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  • German Literature and Culture x
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Turns und kein Ende?

Aktuelle Tendenzen in Germanistik und Komparatistik

Series:

Edited by Elke Sturm-Trigonakis, Olga Laskaridou, Evi Petropoulou and Katerina Karakassi

Der Band setzt sich kritisch mit «Cultural Turns» allgemein auseinander und lotet deren Anwendungsmöglichkeiten vom «post-imperial», über den «ecocritical» bis hin zum «economical turn» aus. Dabei zeigt sich das innovative Potenzial der Turns, aber auch die Notwendigkeit, sie epistemisch in den Einzeldisziplinen zu verankern. Die Symbiose der «Cultural Turns» mit Literaturwissenschaft und Komparatistik scheint etabliert zu sein. Transdisziplinarität und Kombinationen wie «Postkoloniale Germanistik» sind selbstverständlich, und die Komparatistik untersucht Diachronie und Synchronie von jeglichen Wissenssystemen. Die Beiträger nehmen sich den Umstand, dass sich Einzelphilologien und Komparatistik unter dem Vorwurf der Orientierungslosigkeit dennoch in einer Dauerkrise befinden, zum Anlass für eine Bestandsaufnahme.

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Nazi-Täterinnen in der deutschen Literatur

Die Herausforderung des Bösen

Series:

Simonetta Sanna

Die Studie verbindet mit der Thematisierung des NS-Vernichtungsapparates und Frauen, die darin als Protagonistinnen wirkten, ein doppeltes Skandalon. Die Autorin untersucht die Werke von Stephan Hermlin, Hans Lebert, Bernhard Schlink, Lukas Hartmann und Helga Schneider. Diese ziehen schuldige Frauen nachträglich zur Rechenschaft, lassen ihnen gegenüber jedoch einen nicht-ausgrenzenden Sinn der Gerechtigkeit gelten. Aus der Erzählperspektive regt gerade die Unmöglichkeit der Vergebung das Interesse an, die Verschränkungen von Gut und Böse, Opfer und Täter wahrzunehmen. Das erfordert umfassende kognitive Fähigkeiten auch beim Leser. Das Buch fasst abschließend den Beitrag des Romans zur Aufarbeitung der Vergangenheit zusammen. Die Autorin geht hierbei der Frage nach, inwieweit die Erfahrung des Negativen zur Selbsterkenntnis des Menschen und damit auch zur Hinwendung zum anderen Menschen beiträgt.

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Das Täterbild in der Überlebenden-Literatur

Ein Vergleich der Täterbilder in der frühen und späten Lagerliteratur von Buchenwald und Dachau

Series:

Chunguang Fang

Das Buch untersucht deutschsprachige Texte von KZ-Überlebenden aus Buchenwald und Dachau, die in den zwei produktivsten Phasen der Holocaustliteratur (1945-1949/1979-Gegenwart) veröffentlicht wurden. Die Autorin untersucht das Täterbild narratologisch und erinnerungskulturell vergleichend. Sie zeigt, dass die Autoren der frühen Lagerliteratur die von ihnen erlebten NS-Täter mit aller größter Intensität und Anschaulichkeit darstellen, während sich die der späten Lagerliteratur außer der Täterdarstellung auch auf der Konstruktion ihrer in den KZs verlorenen Identitäten hinwenden. Dementsprechend werden die Opferbilder viel konkreter und detaillierter als zuvor, während die Täterbilder mittlerweile amorpher, abstrakter und allgemeiner scheinen.

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Series:

Angelika R. Stolle

Diese Studie ist im Bereich der Lehrerforschung im spezifischen Teilbereich der germanistischen Literaturdidaktik zu verorten. Dabei nimmt die Autorin tieferliegende Strukturen in den Blick, die Überzeugungen und Unterrichtshandeln von Lehrpersonen – zumindest teilweise – präfigurieren. Es geht dabei um ein System von Wissensbeständen und Wertorientierungen, das sozial-historisch generiert und innerhalb eines bestimmten Geltungsbereichs tradiert und geteilt wird. Mittels der Kombination der Erhebungsmethoden aus Interviews und Unterrichtsvideografien verschiedener Lehrpersonen sowie wissenssoziologisch orientierter Auswertungsverfahren rekonstruiert die Autorin synchron geltende Deutungsmuster in Bezug auf Literatur und Lesen triangulierend.

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Spektrum Nord: Vielfalt der Ziele, Inhalte und Methoden in der Landeskunde

Beiträge zur 3. Konferenz des Netzwerks «Landeskunde Nord» in Odense am 21./22. Januar 2016

Series:

Klaus Geyer and Frank Thomas Grub

2012 wurde das Netzwerk-Projekt «Landeskunde Nord» ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, Forschung und Lehre zur Landeskunde des Deutschen als Fremdsprache, insbesondere in den nordischen Ländern, voranzutreiben. Dieses Buch knüpft an die bereits erschienenen Bände «Landeskunde Nord» beziehungsweise «Perspektive Nord» an und bietet weitere Reflexionen wissenschaftstheoretischer, fachdidaktischer und inhaltlicher Aspekte, die für die Gestaltung der landeskundlichen Lehre und des landeskundlichen Unterrichts relevant erscheinen. In ihrer Vielfalt schlagen die Konzepte und Ideen des Bandes Brücken zu Literatur- und Sprachwissenschaft sowie zu den Sozial- und Kulturwissenschaften. Die Beiträge nehmen international geführte Fachdiskussionen auf und haben auch deshalb über die nordischen Länder hinaus Bedeutung.

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Series:

Edited by Deborah Ascher Barnstone and Barbara McCloskey

War and trauma are fundamental human experiences and central to German history, especially in the twentieth century. Since the First World War, which some Germans celebrated as the chance to annihilate the old culture to make space for a new one, German art has been implicated in war. War and trauma cause extreme conditions that can be negative and destructive, including deprivation or dislocation, and emotional and psychological stress. Paradoxically, war and trauma can also lead to positive outcomes, such as deepening interpersonal relationships, intellectual insights, and new, unforeseen opportunities.

The central concerns of the volume are the multivalent aspects of art that respond to war. It begins by considering art conceived of and executed in response to the First World War on the centennial anniversary of that event. The volume goes on to examine art in the wake of the Holocaust and artistic responses to more recent conflict, such as the Vietnam War. The essays in this volume explore a variety of media – including paintings by Otto Dix and Gerhard Richter, Holocaust photography by Heimrad Bäcker, and sculpture by Emy Roeder, Gela Forster, and Renée Sintenis – to chart the complex relationship between art and war in both its documentary and analytical functions.

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Max Reinhardt

L’art et la technique à la conquête de l’espace – Kunst und Technik zur Eroberung des Raumes

Series:

Edited by Marielle Silhouette

avec la collaboration/in Zusammenarbeit mit Jean-Louis Besson, Ségolène Le Men, Peter W. Marx et/und Clara Royer

Pionnier des temps présents et à venir, Max Reinhardt (1873–1943) fait du théâtre le vecteur même de la modernité et de ses bouleversements de frontières. Il procède ainsi à des décloisonnements multiples et à une recherche constante de nouveaux espaces. À la mesure de cette proposition, par nature expérimentale, polymorphe et cosmopolite, le présent volume s’emploie à multiplier les circulations entre les disciplines et les territoires de la recherche. Par la rencontre des conservateurs d’archives et des chercheurs, par le dialogue des spécialistes avec les représentants des aires traversées, il devient possible de composer un atlas artistique et culturel de cette époque et de prendre la mesure de la postérité de Max Reinhardt jusqu’à nos jours.

Als Pionier seiner Zeit und der Zukunft sieht Max Reinhardt (1873–1943) im Theater einen Träger der Moderne und ihrer vielfältigen Umwälzungen. Auf der Suche nach neuen Schaffensräumen unterzieht er die Bühne einem radikalen Entgrenzungsprozess. Gemäß dieser von Grund auf experimentellen, polymorphen und kosmopolitischen Geste basiert diese Publikation auf Zirkulationen zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen und Territorien. Durch die Kollaboration der Archivare und der Forscher, durch den Dialog zwischen den Max Reinhardt-Spezialisten und den Vertretern der zahlreichen Wirkungsgebiete entsteht ein künstlerischer und kultureller Atlas von dieser Epoche und von Max Reinhardts Erbe bis heute.

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Series:

Geeske Göhler-Marks

Die Autorin befasst sich mit dem literaturkritischen Werk von Matthias Claudius im Rahmen des Rezensionswesens im 18. Jahrhundert. Claudius verfasste die meisten seiner Kritiken als Redakteur der Zeitung des «Wandsbecker Bothen» und nahm die Besprechungen größtenteils später in seine gesammelten Werke «Asmus omnia sua secum portans» auf. Die Untersuchung markiert die besondere Form der Poetisierung, die die Rezensionen im Werk von Claudius erfahren. Als kleine Kunstwerke stehen sie in den Asmus-Bänden gleichberechtigt neben den Gedichten und sonstigen Prosatexten. Auf der Grundlage der inhaltlichen und stilistischen Analyse der einzelnen Besprechungen fragt die Autorin, welche Position Claudius innerhalb der literarhistorischen, theologischen und philosophischen Diskurse seiner Zeit eingenommen hatte.

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Anerkennung und die Möglichkeiten der Gabe

Literaturwissenschaftliche Beiträge

Series:

Edited by Martin Baisch

Dieser Band versammelt die Beiträge einer interdisziplinären Tagung an der Universität Hamburg. Die Autoren und Autorinnen erproben das Konzept der «Anerkennung» (Honneth, Bedorf) als Analyseinstrument sozialer Interaktionen für die Literatur des Mittelalters und der Neuzeit. Die Lektüren reichen von der höfischen und geistlichen Literatur der Vormoderne über das 19. und 20. Jahrhundert bis zur Literatur der Gegenwart (Tawada, Khider). Angeregt durch die Forschungen von Hénaff und Ricœur, beziehen sie zugleich die Begriffe von Anerkennung und Gabe im Feld der Literatur aufeinander. Untersucht werden die performativen Funktionen von Gabehandlungen ebenso wie die Zeichenhaftigkeit von Gaben und das Verhältnis von Gabe und Zeitformen beziehungsweise -inszenierungen.

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Auf den Spuren der Deutschen in Mittel- und Osteuropa

Sławomira Kaleta-Wojtasik in memoriam

Series:

Edited by Piotr A. Owsiński, Andrzej S. Feret and Grzegorz M. Chromik

Das Buch präsentiert Forschungsergebnisse zur Geschichte der deutschen Sprache in Polen sowie in Mittel- und Osteuropa. Die Autoren untersuchen anhand historischer Texte die Siedlungsorte von Deutschen während der Ostkolonisation und die Wanderungsbewegung, die bereits im Mittelalter einsetzte. Die Bandbreite der analysierten Texte reicht dabei von mittelalterlichen Dokumenten des ausgehenden 14. Jahrhunderts über Briefe aus dem 16. und 17. Jahrhundert, bis zur kritisch betrachteten Reiseliteratur des 20. Jahrhunderts. Für die Betrachtung vergangener Lebensumstände dient die fixierte Sprache den Beiträgern als Spiegel der Geschichte dieser Regionen und der Geschichte Europas.