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Edited by Ewa Wojno-Owczarska

Dieser Band ist das Ergebnis der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit, die durch die Globalisierungsfolgen geprägt ist. Im Zentrum der Beiträge stehen die Reflexion über die Bedeutung des kulturellen Erbes, der Geisteswissenschaften, der nationalen Geschichte und der historischen Erinnerungsorte. So wird Alexander von Humboldt in der Literatur des 21. Jahrhunderts als Vorreiter des globalen Denkens und Erkunder der Welttopographie gewürdigt. Die Autoren der Beiträge reflektieren die Polyvalenz moderner Identitäten im globalen Raum. Sie diskutieren den Begriff „Weltliteratur", literarische Topoi der Mehrsprachigkeit und die Umsetzung von politischen und weiteren globalen Krisen in Literatur und Kunst.

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Edited by Ewa Wojno-Owczarska

Dieser Band ist das Ergebnis der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit, die durch die Globalisierungsfolgen geprägt ist. Die hier versammelten Texte unterstreichen die Bedeutung der Bewältigung der globalen Probleme: Umweltdesaster, ökonomische Krisen und Leistungsdruck in der globalisierten Arbeitswelt müssen politische Lösungen finden. Die Beiträge widmen sich zudem der wachsenden Divergenz von sprachlichen und politischen Grenzen, den Problemen Migration und Flucht als Folgen globaler Krisen, der Identitätsfindung von mehrsprachigen Dichtern, den Autoren mit Migrationshintergrund und den Vertretern der sogenannten „kleinen Literatur" wie auch den internationalen Standards im wissenschaftlichen Betrieb. Schließlich bieten zwei literarische Texte den Blick auf den Nationenbegriff und die Aspekte Mehrsprachigkeit und kulturelle Heterogenität.

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Swiss Maid

Verborgene Kräfte und Schätze in der Erfolgsgeschichte der Schweiz

Margrit V. Zinggeler

Swiss Maid: Verborgene Kräfte und Schätze in der Erfolgsgeschichte der Schweiz untersucht die Arbeit und Leistungen von einfachen Frauen und wie sie die Schweiz mitgestaltet haben. Frauen waren tätig in religiösen Institutionen, in der Hauswirtschaft, auf Bauernhöfen, im Handwerk und Gewerbe, in der Mädchenbildung, im Pflegebereich, in der Fürsorge, im Militär, in der Industrie und im Dienstleistungssektor. Obwohl jüdisch-christliche Traditionen die Frauen in untergeordneten Rollen einschlossen, entwickelten die Frauen ihre eigenen Stärken und trugen zur erfolgreichen Volkswirtschaft des Landes bei. Allerdings wurde die Arbeit dieser Frauen nicht in die Staatsbuchhaltung aufgenommen und in Produktivitätsmodellen bewertet und anerkannt. In diesem Buch werden qualitative und quantitative Daten vorgestellt, die zur Ermittlung von sozioökonomischen Aussagen erforderlich sind. Ausbildung, Arbeitsteilung und soziale Strukturen vergangener Jahrhunderte werden in Bezug auf die Produktivität von Frauen ebenso diskutiert wie die sozialen Veränderungen in jüngerer Zeit. Multifaktor-Produktivitätskonzepte und soziale Wohlstandsmessungen beleuchten den enormen Wert der Arbeit von Frauen. Porträts von wegweisenden und gewöhnlichen Frauen zeugen von ihrem unerschrockenen Mut und ihren außergewöhnlichen Beiträgen, ohne die die Marke „Swiss Made" und das Image der Schweiz nicht erfolgreich wären. Nur wenn wir die Frauen-einschließende Geschichte kennen, verstehen wir die Gegenwart. Dieses Buch schließt die Lücke im Schweizer Erfolgsmodell.

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Edited by Joanna Jabłkowska and Karolina Sidowska

Dieses Buch bezeugt eine fortwährende Faszination für die Ewige Stadt, nicht nur in vergangenen Epochen der Klassik und Romantik, sondern auch in der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur – unter anderen bei Wolfgang Koeppen, Ingeborg Bachmann, Rolf Dieter Brinkmann, Hanns-Joseph Ortheil, Uwe Timm und Josef Winkler. Rom bleibt ein wichtiges Ziel für (Bildungs-)Reisen, Ort für Stipendienaufenthalte (Villa Massimo) und ist stets Quelle der abendländischen Kultur im europäischen Bewusstsein. Die Auseinandersetzung mit dieser Tradition, vor allem mit Goethes kulturprägenden Bildern aus der Italienischen Reise, mit der realen Stadtlandschaft und ihrer Ikonographie in der Pop-Kultur verläuft in der Gegenwartsliteratur oft kritisch und dient nicht zuletzt der Reflexion über eigene private oder nationale Ansprüche und Identitäten.

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Vielfalt der Linguistik

Bausteine zur diachronen und synchronen Linguistik

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Edited by Maria Biskup and Anna Just

Dieses Buch enthält wissenschaftliche Beiträge von jungen und etablierten Forscherinnen und Forschern zu mehreren Aspekten diachroner und synchroner Sprachwissenschaft. Die Autorinnen und Autoren gehen u.a. auf textlinguistische, onomastische und lexikologische Fragestellungen sowie Sprachkontakte und Fachsprachen ein.

„Der vorliegende Band ist eine gelungene, ausgewogene Monographie, die Prof. Józef Wiktorowicz (Universität Warschau) gewidmet ist. Er fügt sich in die in den letzten Jahren wieder aufgenommene sprachwissenschaftliche Forschung mit historisch-kultureller Ausrichtung ein und stellt dabei einen wichtigen Versuch dar, Ergebnisse dieser Forschung zu dokumentieren. […] Der viele treffende Erkenntnisse und Schlüsse präsentierende Band leistet einen wichtigen Beitrag zu sprachwissenschaftlichen Untersuchungen und kann darüber hinaus selbst eine Grundlage für breiter angelegte philologische Forschung sein."

Dr. habil. Andrzej S. Feret (Jagiellonen-Universität in Karków)

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Max Kalbeck – Theaterkritiken des Wiener Fin de siècle

Mit einer Einleitung herausgegeben und kommentiert von Joanna Giel

Edited by Joanna Giel

Max Kalbeck gilt bis heute als maßgeblicher Biograph von Johannes Brahms. Nahezu unbekannt blieben hingegen seine Zeitungskritiken zu Literatur und Musik, insbesondere die zwischen 1880 und 1920 erschienenen Kritiken von Aufführungen am Wiener Burgtheater. Diese Edition, der eine umfangreiche Einführung vorangestellt ist, präsentiert eine Auswahl dieser Besprechungen. Durch sie wird der Bestand an Quellen zur Wiener Moderne erheblich bereichert, die nicht nur eine Einsicht in das damalige Theater vermitteln, sondern auch in die an Konflikten und Widersprüchen reiche Epoche des Fin de siècle. Verschiedentlich der Tradition verpflichtet, bestätigen Kalbecks Theaterkritiken die These von der Ambivalenz der nicht allein von künstlerischem Experimentalismus geprägten Wiener Moderne.

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Unheimliche Heimaträume

Repräsentationen von Heimat in der deutschsprachigen Literatur seit 1918

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Edited by Carme Bescansa, Mario Saalbach, Iraide Talavera and Garbine Iztueta

Das Unheimliche (oder auch das Verdrängte, nach Freud) fördert eine tiefere Einsicht in die uns umgebende Realität und somit eine Reflexion, die der herrschenden Akzeleration des Alltags, der Oberflächlichkeit, dem Narzissmus und Hedonismus unserer Gesellschaft entgegenwirkt. Das Unheimliche bietet eine Chance, um Denk- und Handlungsmuster, die unser Selbst und unsere Realität gestalten (Heimat) zu überdenken und darauf zu reagieren.

Ziel dieses Bandes ist die Erweiterung des Heimatkonzeptes um das Unheimliche mit dem Anspruch, Heimat zu einem nützlichen Rahmen für die Gestaltung offener Lebens- und Kommunikationsformen zu instrumentalisieren und dem Missbrauch des Begriffs als Grundpfeiler identitärer Denkströmungen gegenzusteuern.

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Asian Fusion

New Encounters in the Asian-German Avant-Garde

Caroline Rupprecht

This book contributes to a historically evolving conversation about immigration as a facet of globalization in the European context. Focusing on literary and artistic works from the post–World War II era, the author uses a “call-and-response” structure – as in African-American slave songs, Indian kirtans, and Jewish liturgy – to create a series of dialogues between Asian-German authors, including Yoko Tawada, Pham Thi Hoài, and Anna Kim, and an earlier generation of German-speaking authors and artists whose works engaged with “Asia,” including W. G. Sebald, Peter Weiss, and Joseph Beuys.

Considering the recent successes of the New Right, which have brought about a regression to Nazi anti-Semitic discourses grounded in the equation between Jews and “Orientals,” the author advocates a need for solidarity between Germans and Asian-Germans. Using “fusion” as a metaphor, she revises the critical paradigms of Orientalism and postcolonial studies to show how, in the aftermath of the twelve-year Nazi dictatorship, Germany has successfully transformed itself into a country of immigration – in part due to the new and pioneering Asian-German voices that have reshaped the German-speaking cultural landscape and that are now, for the first time, featured as coming together in this book.

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Die Bedeutung der Rezeptionsliteratur für Bildung und Kultur der Frühen Neuzeit (1400–1750)

Beiträge zur sechsten Arbeitstagung in St. Pölten (Mai 2019)

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Edited by Alfred Noe and Hans-Gert Roloff

Das Thema dieses Tagungsbandes sind die vielfältigen Widmungs- und Lobpraktiken in Texten der Mittleren deutschen Literatur als Zeugnisse der Rezeption einer literarischen Tradition aus dem europäischen Raum. Die unterschiedlichen Formen von Paratexten auf diesem Gebiet, wie Widmungen, Vorreden, Ehrengedichte und andere Bezeigungen des Respekts, der Verehrung oder der Freundschaft, werden dabei als inhaltlich bemerkenswerte und rhetorisch stilisierte Hinweise auf Textverständnis, Literaturtradition und persönliche Netzwerke untersucht. Der Festvortrag widmet sich dem Thema Nibelungenlied und Klage.

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Der «Otnit» im Deutschunterricht

Mittelalter-Didaktik im Kontext einer kulturwissenschaftlichen Literaturdidaktik

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Katja Winter

Auf Basis einer Text-Kontext-Analyse des Otnits, einem heldenepischen Werk aus dem Kontext der Dietrichepik, entwirft Katja Winter ein literaturdidaktisches Modell für den Umgang mit mittelalterlichen Texten in der Schule. Im Mittelpunkt steht ein kulturpoetischer Zugang zum Text, durch den SchülerInnen die Materialität und Semantizität von Text und Kultur erkennen lernen. Dies wiederum kann sie zu Medien-, Deutungs- und Gedächtnisreflexionen anregen, womit Aspekte literarischen und kulturellen Lernens als Zieldimensionen beschrieben werden. Damit wird nicht nur der Otnit, der bisher kaum in den didaktischen Blick geraten ist, als Unterrichtsgegenstand legitimiert, sondern die Mittelalter-Didaktik insgesamt im Kontext einer kulturwissenschaftlichen Literaturdidaktik profiliert.