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Pia Selmayr

In Wirnts «Wigalois» und Ulrichs «Lanzelet» nehmen Dinge eine herausragende Stellung ein, indem sie eine spezifische Sinnerweiterung erfahren. Man kann sie jedoch nicht für sich genommen betrachten, denn sie stehen in einem wechselseitigen Bezugsgefüge mit Raum und Figur. Dieses Buch verknüpft Fragestellungen des «spatial turn» mit denen des «material turn» und eröffnet dadurch einen mehrschichtigen Zugang zu dem Phänomen der Anderwelten in den ausgewählten Romanen. Mit Hilfe der Trias Raum – Ding – Figur beleuchtet die Autorin die Konstitution und Bedeutung von Anderwelten für die erzählte Welt genauer. Dies ermöglicht zugleich auch einen neuen Blick auf die Konstruktion des Bereichs des Eigenen, des Hofes.

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Gunhild Keuler

Die Autorin betrachtet literarische Texte zur «Wende» aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive. Dieser Literatur kommt für heutige Kinder und Jugendliche eine besondere Bedeutung zu, indem sie für diese und für nachfolgende Generationen Erinnerungen an den bedeutenden Ausschnitt jüngster Zeitgeschichte schaffen kann. Welche literarischen und historischen Lernchancen mit der Auseinandersetzung verbunden sind, legt die Autorin anhand der Ausführungen dar. Zudem entwickelt sie Auswahlkriterien für Texte zur «Wende» für die Sekundarstufe I und II und erprobt exemplarisch zwei Literaturbeispiele in der Schule.

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Poets on Poets

The Epistolary and Poetic Communication of Tsvetaeva, Pasternak, and Rilke

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Olga Zaslavsky

This book provides a thorough examination of how both Marina Tsvetaeva and Boris Pasternak perceived Rainer Maria Rilke’s poetic persona and oeuvre in similar ways, and how, in their perception of Rilke’s role as that of the paradigmatic poet, they had drawn on the specifically Russian poetic paradigm, i.e., the image of Pushkin in the context of Russian literature of the Silver Age. At the same time, both poets’ scrutiny of the sublime, the mundane, and the tragic side of practicing poetic craft in the Soviet Union, as in the case of Pasternak, and in exile, as in Tsvetaeva’s case, generates the discourse of "empathic attunement." By applying "empathic" discourse towards Rilke, both poets’ anxieties about their future, and that of Russian poetry in general, come to the fore.

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Walther Benjamin - Prismen der Moderne

Herausgegeben und mit einer Vorbemerkung versehen von Isa März-Toppel, Heidi Beutin und Wolfgang Beutin

Gerhard Wagner

Edited by Wolfgang Beutin, Heidi Beutin and Isa März-Toppel

Der Autor widmet diese Studie dem komplexen literarischen Werk Walter Benjamins. Die einzelnen Kapitel des Bandes zeichnen den Einfluss der Epochen nach. Ausgehend von älteren avantgardistischen Traditionen der Aufklärung, der Französischen Revolution und des Vormärz bezieht Benjamin jüngere Epochen des Nachmärz und der Jahrhundertwende um 1900 in seine Betrachtung ein, um sich mit den künstlerischen Revolutionen seiner Epoche, der Weimarzeit, auseinanderzusetzen. Diese Revolutionen bedienen sich wiederum technischer Neuerungen, vor allem des Films. Die Vorstellung, dass literaturwissenschaftliche wie auch philosophische Forschungen die Einbeziehung des historischen und zeitgeschichtlichen Kontexts erfordern, erklärt, warum der Verfasser bedeutende Autoren und Künstler des 20. Jahrhunderts, wie etwa Siegfried Kracauer, Adolf Loos und Paul Klee würdigt, deren Leistung sie in die Nähe Walter Benjamins rückt. Als der Kulturphilosoph Gerhard Wagner im Herbst 2013 fünfundsechzigjährig verstarb, hinterließ er als sein Hauptwerk diese Monographie über Walter Benjamin, an der er bis zuletzt gearbeitet hatte und die sich in seinem Nachlass fast vollendet vorfand.

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Jianhua Zhu, Michael Szurawitzki and Jin Zhao

Der Band dokumentiert die Sektionen aus dem Bereich Kulturwissenschaften auf dem IVG-Kongress 2015. Er beginnt mit der Sektion «Kulinaristik: Kultur – Kommunikation – Küche». Darauf folgt die Sektion «Begegnungen zwischen den deutschsprachigen Ländern und Asien», bevor die Sektion «Kulturdifferente Lehr- und Lernstile, nationalspezifische Wissenstraditionen und interdisziplinäre Methoden – wohin führt der Weg einer Germanistik als Fremdkulturwissenschaft?» dokumentiert wird. Die Sektion «Interkulturalität (in) der Wissenschaft» beschließt den Band.

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Edited by Maria Gierlak, Malgorzata Klentak-Zablocka and Thorsten Unger

In verschiedenen Regionen Mitteleuropas bewirkte der Erste Weltkrieg eine Umwälzung größten Ausmaßes. Das Buch geht der Frage nach, wie sich der Erste Weltkrieg im kulturellen Gedächtnis dieser Regionen niederschlägt. Zu der Erfahrung der hier lebenden Menschen verschiedener Nationalitäten gehörte unter anderem, dass sie oft zwischen den Fronten standen oder gezwungen wurden, als Soldaten bei fremden Truppen zu kämpfen. Neben belletristischen Texten und Dichtung im engeren Sinne untersuchen die Autorinnen und Autoren auch Dokumente, Ego-Zeugnisse und Artefakte der materiellen Kultur als Träger der kollektiven Erinnerung.

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Figur und Handlung im Märchen

Die «Kinder- und Hausmärchen» der Brüder Grimm im Licht der daoistischen Philosophie 2., überarbeitete Ausgabe

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Liping Wang

Diese Studie geht von einem weit außerhalb der europäisch-germanistischen Forschung liegenden Punkt aus, nämlich der fernöstlichen Philosophie des Daoismus, und eröffnet durch eine symboltheoretisch-strukturalistische Bedeutungsanalyse einen interkulturell erweiterten Zugang zu ausgewählten Texten der «Kinder- und Hausmärchen». Aus dem Handeln von 16 signifikanten Märchenfiguren extrapoliert sie Verhaltensmodelle, die sowohl grundlegend für das Weltbild in Grimms Märchen sind als auch überraschende Ähnlichkeiten mit dem Daoismus aufweisen. Mit der Kardinalfrage der Märchen: «Was ist Glück und Unglück?» gelangt die Arbeit zu einer von traditionellen Märcheninterpretationen abweichenden, sie reflektierenden und ergänzenden Antwort, die mit «der Suche nach der verlorenen (R)Einheit» anfängt.

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Forces of Ambiguity

Life, Death, Disease and Eros in Thomas Mann’s «Der Zauberberg»

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Jessica Macauley

Thomas Mann’s novel Der Zauberberg (1913–1924) illustrates a change in the author’s conceptions of life, death, disease and Eros following World War I. Set in a Swiss tuberculosis sanatorium, the novel’s main protagonist, Hans Castorp, comes into contact with three pedagogic figures who each represent a different attitude towards these themes. The humanist Settembrini, for example, affirms life but is repulsed by Eros, disease and death; the Jesuit ascetic Naphta glorifies erotic suffering and death while denying life; and the coffee magnate Peeperkorn celebrates life and Eros – yet to a pathological extent.

This book relies on intertextual theory to examine the relation of these conceptions of life, death, disease and Eros within the novel to the thought of Novalis, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche and Sigmund Freud. Exploring the dialogic clash of their conceptions together with the sociological implications of their work, this author investigates how the relationships between Der Zauberberg and the intertexts influence the reader’s interpretation of the nature of life, death, disease and Eros as well as the effect they have on the culture depicted in the novel.

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Internationales Alfred-Döblin-Kolloquium Zürich 2015

Exil als Schicksalsreise. Alfred Döblin und das literarische Exil 1933–1950

Series:

Edited by Sabina Becker and Sabine Schneider

Einerseits gehörte Alfred Döblin nicht zu jener Gruppe von Autoren, die das Exil als einen ‚Weg ohne Rückkehr‘ oder gar als Chance erfuhr. Er ist andererseits aber auch nicht zu jenen Schriftstellern zu zählen, die in der Emigration völlig verstummten. Aufgrund seiner Bedeutung für die literarische Epoche des Exils ist eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Exilpositionen und -werken dieses Autors perspektivenreich. Döblins Werke werden im Kontext der Themen, Genres, Projekte, politischen Ausrichtung und kulturellen Tendenzen des gesamten Exils diskutiert, sein Wirken im Umfeld der Debatten und weiteren Aktivitäten der Exilierten verortet.
Der Band dokumentiert das 20. Internationale Alfred-Döblin-Kolloquium, das 2015 zum Thema „Exil als Schicksalsreise. Alfred Döblin und das literarische Exil 1933–1950“ in Zürich tagte.

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Edited by Norbert Honsza and Przemysław Sznurkowski

Die Autoren erweitern mit diesem Buch die seit vielen Jahren geführte Debatte um die deutsch-jüdische Identität. In den letzten Jahren sind neue Forschungsansätze mit Nuancen und neuen Hypothesen entstanden. Die Publikation soll den seit vielen Jahren dauernden Diskurs zum Thema «Juden im deutschen Kulturraum» fortsetzen. Das Buch führt die Untersuchungen innerhalb dieser Publikationsreihe weiter und zeigt sowohl die Kontinuität als auch die Diskontinuität im deutsch-jüdischen Dialog auf.