformen, auf buch-, medien- und theatergeschichtlichen Praktiken sowie auf der Reflexivität, Reichweite und Schließung des Diskurses.