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Maria Bastianes

Forthcoming
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Flâneurs/Flâneuses

Nomaden im modernen europäischen Kino

Uta Felten

Die Studie betrachtet die Figur des Nomadischen und ihre Verwendung im europäischen Film anhand ausgewählter Filme von Wenders, Antonioni und Rohmer. Zielsetzung ist die Beschreibung und Analyse des Nomadismus als epistemologische und urbane Denkfigur. Als interdisziplinäre Untersuchung ist dieses Buch zugleich Baustein einer noch ausstehenden transnationalen Filmgeschichtsschreibung, in dessen Mittelpunkt die epistemologischen und poetologischen Bezüge zwischen den Klassikern des europäischen Autorenkinos stehen.

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Series:

Flavia Aragón Rosano and José Antonio López Sánchez

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Investigating Fascism

Crime, Mystery, and the Fascist Ventennio in the Historical Novel

Series:

Angelo Castagnino

Investigating Fascism offers an original approach to the historical novel and its connection to crime fiction. The study of contemporary novels set during Mussolini’s rule, with specific attention to the topics of violence, justice, mystery, and personal identity, leads to a discussion about, among others, Leonardo Sciascia, Maurizio De Giovanni, Carlo Lucarelli, and Andrea Camilleri. This text is based on two intertwining approaches: (1) an analysis of the ‘machine’ of the novel, focused on such aspects as characterization, the construction of the setting, and the narrative use of fantastic and subversive elements and (2) an analysis of the sociohistorical Fascist context. This book is a valuable reference for those who study Fascism, the social function of crime novels, and the connection between historical events and fiction.

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Series:

Lea Akkermann

Giovanni Arpino (1927–1987) bezeichnete sein Schreiben als «ricerca dell’umano», als eine «Erforschung des Menschlichen». Im Vordergrund steht dabei, was eine Figur fühlt und denkt. Diese Selbsteinschätzung des bisher kaum erforschten Autors fungiert als Lektüreschlüssel der Studie, die eine textnahe Funktions- und Darstellungsanalyse der in ausgewählten Romanen dargestellten Emotionen und Selbstreflexionen vornimmt. Die Verfasserin zeigt die handlungsgenerierende, subjektkonstituierende und identitätsstiftende Funktion von Emotionen, die sich in selbstreflexiven Prozessen abbildet. Emotionen und Selbstreflexionen dienen der Erstellung eines Psycho- und Soziogramms; perspektivierendes Erzählen und Sprachbilder ergänzen sich dabei auf Darstellungsebene gegenseitig.

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Histoire, Forme et Sens en Littérature

La Belgique francophone – Tome 2 : L’Ébranlement (1914–1944)

Series:

Marc Quaghebeur

L’invasion allemande d’août 1914 suscite en Belgique un véritable sentiment patriotique qui se manifeste par la résistance imprévue de l’armée belge. À Noël 1914, les troupes impériales sont enlisées dans les plaines de la rive droite de l’Yser.

Le viol de la neutralité belge comme les violences de la soldatesque déchaînent un sentiment antiallemand qui anéantit du jour au lendemain l’admiration vouée jadis par les Belges à l’Allemagne. Ce rejet concerne dès lors tout ce qui touche à la culture germanique. Or, l’adoption du suffrage universel pour les hommes au sortir du conflit met progressivement fin à la « Belgique française ».

Ce deuxième tome de la série Histoire, Forme et Sens en Littérature : La Belgique francophone aborde l’impact de ces événements sur les grands auteurs de l'époque léopoldienne. Ensuite, il s’attache, à travers la nouvelle génération d’écrivains, à l’affirmation du fantastique réel chez un Hellens ou un Thiry, ainsi qu’aux novations langagières et formelles des Michaux, Nougé, Plisnier ou Crommelynck. Il dialectise ces esthétiques souvent remarquables avec l’hypostase de plus en plus exacerbée de la langue française et de la France, portée à son acmé par le Manifeste du lundi. Il rend également compte de la mise en place d’une historiographie littéraire bien plus complexe que les simplifications du Manifeste.

Portée par les fourgons de la défaite de mai 1940, la reviviscence du mythique chez Maeterlinck, Ghelderode, Hergé ou Nothomb surgit comme une réponse très belge à la faillite du réel. Les contrepoints de Victor Serge à l’égard des deux conflits mondiaux le confirment à leur manière.

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Series:

Franziska Schnoor

Das lateinische Tierlobgedicht, eine poetische Untergattung des Enkomiums, ist in der Forschung bislang kaum beachtet worden. Die vorliegende Arbeit will diese Forschungslücke schließen. Sie schlägt einen weiten Bogen von den einflussreichen antiken Vorbildern aus der Feder von Catull und Ovid bis zur neulateinischen Dichtung im 17. Jahrhundert und präsentiert damit ein Textkorpus, das so vielgestaltig ist wie die Tierwelt selbst.

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die am häufigsten gepriesenen Tiere: die Nachtigall sowie Vögel im Allgemeinen, der Hund und das Pferd. Als Vertreter für Exoten wird der Elefant vorgestellt, und mit dem Floh kommt ein Tier zur Sprache, das vor allem Gegenstand von ironischem Lob ist. Neben den typischen Eigenschaften der Tiere werden die poetischen Mittel des Tierlobs und das intertextuelle Beziehungsnetz der Gedichte analysiert.

Die zahlreichen Berührungspunkte des Tierlobgedichts mit anderen poetischen Gattungen sowie seine sozio-funktionalen Aspekte werden ebenfalls betrachtet. Insgesamt zeigt sich, dass unter der Oberflächenschicht des Tierlobs meist eine Tiefenschicht verborgen ist, in der es um das menschliche Miteinander geht.

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Series:

Cristinel Munteanu

This volume consists of twelve studies thematically grouped into three parts: (1) Linguistics and Philosophy of Language, (2) Hermeneutics and Text Linguistics, and (3) Lexicology and Phraseology. The phrase «tradition and innovation» characterizes almost all the texts included here, since tradition and innovation are present both at the level of the object (language) and at the level of its research (linguistics). The dominant theoretical perspective is the «Coserian» one, since the author borrowed from Eugenio Coseriu’s linguistic theory a series of essential concepts and distinctions regarding language and culture.

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Die «spanische Reformation»

Sonderwege reformatorischen Gedankenguts in Spanien und Hispanoamerika

Series:

Marina Ortrud Hertrampf

Der Sammelband beleuchtet die vielfältigen Auswirkungen der Reformation sowie die Verbreitung des Protestantismus in Spanien und Hispanoamerika vom 16. Jahrhundert bis heute aus (kirchen-)geschichtlicher, literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive. Lange wurde die These vertreten, es habe in Spanien keine Reformation gegeben. Inquisition und Gegenreformation hätten den Protestantismus im Keim erstickt. Reformatorisches Gedankengut verbreitete sich tatsächlich weder flächendeckend noch führte es zu konfessioneller Spaltung oder kirchlicher Institutionalisierung protestantischer Gruppen. Und doch übten reformatorische Gedanken Einfluss auf die Kulturen und Literaturen Spaniens und Hispanoamerikas aus. Die Beiträger des Bandes widmen sich diesem, in der Forschung bislang weitgehend vernachlässigten Themenkomplex.

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Ragna Brands

Die Autorin betrachtet die französische Sprache in frankophonen Zeitungen südlich der Sahara (Subsahara-Afrika) im Vergleich zu der französischen Sprache hexagonaler Zeitungen (Frankreich). Im Fokus der Untersuchung liegen feste Wendungstypen Funktionsverbgefüge, Redewendungen und Sprichwörter. Das Buch führt die Ergebnisse verschiedenster Forschungsarbeiten zusammen und führt diese weiter aus. Die Autorin analysiert nicht nur wie wechselseitige Beziehungen und Verhältnisse feste Wendungen beeinflussen, sondern betrachtet auch die Ursache hierfür. Ergebnis dieses umgreifenden quantitativ-statistischen und qualitativen Untersuchungsansatzes ist, dass die afrikanische Pressesprache im Unterschied zur hexagonalen Pressesprache feste Wendungen sowohl stärker modifiziert als auch breiter ausdifferenziert.