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Ergänzungstatbestände in der Grunderwerbsteuer

Möglichkeiten einer Neukonzeption unter Berücksichtigung steuersystematischer, betriebswirtschaftlicher und administrativer Anforderungen

Series:

Corinna Tigges

Die grunderwerbsteuerlichen Ergänzungstatbestände sind vor allem im Bereich der Umstrukturierungen und Unternehmensakquisitionen von hoher Relevanz. Politisch wird derzeit eine Verschärfung zur Vermeidung von Share Deals diskutiert. Vor diesem Hintergrund unterzieht die Autorin das System «de lege lata» einer kritischen betriebswirtschaftlichen und steuersystematischen Analyse. Dabei zeigt sie praxisrelevante Probleme in der unternehmerischen Steuerplanung auf, prüft die Einbeziehung der Grunderwerbsteuer in Tax Compliance Management Systeme und nimmt einen Ländervergleich vor. Abschließend präsentiert sie einen Gesetzesvorschlag zur Neukonzeption, der primär auf einer transparenten Betrachtung von gesondert definierten Immobiliengesellschaften beruht.

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Dieter Büker

Vitruvs 2000 Jahre altes Traktat ist die einzige erhaltene Darstellung antiker Architektur. Seine ästhetischen Formulierungen sind jedoch nicht eindeutig. So konnte man in Übersetzungen immer wieder neuzeitliche Begriffe wie Zeichenbrett sowie verkleinerte maßstäbliche oder perspektivische Zeichnungen finden. Dies bedarf dringend einer kritischen Überprüfung, was die vorliegende Analyse leisten will. Sie zeigt, dass Vitruv weder Maßstäblichkeit noch Perspektive als Planungsmittel für Architektur kannte.

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Series:

Marius Glaubitz

Nach gegenwärtiger Rechtslage ist es grundsätzlich verboten, künstlich erzeugte Embryonen vor der Implantation genetisch zu untersuchen (Präimplantationsdiagnostik) und bei auffälligem Ergebnis zu verwerfen. Die genetische Untersuchung von Embryonen im Mutterleib (Pränataldiagnostik) ist demgegenüber umfassend zulässig und führt beim Vorliegen einer Erkrankung in der Praxis häufig zu einem Schwangerschaftsabbruch. Der Autor untersucht diesen scheinbaren Widerspruch aus verfassungsrechtlicher Perspektive. Da die Analyse zu dem Ergebnis kommt, dass die gegenwärtige Rechtslage nicht mit dem allgemeinen Gleichheitssatz und dem Recht auf Leben zu vereinbaren ist, werden abschließend Änderungsvorschläge entwickelt.

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Series:

Ramona Claußen

Im Bereich des sog. Insolvenzsteuerrechts ist die umsatzsteuerrechtliche Einordnung der Verwertung durch den Insolvenzverwalter gem. § 166 InsO von besonderer praktischer Bedeutung. Die Autorin setzt sich kritisch mit den unterschiedlichen Auffassungen von Rechtsprechung, Literatur und Finanzverwaltung auseinander und befasst sich eingehend mit der Frage, wie die Verwertung im Rahmen des § 166 InsO in das Regelungssystem sowohl des Insolvenz- als auch des Steuerrechts dogmatisch einzuordnen ist. Die Problematik wird anhand der unionsrechtlichen Bestimmungen der Mehrwertsteuersystem-Richtlinie im Zusammenhang mit den nationalen Grundlagen des Insolvenz- und Steuerrechts umfassend aufgearbeitet.

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Maria von Gyldenfeldt

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Implementierung der EU-Mediationsrichtlinie 2008/52/EG in Italien. Die Frage «Mit der Mediation aus der Krise?» zieht sich dabei wie ein roter Faden durch den gesamten Prozess. Ob es Italien dennoch gelungen ist, die Vorgaben der Richtlinie umzusetzen oder mit Hilfe der Mediation nur ein effizientes Entlastungswerkzeug zur Sanierung des maroden Justizsystems geschaffen hat, ist Gegenstand dieses Werkes. Die «mediazione obbligatoria» ist dabei nur eine der Neuerungen, die die Frage nach der Vereinbarkeit mit der Freiwilligkeit des Mediationsverfahrens aufwirft.

Dem Leser wird erstmalig ein umfassender Einblick in die Umsetzung der EU-Mediationsrichtlinie 2008/52/EG in Italien gewährt, der nicht zuletzt für einen Vergleich zwischen dem deutschen und dem italienischen Mediationsgesetz unerlässlich ist.

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Edited by Dorothy Price, Madhu Krishnan and Rhian Atkin

Transnational Cultures promotes enquiry into the cultural products of transnationalism with a particular focus on the visual arts, literature, music, performance, cinema and new media. With the growth of diasporic communities, migratory crossings and virtual exchange, cultural production beyond, across and traversing borders has become an increasing focus of scholarship within historical, contemporary and comparative contexts. Concepts of nationhood are increasingly understood as a limiting and limited way of understanding culture, as artists, writers, filmmakers and intellectuals produce multilingual or translingual texts, collaborate and communicate across national borders, and redefine and reject the national in favour of the global and/or the postnational.

This series encourages new work that investigates how a transnational lens might transform existing understandings of art and culture produced in any period or location. What broader flows of knowledge, capital and power mark the cultural crossings that appear and reappear in pre-modern, modern and contemporary social formations? How do the cultural products of transnationalism trouble existing narratives of the nation-state? How do transnational cultures interact with and become absorbed by local, indigenous and national narratives? Topics may include the production and consumption of culture across borders; mutual exchange of ideas, objects and practices as a result of exile, migration and displacement; the role of social media, blogging, reality television and digital gaming in transnational dialogue. The series strives to offer a renewed understanding of the networks of cultural exchange, transmission and translation that have helped to produce and disseminate aesthetic ideas across different continents and centuries.

Proposals for monographs and edited collections are welcome. All proposals and manuscripts will be peer reviewed. The main language of publication is English.


Editorial Advisory Board: Shakuntala Banaji (London School of Economics), Helena Buescu (Lisboa), Deborah Cherry (TrAIN, London), Harry Garuba (Cape Town), Richard Hibbitt (Leeds), Maria Koundoura (Emerson), Vijay Kumar Tadakamalla (Osmania, India), Bénédicte Ledent (Liège), Su Lin Lewis (Bristol), Oiyan Liu (Hong Kong), Churnjeet Mahn (Surrey), Jacqueline Maingard (Bristol), Ulrika Maude (Bristol), Stephen Morton (Southampton), Christopher Ouma (Cape Town), James Procter (Newcastle), Mark Sabine (Nottingham), Lisa Shaw (Liverpool), Siobhán Shilton (Bristol), Catherine Speck (Adelaide), Toshio Watanabe (TrAIN, London), Adam Watt (Exeter)
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Paweł Sawiński

This book focuses on the problem of succession of the imperial power under the Julio-Claudian dynasty. In the first part of the work, the author analyses the succession policy of the princeps from the first imperial dynasty. On the basis of numerous literary texts, numismatic and epigraphic sources, he tries to establish which roles separate members of the imperial family played in the dynastic plans of Augustus and his successors. The second part of the book concentrates on the mechanisms of taking over the imperial power during the reign of the Julio-Claudian dynasty. Among other things, the author tries to find out which factors played a decisive role in electing next princeps from the dynasty and, what is more, what the model of appointing a new emperor looked like.

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Regulierung des Lobbyismus

Eine verfassungsrechtliche und rechtspolitische Analyse im Hinblick auf den Gesetzgebungsprozess unter rechtsvergleichender Betrachtung des Rechtsrahmens in den USA und der EU

Series:

Marcel Michaelis

Lobbyismus ist in Deutschland kaum reguliert. Die Verbändeliste des Bundestags ist anerkanntermaßen unzureichend. Auch die Offenlegungspflichten zu Parteispenden und Nebeneinkünften von Abgeordneten bringen kaum Transparenz in die Verflechtung von Politik und Wirtschaft. Intransparenz sowie eine zu große Nähe zwischen Interessenvertretern und Politikern schaden aber dem Vertrauen in die Gemeinwohlorientierung der Politik.

Der Autor bewertet Nutzen und Gefahren des Lobbyismus und überprüft anhand dieser Kategorien die Regulierungsmaßnahmen der USA und der EU. Auf Grundlage des Rechtsvergleichs sowie unter Berücksichtigung der Vorgaben des Grundgesetzes untersucht der Autor mögliche Regulierungsinstrumente wie etwa ein verpflichtendes Lobbyregister oder den legislativen Fußabdruck.

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Racial Profiling in Deutschland?

Eine Untersuchung zu § 22 Absatz 1a Bundespolizeigesetz aus der Perspektive der Gleichheitsdogmatik und Kognitionswissenschaft

Series:

Veronika Maria Apfl

Das Buch behandelt die bisher juristisch kaum aufgearbeitete Thematik des Racial Profiling. Die Autorin untersucht die Verfassungsmäßigkeit der häufig kritisierten anlasslosen Personenkontrollen nach § 22 Abs. 1a Bundespolizeigesetz am Maßstab des Art. 3 GG. Dabei bezieht sie kognitionswissenschaftliche und sozialpsychologische Erkenntnisse ein und greift auf die amerikanischen Erfahrungen im juristischen Umgang mit Racial Profiling zurück. Darüber hinaus diskutiert das Werk mögliche Lösungsansätze der Problematik und bewertet deren Sinnhaftigkeit in Hinblick auf die Gewährleistung eines effektiven Schutzes gegen Diskriminierung.

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Series:

Jens Hausmanns

Compliance ist elementarer Bestandteil sorgfältiger Unternehmensführung. Eine generelle Rechtspflicht zur Einrichtung eines Compliance-Systems gibt es weder in der unverbundenen Kapitalgesellschaft noch im Konzern, so der Autor. Dennoch ist zu fragen, ob Geschäftsleiter einer Obergesellschaft zu Compliance-Maßnahmen in Bezug auf Konzerngesellschaften verpflichtet sind und bei dortigen Compliance-Verstößen haften. Zwingend einzuhalten ist, nach Auffassung des Autors, in AG und GmbH eine Compliance-Pflichten-Trias unter Beachtung der Business Judgment Rule. Die konzernrechtlichen Grenzen der Leitungsbefugnisse der Organe der Obergesellschaft prägen diese Compliance-Pflichten-Trias im Konzern.