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  • German Literature and Culture x
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Leben im Wort

Dichterinnen in bedrohlicher Zeit

Series:

Therese Chromik

Dieses Buch stellt fünf unterschiedliche deutsch-jüdische Schicksale unter der Verfolgung zur Zeit Hitlers dar, die in der Dichtung gespiegelt sind: Jähes Ende und totale Vernichtung oder Flucht und Emigration als Ausweg zum Überleben – mit der ruhelosen Suche nach Heimat, die sich in der Sprache findet. Dichten wird als lebensnotwendig erlebt. Die Mitteilung des kaum Mitteilbaren ist die Aufgabe der Lyrik. Die Dichterinnen übernehmen diese stellvertretend für viele. "Es geht nicht mehr allein um die Selbstbegegnung des Dichters mit sich, sondern um die Selbstbegegnung von andern (...) ". (Domin)

Um deutlich zu machen, wie Leben und Dichtung ineinandergreifen, werden Gedichte immer wieder in die biografischen Situationen eingefügt.

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Mapping Spaces

Reimagining East German Society in 1960s Fiction

Series:

Francesca Goll

In the process of establishing the social and political reality of the German Democratic Republic, writers played a crucial role. The specific feature of GDR literary texts of the 1960s lies in their attempt at imagining and representing the emergence of a community that had previously not existed. A new sense of common belonging was being promoted. This study focuses on the ways in which Werner Bräunig and Erik Neutsch negotiated this tension in their novels by analysing the spatial and topographical dimensions of the texts. If literary texts map power structures by rewriting cartographies, then the analysis of the latter will shed light on the socio-political models that are being advocated. Neutsch’s Spur der Steine (1964) and Bräunig’s fragment Rummelplatz (2007) were both written in the 1960s but enjoyed a very different reception: while the former became a bestseller, the latter was censored and published posthumously in 2007. Yet they both speak to GDR society of the 1960s, highlighting the evocative power of literature within the East German context – and beyond.

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Spielarten der Populärkultur

Kinder- und Jugendliteratur und -medien im Feld des Populären

Series:

Edited by Ute Dettmar and Ingrid Tomkowiak

Populärkultur war und ist ein zentraler Teil der Jugendkultur, zunehmend auch der Kinderkultur. Zugleich partizipieren Kinder- und Jugendliteratur und -medien an der global, in multimedialen Bezugssystemen agierenden Populärkultur. Die Beiträge gehen den vielfältigen wechselseitigen Beziehungen zwischen beiden Bereichen in historischen und gegenwärtigen Entwicklungen nach. Sie untersuchen «Dimensionen und Dynamiken» der Popularisierung vom 19. Jahrhundert bis hin zu aktuellen Entwicklungen des seriellen, transmedialen Erzählens, zeichnen entlang populärer Figuren, wie dem Golem oder Heidi, Formen der «(Re)Präsentation» nach, verfolgen «Aushandlungen» im Feld des Populären, beleuchten «Schnittstellen und Interferenzen» und untersuchen charakteristische «ästhetische Strategien» in Bildmedien und Literatur.

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Edited by Nihat Ülner, Erkan Zengin, Onur Yılmaz and Sedat Şahin

Die in diesem Band zusammengestellten Aufsätze befassen sich mit verschiedenen Aspekten der Zeit. Das Ziel ist nicht, den Begriff der Zeit auf einen Nenner zu bringen, sondern zu zeigen, dass viele Formen der Zeit und durchaus verschiedene Zeitstrukturen existieren. Nicht ein universal gültiger Zeitbegriff ist das Ziel. Vielmehr soll die Vielfalt des Zeitbegriffs zur Sprache gebracht werden.

Die Texte mit linguistischem Ansatz versuchen zu analysieren, wie der Zeitbegriff sprachlich in Erscheinung tritt bzw. wie Zeit überhaupt diskursiv etabliert wird. Die Untersuchung einer orientalischen Miniatur zeigt, wie das Zeitgefühl durch die vom Künstler bewusst geleitete Bewegung des Auges hergestellt wird. Weitere Aspekte des Zeitbegriffs treten bei der Analyse eines Films zutage, in der besonders die existenzielle Bedeutung von Zeit und Ereignis zur Sprache kommt. Die Texte mit soziologischem Ansatz stellen dar, wie der Wandel der Zeit und der jeweilige Zeitgeist an verschiedenen Diskursen abgelesen werden kann.

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Series:

Edited by Beate Sommerfeld, Karolina Kęsicka, Małgorzata Korycińska-Wegner and Anna Fimiak-Chwiłkowska

Die Bandbreite der im vorliegenden Band angesprochenen Themenfelder und Aspekte der Translation will ersichtlich machen, wie viele Faktoren diesen Prozess mitbestimmen und bei einer sachgerechten und wo möglich objektiven Bewertung der Übersetzer- und Dolmetscherleistung zu berücksichtigen sind. Aus der Vielzahl der möglichen Blickpunkte, aus denen die Qualitätssicherung des Translationsprozesses hinterfragt werden kann, nehmen die Autoren des Bandes besonders zwei Fragestellungen ins Visier - pragmatische und rhetorische Determinanten der Translation. Dabei werden Pragmatik und Rhetorik sowie Qualitätsmanagement des Translationsprozesses in Fachtexten, in audiovisuellen Übersetzungen und am Beispiel der Dolmetschpraxis aufgedeckt.

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Parzivals Weg zum Artusritter

Über die Erringung höfischer Identität

Series:

Yvonne Caroline Schauch

Parzivals ritterliche Identität gilt gemeinhin als „Übergangsidentität", tatsächlich bildet sie die unabdingbare Voraussetzung für sein Gralkönigtum. Dabei entspricht seine Identitätsgenese seiner Fortbewegung im Raum, es ist buchstäblich ein Werde-Gang. Das vorliegende Werk befasst sich mit der Entstehung dieser höfischen Identität Parzivals unter dem Gesichtspunkt seiner zunehmenden Teilhabe am kulturellen Gedächtnis der Artusgesellschaft. Dieser Forschungsansatz erlaubt grundlegend neue Deutungen für scheinbar umfassend untersuchte Aspekte des Gralsepos: Parzivals Kindheit in Soltane, die dortige Gemeinschaft und ihr höfischer Kern, Parzivals tumpheit als Signum seiner Liminalität, das Epitheton Wâleis, seine Erziehung durch Gurnemanz und nicht zuletzt sein Schweigen vor dem Gral.

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Edited by Goran Lovric, Slavija Kabić and Marijana Jelec

Der Sammelband versammelt Beiträge der internationalen literaturwissenschaftlichen Konferenz „Die Darstellung Südosteuropas in der Gegenwartsliteratur", die 2017 an der Universität Zadar, Kroatien stattfand. Die Beiträge spiegeln die aktuelle literarische Produktion in Verbindung mit dem Thema Südosteuropa wider und zeigen die große Bandbreite verschiedener Ansätze in der Darstellung positiver und negativer gesellschaftlicher und kultureller Veränderungen aber auch Kontinuitäten in dieser Region. Sie behandeln Autorinnen und Autoren, die größtenteils aus dieser Region stammen und sich mit Ursachen und Folgen der dramatischen und weitreichenden Ereignisse in Südosteuropa literarisch auseinandersetzen, wobei viele Werke auch einen autobiographischen Hintergrund aufweisen.

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Selbstoptimierung

Eine kritische Diskursgeschichte des Tagebuchs

Series:

Ralph Köhnen

Lebenskunst hat Konjunktur: Offenbar ist der Traum, das Leben als Gesamtkunstwerk einzurichten, zur ethischen Maxime geworden. Beteiligt ist dabei seit der Antike das Motiv von Selbsterforschung bzw. Selbstbesserung, das über die Frühe Neuzeit bis in die Gegenwart wirksam geblieben ist. Tagebücher sind dabei ein notwendiges Begleitmedium gewesen und haben wechselhafte Formen angenommen, die von religiösen, wirtschaftlichen, psychologischen und medizinischen Aufschreibesystemen bestimmt worden sind. In diesem umfassenden mediologischen Sinn untersucht der Autor Programme der Selbstschrift und stellt diese an Beispielen dar, die sich von Pacioli über Pepys, Leibniz, Herder, Moritz, Goethe, Hebbel, Schmitt, Jünger oder Rainald Goetz bis in die Gegenwart der Social Media erstrecken.

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denken, schreiben, tun

Politische Handlungsfähigkeit in Theorie, Literatur und Medien

Series:

Edited by Amália Kerekes, Marion Löffler, Georg Spitaler and Sabine Zelger

Die Leitfrage des Bandes bezieht sich auf das interpretatorische Potenzial des Begriffs agency, verstanden als individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit, wie sie in der politischen Theorie zentral ist. Möglichkeit und Effektivität demokratischer Praxis wurde im Zuge politischer Krisendiagnosen westlicher Gesellschaften infrage gestellt, so zum Beispiel in der Debatte um »Postdemokratie«. Vor dem Hintergrund dieser gegenwärtigen Problematik, nehmen die Beiträge des Bandes auch historische Tiefenbohrungen vor und erkunden, wie im Lauf des 20. Jahrhunderts und aktuell politische Denk- und Handlungsräume an den Schnittstellen von Theorie, Literatur und Medien bearbeitet und erschlossen wurden und werden.

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Il peso del mondo e la scrittura in frammenti

Poetica della percezione e della lingua in «Das Gewicht der Welt» di Peter Handke

Series:

Elena Stramaglia

Vibrante miscellanea di appunti, sensazioni, frammenti di esperienza, trascrizioni spontanee, la scrittura diaristica costituisce un momento imprescindibile (e una porzione abbondantissima) dell’opera di Peter Handke. I diari di Das Gewicht der Welt sono espressione immediata di quello stretto legame che l’autore austriaco stabilisce fra lo scrivere e l’esperire, la parola e il pensiero sensibile, ed aprono un importante spiraglio sul pulsante lato empirico della sua ricerca letteraria. È quindi sulla traccia di queste annotazioni che la scrittura di Handke, in particolare quella a cavallo degli anni Settanta, viene qui ripercorsa e interrogata. Questo studio ne esplora presupposti linguistici e discorsi esperienziali, tratti caratterizzanti e aspetti intertestuali, riscoprendo quella tipica attitudine handkiana a cristallizzare in brevi miniature, in piccoli "riflessi di lingua", l’esperienza pura e universale della sensazione, il contatto con nient’altro – e niente meno – che "il peso del mondo".