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Lorenz Bode

Die Frage des Internetzugangs für Strafgefangene betrifft paradigmatisch das Grunddilemma des Strafvollzugs: Zu Gunsten der späteren Wiedereingliederung des Gefangenen soll einerseits das intramurale Leben den allgemeinen Lebensverhältnissen so weit wie möglich angepasst werden und ihm sollen Fertigkeiten vermittelt werden, die ihn befähigen, nach Entlassung ein Leben ohne Straftaten in sozialer Verantwortung zu führen. Andererseits hat der Vollzug die Sicherheit und Ordnung der Anstalt sowie den äußeren Schutz der Allgemeinheit zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund untersucht der Autor systematisch den Zugang zum Internet und seine Nutzung durch Strafgefangene und aktualisiert den bisherigen Diskussionsstand.

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Markus Kaul

Die Behandlung der Kapitalmarktinformationshaftung im europäischen Internationalen Privatrecht stellt den Rechtsanwender vor erhebliche praktische Probleme. Denn trotz stetiger Zunahme grenzüberschreitender Kapitalmarktaktivitäten fehlt es in der Rom II-Verordnung an einer besondere Kollisionsnorm für Ansprüche wegen unrichtiger oder unterlassener Kapitalmarktinformationen. Der Autor greift die Kritik an dieser Situation auf und befasst sich eingehend mit der Frage einer sachgerechten Anknüpfung entsprechender Ansprüche. Dabei ordnet er die Haftungsansprüche in das Spannungsverhältnis zwischen Kollisions- und Kapitalmarktrecht ein und untersucht die Geeignetheit möglicher Lösungsansätze. Als Ergebnis der Untersuchung präsentiert der Autor den Vorschlag für eine interessengerechte Anknüpfung.

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Medienöffentlichkeit des Strafverfahrens

Betrachtung des Öffentlichkeitsgrundsatzes im Lichte des gesellschaftlichen und straftheoretischen Wandels

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Linda-Sue Blazko

Der Grundsatz der Öffentlichkeit des Strafverfahrens ist gleichermaßen anerkannt, wie in seinen Konsequenzen umstritten. Grund hierfür sind die aufeinandertreffenden Rechtsgüter, namentlich das Allgemeine Persönlichkeitsrecht sowie die Kommunikationsfreiheiten und die Funktionsfähigkeit der Strafrechtspflege. Die Autorin zeigt, dass auf einer straftheoretischen Grundlage eine Erweiterung des Verständnisses der Öffentlichkeit von Strafverfahren notwendig ist, das sich als »regulierte Medienöffentlichkeit« beschreiben lässt. Ebenso wird aufgezeigt, dass ein verfahrensspezifisches Verständnis von Öffentlichkeit erforderlich ist und das EMöGG ein erster, richtiger Schritt ist, aber dem gefundenen Verständnis noch nicht genügt.

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Medizinische Zufallsbefunde in der Diagnostik und Forschung

Eine rechtsethische Analyse im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmungsrecht und ärztlicher Fürsorge

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Kerstin Sabina Heidenreich

Seit einiger Zeit polarisieren die Diskussionen um den Nutzen des Wissens und des Nichtwissens im Zusammenhang mit Zufallsbefunden mit Relevanz für die Gesundheit Betroffener und Verwandter. Die Autorin befasst sich mit der Frage, ob Umgang und Folgen der Generierung eines Zufallsbefundes im Kontext der Diagnostik und Forschung rechtlich geregelt sind. Dabei erläutert sie die rechtlichen Grundlagen des Rechts auf Nichtwissen und der ärztlichen Fürsorge und analysiert medizinethische Empfehlungen und spezialgesetzliche Regelungen zu Zufallsbefunden. Aufgrund notwendiger rechtlicher Regelungen präsentiert sie Gesetzesentwürfe zur Lösung des Spannungsfeldes zwischen Recht auf Nichtwissen des Betroffenen, ärztlicher Fürsorgepflicht und Interessen Verwandter bei Generierung eines Zufallsbefundes.

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Mining Conflict in the Philippines

Part of the Pentalemma Series on Managing Global Dilemmas

Dylan Scudder

Against the backdrop of an increasingly globalized business environment, this book provides readers with a pragmatic approach to strategic management of complex issues that arise from the tension between fiduciary and ethical priorities. If the challenge of management is making decisions in situations of uncertainty, Mining Conflict in the Philippines is the ultimate test of finding business solutions in extremely volatile situations. Based on firsthand experience and years of rigorous research, this book leverages a real-world case of a global mining company facing the challenge of doing business in a highly unpredictable environment in which staff and assets are under threat by a local organization that wants the company to leave. Putting readers in the role of consultants to a client operating in the area lets them experience defining moments of managing this potentially explosive scenario under considerable time pressure and only partial information. Almost as if "parachuting" into an escalating conflict scenario, readers form critical relationships with characters that introduce them to management tools and techniques they need to arrive at a successful conclusion. The excitement and intensity of Mining Conflict in the Philippines equips business leaders of today and tomorrow with valuable know-how they can apply to the uncertainties of everyday business in an international context.

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Sinja Kollmann

Die Arbeit widmet sich der Untersuchung der Möglichkeiten und Grenzen des Anwendungsbereichs der umsatzsteuerlichen Organschaft nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG mit besonderem Fokus auf die europäische Einflussnahme. Die Verfasserin setzt sich dabei zunächst mit dem Status Quo dieser Organschaftsregelung sowie mit den zu berücksichtigenden unionsrechtlichen Vorgaben des Art. 11 MwStSystRL auseinander. Im weiteren Verlauf der Arbeit zeigt die Verfasserin unionsrechtliche Defizite des umsatzsteuerlichen Organschaftsmodells auf. Abschließend werden dem deutschen Gesetzgeber im Rahmen eines Gesetzesvorschlags Implikationen für die Weiterentwicklung des Anwendungsbereichs der umsatzsteuerlichen Organschaft an die Hand gegeben.

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Multi-Hazard Disaster in Japan

Part of the Pentalemma Series on Managing Global Dilemmas

Dylan Scudder

Against the backdrop of an increasingly globalized business environment, this book provides readers with a pragmatic approach to international management of complex issues that arise from the tension between financial goals and social imperatives. If the challenge of management is making decisions in situations of uncertainty, Multi-Hazard Disaster in Japan is the ultimate test of finding business solutions in extremely volatile situations. Based on firsthand experience and years of rigorous research, this book leverages a real-world case of a global company responding to a historical mega-disaster to let readers experience defining moments of managing with limited information, time pressure and a dwindling budget. Almost as if "parachuting" into an escalating disaster scenario, readers form critical relationships with characters that introduce them to management tools and techniques they need to arrive at a successful conclusion. The excitement and intensity of Multi-Hazard Disaster in Japan equips business leaders of today and tomorrow with valuable know-how they can apply to the uncertainties of everyday business in an international context.

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Hendrik Arendt

Die Europäische Union verfolgt seit den 1960er Jahren das Ziel, durch die Harmonisierung steuerrechtlicher Vorschriften ein einheitliches level-playing-field im Binnenmarkt herzustellen. Erste umfassende Erfolge erzielte der EU-Gesetzgeber auf dem Gebiet der indirekten Steuern. Mit dem Richtlinienvorschlag aus dem Jahr 2011 beschäftigte er sich auch umfassend mit dem System direkter Steuern. Bei der Harmonisierung der Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage sieht sich die EU jedoch dem Vorwurf einzelner Mitgliedstaaten ausgesetzt, dass diese Bemühungen das Subsidiaritäts- und Verhältnismäßigkeitsprinzip verletzen würden. Anhand der Regelungen der Neuauflage der Vorschläge für eine G(k)KB aus dem Jahre 2016 werden die Vereinbarkeit mit dem Unionsrecht sowie steuerrechtliche Problembereiche gezeigt.

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Katharina Sauter

The overall financial market environment has undergone a dramatic shift in the past few years as a result of the recent global financial crisis, associated regulatory changes, and new market participants. This study undertook an online survey of 12,169 SMEs from all major sectors of the German economy. A total of 576 completed and usable questionnaires were collected. The aim of this study is to explore the nature of lending relationships in light of the past financial crisis, the resultant structural changes, and the competition of new entrants into the financial system. The study shows that relationship lending is essential for ensuring financial market stability.

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Das Opfer im Strafverfahrensrecht

Zwischen europäischem Mindestschutz und deutschem Gestaltungsspielraum

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Kai Michael Helmken

Der deutsche Gesetzgeber ist der Ansicht, mit dem 3. Opferrechtsreformgesetz die seitens der EU vorgegebenen europäischen Mindeststandards, wie sie sich aus der Opferschutzrichtlinie 2012/29/EU ableiten lassen, ausreichend umgesetzt zu haben. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass dies nicht der Fall ist. Der deutsche Gesetzgeber hat die Tragweite dieser Mindeststandards, für die vereinzelt auch die Rechtsprechung des EGMR zur Auslegung der EMRK heranzuziehen ist, zumindest teilweise verkannt. Dieses Ergebnis wird von einer umfassenden Würdigung der deutschen Rechtslage zu den Opferrechten im Strafverfahrensrecht getragen, bei der auch verfassungsrechtliche und straftheoretische Erwägungen nicht zu kurz kommen, um den rechtspolitischen Nachholbedarf zu umreißen.