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PRIVATES ERZÄHLEN

Formen und Funktionen von Privatheit in der Literatur des 18. bis 21. Jahrhunderts

Edited by Steffen Burk, Tatiana Klepikova and Miriam Piegsa

Wie kann ›Privates‹ erzählt werden? Welche narrativen Verfahren werden eingesetzt, um ›Privatheit‹ literarisch darzustellen? In welcher Relation steht das ›Private‹ in der Literatur zu ›Öffentlichkeit‹ und ›Überwachung‹? Diese Fragen stehen im Zentrum des Bandes, in dem die Autor/innen anhand ausgewählter Texte die mit Privatheit verbundenen Themen, Motive und Strukturen rekonstruieren und in Beziehung zueinander setzen. Die Beiträge nehmen sich dabei der Aufgabe an, die Repräsentationen und Inszenierungsweisen von Privatheit zu rekonstruieren und herauszuarbeiten, auf welche Weise das Private in literarischen Texten des 18. bis 21. Jahrhunderts dargestellt, semantisiert und bewertet werden kann.

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Series:

Edited by Rosmarie Zeller-Thumm

Der vorliegende Band 28 der Zeitschrift Morgen-Glantz enthält die überarbeitete Fassung der Vorträge, die an der 27. Tagung der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft gehalten wurden. Anlässlich des Gedenkjahrs zur 500. Wiederkehr der durch die 95 Thesen Martin Luthers eingeleiteten Reformation, beschäftigte sich die Tagung mit dem Ringen um den rechten Glauben. Orthodoxie, Konfession und Toleranz 150 Jahre nach der Reformation. Tatsächlich wirkte der Aufruf des Reformators weit in das 17. Jahrhundert hinein und hatte gerade für die Zeitgenossen Christian Knorrs noch Auswirkungen auf ihren Alltag. Der vorliegende Band stellt deshalb die Frage nach den Wirkungen der Reformation und der auf sie reagierenden Reformbestrebungen auf der einen Seite und Rekatholisierungsbemühungen auf der anderen Seite. In diesem Band werden außerdem weitere Beiträge und Rezensionen  veröffentlicht, die zum Aufgabenbereich der Gesellschaft und ihrer Zeitschrift gehören.

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Children of the «Volk»

Children’s Literature as an Ideological Tool in National Socialist Germany

Series:

Stephanie Robertson

From the beginning of their rise to power, the National Socialist regime began carefully laying the groundwork for a systematic overhaul of Germany’s literature. Strongly believing the key to a successful Third Reich was to secure the unwavering loyalty and belief of the youth, they began to monitor their exposure to literature.

The author exposes how, and to what extent, the National Socialist’s primary ideology was reflected in the children’s literature produced between 1933 and 1945. This work uncovers many surprising insights into the reception of openly xenophobic and anti-Semitic literature produced for children under the National Socialist regime. This is supported by rare finds in the form of articles and women’s magazines, which clearly demonstrate that not all children’s books were in line with the State‘s subtle approach to ideologically educating the youth.

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Jianhua Zhu, Jin Zhao and Michael Szurawitzki

Diese Publikation dokumentiert Sektionen aus dem Bereich Literaturwissenschaften auf dem IVG-Kongress 2015. Er beginnt mit der Sektion «Zeitreisen. Historische Romane im neuen Jahrtausend». Darauf folgt die Sektion «Deutsche Comics: Von der Tradition zur Innovation», bevor die Sektion «Beauty is but skin-deep: Der Wandel des Schönheitsbegriffs in Literatur und Kunst» dokumentiert wird. Die Sektion «Jiddische Sprache und Literatur in Geschichte, Gegenwart und Zukunft» steht danach, bevor die Sektion «Poetik und Anthropologie des Sports» dokumentiert ist. Die Sektion «Literarische Herrscherbilder zwischen Gerechtigkeit und Despotie» beschließt das Buch.

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Jianhua Zhu, Jin Zhao and Michael Szurawitzki

Die Publikation dokumentiert Sektionen aus dem Bereich Literaturwissenschaften auf dem IVG-Kongress 2015. Sie beginnt mit der Sektion «Im Visier des Staates: Auseinandersetzungen mit dem Thema Staatspolizei in der deutschsprachigen Literatur und im deutschsprachigen Film». Darauf folgt der Themenbereich «Deutsche Geschichte(n) als internationale Bestseller – Weltkriege, Holocaust, deutscher Widerstand und «Wende» 1989 – in Literatur und Film», bevor die Sektionen «Fakten und Fiktion in Literatur und Medien» und «Lesen Germanisten anders? Zur kritischen Kompetenz von Literatur- und Kulturwissenschaft» dokumentiert werden. Die Publikation wird mit der Sektion «Literatur 2.0 – Produktion und Rezeption» beschlossen.

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Goethes Römisches Haus

Ein Freimaurertempel

Series:

Almut Constanze Nickel

Die vorliegende Studie befaßt sich mit Goethes Werk und Wirken in Weimar und fragt nach der Relevanz, die der Freimaurerei für eine Deutung der darin enthaltenen Lebensspuren zukommt. Wie umfassend Goethe bestrebt war, seine Lebenswelt mit einem dichten System von Symbolen und Zeichen zu besetzen, wird zunächst an der Baugeschichte des Römischen Hauses gezeigt. Die Entschlüsselung der durch sie gegebenen Hinweise kommt ohne den Rekurs auf Goethes maurerische Interessen nicht aus. Dies zu erkennen, verlangte einen interdisziplinären Ansatz, mit dem die Studie bisher übliche Fragestellungen überschreitet. Ein aufschlußreiches Moment bildet in diesem Zusammenhang der Lebensbund Goethes mit Carl August von Sachsen-Weimar. Beide Freimaurer schöpften aus ihm eine Fülle von privaten Verweisungen und persönlichen Bezugnahmen, mit denen sie den obligaten Kanon der maurerischen Symbolsprache ergänzten. Auf den Niederschlag, den die im Römischen Haus und im lebensgeschichtlichen Umfeld Goethes manifest gewordene Sinngebung in Goethes Dichtung gefunden hat, geht die Studie nach einer Deutung des «Märchens» im letzten Teil erweiternd ein.

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Edited by Gabriele Czech

Der Band enthält die Referate eines internationalen Kolloquiums über die Wissenschaftsgeschichte der Germanistik und Deutschlehrerausbildung in der Bundesrepublik sowie der ehemaligen DDR. In vier Problembereichen werden im Rahmen der Aufarbeitung deutsch-deutscher Geschichte das spannungsreiche Verhältnis von Germanistik und Deutschlehrerausbildung zueinander und vor dem Hintergrund der Problematik Herrschaft – Individuum – Erziehung, Politik/Gesellschaft und Wissenschaft zur Diskussion gestellt. Zugleich ist eine Perspektive indiziert, die der Frage nachgeht, welchen theoretischen/individuellen Konzepten Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer folgten. Die fundierten Beiträge zeichnen ein von Innen- und Außensichten bestimmtes kritisches, historisch differenziertes Bild der Deutschlehrerausbildung in ihrem Verhältnis zur Germanistik in Ost und West, wobei die Diskussion aktueller Fragen - wie die der Lehrerausbildung in Bachelor- und Masterstudiengängen - nicht ausgespart bleibt.

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Arnold Zweig und Stefan Zweig in der Zwischenkriegszeit

Publizistisches Engagement, Beziehungsgeschichte und literaturwissenschaftliche Rezeption bis in das 21. Jahrhundert

Series:

Jasmin Sohnemann

Arnold und Stefan Zweig sahen sich als „geistige Führer", gelten aber, bis auf ihr Interesse an der Psychoanalyse, als sehr verschieden. Die Auswertung ihrer Publizistik – darunter viele unbekannte Texte – zeigt erstmals systematisch, wie sie sich an Debatten der Zwischenkriegszeit beteiligten. Die Autorin prüft Aussagen über Demokratie, Sozialismus, Nationalismus, Europa, Pazifismus, die UdSSR, ihr jüdisches Erbe, Zionismus und Antisemitismus. Die Zweigs erscheinen als unabhängige Zeitkritiker, die oft übereinstimmend und wegweisend urteilten. Ihre unveröffentlichten Briefe (1919–1940) bieten Einblick in diese kaum bekannte Beziehung. Die Studie stellt in der Germanistik verbreitete Zweig-Bilder infrage, die wesentlich durch den Kalten Krieg beeinflusst wurden.

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Musik im Werk Herta Müllers

Exemplarische Analysen zu «Atemschaukel», den Romanen, Erzählungen und Collagen

Series:

Julia Ogrodnik

Die Untersuchung der Musik im Werk Herta Müllers setzt sich mit den Liedern, dem Sprachklang, musikalischen Formen, Textstrukturen, der Idiomatik der Texte und musikbiografischen Aspekten auseinander. Die Grundlage der Analyse sind der Roman «Atemschaukel» sowie weitere Texte. Das Buch bezieht bisherige Modelle zum Zusammenwirken von Musik und Literatur ein und entwickelt eine eigene Herangehensweise. Hierfür berücksichtigt die Autorin über bisherige Modelle hinausgehend auch das Harmonieverständnis innerhalb der Interpretation. Die Analyse setzt unter anderem an aktuellen Diskussionspunkten zu Müllers Werk an und betrachtet die Musik als neue – sinnstiftende – Perspektive: Sie ist Gegenstand, Textverfahren und Poetologie zugleich.