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  • German Literature and Culture x
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Series:

Edited by Gabriele Dürbeck, Christine Kanz and Ralf Zschachlitz

Auf Basis des Ecocriticism analysiert der Band literarische Repräsentationen des Umweltwandels im 20./21. Jahrhundert. Im Zentrum stehen die engen Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt sowie die Frage nach ästhetischen Möglichkeiten einer nicht-anthropozentrischen Darstellung von Natur. Die Beiträge nehmen die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Krisenphänomenen im Wechselspiel von Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft in den Blick und betten die in den literarischen Texten artikulierten Phänomene ökologischen Wandels in ästhetische, historische und philosophische Kontexte ein. Wie hängen Risikobewusstsein und Handlungsoptionen zusammen? Was sind die Gründe der menschlichen Ignoranz von Umweltzerstörung? Welche Antworten auf die ökologische Krise können literarische Texte bieten?

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Sibylle Berg

Romane. Dramen. Kolumnen und Reportagen

Series:

Edited by Anett Krause and Arnd Beise

Sibylle Bergs Werke wurden erstmals im Zusammenhang mit der Diskussion um die so genannte Popliteratur der 1990er Jahre einem größeren Publikum bekannt. Inzwischen ist sie eine der renommiertesten Autor/innen des deutschsprachigen Literaturbetriebs, auch wenn sie in diesem eine spezielle Position einnimmt. Die Beiträge des vorliegenden Bands bestimmen ihre spezifische Position «am Rande des Populären». Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums eines fulminanten Debüts – das heute als Kultbuch geltende «Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot» (1997) – wird das seither entstandene Werk Sibylle Bergs erstmals literaturwissenschaftlich umfassend untersucht und liefert damit einer künftigen Forschung zum Œuvre Bergs die maßgebliche Grundlage.

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Emotionen

Beiträge zur 12. Arbeitstagung schwedischer Germanistinnen und Germanisten «Text im Kontext» in Visby 2016

Series:

Edited by Frank Thomas Grub and Dessislava Stoeva-Holm

Unter dem Rahmenthema «Emotionen» fand am 15./16. April 2016 auf dem Campus Gotland der Universität Uppsala die 12. Arbeitstagung schwedischer Germanistinnen und Germanisten «Text im Kontext» statt. Der vorliegende Band versammelt ausgewählte Beiträge, die in ihrer Vielfalt ein aktuelles Bild der Forschungsansätze und -projekte der Germanistik in Schweden vermitteln. Das Spektrum der Beiträge reicht von der Digitalisierung von Stammbüchern aus fünf Jahrhunderten bis zur Analyse von Metonymien in den Medien, von Fragen des transkulturellen Erzählens bis zu neuen Formen der Literatur im Zeitalter der Digitalisierung. Eine Untersuchung des Zusammenhangs von metasprachlichem Wissen und Grammatikkenntnissen bei schwedischen Deutschschülern rundet den Band ab.

Der Band belegt, dass der Begriff der «Emotionen» sich als geeigneter Ausgangspunkt für den Dialog von Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft erweist; als verbindende Elemente fungieren vor allem kulturwissenschaftliche Ansätze.

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Online-Diskurse im interkulturellen Gefüge

Wissenstransfer, Öffentlichkeiten, Textsorten

Series:

Edited by Roman Opilowski, Józef Jarosz and Gerd Antos

Online-Diskurse umfassen im Kommunikationsraum Internet alle kommunikativen Perspektiven auf gesellschaftliche Ereignisse, auf ihre Akteure und auf thematische Schwerpunkte. Ihre Formen und Inhalte reichen häufig über die Grenzen einer Sprache und Einzelkultur hinaus, deshalb berücksichtigt dieser Band auch die interkulturelle Realisierung von Online-Diskursen. Drei Aspekte von Online-Diskursen werden besonders fokussiert: Die interaktive Vermittlung von Wissen, die Rolle und Herausbildung neuer Öffentlichkeiten in sozialen Netzwerken sowie Veränderungen von tradierten Textsorten. Die Beiträge dieses Bandes verstehen sich als Momentaufnahmen zur aktuellen Entwicklung von Online-Diskursen im kommunikativen und gesellschaftlichen Leben von gegenwärtigen Internetnutzern.

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Autobiographische Fragmente in der modernen deutschen Literatur

Selbstinszenierungen des Ich in den Grenzfällen des Autobiographischen

Series:

Alena Zelená

Dieses Buch charakterisiert und analysiert sogenannte autobiographische Fragmente. Ausgewählte experimentelle Beispiele aus der Jahrhundertwende zeigen mögliche Zugänge zur modernen Subjekt- und Sprachkrise und ihre Spiegelung im Genre der Autobiographie. Anhand von kommunikativer Offenheit, Ironie und Witz wird die Veränderung des Denkens in der Moderne sichtbar. Die Fragmente thematisieren die Struktur der Grenze und des liminalen Seins, samt den Grenzüberschreitungen im Faktischen, Textuellen und Sprachlichen. Die Autorin zeigt mit Ihrer Untersuchung die Praxis der Selbstinszenierung und der In-Frage-Stellung des Bezugs zwischen dem Text und der dargestellten «Wirklichkeit» auf.

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Die transkontinentale Wahrnehmung des Fremden und das christliche Türkenbild

Eine literarisch-historische Studie der spätantiken und mittelalterlichen Quellen

Series:

Yücel Sivri

Die Geschichte der Türken ist voll von Belegen, die ihre unstillbare Identitätssuche bestätigen. Diese Untersuchung verfolgt, wie ab dem 10. Jahrhundert die Türken ihre schamanisch-nomadische Lebensweise aufgaben und den islamischen Glauben annahmen. Dabei haben sie ihre türkische Identität beibehalten, um sie ab dem ausgehenden 15. Jh. zugunsten eines multiethnischen osmanischen Bürgertums zu verdrängen. Der Autor zeigt, wie die Türken sich ständig mit kräftezermürbenden Weltanschauungskonzepten auseinandersetzten, dabei aber oft das Profane vernachlässigten.

Um das allgemeine Türkenbild zu erkennen, geht dieses Buch auf alle Völkerschaften Eurasiens ein, die von den zeitgenössischen Schriftstellern irgendwie im Zusammenhang mit den Türken erwähnt wurden. Dazu wird griechische und lateinische Literatur aus den antiken und mittelalterlichen Epochen ausgewertet.

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Die Metasprache der Liebe

Poetologische Implikationen in Hadamars von Laber «Jagd» und in der «Minneburg»

Series:

Colin Schatzmann

Wie redet man über Liebe und vor allem – wie redet man über das Reden über Liebe? Diese Fragen stellen sich zwei narrative Grossformen des 14. Jahrhunderts: Hadamars von Laber ‚Jagd’ und die anonym überlieferte ‚Minneburg’. Sie entwerfen in der komplexen Konstellation der zeitgenössischen, liebesthematischen Dichtung zwei jeweils unterschiedliche Antworten darauf, die ihnen selbst einen Sonderstatus zukommen lassen.
Ihre Positionen innerhalb des poetologischen Diskurses stehen zueinander in direkter Konkurrenz. Insbesondere mithilfe verschiedener Schreibweisen, die von (Klang-)Rhetorik, Intertextualität und Metaisierung geprägt sind, arbeiten sie an einer eigenen Metasprache, die gleichzeitig verschiedene Diskurse und Genera miteinander verschränkt. Sie verhandeln damit nicht mehr nur allegorische Modelle für das Lieben, sondern sie ziehen eine zusätzliche Metaebene in ihre Texte ein und beteiligen sich am poetologischen Diskurs ihrer Zeit über das angemessene, affektgetreue und affektgesteigerte Sprechen über die Liebe. Damit kommunizieren sie ihre jeweils eigene Poetologie im Spannungsfeld von Inhalt und Form, von Tradition und Innovation.

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Ästhetische Modellierung von politischer Macht in der Literatur

Untersuchungen zu ausgewählten afrikanischen und deutschsprachigen Romanen des 20. Jahrhunderts

Series:

Nanka Anatere

Die Thematik von politischer Macht ist in der Literatur ein besonders wichtiger Gegenstand. Diese Arbeit befasst sich mit der literarischen Repräsentation von Machthabern und Machtstrukturen in Prosatexten ausgewählter afrikanischer und deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts. Konkret erschließt der Verfasser die sprachlich-ästhetischen wie politisch-inhaltlichen Aspekte der Darstellung. Dabei bedient er sich u.a. der Derridaschen Dekonstruktion, freilich in einer eigentümlichen Weise. Sony Labou Tansi und Ahmadou Kourouma schildern eine äußerst personalisierte Machtausübung, wohingegen Heinrich Mann und Hermann Kasack eher den Systemcharakter politischer Macht herausstellen. Ihnen gemeinsam ist jedoch die Stilisierung politischer Gewalt als die Verkehrung gerechter Herrschaft ins Gegenteil.

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The Country of the Blind

A New Interpretation of the Plays of Henrik Ibsen

Series:

Burton Blistein

The Country of the Blind challenges the reigning conception of Ibsen as social critic. It offers new and unique interpretations stressing his preoccupation with the limitations and failings of humankind that do not change, in particular one’s reluctance or inability to confront unpleasant truths about one’s self and the consequent attempts to conceal those truths from self and from others. The result, in the plays considered, is that his personae are not what they appear to be. We shall observe that Mrs. Alving is not an heroic figure who has sacrificed all for her beloved son; that the "virtuous" parson Manders may in fact be the father of Oswald; that neither Gregers Werle nor Dr. Thomas Stockmann are the idealists they profess to be; that Hedda Gabler and Halvard Solness are the very antitheses of the persons they imagine themselves. This gulf between illusion and actuality is evident even in the case of secondary agents, confirming the supposition that Ibsen believed self-deception inseparable from the human condition. The protagonists’ stratagems necessarily interact, forbidding each knowledge of each and all knowledge of the meaning of external circumstance. They are, and they remain, ignorant of their own nature, and of the character of their closest associates, imprisoned by the maze they have jointly fashioned. The book should be of interest to the general reader, to companies interested in performing the plays analyzed, to Ibsen scholars, and as a text for courses in Ibsen.

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Edited by Maria Sass, Ștefan Baghiu and Vlad Pojoga

The collected volume presents an overview of the most significant dialogues between Romanian literature and European as well as world literature with respect to translation. Deploying various research methods, ranging from distant reading and macro-analysis to close reading and translation analysis, this book aims to provide a toolbox for the integration of the Romanian literary system in a regional and global frame.

The articles either give a panorama of translation in Romania during the 19th, 20th, and 21st centuries or are close readings of relevant phenomena for the current state of affairs in the Romanian literary world.