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Diplomatisches Protokoll versus Corporate Protocol

Das internationale diplomatische Protokoll im Vergleich zum Protokoll in Unternehmen. Eine Analyse des Protokolls als politische Institution

Olaf Jelinski

Im Fokus der Studie steht die Anwendung von protokollarischen Gepflogenheiten in Unternehmen. Sie widmet sich der institutionellen Komposition von Ordnungen, die sich in der Politik sowie darüber hinaus in anderen Bereichen der Gesellschaft widerspiegeln. Thematisch bewegt sich die Analyse im disziplinenübergreifenden Dreieck aus internationaler Diplomatie, Politischer Theorie und Unternehmenskommunikation bzw. -repräsentation.

Die Untersuchung entwickelt eine umfassende Definition von Protokoll und zeigt auf, inwieweit das Protokoll in global agierenden Wirtschaftsunternehmen mit dem internationalen diplomatischen Protokoll vergleichbar ist.

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Competition, Coordination, Social Order

Responsible Business, Civil Society, and Government in an Open Society

Series:

Jacek Giedrojć

The author analyses competition as one of four coordinating mechanisms helping agents mutually to orientate their actions, avoid chaos, and produce social order. Competition is a key dimension of developed societies. It helps to structure and is also conducive to social change. Competing agents constrain one another, making it hard for anyone to change their position. They discover new routines the best of which may later be institutionalized. Competition is a solvent of power but only in relatively equal societies. Entrenched wealth or status restricts competition, thus impoverishing social order. The author also evaluates the theory of competition to explore such topics as corporate social responsibility, relations between government, business and civil society, and reflexivity in social sciences.

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Das Potsdamer Abkommen 1945–2015

Rechtliche Bedeutung und historische Auswirkungen

Christoph Koch

Der Sammelband behandelt die rechtliche und historische Bedeutung des Potsdamer Abkommens, das festlegt, wie die Alliierten ihre durch Debellation des Dritten Reiches erworbene oberste Regierungsgewalt über Deutschland wahrzunehmen gedachten. Die Intention war die Schaffung eines demokratischen Deutschland, von dem hinfort keine Gefahr für den Weltfrieden ausgehen sollte. Zu den Hindernissen ihrer Verwirklichung gehört der Ausbruch des Kalten Kriegs, der das brisante Patt von Ost und West erzeugte, das Europa eine seiner längsten Friedenszeiten eintrug. Dazu gehört zudem das westdeutsche Gegenprogramm, das die Verbindlichkeit des Abkommens für Deutschland leugnet und ihm die Behauptung des Fortbestands des Deutschen Reiches über den 8.5.1945 und die Identität der BRD mit diesem entgegensetzt. Beide Widerstände fanden in der Aufnahme der BRD in das westliche Bündnis zusammen, durch die sich die BRD in der von den Nationalsozialisten angestrebten Koalition sah und Hoffnungen auf eine Revision der Niederlage hegte, denen der «2+4-Vertrag» ein vorläufiges Ende setzt.

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Azerbaijan at the Crossroads of Eurasia

The Tumultuous Fate of a Nation Caught Up Between the Rivalries of the World’s Major Powers

Fazil Zeynalov

Modern Azerbaijan came into being in 1991 following a national struggle for the re-establishment of its independence, initiated long before the collapse of the Soviet Union. It is situated in a unique geographic location, at the crossroads of Eurasia and on the famous Silk Road that links Europe and Asia. It has been the stage of particularly rich historical events, testament to its ancient State traditions, the wealth of its cities, the violence of the imperial invasions. Today this secular country, facing war with Armenia, is central to the geopolitical stakes in the region, whether in terms of the international strategies of major powers or the geo-economic considerations of oil and gas exports to Europe. It has put in place a multi-faceted foreign policy and initiated political and economic reforms as it moves towards a better future.

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Zeitgeschichte als Lebensgeschichte

Überlegungen zu einer emanzipativen und aktuellen Zeithistoriographie

Series:

Peter Pichler

Das Buch präsentiert einen programmatischen Ansatz einer aktuellen Zeithistorie und versteht sich als kritischer Beitrag der Orientierungswissenschaft im Anschluss an das Spätwerk Michel Foucaults. Die derzeitige Diskussion setzt sich nur ungenügend mit der Epoche seit 1989 auseinander. Globalisierung, regionale Integration, wirtschaftliche Krisen, Migration, Finanzwirtschaft und Terrorismus kennzeichnen eine neue Geschichte. Neue Freiheiten und Ambivalenzen der Kultur in Digitalisierung, Migration und Kommunikation bewirken Unsicherheiten, Ängste und Orientierungsverluste, gar den Zusammenbruch lange vorherrschender Identitätslandschaften. Das Buch greift dies auf, verortet sich theoretisch in der neuen Zeit und schlägt empirische Themenbereiche vor.

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Missionarische Weiblichkeit und Identitätskonstruktion

Die Chile-Mission der Menzinger Kreuzschwestern im frühen 20. Jahrhundert

Series:

Johanna Umbach and Walther L. Bernecker

Das Buch beschäftigt sich mit der Chile-Mission der Menzinger Schwestern vom Heiligen Kreuz Anfang des 20. Jahrhunderts. In der Mission konnten sie in Bereichen agieren, die in Europa normalerweise Frauen unzugänglich waren und legitimierten diesen erweiterten Handlungsbereich durch die Konstruktion einer gelungenen Missionarinnenidentität. Die Studie zeichnet diskursanalytisch auf, wie die Schwestern dabei «eigene» und «fremde» kulturelle Elemente verhandelten. Im Zusammenhang mit der erst kurz zuvor erfolgten gewaltsamen Eingliederung der Region und des indigenen Volkes der Mapuche in den chilenischen Staat war die Vermittlung europäischer Wissensordnungen eine machtvolle Aufgabe, die die Missionarinnen im Sinne einer Zivilisierungsmission ausführten.

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A Very Special Life: The Bernice Chronicles

One Woman’s Odyssey Through Twentieth Century Jewish America

Judith Tydor Baumel-Schwartz

This book tells the story of mid-20th century Jewish America through the eyes of Bernice Cohen Schwartz, born in NYC in 1923. The oldest daughter of a family of Eastern European origin, Bernice had an American-born mother, but in other things was similar to her contemporaries, reflecting the lives of a generation of pre-WWI urban Jews in America with immigrant parents.

Her life story reflects much of the development of American Jewry during the middle of the 20th century: the Great Depression, the Second World War, the development of Zionism, the response to the new State of Israel, and the development of Jewish suburbia. We follow Bernice's school years during the Depression, her connection with the Bronx Y, her college studies, her stint in the Women's Land Army, study trip to Israel in 1949, and marriage to Arthur Schwartz, a young army veteran and social work student from Nyack, NY.

After the couple's odyssey through several East Coast Jewish communities, they and their sons settled in Teaneck, New Jersey. We follow Bernice's response to her oldest son immigrating to Israel, and the couple's move to Riverdale, NY and life there during their "Golden Years" in the 21st century.

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Ort der Geschichte – Geschichte vor Ort

Gesammelte Aufsätze. Herausgegeben von Wolfgang Hasberg und Eugen Kotte

Series:

Karl Filser, Wolfgang Hasberg and Eugen Kotte

Karl Filser gehört zur ersten Generation von Geschichtsdidaktikern, von denen Reflexionen in engem Zusammenhang mit der fachwissenschaftlichen Forschung betrieben wurden. Diesem Selbstverständnis trägt die Aufsatzsammlung Rechnung, indem sie Beiträge präsentiert, in denen folgende Themenfelder behandelt werden: Geschichte der Geschichtsdidaktik und des Geschichtsunterrichts, Didaktik der Geschichte, Geschichtskultur und Geschichtsunterricht, Landes-, Regional- und Lokalgeschichte im bayerischen Schwaben.

Die Zusammenschau der Beiträge, die Karl Filser zwischen 1972 und 2013 zu diesen Themenfeldern verfasste, erweist sich als eine spannende Lektüre, bei der das wissenschaftliche Profil des Autors zutage tritt, der Ordinarius für Didaktik der Geschichte an der Universität Augsburg war.

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Series:

Dominika Gortych, Guido Hinterkeuser and Łukasz Skoczylas

Die interdisziplinäre Studie zu den (Wieder-)Aufbauprojekten des Berliner und Posener Schlosses verdeutlicht die unterschiedlichen Intentionen von Erinnerungsimplantaten. Die Autoren untersuchen die historische und kunstgeschichtliche Bedeutung der Schlösser mit Blick auf den Verlauf der Entscheidungsprozesse und der begleitenden Pressedebatten sowie schließlich auf die öffentliche Wahrnehmung der Bauten. Während das Berliner Projekt sich unter weitgehender Ausblendung der politischen zumindest ansatzweise auf die kulturelle Tradition Preußens beruft und als ein wichtiges Image-Projekt Deutschlands fungiert, hat das Posener fast ausschließlich eine lokale und politische Dimension, die nur im Kontext der Konkurrenz polnischer Städte um nationale Bedeutung zu verstehen ist.

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Lenka Veselá

Das Buch stellt die bisher unbekannte, einzigartige österreichische Bibliothek der Ritterfamilie Beck von Leopoldsdorf aus dem Ende des 16. Jahrhunderts vor. Diese ging Ende des Dreißigjährigen Krieges als Kriegsbeute nach Schweden und wurde dort zerstreut. Die Büchersammlung gehörte zu den progressiven Typen von Adelsbibliotheken. Die Autorin stellt diese Bibliothek in Kontext zu anderen zeitgenössischen aristokratischen Bibliotheken der habsburgischen Länder und offenbart hierbei den intellektuellen Horizont des Bibliotheksbesitzers. Ein Teil der Monographie ist auch eine virtuelle Rekonstruktion dieser Bibliothek in Form einer detaillierten Bestandsaufnahme.