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Hüseyin Uçan

Im Zentrum des Bandes steht die Frage nach den Entstehungskriterien religiöser Autorität in der Frühzeit des Islam. Es geht dabei um jene Kriterien, die den Gelehrten die Berechtigung verliehen, im Namen des Islam zu sprechen. Grundlage der Analyse sind die beiden islamischen Gelehrten Sufyān aṯ-Ṯawrī (gest. 161/778) und Sufyān b. ʿUyayna (gest. 198/813) aus dem 2. Jahrhundert n. H. (8./9. Jahrhundert n. Chr.) – einer Zeit, in der die islamischen Wissenschaften ihre Entstehungsphase erlebten. Im Rahmen einer deskriptiven und kritisch-analytischen Methode zeichnet der Autor das wissenschaftliche Netzwerk der Wissenschaftler nach, erarbeitet die Kriterien der Autoritätswerdung und hinterfragt ihre aktuelle Gültigkeit.

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Zwischen Wunsch und Wirklichkeit einer egalitären Gesellschaft

Die kritische Rekonstruktion der anti-porn-Debatte im Horizont einer anerkennungstheoretisch profilierten Diskurstheorie

Series:

Anne Weber

Wie gefährdet demokratische Prozesse sind, wurde im Blick auf die soziopolitischen Entwicklungen der letzten Jahre deutlich. Die Autorin nimmt diese Diagnose ernst und erinnert im Horizont Kritischer Theorie an die Ermöglichungsbedingungen egalitärer Vergesellschaftung. Die problemsensible Rekonstruktion dieser Bedingungen verbindet sich dabei mit der Analyse quantitativ und qualitativ auffälliger Phänomene in der Lebenswelt. Unter feministischen Vorzeichen legt die Autorin den Fokus auf Präsenz und Konsum von Mainstream-Pornographie und die Frage nach der Realität von Geschlechteregalität. In diesem Zusammenhang untersucht sie die potentielle Interdependenz von pornographischen Narrativen, der Habitualisierung anerkennungsvergessener Einstellungen und der Verödung kommunikativer Praxis.

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Happy Passion

Studies in Kierkegaard’s Theory of Faith

Series:

Gerhard Schreiber

Faith was not only the theme of Søren Kierkegaard’s life, but also the systematic center of his thought. The studies collected in this volume represent an attempt to understand Kierkegaard’s theory of faith from different perspectives and on different levels of analysis. Not only will the central aspects and fundamental challenges of his theory be illuminated, the development of his theory of faith, which is marked by a wide array of educational and discursive contexts, will also be investigated against the background of his engagement with the philosophical-theological debates of his time and close involvement with other thinkers in his immediate environment. The volume concludes with a glance at the history of the translation and reception of Kierkegaard’s work.

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Series:

Andrzej Zaporowski

This is a study about man who is a part of the world of physical events, including actions. As a bunch of actions which are conditioned by beliefs and other attitudes, man co-creates communities which emerge and vanish along time. While generating and undergoing changes man is potentially a dynamic and flexible creature who at least partially manages relations with the world, including other men. This study is of an interdisciplinary nature, where the author merges philosophy and cultural anthropology with insight into sociology and communication studies. At the same time, the author takes an anti-essentialist position, where the study is a hypothetical construct. While doing this, the author assembles a particular vocabulary, where action, belief and community are addressed by communication, culture, thickness and the like concepts.

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The Panentheism of Karl Christian Friedrich Krause (1781-1832)

From Transcendental Philosophy to Metaphysics

Series:

Benedikt Paul Göcke

The book provides the first analysis of Karl Christian Friedrich Krause’s system of philosophy and his panentheism in English. Karl Christian Friedrich Krause has bequeathed to us a system of philosophy which is little recognised in contemporary philosophy. This is both surprising and unfortunate, because Krause’s philosophical system has much to offer: Through transcendental reflection on the nature of the human, Krause understands God as the one infinite and unconditioned reality, and the ultimate necessary condition of knowledge. God makes humanity, nature, and reason ultimately comprehensible as the essential categories of the divine Essence. God is thus the single, primary, object of science that is already logically presupposed even before His discovery. Science presupposes theology, and theology is best read as panentheism.

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Epikur und die Religion

Über die religiöse Renaissance im jüdischen Anarchismus

Series:

Lilian Türk

Jüdischer Anarchismus fand in der radikalen Religionskritik des 19. Jahrhunderts einen festen identitären Bezugspunkt. Infolge der Oktoberrevolution und der Repression in der Sowjetunion setzten eine religiöse Renaissance und Neubestimmung jüdischer Radikalität ein. Diese Rückkehr zur jüdischen Tradition verschob die Grenzen der jiddischistischen radikalen Subkultur und wurde je nach Standpunkt als religiöser Nonkonformismus, Bedrohung, Verweichlichung oder als Erweiterung epikureischen Denkens und als Bereicherung erfasst. Diese argumentationsanalytische Untersuchung schält die Prozesse der Gruppenbildung heraus, arbeitet verschiedene Begriffe von jüdischer Religion und Lebensform (Yidishkayt) heraus und zeigt, dass nicht Religion, sondern Erkenntnis und Autonomie den Kern der Debatte bildeten.     

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Bernd Urban

Der Band versammelt grundlegende Studien zur Klassik-Rezeption (Herder, Goethe, Schiller) und zur Psychoanalyse-Rezeption (Freud) Edith Steins, die längere Zeit im Gymnasium und als Deutschlehrerin tätig war denn als Karmelitin. Sie schrieb über die genannten Autoren und zeigt in einem Literaturbrief eine außerordentliche Literaturkenntnis; auch begrüßt sie die neue «Tiefenpsychologie». Texte, Dokumente und Kommentare ergänzen ihre Arbeit und den Denkweg einer Phänomenologin, deren Positionen ohne diese Fundamente nicht angemessen zu verstehen sind, weil sie dort auch ihren Ursprung haben. Der Band beschließt – nach «Zugänge» und «Wirkungszusammenhänge» – die Trilogie «Edith Stein und die Literatur».

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Series:

Marian Gruber

Das Buch präsentiert eine kritische Gesellschaftsanalyse. In einem sozialphilosophischen beziehungsweise sozial-ethischen Kontext finden moderne statistische Methoden bei der Behandlung von vier Untergangsmechanismen Anwendung: Gesellschaftliche Sklerosis, Isolationsneurose, Gesellschaftliche Immunschwäche und Institutioneller Krebs. Mit der Gesellschaftlichen Sklerosis geht der Prozess der De-Institutionalisierung einher. In der Isolationsneurose stellt sich die Frage nach den richtigen Prioritäten, dem übergreifenden «Zweck der Zwecke». Gesellschaftliche Immunschwäche zeigt sich als verhängnisvoll, gleichmachende, aber auch beruhigende Einheitskost. Institutioneller Krebs überbetont die großen Einheiten und verwirklicht sich in der Konzentration von sozialen und wirtschaftlichen «Dinosauriern». Die Untergangsmechanismen sind hierbei vertikal-komplementär sowie horizontal in den entsprechenden Lösungsansätzen von «Lebensbereich vor System», «Immaterielles vor Materiellem», «Langfristigkeit und Ganzheitlichkeit» und «Alternative Sanftheit» zu verstehen. Ihre Komplementarität ist eine Mächtigkeit höherer Ordnung, die in einem Wechselspiel der Komponenten in Erscheinung tritt.

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Digitalisierung und Freiheit

Mediale Lebenswelten und reformatorische Erkenntnis im Diskurs

Series:

Edited by Ulrich Beuttler, Markus Mühling and Martin Rothgangel

Die neuen Medien beförderten die freiheitlichen Gedanken der Reformationszeit vor 500 Jahren, und die heutige Digitalisierung verspricht grenzenlose Freiheit. Oder schränkt sie die errungene Freiheit geradewegs wieder ein? Wie verhalten sich das Versprechen und der Preis der Digitalisierung zueinander? Und was bedeutet die digitalisierte Welt für unser Bild vom Menschen? Die Beiträge dieses Jahrbuches dokumentieren die Jahrestagung 2017 der Karl-Heim-Gesellschaft zum Thema «Der digitalisierte Mensch, die mediale Welt und die reformatorische Freiheit». Digitale Lebenswelten und ihr Realitätsverständnis kommen in Diskurs mit reformatorisch-theologischen Grundbegriffen wie «Freiheit», «Menschenbild», «Selbst- und Wirklichkeitsverständnis», so dass ihre «Verheißung», aber auch ihre Ambivalenz zur Sprache kommen.

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Series:

James Blackstone

This book questions the extent to which knowledge and experience can be reasonably, if at all, separated in consideration of the divine. Gregory Palamas’s dynamic patterning of unions and distinctions provides the context for a response to this question in which the breadth and depth of human functioning is explored - from the body to the passions to the intellect. In the course of close analysis of Palamas’s writings, the author presents from Palamas a thoroughly apophatic and an iconic mode of understanding the whole human person so as to mark out a fully integrated theological anthropology.