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Dominik Riebartsch

Durch weltweite große Finanzskandale haben sich die Zeiten des bequemen und quasi nicht haftenden Aufsichtsrates auch in Deutschland geändert. Der Gesetzgeber und die Rechtsprechung stellen heute hohe Anforderungen bezüglich der Professionalisierung des Aufsichtsrates, womit die Gefahr einer Inanspruchnahme von Aufsichtsratsmitgliedern steigt. Der Autor gibt einen Überblick über die Überwachungs- und Verfolgungspflichten des Aufsichtsrates und dessen Haftung bei Pflichtverstößen. Auf Grund der Gefahr einer existenzvernichtenden Haftung setzt er sich abschließend mit allgemeinen Reformvorschlägen zur Organhaftung der Literatur auseinander und bezieht diese explizit auf den Aufsichtsrat.

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Helmut Heißenbüttel

Edited by Hans-Edwin Friedrich

Mit der dreibändigen Jubiläumsedition zum 100. Geburtstag liegen erstmals Helmut Heißenbüttels späte Schriften zur Literatur in gesammelter Form vor. Sie enthält bislang nur verstreut veröffentlichte Texte und zeichnet wesentliche Entwicklungslinien des essayistischen Werks nach.

Im ersten Teil sind Aufsätze zur Literaturgeschichte und zur Moderne zusammengestellt. Er dokumentiert eine fortlaufende Beschäftigung mit einem historischen Bruch, der den Ausgangspunkt für Heißenbüttels eigenes Werk darstellt. Zugleich zeigt er wesentliche Verschiebungen in der Bewertung des Fortschrittsgedankens sowie bislang weniger bekannte Schwerpunktsetzungen in der Beschäftigung mit Kurt Schwitters sowie Autoren der konservativen Moderne auf. Er versammelt Schriften u.a. zu Carl Einstein, Arnold Schönberg, Rudolf Borchardt und Max Kommerell. Erstmals sind auch alle Beiträge zu Ernst Jünger aufgenommen.

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Jeannette Haase

Die Autorin beschäftigt sich mit dem Ende des Kaperwesens in der europäischen Literatur und im Recht Englands und Frankreichs bis zur Pariser Seerechtsdeklaration von 1856. Sie untermauert aus der rechtshistorischen Perspektive die These des Bestehens eines Völkerrechts auf den Weltmeeren in der frühen Neuzeit. Die Untersuchung erfolgt im Schwerpunkt nach der Methode der juristischen Dogmengeschichte, jedoch unter Hinzuziehung politischer und wirtschaftlicher Elemente. Anhand des Bestehens völkergewohnheitsrechtlicher Rechtsgrundsätze zur Regelung und Begrenzung des frühneuzeitlichen Kaperwesens zeigt die Autorin, dass die Weltmeere in dem untersuchten Zeitraum nicht als rechtsfreier Raum zu betrachten waren.

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Deutsch in Fach und Beruf

Aktuelle Fragen und neue Ansätze der Fremdsprachenvermittlung

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Edited by Ellen Tichy and Felicitas Tesch

Der stetig wachsende internationale Arbeitsmarkt fordert mehr denn je berufsbezogene Sprach- und Fachkenntnisse von Absolventinnen und Absolventen der einschlägigen Studiengänge. Der Anteil an berufs- und fachsprachlichen Ausbildungsinhalten in den Curricula philologischer bzw. germanistischer Studiengänge im In- und Ausland nimmt zu. Mittlerweile sind sie ein integraler Bestandteil an den meisten Studienstandorten, oft auch durch bildungspolitische Vorgaben gefordert. Die Beiträge dieses Sammelbandes belegen, dass sowohl innovative Konzepte für den Fachsprachenunterricht entwickelt werden als auch Forschungsansätze existieren, die sich mit konzeptionellen und terminologischen Fragestellungen auseinandersetzen.

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Edited by Eser Ördem

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Edited by Cosme J. Gómez Carrasco, Pedro Miralles Martínez and Ramón López Facal

It is necessary to know the opinions, practices and expectations of teachers in training and in practicing, to improve teacher education programs. This Handbook addresses the challenges for the profession of teaching of history and geography, who, in several European countries such as Spain and France, share initial training and teaching in both disciplines. Researchers’ contributions have been collected from eight countries. The majority of Spanish universities, eleven, have shared an extensive research project, but have also had the collaboration and participation of researchers from seven other countries: Brazil, Canada, China, Colombia, Portugal, Sweden and the United States. It is about collective work, in a network, rather than the sum of individual contributions.

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Theresa Degner

Nur qualifizierte Aufsichtsräte sind in der Lage, den Vorstand effektiv zu überwachen. Die Autorin untersucht, ob sich das Anforderungsprofil an Aktionärsvertreter im Aufsichtsrat verschärft hat. Zeitlich und ursächlich wird dabei an die Finanzkrise ab dem Jahr 2007 angeknüpft. Die Autorin erörtert zunächst folgende Merkmale: Sachkunde, eine Förderung des unterrepräsentierten Geschlechts, Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit sowie zeitliche Verfügbarkeit. Sodann wird untersucht, ob sich das Anforderungsprofil zusätzlich über die Rechtsfolgen bei Nichterfüllung der hinzugekommenen Anforderungen verschärft hat. Die Autorin arbeitet heraus, dass sich das Anforderungsprofil seit dem Jahr 2007 moderat verschärft hat. Dabei lassen sich eine große Anzahl der Novellen auf die Finanzkrise zurückführen.

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Matthias Mörike

Der Markt für Computerspiele und insbesondere Online-Spiele wächst ununterbrochen. In den letzten Jahren treten vermehrt Anbieter auf, die keine eigenen Online-Spiele, sondern Zusatzprodukte für die Spiele anderer Hersteller anbieten. Die Hersteller reagieren darauf, indem sie versuchen, dass Urheberrecht als Abwehrmittel gegen solche Drittanbietersoftware in Stellung zu bringen. Der Autor geht der Frage nach, inwieweit Drittanbietersoftware urheberrechtlichen Grenzen unterliegt. Neben den genauen technischen Abläufen, die dabei in den Blick zu nehmen sind, ist die zentrale Herausforderung, die verschiedenen Interessen, die das Urheberecht zum Ausgleich bringen will, auch in einer Welt voller digitaler, multimedialer Produkte angemessen in Ausgleich zu bringen.

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Martin Jäger

Intendiert eine Partei, an einer Bundestagswahl teilzunehmen und ist bisher erst begrenzt politisch in Erscheinung getreten, muss sie beim Bundeswahlleiter eine Beteiligungsanzeige einreichen. Damit begehrt sie die Feststellung der Parteieigenschaft durch den Bundeswahlausschuss und somit die Zulassung zur Wahl.

Der Autor untersucht erstmals umfassend dieses Zulassungsverfahren nicht-etablierter Parteien. Er betrachtet die Arbeit des Bundeswahlausschusses, der hauptsächlich aus Vertretern etablierter Parteien besteht, sowie den Rechtsbehelf der Nichtanerkennungsbeschwerde, mit dem seit 2012 gegen die Nichtzulassung vorgegangen werden kann.

Er hat eine Muster-Beteiligungsanzeige entwickelt und weitere Vorschläge vorgelegt, durch die das Verfahren an Transparenz und Nachvollziehbarkeit gewinnt

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Missa una cum tribus Mottetis 1681

Valentin Müller (Molitor) OSB

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Edited by Luigi Collarile

Am 15. September 1680 fand die feierliche Translation der Reliquien der Katakombenheiligen Sergius, Bacchus, Hyacinthus und Erasmus im Kloster St. Gallen statt. Als Director musicae bekam der Stiftsorganist Pater Valentin Müller (Molitor) die Aufgabe, die Musik für die Feier zu verfassen. 1681 wurde ein Teil des dafür komponierten Repertoires unter dem Titel Missa una cum tribus Mottetis in Solemni Translatione SS. MM. Sergii, Bacchi, Hyacinthi et Erasmi ab octo vocibus concertantibus, et 7. Instrumentis, sed tantium quatuor necessariis in Monasterio S. Galli decantata herausgegeben. Der im Kloster St. Gallen produzierte Musikdruck enthält ein vollständiges Ordinarium missae (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei) sowie drei Motetten. Grandios ist die aufwendige Besetzung mit zwei vierstimmigen Chören sowie einem reichen, dem Festcharakter angemessenen Instrumentarium. Die Musik stellt damit ein wertvolles Zeugnis des benediktinischen Musikrepertoires dar, wie es im Kloster St. Gallen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gepflegt wurde.

Der vorliegende Band enthält die vollständige kritische Ausgabe der 1681 erschienenen Werke von Pater Valentin Müller (Molitor) sowie eine historische Einleitung.