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Ludwig Bechstein: Die großen Novellen und die Romane

Inhalte – Kommentare – Materialien

Susanne Schmidt-Knaebel

Ludwig Bechstein (1801–1860) hat außer seinen Märchen- und Sagenadaptationen auch 15 vom Autor sogenannte große Novellen und Romane geschrieben. Diese Studie verwendet eine interdisziplinäre Methode, die Arbeitsweisen der Literaturwissenschaft um die einer Linguistik literarischer Texte ergänzt. Jedem der zwischen 1829 und 1856 erschienenen Texte ist ein dreiteiliger Kommentar gewidmet (Inhaltsangabe, Analyse der semantischen und syntaktischen Eigenschaften und Zusammenstellung der vorhandenen Kritiken bzw. derzeit erfassbaren Quellmaterialien). Auf dieser Basis lassen sich frühe von mittleren und späten Texttypen unterscheiden. Am Schluss steht eine Übersicht über die Entwicklung des deutschen Historienromans und eine Einordnung von Bechsteins Großprosa auf geschichtlicher Grundlage.

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Edited by Pilar Andrade Boué, Rodrigo Guijarro Lasheras and Marta Iturmendi Coppel

Este libro reflexiona sobre el análisis de la ciudad como espacio plural en obras literarias de las últimas décadas. Los capítulos que lo constituyen abordan la cuestión de la pluralidad con todos los matices que se sitúan entre los polos opuestos de la convivencia y la hostilidad, y se organizan en torno a tres ejes geográficos amplios: las ciudades europeas, las africanas y las hispanoamericanas. Los textos que lo componen hablan del imaginario colectivo que despierta el cuerpo de la ciudad en quien lo lee y narra, así como sobre la inscripción de las ficciones en la historia de las ciudades y su representación de las vidas, situaciones o experiencias que se desarrollan en los paisajes urbanos. La investigación que se propone aquí continúa la de varios proyectos anteriores del grupo de investigación UCM dirigido por Eugenia Popeanga «La aventura de viajar y sus escrituras».

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Aneta Jachimowicz

Der Band versammelt Beiträge, die über den etablierten Kanon der Literatur der Zwischenkriegszeit in Österreich hinausreichen und auf die ästhetischen und formalen Besonderheiten anderer AutorInnen und literarischer Diskurse aufmerksam machen sowie Anlass geben, sich jenseits der arrivierten Literatur umzusehen. Es geht auch um die Frage, inwieweit das besondere Profil der österreichischen Literatur bei nicht kanonisierten Werken evident wird und wie die Kanonisierungen zustande kamen. Die Fallbeispiele geben Einblick in den Literaturbetrieb der Zwischenkriegszeit und zeigen, dass es notwendig ist, die österreichische Literatur dieser Zeit von der Literatur der Weimarer Republik stärker zu unterscheiden.

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Der Diskurs über Deklamation und über die Praktiken auditiver Literaturvermittlung

Der Deutschunterricht des höheren Schulwesens in Preußen (1820–1900)

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Hans-Joachim Jakob

Ein Primaner konnte im 19. Jahrhundert am Ende seiner Schullaufbahn Dutzende Gedichte auswendig aufsagen. Die Deklamationskultur des höheren Schulwesens ist seitdem in Vergessenheit geraten. Diese Studie rekonstruiert die intensive Diskussion über das Textsprechen zwischen 1820 und 1900. Sie wertet dazu bislang nur wenig beachtete Quellen aus – Vorschriften, Lehrpläne, Gesetzessammlungen, Lesebücher, Ratgeber, Schulprogramme, pädagogische Zeitschriften und Anthologien. Ein abschließender Blick in fiktionale Zeugnisse von Goethe, Kotzebue, Klingemann, Johanna Schopenhauer, Raabe oder Stinde demonstriert den schmalen Grat zwischen deklamatorischem Triumph und gesellschaftlicher Blamage.

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Series:

Bartosz Buć

Im Fokus dieses Buches steht die Frage der Argumentationsindikatoren, das heißt der typischen Wörter und Ausdrücke, die bei der Identifizierung der Argumentationsvorgänge behilflich sein können. Der Autor exemplifiziert die aufgelisteten Indikatoren im Kontext der Interviews und Diskussionen. Die Pragma-Dialektik setzt voraus, dass der Gedankenaustausch zwischen den Diskutanten auf einem Verhältnis zwischen dem Standpunkt und dem Argument beruht, was man als Argumentationsschema bezeichnet. In der Typologie unterscheidet man zwischen drei Argumentationsschemata. Der Autor betrachtet die kausale Argumentation, die symptomatische Argumentation und die Argumentation anhand der Analogie. Er untersucht und differenziert innerhalb jedes Schemas gewisse Subtypen, denen auch Indikatoren zugerechnet werden können.

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Shakespeare and German Reunification

The Interface of Politics and Performance

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Emily Oliver

This book explores the relationship between politics and Shakespeare performance in East Germany before, during and after reunification in 1990. Analysing a wide range of case studies from Berlin as well as more peripheral towns and cities, the author argues that the capacity for political intervention in Shakespeare performances in East Germany was limited by a number of factors, including the influence of the government and an underlying distrust of the public. However, East German theatre practitioners proved useful to the 1989 protest movement precisely because they occupied a unique position at the interface of dissidence and state power. Using Shakespeare performance as a lens, the book examines political and aesthetic censorship before reunification and the enormous financial difficulties theatre faced in its aftermath, asking what role Shakespeare played for Germans both within and beyond the theatre.

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Dominik Riedo

Wolf von Niebelschütz (1913–1960) erzielte erst nach dem Zweiten Weltkrieg seinen Durchbruch als Schriftsteller. Sein Nachruhm übertrifft allerdings die Beachtung zu Lebzeiten noch und gründet sich auf die beiden Hauptwerke, den Barockroman «Der Blaue Kammerherr» (1949) und den Mittelalterroman «Die Kinder der Finsternis» (1959). Diese Sammlung von Essays über den Autor dient einerseits als Ergänzung zur Biographie (Peter Lang 2013), andererseits legt sie mit darüber hinausweisenden Themen neue Forschungsergebnisse vor. Vor allem das Schreiben in der Zeit des Nationalsozialismus und der frühen Nachkriegsjahre werden intensiver beleuchtet, aber auch spezifischere Punkte wie die Gestaltung der Buchcovers, die Sexualität oder das Verhältnis von Tradition und Innovation im Leben und in den Texten. Die Aufsätze zu den wirtschaftshistorischen Schriften wie auch zum Mittelalterroman gründen überdies auf neuem Archivmaterial beziehungsweise neuen Erkenntnissen. Der Anhang enthält zudem eine aktualisierte Bibliographie.

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Piotr A. Owsiński

Die Monographie präsentiert die Ergebnisse der graphematischen Analyse der deutschen Übersetzung der «Apostelgeschichte» aus dem 14. Jahrhundert. Der Autor analysiert die Ergebnisse insbesondere im Hinblick auf die Ostkolonisation. Die Studie korrespondiert mit den Forschungen zum Mittel- und Frühneuhochdeutschen und den Kanzleisprachen, in denen die mundartlichen Sprachmerkmale aus dem ostmitteldeutschen Dialektkreis mit der Koexistenz von nieder- und oberdeutschen Elementen schriftlich fixiert wurden. Der Autor untersucht die Sprachmerkmale der sächsischen Kanzlei in ihrer regionalen, für die Kanzlei des Deutschordensstaates charakteristischen Prägung.

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Heiner Mückenberger

Dieses Buch betrachtet das Leben des Poeten Theodor Storm speziell unter dem Blickwinkel seiner Neigung zur Musik. Es ist wenig bekannt, dass Storm neben seiner Tätigkeit als Novellen- und Lyrikdichter sowie seinem juristischen Beruf ein engagierter Musiker war. Anhand brieflicher Selbstzeugnisse zeichnet diese Untersuchung nach, wie Storm gemischte Chöre gründete und leitete, dass er über eine beeindruckende Tenorstimme verfügte und wie er als Solist die anspruchsvollsten Gesangspartien übernahm. So tritt ein zweiter Wirkungsbereich des Dichters hervor, der selbst gern betonte, dass die Musik die treueste Begleiterin seines Lebens sei.

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Textkompetenz fördern durch «LesenSchreibenLesen»

Die didaktische Bedeutung von Aufgabenarrangements im kompetenzorientierten Deutschunterricht

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Elfriede Witschel

Der Deutschunterricht soll Schülerinnen und Schüler mithilfe von textbasiertem Schreiben auf das schriftliche Abitur beziehungsweise die schriftliche Reife- und Diplomprüfung vorbereiten. Das Buch stellt eine qualitative Studie in der Sekundarstufe II vor, die das Lesen und Schreiben im Deutschunterricht in den Blick nimmt. Zentral sind Aufgabenarrangements, in denen Lese- und Schreibaufgaben verknüpft werden. Dabei treten Effekte in Bezug auf die rezeptive und produktive Textkompetenz auf: Zum einen werden Verstehensprozesse beim Lesen erleichtert, zum anderen wird das Schreiben selbst entlastet. Zudem hat diese Verbindung qualitative Auswirkungen auf die entstehenden Produkte, die Texte der Schülerinnen und Schüler auf drei Ebenen: der inhaltlichen, der textstrukturellen und der sprachlichen Ebene.