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Julia Röthinger

Aufgrund der besonderen soziohistorischen Bedingungen konnten sich in der Schweizer Literatur- und Theaterszene der Nachkriegsära Konstellationen herausbilden, die den Aufstieg des „Dioskurenpaares" Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt als international berühmte Autoren ermöglichten. Das Buch spürt diesen Verbindungen nach und deckt das vielfältige Beziehungsgeflecht auf, in das die beiden Schriftsteller eingebunden sind. Im Kontext der Spätmoderne entwickeln sie ein Schreiben, das im Erkenntniswert von Literatur ihren politischen Gehalt erblickt. Indem die Studie den Weg vom Drama und Theater der Nachkriegszeit bis zu den späten Autofiktionen nachverfolgt, entwirft sie eine umfassende Übersicht über das Schaffen der beiden Autoren und legt bislang nicht oder kaum beachtete Bezüge offen.

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Zeit- und Alterstopik im Minnesang

Eine Untersuchung zu Liedern Walthers von der Vogelweide, Reinmars, Neidharts und Oswalds von Wolkenstein

Series:

Simone Loleit

Der Band präsentiert ein grundlegendes systematisch-theoretisches Gesamtkonzept zur Erforschung minnesangspezifischer Zeit- und Alterstopik sowie innovative Ergebnisse zur Walther-, Reinmar-, Neidhart- und Oswald-Philologie. Die Analysen widmen sich sowohl ‚kanonischen‘ als auch seltener behandelten Liedern der vier Autoren und arbeiten unter anderem mit Verfahren der rhetorischen und literaturwissenschaftlichen Toposforschung, der Varianzforschung und der Erzähltextanalyse.

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La recepción de Nietzsche en España

Nuevas aportaciones desde la literatura y el pensamiento

Series:

Edited by Sergio Antoranz López and Sergio Santiago Romero

La recepción de Nietzsche en España. Nuevas aportaciones desde la literatura y el pensamiento reúne dieciséis trabajos ¿originales?, realizados por investigadores especializados en la influencia de Nietzsche en la cultura española. La obra se divide en dos bloques: el primero está dedicado a la influencia del pensamiento de Nietzsche en la literatura española a lo largo del siglo xx, y el segundo aborda la recepción ensayística y filosófica de Nietzsche, desde la obra de intelectuales pioneros en atender al pensamiento del filósofo de Röcken, hasta las recepciones académicas desarrolladas en los últimos años, que han supuesto una nueva perspectiva sobre este autor gracias a la labor de traducción y comentario de sus obras completas. Los trabajos que presentamos están escritos por los siguientes autores: Sergio Antoranz, Arno Gimber, Carlos Andrés Gil, Sergio Santiago, Encarnación Alonso, Violeta Catalina Badea, Lucía Cotarelo, Eduardo Valls, Ana María Leyra, Mariano Rodríguez, Diego Sánchez Meca, Francisco Vázquez, Sandra Santana, Marco Parmeggiani, Kilian Lavernia y Teresa Oñate.

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Series:

Rafal Piechocki

Der Autor präsentiert einen theoretischen Überblick zu wichtigen inhaltsbezogenen Themengebieten beim Einsatz von Liedern und Musik im interkulturell orientierten DaF-Unterricht. Im Zusammenhang mit der theoretischen Auseinandersetzung werden unterrichtsbezogene Beispiele aus der Praxis und für die Praxis vorgestellt. Das Buch hebt den Stellenwert von Liedern und Musik und ihren Beitrag zur Förderung der interkulturellen Kompetenz in der DaF-Didaktik hervor. Es untersucht das deutschsprachige Liedgut im Hinblick darauf, dass auch DaF-Lernende für neue musikalische Ausdrucksmöglichkeiten und neue Höreindrücke sensibilisiert werden.

«Die (…) Publikation ist die erste Bearbeitung in der gegenwärtigen polnischen Fremdsprachendidaktik (und eine der ersten der gegenwärtigen europäischen DaF-Didaktik), die sich umfassend und systematisch mit den Implikationen der Verwendung von Liedern und Musik im Sprachunterricht auseinandersetzt.» Dieses Buch «kann (…) als Lehrerhandbuch und als Wegweiser für reflexive Fremdsprachenlehrer fungieren, die in ihrem Unterricht das ästhetische, sprachliche und kulturelle Potenzial von Liedern und Musik im Lichte interkulturellen Lernens nutzen möchten.»

Prof. Przemysław E. Gębal, Universität Warschau

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Series:

Edited by Iwona Wowro, Mariusz Jakosz and Renata Kozieł

Dieser Sammelband setzt sich zum Ziel, sowohl die sprachliche Konstruktion von Fremdheit und Andersartigkeit als auch den Einfluss dieses Prozesses auf die Sprache und Kultur auf diskursiver, glottodidaktischer und lexikalisch-semantischer Ebene zu verdeutlichen. Das breite Spektrum der aufgegriffenen Themenbereiche eröffnet viele Perspektiven: Die Studien blicken unter anderem auf kulturspezifische Konzeptualisierungen von Fremdheit und Andersartigkeit in der Sprache, medienspezifische Verbalisierung/Konstruierung des Fremden und der Fremden, wertende Urteile wie ironische, humorvolle Stellungnahmen über das Fremde und die Fremden, Emotionalisierungsstrategien der Fremdheit und Andersartigkeit sowie stereotype Wahrnehmung des Fremden und der Fremden.

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Politische Literatur und Good Governance

Untersucht an frankophonen, schwarzafrikanischen Romanen der ‹Postkolonie› und an deutschsprachigen Romanen der ‹Nachkriegszeit›

Series:

N’Tchombitché Séidou

Die Sklaverei und die Kolonisation brachten westliche und schwarzafrikanische Länder nicht nur formal zusammen. Mit ihnen sind auch Folgen verbunden, die bis heute reichen. Dass diese Folgen tiefer sitzen als man es auf beiden Seiten oft wahrhaben will, demonstriert dieser Band. Anhand von politischen Romanen aus der deutschen Nachkriegszeit und der frankophonen, schwarzafrikanischen Postkolonialzeit zeigt der Autor, dass selbst der Wille zum besseren Regieren des eigenen Staates sowie zur besseren ‹Entwicklungszusammenarbeit› nicht selten der Restauration von tradierten Praxen dient, statt der Erneuerung und dem Gemeinwohl. Die Ergebnisse werden als Perspektiven für eine Verbesserung bzw. für ein Korrektiv formuliert, und zwar sowohl ‹des Eigenen›, als auch ‹des Fremden› und ‹des Gemeinsamen›.

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Acta Germanica

German Studies in Africa

Series:

Edited by Carlotta von Maltzan

Die ersten beiden Beiträge, die Briefe Therese von Bacherachts aus Java sowie Alexander von Humboldts Bezug zu Afrika im Kontext des 19. Jahrhunderts untersuchen, zeigen, dass der afrikanische Kontinent vielleicht mehr als jeder andere bis heute stellvertretend für weltweite imperiale und koloniale Bestrebungen Europas angesehen werden kann. Weitere Analysen im ersten Teil befassen sich mit wissenschaftlichen Untersuchungen zum Kolonialkrieg in Namibia, einem weitgehend vergessenen Roman Arnold Kriegers und einem aktuellen Krimi, der Gates Communities in Südafrika thematisiert. Es folgen Evaluationen der deutschen Übersetzung eines Textes von Wole Soyinka sowie einer DaF-Unterrichtseinheit in Südafrika zum Thema Polygamie. Im zweiten Teil wird ein fast unbekannter Text von Johanna Spyri vorgestellt, die Figur des John in Brechts Stück Baal neu evaluiert und der Versuch unternommen, Zugehörigkeit auf ihre Validität als literarische Analysekategorie zu prüfen. Kritische Auseinandersetzungen mit Werken von W.G. Sebald und Felicitas Hoppe beschließen den Band.

 

The first two contributions, which investigate letters written by Therese von Bacheracht from Java as well as Alexander von Humboldt’s connection to Africa, both within the context of the 19th century, demonstrate that the African more than any other continent can perhaps be viewed as representative for worldwide imperial and colonial European endeavours in the past. Further contributions in the first part analyse critical readings of the colonial war in Namibia, an almost forgotten novel by Arnold Krieger as well as a contemporary crime novel, which highlights gated communities in South Africa. Evaluations of the German translation of a text by Wole Soyinka and of a teaching unit on polygamy within the context of foreign language instruction in South Africa follow. The second part presents general contributions on an almost unknown text by Johanna Spyri, on the figure of John in Brecht’s play Baal as well as an attempt to examine belonging as a valid literary category of analysis. Critical readings of works by W.G. Sebald and Felicitas Hoppe conclude the volume.

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Of Writers and Workers

The Movement of Writing Workers in East Germany

Series:

William J. Waltz

Born of the dream of fostering a new caste of writers from working-class ranks, the «Movement of Writing Workers» (Bewegung schreibender Arbeiter) offers a paradigmatic view of the successes and failures of attempts to implement a socialist cultural revolution in the German Democratic Republic (GDR). The abstract tenets of Marxist teleology and state-sponsored programmes ascribed to «writing workers» a central position in the efforts to overcome class divisions, educational privilege and, ultimately, the distinctions between workers and intellectuals, art and labour. This study, based largely on original archival research, traces the historical background and development of this major cultural initiative. It undermines the notion of servile obedience to Soviet direction in East German cultural affairs and displays the discrepancies between the official rhetoric of the ruling communist party and the realities of popular cultural participation. While there existed over 200 «Circles of Writing Workers» in the GDR – also known as «socialist literary salons» – the four case studies featured here highlight their diversity and stake out the broad parameters of state-sponsored literary production in East Germany.

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Series:

Edited by Katya Krylova

This volume brings together contributions arising from papers originally presented at the Contemporary Austrian Literature, Film and Culture International Conference held at the University of Nottingham in April 2015. It examines trends in contemporary Austrian literature, film and culture, predominantly over the past thirty years. This period has been one of great transformation in Austrian society, with the Waldheim affair of 1986–1988 marking the beginning of a belated process of confronting the country’s National Socialist past. The sixteen chapters of the volume analyse literary texts, films, memorial projects and Austria’s musical heritage, considering works by cultural practitioners operating both within and outside of Austria. The collection offers a multi-perspectival view on how contemporary Austria sees itself and how it is, in turn, seen by others from various vantage points.

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Russisches Fräuleinwunder auf Deutsch

Deutschsprachige Erzählliteratur von Autorinnen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zwischen 2005 und 2012

Series:

Nadja Luschina

Mit ihren Debütromanen, zwischen 2005 und 2012 erschienen, haben sich Alina Bronsky, Olga Grjasnowa, Nino Haratischwili, Eleonora Hummel, Katerina Poladjan und Julya Rabinowich eindrucksvoll und dauerhaft als deutschsprachige Autorinnen etabliert, eine große Leserschaft gewonnen und die Gegenwartsliteratur um eine ‹postsowjetische› Komponente bereichert. Der Band liefert nicht nur eine literaturwissenschaftliche, insbesondere narratologische Analyse der weitgehend autobiografisch fundierten Romane, sondern erhellt auf interdisziplinär kultur- und sozialwissenschaftlicher Grundlage auch historische Ursachen, Hintergründe und aktuelle Probleme des Migrationsprozesses, den all diese Autorinnen als Kinder, Jugendliche oder junge Frauen erlebt haben und der als Wurzelgrund ihres literarisch ambitionierten und gelungenen Schreibens anzusehen ist.

«Dies ist der erste seriöse und umfassende akademische Versuch, eines der interessantesten Phänomene der deutschen Gegenwartsliteratur in seiner Vielschichtigkeit zu erfassen. Während die bei Publikum und Kritik außerordentlich erfolgreichen deutschsprachigen Romane und sonstigen Werke einer beträchtlichen Gruppe von Autorinnen der jüngeren und mittleren Generation aus den postsowjetischen Staaten in der Tageskritik ein breites und lebhaftes Echo fanden, auch mit namhaften Preisen ausgezeichnet wurden, hat sich die germanistische Literaturwissenschaft in Deutschland und Europa erst sehr vereinzelt, und in den USA offensichtlich noch gar nicht mit dieser Thematik befasst. Diese Arbeit leistet und liefert insofern echte Grundlagenforschung.» Prof. Dr. Jochen Vogt