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Meng-Chen Lee

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage: Verfügen artikellose Sprachen über Determinatorphrasen? Ausgehend von der Artikelsprache Deutsch werden die funktionalen Korrelaten von Determination für das Chinesische ermittelt. Wichtig ist dabei der Punkt, dass in der transnumeralen Sprache Chinesisch ein anderes nominales Quantifikationssystem als im Deutschen vorliegt. Ein bedeutendes Element ist der Klassifikator. Die Autorin befasst sich insbesondere damit, ob die Klassifikatoren dem Lexikon oder den grammatischen Elementen zugerechnet werden müssen. Die Ergebnisse gehen weit über die bisherigen Beschreibungen und Erklärungen zur Form und Funktion von Determination in artikellosen Klassifikatorsprachen hinaus. Basierend auf der DP-Hypothese wird versucht das DP-Modell zu optimieren.

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Karl Spiecker, die Weimarer Rechte und der Nationalsozialismus

Eine andere Geschichte der christlichen Demokratie

Series:

Claudius Kiene

Der christliche Demokrat Karl Spiecker zählte als Führungspersönlichkeit mehrerer republikanischer Organisationen und Sonderbeauftragter zur Bekämpfung des Nationalsozialismus schon in den Jahren der Weimarer Republik zu den entschiedensten Gegnern der radikalen nationalistischen Rechten. Im Exil in Paris, London und Nordamerika setzte er diesen Kampf ebenso einfallsreich wie unermüdlich fort. Nach 1945 wirkte er als einer der ersten Rückkehrer am Aufbau der westdeutschen Demokratie mit. Als dominante Persönlichkeit bestimmte Spiecker zunächst die Geschicke der wiedergegründeten Zentrumspartei, bevor er 1949 im Vorfeld der ersten Bundestagswahlen zur CDU wechselte. Die vorliegende Studie versucht mit Blick auf Spieckers Erfahrungen in der Weimarer Republik und im Exil, die Leitlinien seines politischen Denkens nachzuzeichnen und so seine anfänglichen Vorbehalte gegenüber dem Projekt einer interkonfessionellen Volkspartei zu erklären. Darüber hinaus eröffnet die Analyse seines politischen Wirkens einen Blick auf die Ambivalenzen, von denen auch die Biographie eines Vorzeigedemokraten nicht frei ist, und fragt so nach Maßstäben, an denen demokratisches Handeln in historischer Perspektive zu bemessen ist.

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Media Distortions

Understanding the Power Behind Spam, Noise, and Other Deviant Media

Elinor Carmi

Media Distortions is about the power behind the production of deviant media categories. It shows the politics behind categories we take for granted such as spam and noise, and what it means to our broader understanding of, and engagement with media. The book synthesizes media theory, sound studies, science and technology studies (STS), feminist technoscience, and software studies into a new composition to explore media power. Media Distortions argues that using sound as a conceptual framework is more useful due to its ability to cross boundaries and strategically move between multiple spaces—which is essential for multi-layered mediated spaces.

Drawing on repositories of legal, technical and archival sources, the book amplifies three stories about the construction and negotiation of the ‘deviant’ in media. The book starts in the early 20th century with Bell Telephone’s production of noise, tuning into the training of their telephone operators and their involvement with the Noise Abatement Commission in New York City. The next story jumps several decades to the early 2000s focusing on web metric standardization in the European Union and shows how the digital advertising industry constructed web-cookies as legitimate communication while making spam illegal. The final story focuses on the recent decade and the way Facebook filters out antisocial behaviors to engineer a sociality that produces more value. These stories show how deviant categories re-draw boundaries between human and non-human, public and private spaces, and importantly, social and antisocial.

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«Gemischtwarenladen» Wissenschaftsblog?

Eine textlinguistische Untersuchung der Musterhaftigkeit in Wissenschaftsblogs

Series:

Nora Heinicke

In Wissenschaftsblogs findet sich eine scheinbar unüberschaubare Vielfalt von Textelementen. Dass sich innerhalb dieser komplexen und heterogenen Textsammlung dennoch Musterhaftigkeiten abzeichnen, belegt die vorliegende Studie. Die Autorin rekonstruiert die musterhaften sprachlichen und visuellen Erscheinungsformen in der Kommunikationsform Wissenschaftsblog mit textlinguistischen Methoden. Dabei zeichnet sie nach, wie die Wahrnehmung der Musterhaftigkeit der Blogtexte zum (Wieder-)Erkennen ihrer Textsortenzugehörigkeit führt. Die Studie liefert damit wichtige Hinweise auf den Nutzen bewährter textlinguistischer Analyseparadigmen und -instrumentarien für die Untersuchung elektronisch vermittelter Schriftlichkeit.