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Otto Freundlich (1878–1943)

Individualist im Netzwerk der Pariser Avantgarde – Das Frühwerk

Lena Reichelt

Die Autorin analysiert umfassend das Frühwerk des deutschen Künstlers Otto Freundlich (1878–1943). Dieser begann bereits während seines ersten Paris-Aufenthaltes 1908 eine eigenständige, nicht-gegenständliche Formensprache zu entwickeln, ohne sich wie zahlreiche seiner Zeitgenossen den vorherrschenden Kunststilen anzupassen oder unterzuordnen: «Ich habe […] nach meiner inneren Überzeugung geschaffen, die verlangte, von der Tradition abzugehen.» Anhand der Rekonstruktion seines Netzwerkes positioniert die Untersuchung den Künstler als selbstbewussten Wegbereiter der Abstraktion innerhalb der Pariser Avantgarde.

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Les pionniers de la Nouvelle peinture en Iran

Œuvres méconnues, activités novatrices et scandales au tournant des années 1940

Series:

Alice Bombardier

« Nous avons vécu une période particulièrement difficile. Il n’y avait aucune direction connue dans notre travail. Pas à pas, nous avons dépassé l’effroi de l’égarement et découvert le plaisir de domaines nouveaux... Mais les critiques n’étaient pas de notre côté, aucune valeur sociale n’était attachée à nos travaux. » C’est en ces termes que le peintre Ahmad Esfandiari (1922-2012) décrit l’effervescence des années 1940 durant lesquelles un style pictural novateur – la Nouvelle peinture – apparaît en Iran.
A l’appui d’archives et d’entretiens, cet ouvrage tente de restituer la flamme qui a animé ces artistes-pionniers : leur esprit d'innovation face à une tradition artistique multiséculaire ; les risques pris, les transgressions osées et soutenues contre vents et marées. Ils furent les premiers à explorer des terres inconnues, annonciatrices de la modernité. Nombreuses furent les résistances : procès en justice, vandalisme, censure, interdiction de publier leurs revues. Aujourd’hui encore, leur héritage demeure paradoxalement occulté. Leur détermination et leur force de conviction ont pourtant suscité des mutations artistiques majeures, sources de changements sociaux non moins importants.

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Gustav Mahler und die Spiritualität

Studien zur inneren und äußeren Biographie, zum Schaffen und zur Zeitgeschichte

Series:

Alexander Odefey

Gustav Mahler war ein ungemein energischer Künstler. Sein berufliches Leben verbrachte er meistens intensiv probend und dirigierend. Seine recht abenteuerliche «äußere» Biographie liest sich wie ein Roman. Daneben existiert eine nicht weniger vielschichtige «innere» Biographie. Diese ist geprägt von literarischer Bildung, Religiosität und Weltanschauung im weitesten Sinne, aber auch Fragen der Ästhetik, die hier unter dem Begriff der Spiritualität vereint sind. Sie bildet den geistigen Hintergrund für seine Kompositionen. Der Band präsentiert die Ergebnisse einer Tagung in Hamburg zu dieser Thematik. Daneben enthält er Beiträge über Mahlers Beziehungen zu zwei Zeitgenossen: dem nahezu gleichaltrigen Edward Elgar und dem mehr als eine Generation jüngeren Erich Wolfgang Korngold.

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Film Mavericks in Action

New Hollywood, New Rhetoric, and Kenneth Burke

Alan Taylor

The book’s ambition is to uniquely yoke familiar histories of New Hollywood with aspects of critical theory that, since the 1950s, have embraced advances in the New Rhetoric as pioneered by literary theorist, philosopher, social analyst and educator Kenneth Burke (1897–1993). The study tracks the career arcs of Hollywood film directors Peter Bogdanovich, Martin Scorsese, Michael Cimino and Francis Ford Coppola whose productions are regarded as Burkean perspectives by incongruity. This analysis is contextualized within an overview that, from the 1920s to the present, considers Hollywood as a "languaged industry" that is grounded in Burkean principles of Order, identification, hierarchy, courtship and ambiguities of substance. The project is designed to serve the interests of colleagues and students in Rhetorical Theory, Film Education, Creative Writing, American Studies, Production Studies, and Film and Media Studies.

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Bauen und Erhalten in al-Andalus

Bau- und Restaurierungspraxis in der Moschee-Kathedrale von Córdoba

Francine Giese

Die Moschee-Kathedrale von Córdoba zählt zu den Hauptwerken spanisch-islamischer Architektur und markiert als erster Monumentalbau von al-Andalus den Beginn einer der fruchtbarsten Phasen westislamischer Architektur. Welches sind die bautechnologischen Merkmale des Baus und wie ist er innerhalb der islamischen Architektur zu verorten? Welche Veränderungen durchlief die umaiyadische Hauptmoschee von Córdoba nach ihrer Weihung zur Kathedrale im Jahre 1236 und inwiefern beeinflusste diese neue Nutzungsphase die Denkmalpflegestrategien des 19. und 20. Jahrhunderts? Eine kritische Untersuchung der Bau- und Restaurierungspraxis in der einst wichtigsten Moschee des islamischen Westens bietet neue Erkenntnisse zur Architektur von al-Andalus und dem nicht immer einfachen Umgang Spaniens mit seinem islamischen Erbe.

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Aristoxenos und Pythagoras

Ein elementarmathematischer Streifzug durch die Geschichte der musikalischen Skalen und Intervalle

Walter Bühler

Das Nachdenken über Musik ist seit der Antike eng mit der Mathematik verbunden. Auf seinem interdisziplinären Streifzug durch die gemeinsame Geschichte dieser beiden Disziplinen beschränkt sich das Buch nicht auf Pythagoras und die platonische Tradition, sondern bezieht Aristoxenos und die aristotelische Tradition gleichberechtigt in die Betrachtung ein. Der Streifzug, der auch ein historisches Gesamtbild vermitteln will, beginnt in der Antike und endet in der Barockzeit mit den Gedanken Werckmeisters zu Stimmung und Temperatur. Mehrere wichtige historische Werke der Musiktheorie werden dabei kritisch untersucht, und zwar besonders in rechnerischer Hinsicht. Dadurch erscheint nicht nur die Musiktheorie, sondern manchmal auch die Geschichte der Mathematik in einem ungewohnten Licht.

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Anfänge der Musiksoziologie

Russisch-sowjetische Quellen, 1900–1930

Natalia Nowack

Die Untersuchung zeigt am Beispiel Russlands, dass es zu Beginn des 20. Jahrhunderts deutlich mehr Aktivitäten mit musiksoziologischer Relevanz gab als bisher angenommen. Diese Aktivitäten stellen Verbindungen zwischen Taine, Guyau, Lalo, Simmel, Weber, Bekker und vielen anderen Ansätzen her. Analysiert werden russischsprachige Texte und Archivdokumente bis ca. 1930 und ihre Vorläufer, die in erster Linie aus Frankreich stammen. Die Studie leistet ebenfalls einen Beitrag zur Aufarbeitung einer nicht-demokratischen Zeit. «Utopisch», «vulgär» oder «nicht marxistisch» – all diese Bezeichnungen haben die frühen kunst- und musiksoziologischen Konzepte (er-)tragen müssen. Die Gesamtheit der Texte macht aus den vereinzelten Ansätzen des Faches Musiksoziologie eine komplette eigenständige Disziplin.

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Series:

Agnes Bube

Die besondere Wirkkraft von Kunstwerken, die Gebrauchsgegenstände der Alltagswelt konkret einbeziehen, ausstellen oder verwandeln, liegt in der verblüffenden Abweichung vom Gewohnten am Gewohnten selbst. Diese Studie untersucht die Erfahrung von Offenheit und Mehrdeutigkeit an alltagsgegenständlicher Kunst hinsichtlich einer Modifikation alltäglicher Wahrnehmungen, Erwartungen und Einstellungen. Durch die Zusammenführung ausgewählter Positionen aus Kunstwissenschaft, Phänomenologie und Kognitionswissenschaft erschließt die Autorin ein neues Forschungsfeld und begründet das Potenzial alltagsgegenständlicher Kunst in Bildungszusammenhängen. Aus der sinnlich-reflexiven Auseinandersetzung mit Kunstwerken resultiert am Ende der eigens entwickelte Kunstvermittlungsansatz «Nah am Werk».

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InHabit

People, Places and Possessions

Series:

Antony Buxton, Linda Hulin and Jane Anderson

Central to human life and experience, habitation forms a context for enquiry within many disciplines. This collection brings together perspectives on human habitation in the fields of anthropology, archaeology, social history, material culture, literature, art and design, and architecture. Significant shared themes are the physical and social structuring of space, practice and agency, consumption and gender, and permanence and impermanence. Topics range from archaeological artefacts to architectural concepts, from Romano-British consumption to the 1950s Playboy apartment, from historical elite habitation to present-day homelessness, from dwelling «on the move» to the crisis of household dissolution, and from interior design to installation art. Not only is this volume a rich resource of varied aspects and contexts of habitation, it also provides compelling examples of the potential for interdisciplinary conversations around significant shared themes.

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They Bear Acquaintance

African American Spirituals and the Camp Meetings

Series:

Nancy L. Graham

Identifying the roots of African American spirituals and other religious folk music has intrigued academics, hymnologists and song leaders since this genre came to the public eye in 1867. The conversation on origins has waned and waxed for over eighty years, sometimes polemical, sometimes compromising. They Bear Acquaintance looks at this discussion through the output of various well-regarded researchers from the twentieth century. The effects of cultural distinctions, immigration patterns and class structure have all left their imprint on the anatomy of the music. No one living has ever heard a spiritual performed in an authentic setting, so misconceptions abound. Pre-dating the American Civil War and achieving global attention in the Civil Rights movement, the spirituals soften the edges of difficult situations, and speak gently, yet poignantly, to human struggles. The book also pinpoints new material from a wide range of sources in the twenty-first century that will preserve and affirm this music for many years to come.