Browse by title

You are looking at 101 - 110 of 26,046 items for :

  • German Literature and Culture x
Clear All
Restricted access

Brockes-Lektüren

Ästhetik – Religion – Politik

Series:

Edited by Mark-Georg Dehrmann and Friederike Felicitas Günther

Das Werk des Hamburger Ratsherrn Barthold Heinrich Brockes hat in der Forschung einige wirkungsmächtige Deutungen erfahren. Sie betonen seinen Stellenwert als wichtigen Dichter der Frühaufklärung. Gleichzeitig neigen sie dazu, sein umfangreiches Werk jeweils im Licht bestimmter Traditionslinien zu erschließen, dabei aber andere, ebenso zentrale Traditionslinien und Fragen auszublenden.

Der Band möchte gegenüber solchen übergreifenden Einordnungen einen Schritt zurücktreten. Die Beiträge versuchen, sich stärker in die außerordentliche Komplexität der Texte und auch der Paratexte der Originaldrucke einzulassen. Sie rekonstruieren deren politische und kulturelle Kontexte, zeichnen detailliert poetische und rhetorische Verfahren einzelner Gedichte nach, folgen ihren Gattungsreferenzen und den Lektüremodi, die sie vorführen und einüben wollen. Das Themenspektrum umfasst u. a. Poetik, Musik, Bildende Kunst, Politik, Diplomatie, Naturgeschichte, Medizin und Theologie.

Restricted access

Deutschland und die Deutschen in Forschung und Lehre

Studien zur kulturwissenschaftlichen Landeskunde

Series:

Tomasz G. Pszczółkowski

Das Buch enthält ausgewählte Beiträge des Autors aus den vergangenen 20 Jahren, die seine wissenschaftlichen Interessen und deren Umsetzung in die Didaktik widerspiegeln. Dazu gehören deutsche Geschichte, Betrachtungen über Selbst- und Fremdbilder der Deutschen, Überlegungen zur Methodologie der kulturwissenschaftlichen Länderforschung, Deutschlandkunde als politische Landeskunde sowie Kulturkomparatistik mit dem Schwerpunkt deutsch-polnischer Kulturvergleich. Die auslandsgermanistische Sicht von Deutschland und seinen Menschen wird sich von der der Deutschen unterscheiden. Diese Unterschiede herauszuarbeiten, war ein vordergründiges Anliegen des Autors.

Restricted access

Goethe’s «Bildung»

Dialog Between Tradition and Innovation

Edited by Jacob-Ivan Eidt and Christoph Daniel Weber

This Festschrift marks the 50th anniversary of the Dallas Goethe Center, a nonprofit educational and cultural arts organization, dedicated to advancing German culture and language in North Texas. Founded in 1965, the Dallas Goethe Center serves the community by developing an appreciation and understanding of German art, drama, music, language, literature, and history, and cultivates mutual understanding between the people of German-speaking countries and those of the United States of America.

On the occasion of its 50th anniversary, a symposium honoring Johann Wolfgang von Goethe was organized and held on April 22, 2016, at the University of Dallas. This Festschrift is the published proceedings of the symposium along with a review of the Goethe Center’s history and the development of its mission from its founding to the present. The concept of the Festschrift is focused on the persona of Goethe and his modern-day relevance as a representative of German culture and Bildung. The chapters included in this volume revolve around Goethe’s uniqueness as a thinker, scientist, and artist. This volume seeks to draw attention to Goethe’s role as cultural representative by highlighting his double function as mediator between both tradition and innovation by virtue of his intellectual idiosyncrasy. It also seeks to contextualize the various scholarly contributions as both examinations of Goethe’s unique cultural and intellectual formation as well as inquiries into the reception of that formation as part of a modern understanding of the concept of Bildung.

Restricted access

Series:

Edited by Ramona Herz-Gazeau and Katrin Link

Während rege Forschung zum Einsatz von Kinder- und Jugendliteratur im fremd- und erstsprachlichen Unterricht an der Schule besteht, finden sich für den universitären DaF-Unterricht bisher nur wenig systematische Forschungsansätze. Dieser Band soll mit Beiträgen aus verschiedenen Disziplinen (Literaturwissenschaft, Literaturdidaktik und Fremdsprachendidaktik) zu Diskussionen anregen und konkrete Anwendungsbeispiele aufzeigen. Letztere beziehen sich, den Überlegungen anlässlich eines Fachseminars der DAAD-Lektoren in Frankreich geschuldet, vorrangig auf den deutsch-französischen Kontext.

Restricted access

Leben im Wort

Dichterinnen in bedrohlicher Zeit

Series:

Therese Chromik

Dieses Buch stellt fünf unterschiedliche deutsch-jüdische Schicksale unter der Verfolgung zur Zeit Hitlers dar, die in der Dichtung gespiegelt sind: Jähes Ende und totale Vernichtung oder Flucht und Emigration als Ausweg zum Überleben – mit der ruhelosen Suche nach Heimat, die sich in der Sprache findet. Dichten wird als lebensnotwendig erlebt. Die Mitteilung des kaum Mitteilbaren ist die Aufgabe der Lyrik. Die Dichterinnen übernehmen diese stellvertretend für viele. "Es geht nicht mehr allein um die Selbstbegegnung des Dichters mit sich, sondern um die Selbstbegegnung von andern (...) ". (Domin)

Um deutlich zu machen, wie Leben und Dichtung ineinandergreifen, werden Gedichte immer wieder in die biografischen Situationen eingefügt.

Restricted access

Mapping Spaces

Reimagining East German Society in 1960s Fiction

Series:

Francesca Goll

In the process of establishing the social and political reality of the German Democratic Republic, writers played a crucial role. The specific feature of GDR literary texts of the 1960s lies in their attempt at imagining and representing the emergence of a community that had previously not existed. A new sense of common belonging was being promoted. This study focuses on the ways in which Werner Bräunig and Erik Neutsch negotiated this tension in their novels by analysing the spatial and topographical dimensions of the texts. If literary texts map power structures by rewriting cartographies, then the analysis of the latter will shed light on the socio-political models that are being advocated. Neutsch’s Spur der Steine (1964) and Bräunig’s fragment Rummelplatz (2007) were both written in the 1960s but enjoyed a very different reception: while the former became a bestseller, the latter was censored and published posthumously in 2007. Yet they both speak to GDR society of the 1960s, highlighting the evocative power of literature within the East German context – and beyond.

Restricted access

Spielarten der Populärkultur

Kinder- und Jugendliteratur und -medien im Feld des Populären

Series:

Edited by Ute Dettmar and Ingrid Tomkowiak

Populärkultur war und ist ein zentraler Teil der Jugendkultur, zunehmend auch der Kinderkultur. Zugleich partizipieren Kinder- und Jugendliteratur und -medien an der global, in multimedialen Bezugssystemen agierenden Populärkultur. Die Beiträge gehen den vielfältigen wechselseitigen Beziehungen zwischen beiden Bereichen in historischen und gegenwärtigen Entwicklungen nach. Sie untersuchen «Dimensionen und Dynamiken» der Popularisierung vom 19. Jahrhundert bis hin zu aktuellen Entwicklungen des seriellen, transmedialen Erzählens, zeichnen entlang populärer Figuren, wie dem Golem oder Heidi, Formen der «(Re)Präsentation» nach, verfolgen «Aushandlungen» im Feld des Populären, beleuchten «Schnittstellen und Interferenzen» und untersuchen charakteristische «ästhetische Strategien» in Bildmedien und Literatur.

Restricted access

Edited by Nihat Ülner, Erkan Zengin, Onur Yılmaz and Sedat Şahin

Die in diesem Band zusammengestellten Aufsätze befassen sich mit verschiedenen Aspekten der Zeit. Das Ziel ist nicht, den Begriff der Zeit auf einen Nenner zu bringen, sondern zu zeigen, dass viele Formen der Zeit und durchaus verschiedene Zeitstrukturen existieren. Nicht ein universal gültiger Zeitbegriff ist das Ziel. Vielmehr soll die Vielfalt des Zeitbegriffs zur Sprache gebracht werden.

Die Texte mit linguistischem Ansatz versuchen zu analysieren, wie der Zeitbegriff sprachlich in Erscheinung tritt bzw. wie Zeit überhaupt diskursiv etabliert wird. Die Untersuchung einer orientalischen Miniatur zeigt, wie das Zeitgefühl durch die vom Künstler bewusst geleitete Bewegung des Auges hergestellt wird. Weitere Aspekte des Zeitbegriffs treten bei der Analyse eines Films zutage, in der besonders die existenzielle Bedeutung von Zeit und Ereignis zur Sprache kommt. Die Texte mit soziologischem Ansatz stellen dar, wie der Wandel der Zeit und der jeweilige Zeitgeist an verschiedenen Diskursen abgelesen werden kann.

Restricted access

Series:

Edited by Beate Sommerfeld, Karolina Kęsicka, Małgorzata Korycińska-Wegner and Anna Fimiak-Chwiłkowska

Die Bandbreite der im vorliegenden Band angesprochenen Themenfelder und Aspekte der Translation will ersichtlich machen, wie viele Faktoren diesen Prozess mitbestimmen und bei einer sachgerechten und wo möglich objektiven Bewertung der Übersetzer- und Dolmetscherleistung zu berücksichtigen sind. Aus der Vielzahl der möglichen Blickpunkte, aus denen die Qualitätssicherung des Translationsprozesses hinterfragt werden kann, nehmen die Autoren des Bandes besonders zwei Fragestellungen ins Visier - pragmatische und rhetorische Determinanten der Translation. Dabei werden Pragmatik und Rhetorik sowie Qualitätsmanagement des Translationsprozesses in Fachtexten, in audiovisuellen Übersetzungen und am Beispiel der Dolmetschpraxis aufgedeckt.

Restricted access

Parzivals Weg zum Artusritter

Über die Erringung höfischer Identität

Series:

Yvonne Caroline Schauch

Parzivals ritterliche Identität gilt gemeinhin als „Übergangsidentität", tatsächlich bildet sie die unabdingbare Voraussetzung für sein Gralkönigtum. Dabei entspricht seine Identitätsgenese seiner Fortbewegung im Raum, es ist buchstäblich ein Werde-Gang. Das vorliegende Werk befasst sich mit der Entstehung dieser höfischen Identität Parzivals unter dem Gesichtspunkt seiner zunehmenden Teilhabe am kulturellen Gedächtnis der Artusgesellschaft. Dieser Forschungsansatz erlaubt grundlegend neue Deutungen für scheinbar umfassend untersuchte Aspekte des Gralsepos: Parzivals Kindheit in Soltane, die dortige Gemeinschaft und ihr höfischer Kern, Parzivals tumpheit als Signum seiner Liminalität, das Epitheton Wâleis, seine Erziehung durch Gurnemanz und nicht zuletzt sein Schweigen vor dem Gral.