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Angela Fiore

Le istituzioni femminili partenopee furono centri indiscutibili di cultura, fucine di mecenatismo, laboratori privilegiati di attività artistiche e di produzioni musicali e diedero un contributo incisivo alla vita culturale e artistica della Napoli vicereale. Monasteri e conservatori impiegarono nel corso dei secoli i musicisti più rappresentativi della città di Napoli a sostegno delle cerimonie liturgiche o per curare la formazione musicale delle religiose e delle figlie ospiti.

Il presente studio si propone di indagare e ricostruire le attività musicali di questi enti attraverso lo studio della documentazione proveniente dai principali archivi presenti nella città di Napoli. Le fonti d'archivio permettono infatti di comprendere quale funzione avesse l'arte musicale nella vita dei chiostri. La ricerca intende inoltre considerare la realtà monastica femminile nel suo insieme, esaminando la presenza delle comunità religiose nella città e il loro ruolo all’interno delle dinamiche della vita urbana. L'indagine condotta restituisce oggi una visione attendibile del fenomeno sonoro nel quotidiano delle realtà claustrali, portandoci a comprendere quanto le comunità monastiche femminili contribuirono allo sviluppo di tradizioni musicali, spettacolari, liturgiche.

 

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MIMOS 2017

Ursina Lardi

Series:

Paola Gilardi, Anne Fournier, Andreas Klaeui and Yvonne Schmidt

Ob auf der Theaterbühne oder der Kinoleinwand: Ursina Lardi vermag mit radikaler künstlerischer Aneignung das Wesen ihrer Figuren zu enthüllen. Mit Texten von namhaften Wegbegleitern und Einzelanalysen würdigt dieser Band eine eindrucksvolle Schauspielerinnenkarriere.

Sur la scène comme sur l’écran, Ursina Lardi parvient, grâce à une approche artistique exigeante, à s’approprier l’essence des personnages qu’elle habite. Cet ouvrage réunit des interventions d’artistes exceptionnels, compagnons de route, et des analyses spécialisées pour célébrer cette carrière d’actrice impressionnante.

In scena come sullo schermo: grazie a un approccio radicale, Ursina Lardi riesce a cogliere l’essenza dei personaggi che interpreta. Il presente volume illustra, tramite analisi particolareggiate e i contributi di compagni di viaggio d’eccezione, lo straordinario percorso artistico di quest’attrice.

Whether on stage or on screen, Ursina Lardi manages to reveal the essence of her characters by means of a radical artistic approach. The present volume, with contributions from well-known associates as well as individual analyses, pays homage to the impressive career of this actress.

 

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Frank Capra and the Cinema of Identity

Celebration and Interrogation

Malcolm Scott

This study proposes a new definition of Frank Capra’s work as a cinema of identity, focusing on his reflection on American national identity as well as his own positioning as a US immigrant. The interplay of celebration and interrogation is used to show the two poles of his films’ narrative structure, placing in a new critical light the supposed «happy endings» of this complex filmmaker. All of his films are discussed, including his feature films (both silent and sound, grouped thematically and in broad chronological order) and wartime documentaries. There are separate chapters on controversial works like Mr Smith Goes to Washington, Meet John Doe and It’s a Wonderful Life. Not intended as a biography of Capra but as a study of his career and ideas on film, the book takes into account the views of numerous earlier critics and writers and offers a fresh appraisal of this celebrated director and his often problematic films.

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Falling for Gravity

Invisible Forces in Contemporary Art

Catherine James

This book begins with the observation that contemporary artists have embraced and employed gravity as an immaterial readymade. Necessarily focusing on material practices – chiefly sculpture, installation, performance, and film – this discussion takes account of how and why artists have used gravity and explores the similarities between their work and the popular cultural forms of circus, vaudeville, burlesque, and film.

Works by Rodney Graham, Stan Douglas, and Robert Smithson are mediated through ideas of Gnostic doubt, atomism, and new materialism. In other examples – by John Wood and Paul Harrison, Gordon Matta-Clark, Peter Fischli and David Weiss, Trisha Brown, and Bas Jan Ader – mass and momentum, falling objects, and falling bodies are examined in relation to architecture, sculpture, and dance.  In performances, projects and events curated by Bruce Nauman, Santiago Sierra, and Catherine Yass, gravity is resisted in Sisyphean ordeals and death-defying stunts.

This account of contemporary art and performance, read through the invisible membrane of gravity, exposes new and distinctive approaches to agency reduction, authorial doubt, and redemptive failure.

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A Fashionable Style

Carl von Diebitsch und das maurische Revival

Francine Giese and Ariane Varela Braga

Als ein globales Phänomen des 19. Jahrhunderts belegt das Maurische Revival die Faszination westlicher Architekten für das islamische Erbe von al-Andalus. Dieses spielte eine zentrale Rolle im Werk Carl von Diebitschs (1819–1869), der als einer der ersten deutschen Architekten die nasridischen Bauten Granadas, die spektakulären Paläste der Alhambra, den Alcázar von Sevilla und die Moschee-Kathedrale von Córdoba in den Jahren 1846-1847 vor Ort studierte und ihren ornamentalen Reichtum in zahlreichen Bleistiftskizzen und Aquarellen festhielt. Vom 27. Oktober 2017 bis zum 10. Januar 2018 werden Carl von Diebitschs Architekturstudien und Bauentwürfe im Rahmen der im Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin stattfindenden Ausstellung «A Fashionable Style. Carl von Diebitsch und das Maurische Revival» erstmals in Deutschland gezeigt. Die vorliegende Publikation wurde begleitend zur Ausstellung konzipiert und bietet einen vertiefenden Blick auf die gezeigten Exponate und thematischen Schwerpunkte. Der Fokus liegt dabei auf Carl von Diebitschs Jahren an der Berliner Bauakademie, seinen Studien zur islamischen Architektur von al-Andalus und seinen neo-maurischen Bauten und Interieurs in Deutschland und Kairo. Weitere Aspekte sind der Löwenhof als Nukleus des Alhambra-Stils und seine Transformation im 19. Jahrhundert, Owen Jones’ international gefeierter Alhambra Court von 1854, die serielle Reproduktion nasridischer Architektur und Ornamentik in Form von Gipsabgüssen, Architekturmodellen und Möbelstücken oder die Bedeutung von Stuck und Eisen im Werk des preußischen Architekten. Als innovativer Erneuerer gelang Carl von Diebitsch die Revitalisierung der nasridischen Baukunst und ihrer Herstellungsverfahren, die er von Berlin aus in die Welt trug.

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Edited by Paul Martin Langner and Agata Mirecka

Ausgehend von dem Gedanken, dass Räumlichkeit im Theater «flüchtig und transitorisch» ist, diskutieren die Autoren die multiple Struktur pluraler Räume in Regiearbeiten und Dramatik der Gegenwart. Neben der klassischen Bipolarität von Bühnen- und Zuschauerraum untersucht das Buch unter anderem Text- und Erinnerungsräume, Wahrnehmungs- und akustische Räume. Die Beiträge betonen, dass theatrale Räume durch Überlagerungen mehrerer Raumprofile gebildet und profiliert, zudem von historischen, gesellschaftlichen, politischen oder sprachlichen Faktoren bestimmt werden. Durch die Instabilität der Räume können fragile Räume durch Stimmen und dem Einsatz von Medien gebildet werden, die über die Bühnenrampe hinausragen und virtuelle Räume schaffen können.

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Olaf Enderlein

Dieses Buch rekonstruiert die von 1910 bis 1917 reichende Entstehungsgeschichte der 1919 uraufgeführten Oper «Die Frau ohne Schatten» von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Anhand neu aufgefundener Quellen war es möglich, die Arbeitsweise von Strauss zu beschreiben und eine Systematik der Kompositionsskizzen zu erstellen. Die detaillierte Rückverfolgung der Werkgenese umfasst die Eingriffe von Strauss in Hofmannsthals Libretto, eine Klassifikation der einzelnen Skizzentypen sowie eine Darstellung des vielschichtigen Kompositionsprozesses auf der Grundlage der Kompositionsstadien. Die Präsentation des Monologs der Kaiserin im III. Akt in seiner ursprünglichen, durchkomponierten Fassung bietet eine zusammenfassende Erläuterung der Kompositionsweise von Richard Strauss.

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Matthias Kruse

Fritz Jöde (1887-1970) war eine der schillerndsten Persönlichkeiten in der Musikerziehung des 20. Jahrhunderts. Über jene Lebensjahre, die Jöde als Volksschullehrer in Hamburg verbrachte, ist aber nur wenig bekannt. Dieses Buch füllt das Desiderat. Es ergibt sich ein Bild, das Fritz Jöde insbesondere als einen radikal-alternativen Pädagogen zeigt. Ausgehend von Momenten der Kulturkritik und in Abkehr von der überkommenen «Lernschule» vertritt Jöde eine Pädagogik, die den «ganzen» Menschen und die Gemeinschaft in den Mittelpunkt rückt. Letztlich verfolgt Fritz Jöde die Erziehung eines «Neuen Menschen». Hierzu soll die Schule ihren Beitrag leisten, indem sie an die «schöpferischen Kräfte» des Menschen anknüpft und ihn in die Lage versetzt, Zukunft «unbedingt» zu gestalten.

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Benjamin Britten als Friedenskomponist

Perspektiven zur Musikvermittlung

Series:

Sarah-Lisa Beier

Die Autorin untersucht interdisziplinär, ob der britische Komponist Benjamin Britten auch als Musikpädagoge verstanden werden kann. Ausgehend von seiner pazifistischen Grundhaltung analysiert sie ausgewählte Friedenswerke seines Œuvres: von einer bis dato unveröffentlichten Kompositionsskizze und seinem «wahren Opus Nr. 1», «Our Hunting Fathers», bis hin zum populären «War Requiem». Musikalisch-dramatische Analysen legen pädagogische Intentionen offen. Hieran anknüpfend zeigt die Autorin Perspektiven zur Musikvermittlung für erwachsene Laien auf. Das hierzu entwickelte didaktische Konzept möchte Einführungsveranstaltungen im Konzertbetrieb bereichern und auch denjenigen Besuchern Brittens Kompositionsprinzipien zugänglich machen, die keine Notenkenntnisse besitzen.

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Spirituality and Music Education

Perspectives from Three Continents

Series:

June Boyce-Tillman

This book is the product of a long journey by a company of academics and practitioners sharing a common interest, titled the Spirituality and Music Education Group (SAME). It started at the International Society for Music Education Conference in Bologna in 2008, with its first gathering in Birmingham in 2010. This book is a product of the various meetings of this group. Since the group formed, the notion of spirituality has been struggling to find a way through the dominant ideology of secularisation in the West to a place in a post-secularising world.

This book concentrates on examining this issue from the position of music educators on three continents. This process can be defined as both separate from as well as part of the dominant Christian and humanist traditions, whatever is appropriate in a particular culture. The book represents a fascinating array of lenses through which to examine the many and complex strands within the concept of spirituality.