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Joseph D. Rockelmann

When reading Ludwig Tieck’s texts, the reader becomes aware that dreams, the unconscious, and art play a key role. This study posits that Ekphrasis and dream interpretation are similar due to both analyzing a visual image and attempting to translate the visual into the verbal in order to gain a better and more complete understanding of it. This book discusses Tieck’s texts—Franz Sternbalds Wanderungen, "Die Gemälde," "Die Freunde," "Die Elfen," "Der Runenberg," "Liebeszauber," and "Das alte Buch und die Reise ins Blaue hinein"—and how Ekphrasis and dream interpretations are essential for gaining a more comprehensive understanding of the visual and dream image, resulting in new readings and insights. Furthermore, this book demonstrates that Tieck made major contributions to Ekphrasis studies by integrating notional, dynamic, and static prose Ekphrasis into his fictional works and thus should play a more important role in the current Ekphrasis debate.

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Der Erste Weltkrieg in der Literatur

Zwischen Autobiografie und Geschichtsphilosophie

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Edited by Anna Wołkowicz

Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg setzen sich ForscherInnen aus Polen, Österreich und anderen europäischen Ländern mit dessen literarischem Niederschlag auseinander. Der germanistische Blickwinkel wird interdisziplinär erweitert, u.a. durch die Perspektive einer Polonistin und eines Osteuropahistorikers. Die in diesem Buch analysierten Romane, Gedichte, Stücke, aber auch Tagebücher und Theaterrezensionen stammen aus der Zeit zwischen 1914 und 2013. Neben Klassikern wie Arnold Zweig kommen weniger bekannte, vergessene und periphere Autoren zu Worte. Stark präsent ist das Interesse an literarischer Komparatistik, vor allem der deutsch- bzw. österreichisch-polnischen. Darüber hinaus stehen folgende Themenkreise im Fokus dieses Buches: Krieg und Autobiografie, Krieg als Trauma und Erinnerung, Krieg in der Unterhaltungsliteratur sowie geschichtsphilosophische Perspektiven.

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Juli Zehs Roman «Spieltrieb»

Intertextuelles Spiel als Ausdruck von Gesellschafts- und Kulturkritik

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Carolin Kull

Juli Zehs Spieltrieb ist in höchstem Maße intertextuell: Bereits der Titel selbst verweist auf den Erzählgegenstand – das sexuelle, so genannte Spiel zweier Schüler mit ihrem Lehrer – sowie auf die äußere Form, die intertextuelle Anlage des Werks.

Mit Bezug auf die anthropologischen Ideen Friedrich Schillers, die mathematische Spieltheorie Robert Axelrods, Robert Musils Mann ohne Eigenschaften und das Prinzip Hoffnung Ernst Blochs wird der selbstreflexive Umgang mit Literatur thematisiert. Damit verknüpfte Fragestellungen und essayistische Einschübe zu sozialen, moralischen und ethischen Perspektiven der Gegenwart innerhalb der Romanhandlung werden vor diesem Hintergrund diskutiert und mit Blick auf ein darüber transportiertes Moment von Gesellschafts- und Kulturkritik interpretiert.

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Edited by Ernest W.B. Hess-Lüttich, Meher Bhoot and Vibha Surana

Dieses Buch zu Komparatistischen Studien im Bezirk von Ästhetik, Text- und Kulturwissenschaften widmet sich im Rahmen der interkulturellen Germanistik den Beziehungen nicht nur zwischen Literaturen, sondern auch zwischen anderen Künsten (Malerei, Bildhauerei, Musik, Film, TV) oder zwischen Gattungen (Drama, Prosa, Lyrik, Oper, Tanz, TV-Formate, Blogs), zwischen ‚alten‘ und ‚neuen‘ Medien (Buch/Hörbuch, Literatur/Film, Roman/Drehbuch, Fantasy Genres/Computer Games). Der ästhetische Erkenntnisgewinn lässt sich aus komparatistischer Perspektive noch erweitern, wenn germanistische Ansätze in Afrika, Amerika, Asien, Australien zur Analyse künstlerischen Schaffens in Sprache, Literatur, Medien in Bezug gesetzt werden mit dem Ziel der Entwicklung einer Pluralität von Perspektiven auf Gegenstände ‚Komparativer Ästhetik(en)‘.

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Arlette Kosch

Um die Hardcover-Version dieses Buches zu bestellen, kontaktieren Sie bitte order@peterlang.com. (Ladenpreis D: 175,90€, Ladenpreis AT: 180€, UVP: 202CHF) Zum Erwerb des Ebooks gehen Sie bitte zu 978-3-631-75978-3

For ordering the hardback version please contact order@peterlang.com. (Retail Price: 197,90$, 134£), For puchasing the ebook please go to 978-3-631-75978-3

Cet ouvrage offre une étude approfondie de la littérature germanophone des voyages pédestres entre 1770 et 1850. Sur la base de quelques centaines de sources non fictionnelles (écrits du for privé, guides, littérature pour la jeunesse, périodiques, almanachs, jeux, etc.) ou iconographiques, les liens discursifs entre Wanderschaft et Wanderung sont analysés synchroniquement et diachroniquement, dans une perspective transdisciplinaire. La démarche adoptée participe de l’histoire linguistique des usages conceptuels : les deux termes sont porteurs de concepts dont l’emploi et les variations révèlent l’évolution d’une société. L’examen se focalise sur la Wanderschaft compagnonnique, les diverses fonctions de la Wanderung et sur leur réception. Ce tour d’horizon est complété par une bibliographie exhaustive et un tableau chronologique des sources.

Gegenstand dieses Buches ist die zwischen 1770 und 1850 entstandene deutschsprachige Fußreiseliteratur. Die Autorin wertet mehrere Hundert nicht fiktionale sowie ikonographische Quellen zur vergleichenden Diskursanalyse von Wanderung und Wanderschaft aus (Ego-Dokumente, Reiseführer, Jugendliteratur, Zeitschriften und Kalender, Spiele usw.), und zwar synchronisch ebenso wie diachronisch, mit transdisziplinärer Blickrichtung. Diese Methode beruht auf der linguistischen Erforschung ihrer Begriffsgeschichte: Beide Termini sind konzeptuelle Bedeutungsträger, deren Nutzung und Wandel die gesellschaftliche Entwicklung deutlich werden lassen. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Wanderschaft der Handwerksburschen sowie unterschiedliche Funktionen von Wanderung und deren Nachwirkungen. Eine umfassende Bibliographie und eine Zeittafel der benutzten Quellen vervollständigen die Überblicksdarstellung.

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Edited by Ewa Wojno-Owczarska

Literarische Werke im 20. und 21. Jahrhundert setzen häufig auf das Grundthema „Katastrophe", um durch verstörende apokalyptische Szenarien die im Überfluss schwelgenden westlichen Gesellschaften zu warnen. Viele Künstler verweisen auf die großen Desaster unserer Zeit und die immanente Bedrohung der menschlichen Existenz. Sie betonen auch die Unzulänglichkeiten im medialen Interdiskurs. In den hier publizierten Beiträgen werden die Veränderungen des Katastrophen-Begriffs vor dem Hintergrund historischer Ereignisse, biblischer Prophezeiungen, literarischer Traditionen und in Anlehnung an die Arbeiten großer Philosophen unserer Zeit analysiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Stilmittel, um tragische, oft symbolische und traumatisierende Ereignisse zu vermitteln.  

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Tendenzen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

Narrative Verfahren und Traditionen in erzählender Literatur ab 2010

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Edited by Simon Hansen and Jill Thielsen

Bis weit in das 20. Jahrhundert wurde die Auseinandersetzung mit Gegenwartsliteratur von der Literaturwissenschaft weitgehend abgelehnt, da die jeweils aktuelle Phase der Literaturproduktion unabgeschlossen ist und sich daher durch Wandelbarkeit auszeichnet. Definitionen und Eingrenzungen sind also aufgrund der Heterogenität des Feldes nicht ohne Weiteres zu leisten.

Trotz der fehlenden Distanz zum Gegenstand lassen sich jedoch Entwicklungen erkennen, die über den Einzeltext hinausreichen und als «Tendenzen der Gegenwartsliteratur» markiert werden können. Die Beiträge des vorliegenden Bandes legen den Fokus dabei auf narrative Verfahren und Traditionen der erzählenden deutschsprachigen Literatur ab 2010.

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Somnambulistic Lucidity

The Sleepwalker in the Works of Gustav Meyrink

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Eric J. Klaus

Gustav Meyrink (1868–1932), best known as the author of The Golem (1915), experimented with the occult in a time rife with occult experimentation. As a seeker of esoteric truth, he practiced and wrote about elements of Western Esotericism—alternative religious movements that pursued methods of tapping into secret spiritual wisdom that helped define the age. In doing so, Meyrink developed his own theories of salvation, which featured yoga as a means to open the door to supernatural and paranormal experience. In this way, his life, as well as his fiction, exemplifies liminality, existence on the margins. The core symbol of this liminal experience is the somnambulist: a figure existing between material and spiritual states of consciousness, having access to both yet belonging to neither. His oeuvre features characters entering trances, wandering the borders between "waking" and "metaphysical" worlds, gaining access to secret truths, and realizing salvation via a unio mystica. Meyrink, therefore, has much to say about the cultural climate of the fin de siècle: by viewing the turn of the twentieth century as a time defined by searches for certitude, by locating Western Esotericism as a meaningful movement of the age, by situating Meyrink on the periphery of social and spiritual spheres, and by identifying the sleepwalker as a seminal figure of the period as well as in Meyrink’s work, this study echoes Meyrink’s own attempts to find lucidity in the ambiguity of somnambulism.

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Series:

Jianhua Zhu, Michael Szurawitzki and Jin Zhao

Der Band dokumentiert die Sektionen aus dem Bereich Literaturwissenschaft auf dem IVG-Kongress 2015. Er beginnt mit der Sektion «Innovation – Wiederkehr des Vergessenen in Literatur und Literaturwissenschaft». Danach steht die Sektion «Mediävistik zwischen Tradition und Innovation». Es folgt die Sektion «Mittlere Deutsche Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit (1400 bis 1750)». Danach ist die Sektion «Vernetzte Autorinnen (17. bis 19. Jahrhundert)» dokumentiert. Die Sektionen «Geschichte und Mythos sowie Utopie / Dystopie – Möglichkeitsdenken in der Gegenwart» beschließen den Band.

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Edited by Isabel Hernández

In seinen Romanen Die Jüdin von Toledo (1955) und Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis (1951) zeigte Lion Feuchtwanger während seines kalifornischen Exils eine ausgeprägte Neigung zu Spanien. Diese Neigung zeigten auch andere der vielen Schriftsteller, die im Dritten Reich gezwungen waren, Deutschland zu verlassen, manchmal über Spanien.

Im Gegensatz zum Italienbild wurde das Spanienbild in den Texten einiger der exilierten Schriftsteller nie ästhetisiert. Stoffe aus der spanischen Geschichte boten den Autoren aber die Gelegenheit, die damalige Gegenwart durch eine schon vorgegebene Vergangenheit zu interpretieren, was ihre Vorliebe für den historischen Roman erklärt. In den letzten Jahren hat die Gattung eine Wiederbelebung erfahren, die bereits auf eine Rückkehr von vielen im Exil geschriebenen Werken hindeutet. Die politische und soziale Lage, die in vielen Ländern der Welt zum Alltag geworden ist, bestätigt die Aktualität von Romanen wie Feuchtwangers Die Jüdin von Toledo.

In diesem Sinne widmet sich diese Publikation in ihrem ersten Teil Lion Feuchtwangers schriftstellerischer Auseinandersetzung mit Spanien. Der zweite Teil befasst sich mit dem Spanienbild vieler Schriftsteller, die in Spanien nicht nur einen Zufluchtsort, sondern auch Inspiration für ihre eigenen Werke gefunden haben.