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Edited by Beata Ptaszyńska, Paulina Stanik and Stanisław Świtlik

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Nienhaus Kristina

Das Verständnis von Liebe und Partnerschaft hat sich unter den Bedingungen der Spätmoderne verändert: Durch Digitalisierung, Globalisierung und die gesellschaftliche Akzeptanz von alternativen Lebensmodellen erscheint der Möglichkeitsraum der Liebe unendlich ausgedehnt. Auf diese Veränderung reagiert auch die Literatur. Der vorliegende Band verbindet spieltheoretische Ansätze (von Kant bis Baudrillard) mit (post-)modernen Liebeskonzeptionen (vor allem von Niklas Luhmann, Roland Barthes und Eva Illouz), um einen Blick auf die Auseinandersetzung mit den Geschlechterbeziehungen in der Gegenwartsliteratur zu werfen. Er geht der These nach, dass die Liebe unter den Bedingungen der Spätmoderne ein Phänomen ist, das sich mit Schlüsselkategorien der Spieltheorie adäquat erfassen lässt.

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Jiří Černý

Die Produktion von deutschen Flugschriften erreichte in den 1520er Jahren auch in Nord- und Nordwestböhmen ihren Höhepunkt. Die Druckwerke der dortigen evangelischen Elite zeigen, wie diese sich an der öffentlichen Debatte um das Gemeinwohl beteiligte, zugleich aber regionale Streitfragen ins Spiel brachte. Das Buch klärt die Entstehungszusammenhänge und Besonderheiten einzelner Druckschriften und beschäftigt sich mit den literarischen und medialen Strategien, die für diese Werke prägend waren und die zum Teil von der zeitgleichen Produktion in Wittenberg abhingen. Es werden Selbstzuschreibungen und Fremdwahrnehmungen untersucht, über die sich die Identität der evangelisierten Gemeinden und ihrer Sprecher konstituierte. Des Weiteren fragt der Autor nach der Funktion dieser Schriften.

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Die Dorfgeschichte

Unterhaltungen mit der Zeit

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Hans-Joachim Hahn

Die Dorfgeschichte im Vormärz kennzeichnet eine Ablehnung der neoklassizistischen « Kunstperiode » zugunsten der von Robert Prutz definierten « Unterhaltungsliteratur ». Das bedeutet die Hinwendung des auktorialen Erzählers zur Erzählgegenwart, eine oft autobiographisch ausgerichtete Ortsgebundenheit, « Oralität » mit gelegentlicher Verwendung von Dialekt und dem durchgängigen Gebrauch « einfacher Formen ». Die Darstellung sentimentalischer Gefühlsregungen der Dorfbewohner entspricht den demokratischen Bestrebungen der Aufklärung, sie sind Teil ihrer emanzipatorischen Selbstbestimmung. Während in Frühformen der Dorfgeschichte der Schweiz (Zschokke, Gotthelf) didaktische Aspekte im Vordergrund stehen, sind es im Vormärz, der Kernzeit der Dorfgeschichten, gesellschaftspolitische Anliegen. Nach 1848 degenerierte die Dorfgeschichte durch zunehmend reaktionären Nationalismus zur « Heimatliteratur ». Ein erneutes Interesse an Dorfgeschichten begann in der DDR in den 1960iger Jahren und erfuhr in der BRD um 1980 eine zunächst nostalgisch geprägte Renaissance, die im Kontext ökologischer Debatten und einer Skepsis gegenüber Formen der Akzeleration an Popularität gewann.

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Gentrifiktionen

Zur Gentrifizierung in deutschsprachigen Berlin-Romanen nach 2000

Series:

Hanna Henryson

Gentrifizierung ist ein global verbreiteter und kontrovers diskutierter urbaner Prozess, der auch seinen Niederschlag in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gefunden hat.

Diese Studie untersucht die literarische Verarbeitung der Gentrifizierung in Berlin nach 2000 anhand von ausgewählten Romanen von Aljoscha Brell, Ulrich Peltzer, Jan Peter Bremer und Annett Gröschner. Mithilfe eines interdisziplinären theoretischen Rahmens, der narratologische Aspekte mit soziologischen kombiniert, arbeitet die Untersuchung heraus, wie der Wettbewerb um den urbanen Raum aus der Figurenperspektive imaginiert und verhandelt wird. Die Analyse zeigt, wie Machtverhältnisse zwischen sozialen Gruppen sich in den zum Teil standardisierten Figurenkonstellationen der untersuchten ‹Gentrifiktionen› manifestieren.

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Helmut Heißenbüttel

Edited by Nikolas Buck

Mit der dreibändigen Jubiläumsedition zum 100. Geburtstag liegen erstmals Helmut Heißenbüttels späte Schriften zur Literatur in gesammelter Form vor. Sie enthält bislang nur verstreut veröffentlichte Texte und zeichnet wesentliche Entwicklungslinien des essayistischen Werks nach.

Der zweite Teil beinhaltet Schriften zur Lyrik und Experimentellen Literatur, die eng verbunden sind mit Neuansätzen im eigenen Schaffen Heißenbüttels. Auf Texte zu übergreifenden Problemstellungen und zur Lyrikszene seit den 1970er Jahren folgen Rückblicke auf die von ihm zunehmend als historisch begriffene Konkrete Poesie. Die Schriften im dritten Abschnitt beschäftigen sich schließlich mit Versuchen der avantgardistischen Selbsterneuerung sowie dem Aufkommen neuer Buchtypen im Spannungsfeld von Dokumentarismus und Postmoderne.

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Tysk(a) – saksa – vācu – vokiečių – þýska 2020. Teil 2: Germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft

Ausgewählte Beiträge zum «XI. Nordisch-Baltischen Germanistentreffen» in Kopenhagen vom 26.–29. Juni 2018

Series:

Edited by Mirjam Gebauer and Maris Saagpakk

Das Nordisch-Baltische Germanistentreffen ( NBGT) ist die wichtigste Tagung zum fachlichen Austausch der in der Germanistik bzw. im Hochschulfach Deutsch Tätigen in Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen und Schweden. Die Publikation versammelt ausgewählte Beiträge des XI. NBGT 2018 in Kopenhagen aus den Bereichen germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft sowie literaturwissenschaftliche Didaktik. Die Beiträge behandeln, teils in ihren regionalen Bezügen, aktuelle theoretische, methodische, komparatistische sowie angewandt-didaktische Fragestellungen. Dies geschieht stets in direktem Bezug zu international geführten Fachdiskussionen, weshalb der Band auch über die nordischen und baltischen Länder hinaus Bedeutung hat.
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Tysk(a) – saksa – vācu – vokiečių – þýska 2020. Teil 1: Deutsche Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik

Ausgewählte Beiträge zum «XI. Nordisch-Baltischen Germanistentreffen» in Kopenhagen vom 26.–29. Juni 2018

Series:

Edited by Klaus Geyer, Anke Heier and Mette Skovgaard Andersen

Das Nordisch-Baltische Germanistentreffen ( NBGT) ist die wichtigste Tagung zum fachlichen Austausch der in der Germanistik bzw. im Hochschulfach Deutsch Tätigen in Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen und Schweden. Die Publikation versammelt ausgewählte Beiträge des XI. NBGT 2018 in Kopenhagen aus den vier Bereichen DaF, Germanistikstudium und Deutsch im Bildungswesen – Translationswissenschaft – Sprachwissenschaft – Historische Sprachwissenschaft. Die Beiträge behandeln, teils in ihren regionalen Bezügen, aktuelle theoretisch- und angewandt-linguistische Fragestellungen. Dies geschieht stets in direktem Bezug zu international geführten Fachdiskussionen, weshalb der Band auch über die nordischen und baltischen Länder hinaus Bedeutung hat.
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Deutsch übersetzen und dolmetschen

Sprachvergleichende Perspektiven mit Blick auf die Didaktik

Series:

Edited by Claudio Di Meola, Joachim Gerdes and Livia Tonelli

Der Band erweitert und vertieft Ergebnisse einer Fachtagung der Germanistischen Abteilung der Universität Genua, die im Herbst 2018 stattfand. Er möchte eine Brücke zwischen aktuellen Forschungsergebnissen der Translatologie und der Universitätsdidaktik in übersetzungs- und dolmetschwissenschaftlichen Studiengängen schlagen. Die Beiträge beschäftigen sich in drei Sektionen mit linguistischen Aspekten der Übersetzung: der allgemeinen, der fachsprachlichen sowie der literarischen Übersetzung. Dabei werden anerkannte Forschungsansätze aus aktueller Perspektive weiterentwickelt und neue Erkenntnisse vorgestellt. Die behandelten theoretischen Aspekte werden im Hinblick auf ihre unterrichtspraktische Vermittlung in der akademischen Lehre diskutiert und mit didaktischen Anregungen ergänzt..

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Series:

Edited by Michael Peter Hehl and Heribert Tommek

Literatur- und Kulturzeitschriften gehören ganz selbstverständlich zum kulturellen Erbe Europas. Der Sammelband geht der Frage nach, inwiefern Zeitschriften einen transnationalen Diskursraum bilden, in dem sich unterschiedliche Diskurse wie etwa Ästhetik und Politik kreuzen und überlagern. In Einzelstudien werden diesbezüglich Zeitschriften wie Akzente, Sinn und Form, Tel Quel, Kontinent und Der Monat untersucht. Welche Netzwerke lagen der redaktionellen Arbeit jeweils zu Grunde? In welcher Wechselwirkung stehen das Nationale und das Transnationale zueinander? Wie wirkt die Geschichte der jeweiligen Periodika in die Gegenwart hinein? Basierend auf einer Tagung im Rahmen des »Kulturerbejahrs 2018« will der Band damit einen Beitrag zu einer komparatistischen Zeitschriftenforschung leisten.