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Sven Sodemann

Das Buch thematisiert die Auslegung und Fortwirkung von Satzungsbestimmungen und Beschlüssen der werbenden Gesellschaft in der Liquidation sowie die Gestaltung der inneren Ordnung der aufgelösten GmbH. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Verwirklichung der Privatautonomie nach der Auflösung der Gesellschaft. Hierzu betrachtet der Autor den Umfang und die Möglichkeit einer freien Gestaltung der Rechtsbeziehungen der Beteiligten. Er stellt die Ermittlung des maßgeblichen Willens der Akteure bei unklaren Bestimmungen oder Regelungen dar und unterzieht dieser einer kritischen Bewertung. Der Autor geht von dem gestaltungsrechtlichen Grundsatz «in dubio pro libertate» auch für die Liquidationsgesellschaft aus und bekräftigt eine im Vordingen befindliche Ansicht zur subjektiven Auslegung.

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Henrik Sundheimer

Eine Vielzahl von deutschen Familienunternehmen ist in der Rechtsform von Kapitalgesellschaften organisiert. Der familiäre Gesellschafterkreis internationalisiert sich seit Jahren in vielen dieser Unternehmen mit zunehmender Geschwindigkeit. Dem hieraus drohenden Verlust des Besteuerungsrechts versucht der Gesetzgeber mit sogenannten «Treaty-Overrides» zu begegnen. Ein solcher liegt auch im Rahmen von § 50i EStG vor. Vor diesem Hintergrund unterzieht der Autor § 50i EStG einer kritischen steuerjuristischen Untersuchung anhand zuvor erarbeiteter rechtlicher Vorgaben sowie einer Steuerwirkungsanalyse mit Fokus auf die Belastungs- und Entscheidungswirkungen für ausgewählte Zuzugsstaaten anhand zuvor erarbeiteter wirtschaftlicher Vorgaben. Die Arbeit schließt mit Änderungsvorschlägen an den Gesetzgeber.

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Armin Dietrich

Um die Hardcover-Version dieses Buches zu bestellen, kontaktieren Sie bitte order@peterlang.com. (Ladenpreis D: 139,90€, Ladenpreis AT: 143€, UVP: 162CHF) Zum Erwerb des Ebooks gehen Sie bitte zu 978-3-631-77878-4

For ordering the hardback version please contact order@peterlang.com. (Retail Price: 157,90$, 130€), For puchasing the ebook please go to 978-3-631-77878-4

Gegenstand des Buches ist eine Rechtsprechungsanalyse von knapp 400 Urteilen des Europäischen Gerichtshofs und seines Gerichts (Erster Instanz). Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich über vier Jahrzehnte – Mitte der 1970er-Jahre beginnend. Die zentrale Fragestellung ist, inwieweit der EuGH der Zielvorgabe seiner eigenen Rechtsprechung von den «Allgemeinen Rechtsgrundsätzen» entspricht, welche noch heute in kodifizierter Form Grundlage des gemeinschafts- bzw. unionsrechtlichen Bezuges auf die Grundrechte der EMRK ist.

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Elisabeth Simader

Das Buch analysiert acht menschenrechtliche Verträge und Länderberichte der Vereinten Nationen (UN) aus 16 muslimischen Ländern. Die Berichte belegen, dass muslimische Flüchtlinge den Scharia-Vorbehalt mitbringen, weil sie in islamischen Gesellschaften sozialisiert wurden. UN-Gremien versehen Länderberichte mit Empfehlungen. Teilweise erfolgen Antworten nur noch auf Arabisch. Scharia-Vorbehalte mit Hilfe der Vienna Convention auszuräumen, ist nicht gelungen, weil sich die Verantwortlichen nicht bemühen, Arabisch oder die Scharia zu verstehen. Ein gemeinsamer Anknüpfungspunkt wäre die Sunnah des Propheten. Danach soll islamisches Recht jedes Jahrhundert an seine Gesellschaft angepasst werden, ohne die islamische Legitimität zu verletzen. Einander zuhören, voneinander lernen ist fundamental. Die Idee von Arbeit und Ausbildung in europäischen Klöstern auch für muslimische Flüchtlinge ist visionär für eine religionsoffene Gesellschaft im 21. Jahrhundert.

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Sabine Konrad

Erstmalig befasst sich eine Monographie in deutscher Sprache mit der spanischen Konkordatsehe. Das Werk erläutert nach einem historischen Überblick umfassend die rechtlichen Grundlagen der zivilen Wirkung von kanonischen Eheschließungen sowie die zivilen Anerkennungen von kanonischen Ehenichtigkeitsurteilen und -auflösungen (Exequatur) durch den spanischen Staat. Ausgangspunkt ist für das geltende Recht die Vereinbarung zwischen Staat und Kirche vom 3. Januar 1979 (Acuerdo sobre asuntos jurídicos). Aus dem Ineinandergreifen von zivilem und kirchlichem Ehe- und Prozessrecht ergeben sich zusätzliche Herausforderungen. Die Thematik ist auch für die anderen EU-Staaten von Bedeutung, die kirchliche Urteile, die der spanische Staat anerkennt, ebenfalls anzuerkennen haben.

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Edited by Sevinc Gülseçen, Zerrin Ayvaz Reis, Murat Gezer and Çiğdem Erol

Nowadays, an end-to-end industrial transformation called Industry 4.0 sets new goals for manufacturing and impacts on business outcomes. With some of its characteristic elements such as IoT (Internet of Things), digital twin simulation models, advanced robots, big data analytics, and virtual/augmented reality, Industry 4.0 is «de facto» going further. The book aims to provide relevant theoretical frameworks and the latest empirical research findings in the area of Management Information Systems (MIS) with the scope of Industry 4.0. The strategic role of Industry 4.0 in the distributed business environment and the necessity to protect and properly utilize its key elements at different levels of organizations as well as in society are discussed.

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Michael Heuser

Der europäische Gesetzgeber führte im Jahr 2013 eine zivilrechtliche Haftungsvorschrift ein, die Anlegern und Emittenten die Geltendmachung von Schadensersatz gegen Ratingagenturen wegen fehlerhafter Bewertungen fortan erleichtern sollte.

Gegenstand dieses Buches ist die Untersuchung des Art. 35a Rating-VO (EU) Nr. 462/2013 mit dem Ziel, Rechtsanwendern einen praxistauglichen Leitfaden an die Hand zu geben. Tatbestandsvoraussetzungen und Rechtsfolgen der Vorschrift werden unionsautonom ausgelegt sowie bestehende Bezüge zum Internationalen Privatrecht und Internationalen Verfahrensrechts aufgezeigt. Abschließend weist der Autor auf bestehende Schwächen der Haftungsvorschrift hin und unterbreitet konkrete Nachbesserungsvorschläge.

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Mona Mairitsch

Das UNESCO Welterbe-Übereinkommen besitzt mit 193 Vertragsstaaten weite Akzeptanz und mit über 1.000 Welterbestätten große Popularität. In den letzten Jahren stiegen jedoch die Problemfälle in Welterbestätten und die Frage der rechtlichen Bindungswirkung rückt in den Mittelpunkt. Die Autorin des Buches geht dem auf den Grund: Sie stellt die Rechte und Pflichten der Vertragsstaaten überblicksmäßig dar und prüft insbesondere, ob eine Pflicht zum innerstaatlichen Schutz besteht und welche Rechtsqualität diese besitzt. Sie analysiert Verpflichtungsart und Verpflichtungsgrad, Schutzgegenstand und Schutzmaßnahmen. Dann beleuchtet sie die Umsetzung des Übereinkommens in Österreich, zieht Schlussfolgerungen hinsichtlich der auftretenden Konflikte und bietet einen Ausblick samt Lösungsansätzen.

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Die Zusage im Umsatzsteuerrecht

Eine Untersuchung im steuerverfassungsrechtlichen Mehrebenensystem «de lege lata» und «de lege ferenda»

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Max Weber

Die Arbeit der umsatzsteuerlichen Unternehmer umfasst nicht nur die eigene Berufsausübung. Sie umfasst vielmehr auch die Leistung des Unternehmers, im Dienste und für Rechnung des Staates als «Steuereinsammler» zu fungieren, ohne dafür in jedweder Weise entlohnt zu werden. Der private Unternehmer sollte daher von seinem staatlichen Dienstherrn ohne viel Aufwand erfahren, wie er seine Aufgabe planungssicher zu erfüllen hat. Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist daher die Frage, ob die Belastungen des umsatzsteuerlichen Unternehmers staatlicherseits ausgeglichen werden müssen, ob das geltende Recht bereits eine taugliche Ausgleichsregelung bereithält und sollte dies nicht der Fall sein, wie eine taugliche Ausgleichsregelung ausgestaltet sein müsste.

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Niki Nozari

This study aims to examine the substantive applicable law in different arbitral tribunals, especially the ICSID and the Iran-US Claims Tribunal. Additionally it examines the role of international law and whether it has supremacy over national laws. To that end, this publication is mainly based on case studies, the most cited ICSID and Iran-US Claims Tribunal cases. Furthermore, it addresses scientific works on this topic with regard to various arbitration rules and in particular to the applicable law.