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Romantik und Surrealismus

Eine Wahlverwandtschaft?

Edited by Sebastian Lübcke and Johann Thun

Der Band versammelt Beiträge, die dem Verhältnis zwischen (deutscher) Romantik und (französischem) Surrealismus nachgehen. Das Verhältnis beider Geistesbewegungen wird als «Wahlverwandtschaft» beschrieben. Mit dieser Methode können Ähnlichkeiten und Analogien zwischen Romantik und Surrealismus ohne Rückgriff auf kausalhistorische Einflussnarrative diskutiert werden. Im Zentrum der Beiträge stehen die Auseinandersetzung mit der Einbildungskraft, subjekttheoretische Fragestellungen, das Interesse an Mythologien und politischer Neuordnung sowie an Traum, Rausch, Unbewusstsein und alternativen Epistemologien.

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Jianhua Zhu, Michael Szurawitzki and Jin Zhao

Der Band dokumentiert die Sektionen aus dem Bereich Literaturwissenschaften auf dem IVG-Kongress 2015. Er beginnt mit der Sektion «Experimentelle Gegenwartsliteratur». Darauf folgt die Sektion «Neue Realismen. Formen des Realismus in der Gegenwartsliteratur», bevor die Sektion «Ökologie und Umweltwandel in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur» dokumentiert wird. Die Sektion «Entwicklungstendenzen der deutschen Literatur nach 1989/90. Neueste deutschsprachige Literatur als Speicher zeitgenössischer Identitätsmodelle» beschließt den Band.

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Edited by Peter Heßelmann

Dieser Jahrgangsband der Simpliciana enthält fünfzehn Vorträge, die während des Symposiums Grimmelshausens «Kleineren Schriften» vom 23. bis zum 25. Juni 2017 in Gelnhausen gehalten wurden. Vier weitere Beiträge ergänzen das Jahrbuch. In der Rubrik «Rezensionen und Hinweise auf Bücher» werden wie gewohnt Besprechungen von Neuerscheinungen zum simplicianischen Erzähler, zu weiteren Autoren und zur Literatur- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit veröffentlicht.

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Series:

Edited by Gabriele Dürbeck, Christine Kanz and Ralf Zschachlitz

Auf Basis des Ecocriticism analysiert der Band literarische Repräsentationen des Umweltwandels im 20./21. Jahrhundert. Im Zentrum stehen die engen Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt sowie die Frage nach ästhetischen Möglichkeiten einer nicht-anthropozentrischen Darstellung von Natur. Die Beiträge nehmen die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Krisenphänomenen im Wechselspiel von Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft in den Blick und betten die in den literarischen Texten artikulierten Phänomene ökologischen Wandels in ästhetische, historische und philosophische Kontexte ein. Wie hängen Risikobewusstsein und Handlungsoptionen zusammen? Was sind die Gründe der menschlichen Ignoranz von Umweltzerstörung? Welche Antworten auf die ökologische Krise können literarische Texte bieten?

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Sibylle Berg

Romane. Dramen. Kolumnen und Reportagen

Anett Krause and Arnd Beise

Sibylle Bergs Werke wurden erstmals im Zusammenhang mit der Diskussion um die so genannte Popliteratur der 1990er Jahre einem größeren Publikum bekannt. Inzwischen ist sie eine der renommiertesten Autor/innen des deutschsprachigen Literaturbetriebs, auch wenn sie in diesem eine spezielle Position einnimmt. Die Beiträge des vorliegenden Bands bestimmen ihre spezifische Position «am Rande des Populären». Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums eines fulminanten Debüts – das heute als Kultbuch geltende «Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot» (1997) – wird das seither entstandene Werk Sibylle Bergs erstmals literaturwissenschaftlich umfassend untersucht und liefert damit einer künftigen Forschung zum Œuvre Bergs die maßgebliche Grundlage.

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Emotionen

Beiträge zur 12. Arbeitstagung schwedischer Germanistinnen und Germanisten «Text im Kontext» in Visby 2016

Series:

Edited by Frank Thomas Grub and Dessislava Stoeva-Holm

Unter dem Rahmenthema «Emotionen» fand am 15./16. April 2016 auf dem Campus Gotland der Universität Uppsala die 12. Arbeitstagung schwedischer Germanistinnen und Germanisten «Text im Kontext» statt. Der vorliegende Band versammelt ausgewählte Beiträge, die in ihrer Vielfalt ein aktuelles Bild der Forschungsansätze und -projekte der Germanistik in Schweden vermitteln. Das Spektrum der Beiträge reicht von der Digitalisierung von Stammbüchern aus fünf Jahrhunderten bis zur Analyse von Metonymien in den Medien, von Fragen des transkulturellen Erzählens bis zu neuen Formen der Literatur im Zeitalter der Digitalisierung. Eine Untersuchung des Zusammenhangs von metasprachlichem Wissen und Grammatikkenntnissen bei schwedischen Deutschschülern rundet den Band ab.

Der Band belegt, dass der Begriff der «Emotionen» sich als geeigneter Ausgangspunkt für den Dialog von Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft erweist; als verbindende Elemente fungieren vor allem kulturwissenschaftliche Ansätze.

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Autobiographische Fragmente in der modernen deutschen Literatur

Selbstinszenierungen des Ich in den Grenzfällen des Autobiographischen

Series:

Alena Zelená

Dieses Buch charakterisiert und analysiert sogenannte autobiographische Fragmente. Ausgewählte experimentelle Beispiele aus der Jahrhundertwende zeigen mögliche Zugänge zur modernen Subjekt- und Sprachkrise und ihre Spiegelung im Genre der Autobiographie. Anhand von kommunikativer Offenheit, Ironie und Witz wird die Veränderung des Denkens in der Moderne sichtbar. Die Fragmente thematisieren die Struktur der Grenze und des liminalen Seins, samt den Grenzüberschreitungen im Faktischen, Textuellen und Sprachlichen. Die Autorin zeigt mit Ihrer Untersuchung die Praxis der Selbstinszenierung und der In-Frage-Stellung des Bezugs zwischen dem Text und der dargestellten «Wirklichkeit» auf.

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Die transkontinentale Wahrnehmung des Fremden und das christliche Türkenbild

Eine literarisch-historische Studie der spätantiken und mittelalterlichen Quellen

Series:

Yücel Sivri

Die Geschichte der Türken ist voll von Belegen, die ihre unstillbare Identitätssuche bestätigen. Diese Untersuchung verfolgt, wie ab dem 10. Jahrhundert die Türken ihre schamanisch-nomadische Lebensweise aufgaben und den islamischen Glauben annahmen. Dabei haben sie ihre türkische Identität beibehalten, um sie ab dem ausgehenden 15. Jh. zugunsten eines multiethnischen osmanischen Bürgertums zu verdrängen. Der Autor zeigt, wie die Türken sich ständig mit kräftezermürbenden Weltanschauungskonzepten auseinandersetzten, dabei aber oft das Profane vernachlässigten.

Um das allgemeine Türkenbild zu erkennen, geht dieses Buch auf alle Völkerschaften Eurasiens ein, die von den zeitgenössischen Schriftstellern irgendwie im Zusammenhang mit den Türken erwähnt wurden. Dazu wird griechische und lateinische Literatur aus den antiken und mittelalterlichen Epochen ausgewertet.

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Die Metasprache der Liebe

Poetologische Implikationen in Hadamars von Laber «Jagd» und in der «Minneburg»

Series:

Colin Schatzmann

Wie redet man über Liebe und vor allem – wie redet man über das Reden über Liebe? Diese Fragen stellen sich zwei narrative Grossformen des 14. Jahrhunderts: Hadamars von Laber ‚Jagd’ und die anonym überlieferte ‚Minneburg’. Sie entwerfen in der komplexen Konstellation der zeitgenössischen, liebesthematischen Dichtung zwei jeweils unterschiedliche Antworten darauf, die ihnen selbst einen Sonderstatus zukommen lassen.
Ihre Positionen innerhalb des poetologischen Diskurses stehen zueinander in direkter Konkurrenz. Insbesondere mithilfe verschiedener Schreibweisen, die von (Klang-)Rhetorik, Intertextualität und Metaisierung geprägt sind, arbeiten sie an einer eigenen Metasprache, die gleichzeitig verschiedene Diskurse und Genera miteinander verschränkt. Sie verhandeln damit nicht mehr nur allegorische Modelle für das Lieben, sondern sie ziehen eine zusätzliche Metaebene in ihre Texte ein und beteiligen sich am poetologischen Diskurs ihrer Zeit über das angemessene, affektgetreue und affektgesteigerte Sprechen über die Liebe. Damit kommunizieren sie ihre jeweils eigene Poetologie im Spannungsfeld von Inhalt und Form, von Tradition und Innovation.

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Series:

Joseph D. Rockelmann

When reading Ludwig Tieck’s texts, the reader becomes aware that dreams, the unconscious, and art play a key role. This study posits that Ekphrasis and dream interpretation are similar due to both analyzing a visual image and attempting to translate the visual into the verbal in order to gain a better and more complete understanding of it. This book discusses Tieck’s texts—Franz Sternbalds Wanderungen, "Die Gemälde," "Die Freunde," "Die Elfen," "Der Runenberg," "Liebeszauber," and "Das alte Buch und die Reise ins Blaue hinein"—and how Ekphrasis and dream interpretations are essential for gaining a more comprehensive understanding of the visual and dream image, resulting in new readings and insights. Furthermore, this book demonstrates that Tieck made major contributions to Ekphrasis studies by integrating notional, dynamic, and static prose Ekphrasis into his fictional works and thus should play a more important role in the current Ekphrasis debate.