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Fachgeschichte in der Literaturdidaktik

Historiographische Reflexionen für Theorie und Praxis

Series:

Edited by Christian Dawidowski and Nadine J. Schmidt

Der Sammelband regt zum ersten Mal dazu an, die fachgeschichtliche Theoriebildung zur Geschichte des Deutschunterrichts hinsichtlich ihres Ertrags und ihrer Legitimation für die Disziplin der Literaturdidaktik zu reflektieren. Darüber hinaus steht der Konnex zwischen fachgeschichtlichem Wissen und dem bildungspolitischen Auftrag innerhalb der Lehrerausbildung im Mittelpunkt des Interesses. Dabei wird eine Doppelperspektive angezielt: Neben der Diskussion fachgeschichtlicher Inhalte geht es zeitgleich auch um den Stellenwert fachgeschichtlichen Denkens überhaupt. Die Beiträge setzen sich mit einer disziplinären Klärung und Straffung auseinander oder zeigen an konkreten Beispielen auf, wie fachgeschichtliches Denken in der Lehrerausbildung fruchtbar gemacht werden kann.

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Series:

Edited by Bernhard Jahn and Alexander Košenina

Serlo, der Prinzipal im Wilhelm Meister, empfiehlt, den Hamlet durch mutige Streichungen bühnentauglich zu machen. Goethe entwirft diese Figur nach Friedrich Ludwig Schröder (1744–1816), einem der erfolgreichsten Regisseure seiner Zeit. Er leitete für mehr als zwanzig Jahre das Hamburger Theater und wirkte zwischendurch auch als Direktor am Burgtheater in Wien. Schröders Erfolgsrezept für den damals für unspielbar gehaltenen Shakespeare, den er seit dem Hamlet (1776) fast vollständig auf die Bühne brachte, fasst Goethe prägnant zusammen: Er «hielt sich ganz allein ans Wirksame, alles andere warf er weg».
Der vorliegende Band stellt Schröder nicht nur als Hamburger Theaterleiter und Shakespeare-Regisseur vor, sondern auch als Schauspieler, produktiven Dramatiker und Übersetzer. Die von Ludwig Tieck eingeleitete vierbändige Auswahl seiner Dramen verdient ebenso neue Aufmerksamkeit wie Schröders Rolle, Lessings naturwahre Schauspielkunst fortgeführt zu haben.

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Series:

Edited by Alicja Krauze-Olejniczak and Sławomir Piontek

Ein Vierteljahrhundert nach den demokratischen Transformationen in Mittel- und Osteuropa ziehen polnische, österreichische, deutsche, ungarische und tschechische Literaturforscher eine Zwischenbilanz über die Bedeutung dieser politischen, sozialen und kulturellen Veränderungen für die mitteleuropäische Literaturlandschaft. Die in diesem Band versammelten Stimmen gehen der Fragestellung aus unterschiedlichen Perspektiven nach: Sie ergründen sowohl die Folgen der «Wende» für das Literaturschaffen (neue poetische Verfahrensweisen und Gattungen, neue Themenbereiche, neue Identitätsentwürfe) als auch die Thematisierungen der «Wende» in den Werken der SchriftstellerInnen aus Mittel- und Osteuropa sowie der ehemaligen DDR.

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Series:

Edited by Peter Heßelmann

Dieser Jahrgangsband der Simpliciana enthält 19 Vorträge, die während der interdisziplinären Tagung zum Thema «Schuld und Sühne im Werk Grimmelshausens und in der Literatur der Frühen Neuzeit» vom 23. bis zum 25. Juni 2016 in Oberkirch und Renchen gehalten wurden. Darüber hinaus fanden zehn weitere Beiträge Eingang in das neue Jahrbuch. In der Rubrik «Rezensionen und Hinweise auf Bücher» werden wie gewohnt Besprechungen von Neuerscheinungen zum simplicianischen Erzähler, zu weiteren Autoren und zur Literatur- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit veröffentlicht.

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Extremos

Visiones de lo extremo en literatura, historia, música, arte, cine y lingüística en España y Austria

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Edited by Georg Pichler

El siglo XX fue, según Eric Hobsbawm, la "época de los extremos": guerras, genocidios, opciones políticas extremas y la llegada al poder de regímenes autoritarios, la amenaza nuclear, la sobreexplotación de los recursos naturales, violencia, pobreza y hambrunas extremas de un lado, riquezas inmensas y un fuerte crecimiento económico, del otro. Todas estas facetas de lo extremo han dejado profundas huellas en los ámbitos artísticos y culturales, un hecho del que España y Austria no quedaron al margen. Ambos países sufrieron durante el siglo XX cambios profundos, conflictos armados, guerras y dictaduras autoritarias cuyas consecuencias siguen vivas en las respectivas memorias colectivas hasta hoy. El presente volumen está dedicado a aquellas trazas dejadas por los extremos y a sus realizaciones sociales, políticas e ideológicas en los terrenos de la literatura, la lingüística, el arte, la música, el cine, la historiografía y la filosofía. El punto de encuentro interdisciplinario entre las diferentes propuestas se sitúa en la influencia de la historia real en cada uno de estos ámbitos.

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Series:

Eirini Monsela

Das Buch erforscht den Präteritums- und Perfektgebrauch in der Fremdsprache Deutsch. Zu diesem Zweck wurden zwei neue Korpora erhoben, die aus schriftlichen Erzählungen deutscher und griechischer Lernender bestehen. Auf Grundlage einer Lernerspachenanalyse konnte festgestellt werden, dass die griechischen Lernenden, beeinflusst durch die L1, die deutschen Zeitformen ,Präteritum‘ und ,Perfekt‘, unter anderem auch aspektual verwenden. Zudem beleuchtet eine kulturkontrastive Analyse die kulturellen Hintergründe des Tempus- und/oder Aspektsystems im Deutschen und Neugriechischen und zeigt Parallelen zwischen Mythos- und Sprachebene für die jeweilige Kultur und Sprache auf.

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Ästhetische Erfahrungen

Theoretische Konzepte und empirische Befunde zur kulturellen Bildung

Series:

Edited by Sabine Grosser, Katharina Köller and Claudia Vorst

Im Rahmen der aktuellen Diskussion zur ästhetischen und kulturellen Bildung gehen Autorinnen und Autoren unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Disziplinen der Frage nach, was ästhetische Erfahrungen sind. Indem sie interdisziplinär sowie ästhetisch-transformatorisch arbeiten, können sie erörtern, wie sich etwas derart Flüchtiges und der Subjektivität Verhaftetes empirisch fassen und in Bildungsinstitutionen initiieren und vermitteln lässt. In den Projekten verlassen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den gewohnten Lernort, übersetzen Materialien in Sprache und Schrift, Texte in Film oder Literatur in Tanz oder werden dazu angehalten, ihre eigenen Wahrnehmungsmuster zu hinterfragen.

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Paul Zechs Exilwerk

Zwischen postkolonialer Anerkennung und exotistischer Vereinnahmung indigener Völker Lateinamerikas

Series:

Kora Busch

Aus einem neuen Blickwinkel analysiert diese Untersuchung die Ebene, die sich hinter den Exotismen des (Exil-)Werks Paul Zechs verbirgt: Die vehemente Kritik der anhaltenden Vertreibung indigener Völker verbunden mit der Monierung der Umweltzerstörung des industrialisierten Menschen. Unter Heranziehung postkolonialer und ökokritischer Theorien, hybrider Modelle und Alteritätskonzepte interpretiert die Autorin veröffentlichte und unveröffentlichte Exiltexte Zechs. Dabei zeigt sie auf, wie sich die untersuchten Werke in eine Reihe von Medien neueren Datums einfügen, die zwischen kolonial-exotistischem Begehren des Fremden und Anerkennung kultureller Andersheit beziehungsweise Gleichwertigkeit changieren.

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Edited by Burckhard Dücker

Im Fokus der Beiträge steht der Lyriker Christian Wagner (1835–1918), Vertreter der literarischen Moderne um 1900. Sein oft provokatives Engagement in Literatur und Essays für Pazifismus, Minderheiten, ökologische Landwirtschaft, Tierschutz und Vegetarismus trug ihm öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung ein. Vertreter der Lebensreformbewegung, des Friedrichshagener Kreises, Intellektuelle und Schriftsteller nahmen Kontakt mit ihm auf. Er prägte nachhaltig den Begriff Freitod und verteidigte das Recht darauf. Die Beiträge einschlägiger Spezialisten stellen unveröffentlichte Texte vor und ermöglichen überraschende Begegnungen mit einem der Vordenker der Gegenwart.

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Der Hamburger Theaterskandal von 1801

Eine Quellendokumentation zur politischen Ästhetik des Theaters um 1800

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Edited by Martin Schneider

Der Herausgeber dokumentiert, kommentiert und analysiert erstmals den Hamburger Theaterskandal von 1801. Damals kam es zu einer offenen Rebellion des Publikums gegen die fünf Direktoren der Bühne. Lautstark forderten die Zuschauer ein Mitspracherecht bei künstlerischen Entscheidungen. Sie zeigten damit, dass das Theater um 1800 als öffentlicher Verhandlungsort politischer und ästhetischer Konflikte zu begreifen ist. Dieses Buch dokumentiert den Hamburger Theaterskandal anhand historischer Pressetexte. Dabei macht der Herausgeber deutlich, welche Rolle die Medien bei der Eskalation des Streits und seiner Bewältigung in der Öffentlichkeit spielten. Die hier zum ersten Mal edierten und kontextualisierten Quellen des Skandals erlauben neue Erkenntnisse über die Funktionsweise von Theaterskandalen überhaupt.