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Emotionen

Beiträge zur 12. Arbeitstagung schwedischer Germanistinnen und Germanisten «Text im Kontext» in Visby 2016

Series:

Edited by Frank Thomas Grub and Dessislava Stoeva-Holm

Unter dem Rahmenthema «Emotionen» fand am 15./16. April 2016 auf dem Campus Gotland der Universität Uppsala die 12. Arbeitstagung schwedischer Germanistinnen und Germanisten «Text im Kontext» statt. Der vorliegende Band versammelt ausgewählte Beiträge, die in ihrer Vielfalt ein aktuelles Bild der Forschungsansätze und -projekte der Germanistik in Schweden vermitteln. Das Spektrum der Beiträge reicht von der Digitalisierung von Stammbüchern aus fünf Jahrhunderten bis zur Analyse von Metonymien in den Medien, von Fragen des transkulturellen Erzählens bis zu neuen Formen der Literatur im Zeitalter der Digitalisierung. Eine Untersuchung des Zusammenhangs von metasprachlichem Wissen und Grammatikkenntnissen bei schwedischen Deutschschülern rundet den Band ab.

Der Band belegt, dass der Begriff der «Emotionen» sich als geeigneter Ausgangspunkt für den Dialog von Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft erweist; als verbindende Elemente fungieren vor allem kulturwissenschaftliche Ansätze.

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Autobiographische Fragmente in der modernen deutschen Literatur

Selbstinszenierungen des Ich in den Grenzfällen des Autobiographischen

Series:

Alena Zelená

Dieses Buch charakterisiert und analysiert sogenannte autobiographische Fragmente. Ausgewählte experimentelle Beispiele aus der Jahrhundertwende zeigen mögliche Zugänge zur modernen Subjekt- und Sprachkrise und ihre Spiegelung im Genre der Autobiographie. Anhand von kommunikativer Offenheit, Ironie und Witz wird die Veränderung des Denkens in der Moderne sichtbar. Die Fragmente thematisieren die Struktur der Grenze und des liminalen Seins, samt den Grenzüberschreitungen im Faktischen, Textuellen und Sprachlichen. Die Autorin zeigt mit Ihrer Untersuchung die Praxis der Selbstinszenierung und der In-Frage-Stellung des Bezugs zwischen dem Text und der dargestellten «Wirklichkeit» auf.

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Die transkontinentale Wahrnehmung des Fremden und das christliche Türkenbild

Eine literarisch-historische Studie der spätantiken und mittelalterlichen Quellen

Series:

Yücel Sivri

Die Geschichte der Türken ist voll von Belegen, die ihre unstillbare Identitätssuche bestätigen. Diese Untersuchung verfolgt, wie ab dem 10. Jahrhundert die Türken ihre schamanisch-nomadische Lebensweise aufgaben und den islamischen Glauben annahmen. Dabei haben sie ihre türkische Identität beibehalten, um sie ab dem ausgehenden 15. Jh. zugunsten eines multiethnischen osmanischen Bürgertums zu verdrängen. Der Autor zeigt, wie die Türken sich ständig mit kräftezermürbenden Weltanschauungskonzepten auseinandersetzten, dabei aber oft das Profane vernachlässigten.

Um das allgemeine Türkenbild zu erkennen, geht dieses Buch auf alle Völkerschaften Eurasiens ein, die von den zeitgenössischen Schriftstellern irgendwie im Zusammenhang mit den Türken erwähnt wurden. Dazu wird griechische und lateinische Literatur aus den antiken und mittelalterlichen Epochen ausgewertet.

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Die Metasprache der Liebe

Poetologische Implikationen in Hadamars von Laber «Jagd» und in der «Minneburg»

Series:

Colin Schatzmann

Wie redet man über Liebe und vor allem – wie redet man über das Reden über Liebe? Diese Fragen stellen sich zwei narrative Grossformen des 14. Jahrhunderts: Hadamars von Laber ‚Jagd’ und die anonym überlieferte ‚Minneburg’. Sie entwerfen in der komplexen Konstellation der zeitgenössischen, liebesthematischen Dichtung zwei jeweils unterschiedliche Antworten darauf, die ihnen selbst einen Sonderstatus zukommen lassen.
Ihre Positionen innerhalb des poetologischen Diskurses stehen zueinander in direkter Konkurrenz. Insbesondere mithilfe verschiedener Schreibweisen, die von (Klang-)Rhetorik, Intertextualität und Metaisierung geprägt sind, arbeiten sie an einer eigenen Metasprache, die gleichzeitig verschiedene Diskurse und Genera miteinander verschränkt. Sie verhandeln damit nicht mehr nur allegorische Modelle für das Lieben, sondern sie ziehen eine zusätzliche Metaebene in ihre Texte ein und beteiligen sich am poetologischen Diskurs ihrer Zeit über das angemessene, affektgetreue und affektgesteigerte Sprechen über die Liebe. Damit kommunizieren sie ihre jeweils eigene Poetologie im Spannungsfeld von Inhalt und Form, von Tradition und Innovation.

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Series:

Joseph D. Rockelmann

When reading Ludwig Tieck’s texts, the reader becomes aware that dreams, the unconscious, and art play a key role. This study posits that Ekphrasis and dream interpretation are similar due to both analyzing a visual image and attempting to translate the visual into the verbal in order to gain a better and more complete understanding of it. This book discusses Tieck’s texts—Franz Sternbalds Wanderungen, "Die Gemälde," "Die Freunde," "Die Elfen," "Der Runenberg," "Liebeszauber," and "Das alte Buch und die Reise ins Blaue hinein"—and how Ekphrasis and dream interpretations are essential for gaining a more comprehensive understanding of the visual and dream image, resulting in new readings and insights. Furthermore, this book demonstrates that Tieck made major contributions to Ekphrasis studies by integrating notional, dynamic, and static prose Ekphrasis into his fictional works and thus should play a more important role in the current Ekphrasis debate.

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The Country of the Blind

A New Interpretation of the Plays of Henrik Ibsen

Series:

Burton Blistein

The Country of the Blind challenges the reigning conception of Ibsen as social critic. It offers new and unique interpretations stressing his preoccupation with the limitations and failings of humankind that do not change, in particular one’s reluctance or inability to confront unpleasant truths about one’s self and the consequent attempts to conceal those truths from self and from others. The result, in the plays considered, is that his personae are not what they appear to be. We shall observe that Mrs. Alving is not an heroic figure who has sacrificed all for her beloved son; that the "virtuous" parson Manders may in fact be the father of Oswald; that neither Gregers Werle nor Dr. Thomas Stockmann are the idealists they profess to be; that Hedda Gabler and Halvard Solness are the very antitheses of the persons they imagine themselves. This gulf between illusion and actuality is evident even in the case of secondary agents, confirming the supposition that Ibsen believed self-deception inseparable from the human condition. The protagonists’ stratagems necessarily interact, forbidding each knowledge of each and all knowledge of the meaning of external circumstance. They are, and they remain, ignorant of their own nature, and of the character of their closest associates, imprisoned by the maze they have jointly fashioned. The book should be of interest to the general reader, to companies interested in performing the plays analyzed, to Ibsen scholars, and as a text for courses in Ibsen.

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Somnambulistic Lucidity

The Sleepwalker in the Works of Gustav Meyrink

Series:

Eric J. Klaus

Gustav Meyrink (1868–1932), best known as the author of The Golem (1915), experimented with the occult in a time rife with occult experimentation. As a seeker of esoteric truth, he practiced and wrote about elements of Western Esotericism—alternative religious movements that pursued methods of tapping into secret spiritual wisdom that helped define the age. In doing so, Meyrink developed his own theories of salvation, which featured yoga as a means to open the door to supernatural and paranormal experience. In this way, his life, as well as his fiction, exemplifies liminality, existence on the margins. The core symbol of this liminal experience is the somnambulist: a figure existing between material and spiritual states of consciousness, having access to both yet belonging to neither. His oeuvre features characters entering trances, wandering the borders between "waking" and "metaphysical" worlds, gaining access to secret truths, and realizing salvation via a unio mystica. Meyrink, therefore, has much to say about the cultural climate of the fin de siècle: by viewing the turn of the twentieth century as a time defined by searches for certitude, by locating Western Esotericism as a meaningful movement of the age, by situating Meyrink on the periphery of social and spiritual spheres, and by identifying the sleepwalker as a seminal figure of the period as well as in Meyrink’s work, this study echoes Meyrink’s own attempts to find lucidity in the ambiguity of somnambulism.

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Literarische Störungen in Texten über die Shoah

Imre Kertész, Liana Millu, Ruth Klüger

Series:

Dennis Bock

Der Begriff der Störung erfährt eine zunehmende Konjunktur in den Geisteswissenschaften und etabliert sich dort als epistemologische Analysekategorie. Diese Studie untersucht die Texte der Shoah-Überlebenden Imre Kertész, Liana Millu und Ruth Klüger systematisch auf ihr Störpotenzial und erweitert das Forschungsfeld um die sprechhandlungstheoretischen Konzepte «Wissen» und «Erwarten». Ein grundlegend störendes Potenzial entfalten die Erzählungen, weil sie von konkreten historischen Ereignissen zeugen und damit deren Vergessen entgegenarbeiten. Die Untersuchung stellt unter anderem am Beispiel des Muselmanns, der Repräsentation von sexuellem Tauschhandel oder der Kritik an KZ-Gedenkstätten heraus, wie die Texte narrativ verfestigte Kategorien in Bewegung bringen, Wissen infrage stellen und gegen gesellschaftliche Diskurse ihrer Zeit polemisieren.

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Series:

Edited by Yvette Sánchez

Seit der Finanz-und Wirtschaftskrise von 2008 ist ein Anstieg literarischer und literaturkritischer Auseinandersetzungen mit der Figur des Managers und den Mechanismen der Geschäftswelt zu vermerken. Gleichzeitig setzen Unternehmen vermehrt auf das Distinktionsmerkmal der Kreativität. Dazu gehören die Methoden des Storytelling sowie der kunstbasierten Interventionen zur Personalentwicklung oder die Zusammenarbeit mit professionellen Theaterleuten an Aktionärsversammlungen.

Die in diesem Band vereinten vierzehn Beiträge aus verschiedenen Disziplinen testen die Grenzen zwischen den Künsten und der Wirtschaft. Es wird unter anderem die These aufgestellt, dass die Fiktionalitätsanteile in Romanen oder Theaterstücken niedriger ausfallen als in deklariert lebensweltlichen Inszenierungen von Managern.

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Series:

Edited by Isabel Hernández

In seinen Romanen Die Jüdin von Toledo (1955) und Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis (1951) zeigte Lion Feuchtwanger während seines kalifornischen Exils eine ausgeprägte Neigung zu Spanien. Diese Neigung zeigten auch andere der vielen Schriftsteller, die im Dritten Reich gezwungen waren, Deutschland zu verlassen, manchmal über Spanien.

Im Gegensatz zum Italienbild wurde das Spanienbild in den Texten einiger der exilierten Schriftsteller nie ästhetisiert. Stoffe aus der spanischen Geschichte boten den Autoren aber die Gelegenheit, die damalige Gegenwart durch eine schon vorgegebene Vergangenheit zu interpretieren, was ihre Vorliebe für den historischen Roman erklärt. In den letzten Jahren hat die Gattung eine Wiederbelebung erfahren, die bereits auf eine Rückkehr von vielen im Exil geschriebenen Werken hindeutet. Die politische und soziale Lage, die in vielen Ländern der Welt zum Alltag geworden ist, bestätigt die Aktualität von Romanen wie Feuchtwangers Die Jüdin von Toledo.

In diesem Sinne widmet sich diese Publikation in ihrem ersten Teil Lion Feuchtwangers schriftstellerischer Auseinandersetzung mit Spanien. Der zweite Teil befasst sich mit dem Spanienbild vieler Schriftsteller, die in Spanien nicht nur einen Zufluchtsort, sondern auch Inspiration für ihre eigenen Werke gefunden haben.